„Die Kunst kann Bilder erschaffen, die der Religion unerreichbar bleiben …“

Hart­mut Lan­ge – einst ent­schie­de­ner Mar­xist, heu­te suchen­der Melan­cho­li­ker – im Gespräch mit dem Theo­lo­gen Jan-Hei­ner Tück über die Unsterb­lich­keit und den Trost der Lite­ra­tur.

Präauer streamt: Noah

„Was nun pas­siert, hät­te kei­ner geglaubt“, wür­de die ködern­de Click­bait-Zei­le dazu lau­ten, läse man die­sen Text, hic et nunc und frag­te sich dabei, ob ein Nach­den­ken über einen Film wie die­sen eigent­lich auch ohne Angli­zis­men­schleu­der aus­kä­me.

Aylan Kurdi und Zintkala Nuni – Little Lost Birds

Von Nor­bert Gst­rein

„Lieber Gott, mach mich fromm, dass ich nicht nach München komm!“

Flo­ri­an F. Scher­zers bemer­kens­wer­ter Roman Neu­bay­ern. Von Uwe Schüt­te

Fragebogen: Paul Jandl

Paul Jandl zum Geschäft der Lite­ra­tur­kri­tik heu­te

Fragebogen: Gerrit Bartels

Zum Geschäft der Lite­ra­tur­kri­tik heu­te: „Es ist nicht so leicht, sich dem Druck zu wider­set­zen.“

Grelles Schwarz

Der Sie­ger­text des FM4-Lite­ra­tur­wett­be­werbs „Wort­laut“. Von Vin­zenz Del­lin­ger

Zwei Gespräche mit Michael Haneke

Alex­an­der Klu­ges Kolum­ne „Mate­ria­li­en & Tex­te aus den sie­ben Kör­ben“

Wie sich Wahnsinn in Realismus verwandeln lässt

Leben, Trin­ken und Schrei­ben des Sin­clair Lewis. Von Micha­el Köhl­mei­er

Die Kunst der Literaturkritik

Andre­as Platt­haus über Ursprünge, Ansprüche und Real­be­trieb der deut­schen Lite­ra­tur­kri­tik.

Präauer streamt

„Sea­sons“ von Future Islands.

Unter der Drachenwand

Aus dem neu­en Roman von Arno Gei­ger.

Im Grand Hotel Wiesler

Nor­bert Gst­reins Kolum­ne: Wri­ter at Lar­ge

Du wirst mich nie wieder los

Ein­ein­halb Jahr­zehn­te nach dem Ver­bot erscheint Alban Niko­lai Herbsts Roman Mee­re in der ori­gi­na­len Fas­sung. Von Chris­toph Jür­gen­sen

Kleine Liebeserklärung an das Gedicht

Von Jochen Jung

Grenzgänge der Literatur II

Felix Phil­ipp Ingold über Niklas Luh­mann, Robert Musil, Oswald Egger und Hans-Jost Frey

„Die Dichter alle dichten“

Schie­fe Bil­der, gna­den­lo­ser Reim­zwang, huma­nis­ti­sches Pathos und unbe­ding­ter Glau­be an die eige­ne poe­ti­sche Sen­dung – Frie­de­ri­ke Kemp­ner galt schon Sig­mund Freud als Para­de­bei­spiel für die „unfrei­wil­li­ge Komik der Rede“. Der Auf­takt zur Serie „Zu Recht ver­ges­sen – Die bes­ten schlech­ten Dich­ter aller Zei­ten“. Von Karin Wozo­nig.

„Deutsch war die Sprache der Geheimnisse und der Abtreibungen“

Mil­jen­ko Jer­go­vić zählt seit Lan­gem zu den bedeu­tends­ten Autoren des ehe­ma­li­gen Jugo­sla­wi­en. Sein jüngs­tes Buch, Die uner­hör­te Geschich­te mei­ner Fami­lie, wur­de auch von der deutsch­spra­chi­gen Kri­tik hoch gelobt. Bar­bi Mar­ko­vić hat mit ihm über die Ent­ste­hung und Hin­ter­grün­de des Romans gespro­chen.

Andreas Maier: Neulich

„Es ist wie bei einer kol­lek­ti­ven Mas­sen­hin­rich­tung quer durch Euro­pa, Jahr für Jahr. Neu­lich frag­te sogar die FAZ, war­um da die Poli­tik nichts tue.“

Bedingt brauchbar

Ein Streif­zug durch neue­re ger­ma­nis­ti­sche Kom­pen­di­en. Von Uwe Schüt­te

Nachts schreiben, um am Tag nicht verloren zu gehen

Gedan­ken zu Lite­ra­tur und Selbst­er­fah­rung. Von Arne Rau­ten­berg

Das Netz als telepathischer Raum

Von Ken­neth Golds­mith

Das Leichentuch der Literatur

Über Karl Ove Knaus­gårds lite­ra­ri­sche Anpas­sungs­leis­tung in sei­nem sechs­bän­di­gen Roman Min kamp. Von Tho­mas Lang

Eine Art stirbt aus

Nach­schrift auf Gerd-Peter Eig­ner (1942–2017). Von Alban Niko­lai Herbst

Grenzgänge der Literatur

Lek­tü­re- und Betriebs­be­rich­te von Felix Phil­ipp Ingold.