Autoren auf Instagram / Boris Pasternak / Fontane als Gatte und Vater / Stephan Thome u.v.m.
Die Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert.
Der mit 15.000 Euro dotierte Preis wird am 7. Oktober verliehen
Der Preisträger wird am 8. Oktober bekannt gegeben.
Für den Förderpreis wurden Gianna Molinari, Leander Steinkopf und Karosh Taha nominiert.
Die Kurt Wolff Stiftung zum „Tübinger Memorandum“ und zur Insolvenz des Stroemfeld Verlages
Zehn Bücher wurden für die Longlist nominiert, drei für die Shortlist des Debütpreises.
Erich Hackl liegt mit Am Seil an der Spitze der Bestenliste, auf Platz zwei und drei folgen Michael Köhlmeier (Bruder und Schwester Lenobel) und Michael Ondaatje (Kriegslicht).
Norbert Gstrein über Franz Kafkas Roman Das Schloss.
„Die Logik ist zwar unerschütterlich, aber einem Menschen, der leben will, widersteht sie nicht.“
Anton Wildgans war der meistgefeierte Dichter der Ersten Republik. Heute erinnert nichts mehr an ihn. Außer einem Literaturpreis der Österreichischen Industrie. Von Klaus Kastberger.
Literaturpreise als Faktor und Motor des Literaturbetriebs. Von Felix Philipp Ingold.
Mit Beiträgen von Teresa Präauer, Alexander Kluge, Thomas Stangl, Arno Geiger, Norbert Gstrein, Katrin Hillgruber, Susanne Schleyer, Thomas Kunst, Andreas Maier, Felix Philipp Ingold, Hermann Schlösser, Martin Prinz, Daniela Strigl, Klaus Siblewski, Michael Braun, Paul-Henri Campbell, H.C. Buch, Oksana Sabuschko, Anton Thuswaldner, Thomas Lang u.v.m.
Von Johannes Dürr und Martin Prinz
Literatur auf dem Holzweg. Eine Abrechnung mit Fehlentwicklungen des Literaturbetriebes, seiner Präferenz für theorielastige Lyriker und seiner Ignoranz gegenüber den einfachen Formen der Poesie.
Ein Gespräch zwischen Alexander Kluge und Niklas Luhmann.
Keine Wissenschaft kann widerlegen, daß ein Geist in den Nächten mit uns redet …
Von Jochen Jung
Mit Futur II zeigt die Gruppe Ja, Panik, wie ein gegenwartsrelevantes Schreiben jenseits der gängigen Literatur aussehen kann.
Ein Jahrgang VOLLTEXT um 19 Euro. Jetzt abonnieren und keine Ausgabe mehr versäumen!
Für kurze Zeit bieten wir 50% Rabatt auf E-Paper-Abos (Gutschein-Code: nl-rabatt-50)
Die E-Paper-Ausgabe ist mit dem gedruckten Heft inhaltlich identisch. Ideal für Tablets und die beste Möglichkeit VOLLTEXT außerhalb Europas zu beziehen.
„Es war die Zeit der Blockaden und der Demonstrationen, und man hatte eine gewisse Übung in den Dingen des selbstgefälligen Widerstands gegen dies und das.“
„There is something disturbing in this song“, schreibt User tomek860827 in den Kommentaren auf YouTube, und JustDance Pinky 33 schreibt: „Most of these people have died …“
„In die Fuchsbauten des nächtlichen Lesens reichte nichts, was untertags in der Schule mit ihm geschah …“
Über Karl Ove Knausgårds literarische Anpassungsleistung in seinem sechsbändigen Roman Min kamp. Von Thomas Lang
Die Lyoner Schriftstellerin Sophie Divry und ihr Experimentalroman Als der Teufel aus dem Badezimmer kam. Von Katrin Hillgruber
„Im Jahr 2017 über Hunger in einer scheinbar wohlhabenden Stadt wie Lyon zu schreiben, ist ungewöhnlich.“
Hartmut Lange – einst entschiedener Marxist, heute suchender Melancholiker – im Gespräch mit dem Theologen Jan-Heiner Tück über die Unsterblichkeit und den Trost der Literatur.
Werner Bergengruen schrieb auch in der Mitte des 20. Jahrhunderts noch so, als wäre das 19. nie vergangen. In gekünstelt hohem Ton erdichtete er eine heile Welt der Wörter, in der für politische Realitäten und Veränderung kein Platz war. Von Thomas Stangl.
„Was nun passiert, hätte keiner geglaubt“, würde die ködernde Clickbait-Zeile dazu lauten, läse man diesen Text, hic et nunc und fragte sich dabei, ob ein Nachdenken über einen Film wie diesen eigentlich auch ohne Anglizismenschleuder auskäme.
Über Samuel R. Delany, Tetris, Tschernobyl und Jason Rohrer.
Spät im Dezember 2012 saß ich eines Nachmittags, als draußen schon die ersten Silvesterraketen Löcher in das alte, bald überwundene Jahr rissen, an meinem Schreibtisch und war davon überzeugt, das zweifellos bedeutendste englischsprachige Buch des frühen einundzwanzigsten Jahrhunderts gelesen zu haben …
Florian F. Scherzers bemerkenswerter Roman Neubayern.
Aus dem neuen Roman von Norbert Gstrein
Zum Geschäft der Literaturkritik heute.
„Ich glaube nicht, dass Kritik eine Art Posteingangsstelle für literarische Neuerscheinungen sein muss. Eine von sich selbst berauschte Behörde, die ordnet und zuweist: Stempel drauf, und ab an den passenden Leser …“
„Sie haben uns jetzt diese Masken ausgeteilt, mit denen man ein bisschen ausschaut wie ein Hund, und haben gesagt, es ist sonst alles o.k.“
„Vier junge Frauen, als die Hardrock-Band Kiss verkleidet, auf einem Kärntner Faschingsgschnas im Jahre 1998. Birgit als Gene Simmons, ich als Ace Frehley.“
„Bis heute lässt sich nicht genau sagen, was die Leute eigentlich beklatschten, die im Herbst 2015 auf deutschen Bahnhöfen die zu Tausenden eintreffenden Flüchtlinge mit Applaus empfangen hatten, denn Schauspiel war es keines.“
Neulich wurde mir bewusst, dass ich alt geworden bin.
„Ich nehme meinen Gehstock, stöckele zum Zweitausendeins hinein und sehe mein Werk, teilverramscht. Da liegt es, je zwei Bücher im Doppelpack für nur 5 Euro achtzig.“
„Zweifel sind schlimmer als Zahnschmerzen. Aber Bescheidenheit ist ein fadenscheiniger Mantel. Und Metaphern sind überhaupt das Letzte.“
Von Tex Rubinowitz
Miljenko Jergović zählt seit Langem zu den bedeutendsten Autoren des ehemaligen Jugoslawien. Sein jüngstes Buch, Die unerhörte Geschichte meiner Familie, wurde auch von der deutschsprachigen Kritik hoch gelobt. Barbi Marković hat mit ihm über die Entstehung und Hintergründe des Romans gesprochen.
Ein Streifzug durch neuere germanistische Kompendien.
„Jedes Mal geht mir der gleiche Gedanke durch den Kopf: Dass ich nie hatte Schriftsteller werden wollen, sondern immer nur Autorennfahrer, und dass ich die ersten Geschichten als Schüler in der Vorstellung geschrieben habe, damit viel Geld zu verdienen und mich in die Formel III einzukaufen.“
Gedanken zu Literatur und Selbsterfahrung. Von Arne Rautenberg
Aus dem neuen Roman von Dennis Cooper
Nach 23 Jahren künstlerischer Enthaltsamkeit legen The Justified Ancients of Mu Mu so etwas wie einen Roman vor.
„Seasons“ von Future Islands.
Er singt, er tanzt, er richtet sich wieder ganz auf, wie um Mut zu schöpfen, um seine Aussage zu verdeutlichen: Ich habe auf dich gewartet, ja.
Beobachtungen und Überlegungen zur aktuellen Buchkritik. Von Felix Philipp Ingold
Marcel Hartges im Gespräch mit Angelika Klammer über das Geschäft der Literaturagenten, Veränderungen im Verlagswesen und Kräfteverschiebungen im Literaturbetrieb.
Thomas Lang über die neuen Romane von Yves Petry und Heinz Strunk und die alte Frage, was in Literatur und Film dargestellt werden darf und was nicht.
Kathrin Passig und Clemens J. Setz über Bücher, Träume, Krokodile und Kunstsprachen sowie über Schwänze und Schweife bei Mensch und Tier.
Zum Geschäft der Literaturkritik heute: „Es ist nicht so leicht, sich dem Druck zu widersetzen.“
Norbert Gstreins Kolumne „Writer at Large“
Der tägliche VOLLTEXT-Newsletter bündelt Links zu einschlägigen Beiträgen in wesentlichen deutschsprachigen Medien, darunter die NZZ, Die Welt, Die Zeit, FAZ, Süddeutschen Zeitung, Die Presse, Der Standard u.v.m.
Zum Geschäft der Literaturkritik heute
„… unter den aus dem Nachlass des Schriftstellers Norbert Gstrein bei Sotheby’s zur Versteigerung anstehenden Schriftstücken findet sich auch die auf der Nebenseite als Faksimile abgedruckte Urkunde.“
Eine Kolumne von Teresa Präauer
Norbert Gstreins Kolumne „Writer at large“
Eine Kolumne von Andreas Maier
Noch bevor der Mann es aussprach, sagte ich – ungefragt, vielleicht war das nicht ganz höflich von mir, aber es war völlig offensichtlich: Sie sind ein Sohn von Udo Jürgens!
Zum Geschäft der Literaturkritik heute
Ein Gespräch zwischen Michael Braun und der Literaturwissenschaftlerin Simone Fässler zum Werk von Ilse Aichinger.
Eilbericht von den US-Präsidentschaftswahlen. Von Norbert Gstrein
Ulrike Draesner im Gespräch mit Cornelius Hell über die zeitgenössische Dichtung und die Schwierigkeiten bei ihrer kritischen Würdigung.
Gottfried Benns und Friedrich Wilhelm Oelzes furioser Briefwechsel. Von Thomas Sparr
Zum Geschäft der Literaturkritik heute.
Wie André Heller einmal den Faschismus verhindert hat. Die ziemlich österreichische „Rezeption“ des Buches vom Süden. Von Daniela Strigl.
Norbert Gstreins Kolumne „Writer at large“ in der aktuellen Ausgabe VOLLTEXT 2/2016.
„Unmöglich, dass ausgerechnet diese Blätter voneinander abschrieben …“
„Im Grunde fangen wir zu früh an, Kritiken zu schreiben.“ Zum Geschäft der Literaturkritik heute.
„Zum anderen war meine Großmutter eine solche Seele von Person, dass ich ihr in keiner Weise zutraue, mich jemals in eine Kammer gesperrt zu haben oder überhaupt irgendwohin. Sie gab mir lieber Weinbrandbohnen und Eierlikör.“
Von der Wirklichkeit möglicher Welten in der Literatur. Von Felix Philipp Ingold
Zum Geschäft der Literaturkritik heute
Dostojewskij als Dichter des Absurden. Eine literarhistorische Recherche von Felix Philipp Ingold.
Die suggestive Klarnamen-Prosa des Norwegers Tomas Espedal zählt zum Lesenswertesten, das die europäische Literatur gegenwärtig zu bieten hat. Von Thomas Lang
Von Norbert Gstrein.
Zur deutschsprachigen erzählenden Literatur der Gegenwart. Von Ernst-Wilhelm Händler.
„Dies ist ein Experiment: Die Erzeugung von Literatur wird als regelbasiert aufgefasst, und es werden drei grundlegende Regeln formuliert, die für die deutschsprachige Gegenwartsliteratur konstitutiv sind.“
Alban Nikolai Herbst über Frank Witzels Roman Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969.
Lyrisches aus der Shirtmaschine von Kathrin Passig.
Zum aktuellen Status von Literatur und Literaturkritik. Von Felix Philipp Ingold
Eine Kolumne von Andreas Maier.
„Ich war ja anfänglich so etwas wie Thomas Bernhard für geistig Arme.“
+ Jetzt 50% Rabatt mit diesem Gutschein-Code: nl-rabatt-50
+ Ideal für Tablets
+ Inhaltlich identisch mit der gedruckten Ausgabe
+ Sofort bei Erscheinen verfügbar
+ Beliebig viele Downloads
+ Ausgaben bleiben dauerhaft in Ihrem Account gespeichert
+ Die beste Möglichkeit VOLLTEXT außerhalb Europas zu beziehen