Die Autorin bekommt den Preis für ihren Debütroman Otto – laut Jury „ein lustiges, trauriges, temporeiches und melodiöses Buch, dem man viele Leser wünscht.“
Unter den sechs Finalisten befinden sich auch drei Debüts.
Die Preisverleihung findet am 10. November in Basel statt.
Norbert Gstreins Kolumne „Writer at Large“

„Ich hatte keine Ahnung, wie über die Grenze zu schreiben wäre, zwischen Peter Handke in seiner bosnischen Phase, Claas Relotius und vielleicht Heribert Prantl als Maßstab der Maßstäbe in punkto Moral.“

Zum Stand der Literaturkritik heute

„Man kann auch zuviele Bücher lesen.“

Donnerstag, 3.10. bis Samstag, 5.10.2019
Ein Festival von Literaturhaus Graz und steirischer herbst ’19

Mehr unter: Weltmaschine : Österreich

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Persönliche Lektüre-Empfehlungen von Thomas Lang, Martin Prinz, Karin S. Wozonig, Uwe Schütte, Susanne Schleyer und Teresa Präauer.
Aus dem Tagebuch von Clemens J. Setz.
Meine Mutter erzählte mir am Telefon von Schwestern auf der Wachkomastation, die die Patienten verkleiden. „Ist er nicht süß“, sagen sie dann.
Robert Hamerling (1830–1889) beeindruckte das weibliche Lesepublikum seiner Zeit wie kein Zweiter. Germanisten mochten ihn schon damals nicht. Von Karl Wagner.

„Ich mag ihn nicht, das ist mein Katechismus.“
 

Fünfzehn Bände umfasst das Werk des kürzlich verstorbenen Ernst Brauner, wahrgenommen wurde er vom Feuilleton trotzdem nicht.
Von Anton Thuswaldner
Über den englischen Magier, Okkultisten und Romancier Aleister Crowley, samt der Spuren, die er in der Literaturgeschichte hinterlassen hat. Von Uwe Schütte.
„Die Einheimischen beobachteten den Mix aus sex, drugs und magick samt der Nacktbaderei mit großer Empörung. Benito Mussolini persönlich unterschrieb die Ausweisungsorder gegen Crowley.“
Jury und Publikum haben zehn Titel nominiert, die Preisverleihung findet auf der Frankfurter Buchmesse statt.
Zehn Titel sind für den Buchpreis nominiert, drei für den parallel vergebenen Debütpreis.
Norbert Gstrein liegt mit Als ich jung war neuerlich an der Spitze der Bestenliste, gefolgt von Drago Jančar und Terézia Mora.
Die Dichtung von Alexandru Bulucz. Von Paul-Henri Campbell
„Mit ihrer expressiven Wucht wollen Bulucz’ früheste Gedichte eindeutig mehr, als nur den nächsten Poesiewettbewerb der Raiffeisenbank gewinnen.“

Aus dem Tagebuch des Clemens J. Setz

„Da fiel mir auf: ich stellte einen Rapport her. Genau das würde auch ein Terrorist versuchen.“

„Der Polizist erschien nach einer halben Stunde, verhörte mich kurz, und ich lachte wieder zu viel.“

Zum Geschäft der Literaturkritik heute

„Ich bilde mir ein, von Ilse Aichinger alles über Literatur gelernt zu haben, was man über Literatur wissen sollte.“

Das neue Handbuch Lesen widmet sich facettenreich dem Stand einer alten Kulturtechnik im Zeitalter der Digitalisierung. Von Uwe Schütte

„Das Nichtlesen macht unsere vornehmliche Beziehung zum Geschriebenen aus.“

Digital Detox im Hause Maier – „Die Brüder Karamasow lesen sich erstaunlich schnell, wenn man mal kein Internet hat.“
„Wasch soll das? Wo ist die alte Supernase geblieben? Die Frechheit und die Tollpatschigkeit, die am Ende immer siegt? Wo die Anspielungen, die Zitate? Wieso denn jetzt scheitern – so ganz ohne Not?“
Was halten Sie von der Auswahl der Jury? Fehlt Ihnen jemand? Wer sollte den Preis Ihrer Meinung nach bekommen? – Schreiben Sie uns!
Der Aufstieg aus der Arbeiterklasse ins Bürgertum und das Hadern mit diesem „Verrat“ an der eigenen Herkunft sind prägend für das Werk von Annie Ernaux. Eine Erfahrung, für die sie ein literarisches Idiom erst mühevoll entwickeln musste. Von Julia Schoch.

Mit Beiträgen von Frank Witzel, Sibylle Lewitscharoff, Teresa Präauer, Alexander Kluge, Clemens J. Setz, Arno Geiger, Norbert Gstrein, Susanne Schleyer, Andreas Maier, Felix Philipp Ingold, Fatima Naqvi, Michael Braun, Paul-Henri Campbell, Uwe Schütte, Anton Thuswaldner, Dieter Bandhauer und Anne-Catherine Simon.

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Aus dem neuen Roman.

„Ich war fünfzehn, Internatsschüler, und hatte noch kein Mädchen geküsst, als ich bei den Feiern zu fotografieren begann.“

„Lagerfeld reist an und rauscht ab, er ist gegen diese Location und für jenes Venue.“
Schiefe Bilder, gnadenloser Reimzwang, humanistisches Pathos und unbedingter Glaube an die eigene poetische Sendung – Friederike Kempner galt schon Sigmund Freud als Paradebeispiel für die „unfreiwillige Komik der Rede“. Der Auftakt zur Serie „Zu Recht vergessen – Die besten schlechten Dichter aller Zeiten“. Von Karin Wozonig.
Yara Lees eigenwilliger Debütroman Als ob man sich auf hoher See befände. Von Anton Thuswaldner
„Die erzählte Zeit des Romans erstreckt sich über drei Generationen – nur wissen die kaum etwas voneinander.“
Literatur auf dem Holzweg. Von Thomas Kunst
„Die anhaltend skandalöse Vergabe von Lyrikpreisen in Deutschland ist einem Auslöschungsverfahren von wirklicher Eigenständigkeit gleichzusetzen.“
Versuch über eine persönliche Sprachgenese. Von Andreas Maier
„Das klingt kitschig, aber anders sind die Begriffe, die sich aus Gott ergeben, nicht formulierbar.“
Und bei ‚all dead‘ dann die Macker-Geste für ‚Kopf ab‘ in die Kamera, als wäre Bill Shakespeare sowas wie der ältere Bruder von Tupac Shakur.
Michel Leiris und das Schreiben über sich selbst. Von Thomas Stangl
„Ist das, was auf dem Gebiete der Schriftstellerei vor sich geht, nicht jeden Wertes bar, wenn es ,ästhetisch‘ bleibt, harmlos und straffrei?“
Von Cornelia Travnicek.
„Vielleicht würde uns noch ein Fahrer finden. Es war ein kleiner Flughafen und wir waren immerhin die einzigen beiden Weißen, die um diese Uhrzeit angekommen waren.“
Jacques Derridas Rhetorik des Aufschubs. Von Felix Philipp Ingold
„Vieles von dem, was er, schreibend, zu sagen hat, tendiert zum Nonsense, zur Kalauerei, auch zum Gedanken- und Sprachschwulst.“
Die Marktbedingungen, unter denen freie Schriftsteller arbeiten, schlagen sich in der Ästhetik nieder – und in der sozialen Zusammensetzung des Literaturbetriebes. Von Philipp Schönthaler
H. M. Enzensberger und Botho Strauß in ihren jüngsten Buchwerken. Von Felix Philipp Ingold
„Das ist postumes Mobbing, offenkundig genährt von kollegialer Missgunst und antiquierter Spießermoral“.
Ein Essay von Ernst-Wilhelm Händler. – Literatur, die versucht, „Das Menschliche“ möglichst unverändert durch die Zeiten zu bringen, muss scheitern.
Ein Gespräch zwischen Alexander Kluge und Niklas Luhmann.
Keine Wissenschaft kann widerlegen, daß ein Geist in den Nächten mit uns redet …
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