„Lagerfeld reist an und rauscht ab, er ist gegen diese Location und für jenes Venue.“
Bis mein Herz in Brüche geht. Von Norbert Gstrein
„Immerhin: Wim Wenders was here, und auch ich bin das ganze Jahr nicht so glücklich gewesen wie unter der heißen Dusche in meinem Hotel in Butte, Montana.“
Bewerbungsschluss: 1. August 2019
Über Band 13 der neuen Werkausgabe von Martin Walser. Ein E-Mail-Wechsel.
„Keine neue Autorengeneration hat sich derart unterwürfig gegenüber Vorgängern verhalten wie die junge Autorengeneration nach dem Krieg.“
„Später kommen Riesenbananen zum Einsatz, sie werden, stets in Formation, in die Höhe gehalten, abgesenkt, alle synchron, aufgestellt zu einem neuen Spalier.“
Schiefe Bilder, gnadenloser Reimzwang, humanistisches Pathos und unbedingter Glaube an die eigene poetische Sendung – Friederike Kempner galt schon Sigmund Freud als Paradebeispiel für die „unfreiwillige Komik der Rede“. Der Auftakt zur Serie „Zu Recht vergessen – Die besten schlechten Dichter aller Zeiten“. Von Karin Wozonig.
Yara Lees eigenwilliger Debütroman Als ob man sich auf hoher See befände. Von Anton Thuswaldner
„Die erzählte Zeit des Romans erstreckt sich über drei Generationen – nur wissen die kaum etwas voneinander.“
Literatur auf dem Holzweg. Von Thomas Kunst
„Die anhaltend skandalöse Vergabe von Lyrikpreisen in Deutschland ist einem Auslöschungsverfahren von wirklicher Eigenständigkeit gleichzusetzen.“
Mit Beiträgen von Kathrin Passig, Julia Schoch, Teresa Präauer, Alexander Kluge, Clemens J. Setz, Arno Geiger, Norbert Gstrein, Susanne Schleyer, Andreas Maier, Felix Philipp Ingold, Kathrin Hillgruber, Michael Braun, Paul-Henri Campbell, Kenah Cusanit, Karl Wagner, Alban Nikolai Herbst, Uwe Schütte und Katja Gasser.

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Versuch über eine persönliche Sprachgenese. Von Andreas Maier
„Das klingt kitschig, aber anders sind die Begriffe, die sich aus Gott ergeben, nicht formulierbar.“
Und bei ‚all dead‘ dann die Macker-Geste für ‚Kopf ab‘ in die Kamera, als wäre Bill Shakespeare sowas wie der ältere Bruder von Tupac Shakur.
Michel Leiris und das Schreiben über sich selbst. Von Thomas Stangl
„Ist das, was auf dem Gebiete der Schriftstellerei vor sich geht, nicht jeden Wertes bar, wenn es ,ästhetisch‘ bleibt, harmlos und straffrei?“
Von Cornelia Travnicek.
„Vielleicht würde uns noch ein Fahrer finden. Es war ein kleiner Flughafen und wir waren immerhin die einzigen beiden Weißen, die um diese Uhrzeit angekommen waren.“
Jacques Derridas Rhetorik des Aufschubs. Von Felix Philipp Ingold
„Vieles von dem, was er, schreibend, zu sagen hat, tendiert zum Nonsense, zur Kalauerei, auch zum Gedanken- und Sprachschwulst.“
Die Marktbedingungen, unter denen freie Schriftsteller arbeiten, schlagen sich in der Ästhetik nieder – und in der sozialen Zusammensetzung des Literaturbetriebes. Von Philipp Schönthaler
14 Autorinnen und Autoren lesen ab dem 27. Juni um den mit 25.000 Euro dotierten Ingeborg-Bachmann-Preis.
Undinė Radzevičiūtė liegt mit Das Blut ist blau an der Spitze der aktuellen Bestenliste, gefolgt von Saša Stanišić mit Herkunft.
H. M. Enzensberger und Botho Strauß in ihren jüngsten Buchwerken. Von Felix Philipp Ingold
„Das ist postumes Mobbing, offenkundig genährt von kollegialer Missgunst und antiquierter Spießermoral“.
Ein Essay von Ernst-Wilhelm Händler. – Literatur, die versucht, „Das Menschliche“ möglichst unverändert durch die Zeiten zu bringen, muss scheitern.
Ein Gespräch zwischen Alexander Kluge und Niklas Luhmann.
Keine Wissenschaft kann widerlegen, daß ein Geist in den Nächten mit uns redet …
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