Tarjei Vesaas ist neben Hamsun der bedeutendste norwegische Romancier des 20. Jahrhunderts – Fosse, Espedal, Knausgård schreiben in seiner Spur. Diese Woche erscheint sein Hauptwerk Die Vögel. Von Judith Hermann
Als Simone de Beauvoir Urlaub bei den Nazis machte / Die rechte Liebe zur Literatur / Rachel Salamander / Don DeLillo / Axel Honneth …
Zum Geschäft der Literaturkritik heute.
„Wenn ich bedenke, dass man in seinem Leben plus / minus 3000 Bücher lesen kann, wird mir ganz mulmig, wie viel Zeit ich verplempere.“
Leitung: Stefan Gmünder / Start: 20. Januar 2021 / Anmeldefrist: 3. Januar 2021 / Frühbucher-Bonus bis 30. November 2020 / 25% Rabatt für VOLLTEXT-Abonnenten / Begrenzte Teilnehmerzahl!
Neulich wurde ich wieder einmal gefragt, warum ich nicht fliege.
„Sie hatte mich zu einer Videokonferenz eingeladen, und als ich ihre Einladung ausgeschlagen hatte, war schnell deutlich geworden, was sie von einem Geldempfänger hielt, der sich erlaubte, nein zu sagen.“
Aus dem neuen Roman.
„Den Spuren nach zu urteilen, muss die kleine Nation mehr als hundert Jahre gebraucht haben, um diese Erfahrungen zu verarbeiten.“
Michael Braun im Gespräch mit Levin Westermann über Poesie und Naturgeschichte.

„Um dieses Buch zu schreiben, waren tatsächlich Kühe und Schweine die besseren Gesprächspartner.“

Wovon wird Literatur künftig erzählen? Wie verändern neue Medien den Schreibprozess? – Prognosen aus dem Jahr 2014 von Marion Poschmann, Thomas Melle, Ulrike Draesner, Thomas Hettche, Marcel Beyer, Teresa Präauer, Philipp Schönthaler, Benjamin Stein, Matthias Nawrat, Daniela Seel und Gunter Geltinger.
Texte und Materialien aus Alexander Kluges sieben Körben.
„Die im Herbst von ihm ersehnte Atempause für eine Erholung der Nerven war ihm durch Stalingrad abhandengekommen. Hoffnung hatte er nicht. Das war die Stunde, in der Mikroorganismen Hitlers Hirn attackierten.“ 
Die familiär verstrickte Autorschaft von Marie-Jo und Georges Simenon. Von Felix Philipp Ingold.

„Ich will jeden Anschein von Literatur vermeiden. Ich habe einen Horror vor Literatur!“

Mady Morrison: Yoga, Fitness, Lifestyle.

Wir haben so viel an Aggression geparkt in unseren Herzen, in unseren Bäuchen, und wir tragen sie schwer auf unseren Schultern. Das belastet uns und macht uns müde.

Thomas Hummitzsch im Gespräch mit Alban Nikolai Herbst über Leben und Werk – anlässlich des Erscheinens seiner gesammelten Erzählungen.

„So las ich meinen hoch aggressiven, doch zu allererst verzweifelten Text quasi noch in Rainald Goetz’ Blut.“

Für Eileen Myles und Isabelle Lehn – sisters of mercy. Von Jan Wilm.
„Aber Literatur wird von Körpern gelesen, wie sie von Körpern geschrieben wird, und es erschien mir den größten Unterschied zu machen, ob ich ein Buch im Zustand der Verzweiflung las oder im Zustand der Verliebtheit.“

Eine Poetikvorlesung von Ernst-Wilhelm Händler.

„In den vergangenen Jahrzehnten wurde das amerikanische Schreiben – eher schlicht, eher gefühlsnah, eher unterhaltsam – als die „wirklich“ gute Literatur propagiert.“
Ulrike Draesner interviewt sich selbst.
Das ist der Haufen, in dem ich lebe. Das sind „die Deutschen“.

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Diese Themen haben unsere Leserinnen und Leser seit 2002 am meisten interessiert.
Wie ticken Strigl, Winkels, Kegel & Co? Kritikerinnen und Kritiker geben Auskunft über ihre Vorlieben, ihre Fehlurteile und ihren literaturtheoretischen Hintergrund.
Mit Beiträgen von Michael Braun, Hans Christoph Buch, Ulrike Draesner, Arno Geiger, Norbert Gstrein, Judith Hermann, Katrin Hillgruber, Felix Philipp Ingold, Angelika Klammer, Alexander Kluge, Thomas Lang, Andreas Maier, Teresa Präauer, Ralf Rothmann, Almut Tina Schmidt, Uwe Schütte, Nicola Steiner, Daniela Strigl, Jan Wilm, Karin S. Wozonig, Thomas Stangl, Susanne Schleyer, Paul-Henri Campbell, Clemens J. Setz
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