Tarjei Vesaas ist neben Hamsun der bedeutendste norwegische Romancier des 20. Jahrhunderts – Fosse, Espedal, Knausgård schreiben in seiner Spur. Der von Hinrich Schmidt-Henkel neu übersetzte Roman Die Vögel zählt zu seinen Hauptwerken. Von Judith Hermann

Neulich wurde ich mal wieder gefragt, wieso ich nicht fliege.

Zum Geschäft der Literaturkritik heute

Ein Auszug aus dem neuen Roman

Von Norbert Gstrein

Michael Braun im Gespräch mit Levin Westermann über Poesie und Naturgeschichte

Acht Geschichten von Alexander Kluge

Mit Georg Klein und Reinhard Jirgl legen gleich zwei bedeutende deutsche Schriftsteller einen Marsroman vor. Warum? Von Thomas Lang

Jonathan Lethem im Gespräch mit Sebastian Fasthuber über linke Protestkultur in Amerika, die Macht von Disney und seinen neuen Roman Dissident Gardens.

Der 1894 geborene Hermann Oberth zählt zu den wichtigsten Vordenkern der Raumfahrt. In Peenemünde arbeitete er an der V2, in den 50er-Jahren gemeinsam mit seinem Schüler Wernher von Braun an Raketen für die US-Armee. In seinen späten Jahren neigte er dem Okkultismus und der Ufologie zu. Der Physiker Daniel Mellem hat dem schillernden Oberth nun einen Roman gewidmet: Die Erfindung des Countdowns. Pascal Mathéus sprach mit ihm über Wissenschaft, Ethik und das Erzählen historischer Stoffe.

Lektürenotizen von Thomas Lang zu Büchern von Bret Easton Ellis, Juan Guse, André Gide u.a.

Thomas Kunsts Roman Freie Folge beschreibt die Welt als Jagdrevier. Von Hans Höller

„Bei aller Liebe zum unterhaltsamen Quasseln über studentischen Alkoholkonsum, Körpergewicht und tollpatschigen Sex, ist Dunhams Literatur leider gar von Lieblichkeit befallen.“

Der Übersetzer Gerrit Bussink zählt zu den wichtigsten Vermittlern deutschsprachiger Literatur in den Niederlanden. Dieter Bandhauer sprach mit ihm über die Tücken sprachlicher Verwandtschaft und das Übersetzen von Kultur.

Gisela Trahms im Gespräch mit dem Julien Gracq-Übersetzer Dieter Hornig.

Aus dem neuen Roman von Daniel Mellem. (Das Buch erscheint am 15. September bei dtv).

Wie und wovon wird Literatur künftig erzählen? Wie verändern die neuen Medien den Schreibprozess? Und welche Rolle wird die Literatur in der Zukunft überhaupt spielen? – Positionsbestimmungen von Marion Poschmann, Thomas Melle, Ulrike Draesner, Thomas Hettche, Marcel Beyer, Teresa Präauer, Philipp Schönthaler, Benjamin Stein, Matthias Nawrat, Daniela Seel und Gunter Geltinger.

Von Thomas Melle

Von Ulrike Draesner

Von Marcel Beyer

Von Thomas Hettche

Von Teresa Präauer

Von Philipp Schönthaler

Von Benjamin Stein

Versuch einer persönlichen Standortbestimmung zwischen vier Fragmenten zum Erzählen von Welt. Von Gunther Geltinger