Alban Nikolai Herbst erinnert an den Schriftsteller Heinrich Schirmbeck, dessen Werk in der Nachkriegszeit der Kahlschlag-Doktrin zum Opfer fiel.

Die radikale Wortkunst des Franz Richard Behrens. Michael Braun im Gespräch mit Michael Lentz

Über Lyrik, Songtexte und Musikerromane im Zeitalter der Popkultur. Von Uwe Schütte

Aus dem Nachlass von Ulrich Becher.

Ein Essay von Clemens J. Setz

Die familiär verstrickte Autorschaft von Marie-Jo und Georges Simenon. Von Felix Philipp Ingold

Thomas Stangl über Georges Perros’ Klebebilder

Einige Überlegungen zu und anhand Peter Roseis Die große Straße. Reiseaufzeichnungen. Von Kurt Neumann

Mady Morrison: Yoga, Fitness, Lifestyle

Thomas Hummitzsch im Gespräch mit Alban Nikolai Herbst über Leben und Werk – anlässlich des Erscheinens seiner gesammelten Erzählungen.

Eine fast wahre Geschichte. Von Klaus Modick

Für Eileen Myles und Isabelle Lehn – sisters of mercy. Von Jan Wilm

Literatur als Traumabewältigung. Von Felix Philipp Ingold

Das Leben an der Stange.

Thorsten Nagelschmidt und sein politischer Roman Arbeit. Von Uwe Schütte

Katrin Hillgruber im Gespräch mit Ludwig Fels über seinen neuen Roman Mondbeben, afrikanische Sehnsüchte und die Macht der leisen Wirklichkeit.

„Das Problem mit Corona-Tagebüchern und Zoom-Konferenzen ist nicht, dass es sie gibt, das Problem ist, dass einzig und allein, weil es sie gibt, auch Leute Corona-Tagebücher schreiben, die keine Corona-Tagebücher schreiben sollten.“
Von Norbert Gstrein.

Paul-Henri Campbell über die Poesie der Dichterin* Koleka Putuma.

Aus dem Tagebuch von Clemens J. Setz.
„Er ging auf den Friedhof, um Namen zu tanken.“

Aus dem neuen Roman von Iris Hanika.
Offenbar hatten nicht nur über Auschwitz alle ihre Kollegen schon ein Buch geschrieben, sondern alle auch schon eins über New York. Als wären das die beiden Grenzpfosten, zwischen denen die deutsche Befindlichkeit sich spannt.

Von Andreas Maier
Aus den Begriffen NPD, Ortsvorsteher und Wetterau ergibt sich also automatisch, dass ich den Leuten einfalle.

Stefan Gmünder über die Tiroler Partnergemeinde von Sodom und Gomorra.

Dieter Bandhauer zur vierbändigen Ausgabe der Briefe von Samuel Beckett.
„Der große Minetti, den ich neulich als Marat in dem Weiss-Stück so glänzen sah, als Pozzo unglaublich daneben – und störrisch“.

Über die verzerrte Wahrnehmung Anton Kuhs. Von Walter Schübler
„Ich sehe leider: ob Hitler, ob Karl Kraus – es ist dasselbe.“

Matthias Nawrat über Artur Becker und seinen Roman Drang nach Osten