Ein historisch-kritischer Beitrag zur aktuellen Fake-Debatte. Von Felix Philipp Ingold

Die Autorin bekommt den Preis für ihren Debütroman Otto – laut Jury „ein lustiges, trauriges, temporeiches und melodiöses Buch, dem man viele Leser wünscht.“

Preisverleihung findet am 10. November statt

Die Hälfte der nominierten Titel sind Debüts.

Norbert Gstreins Kolumne „Writer at Large“

Zum Geschäft der Literaturkritik heute.
„Man kann auch zu viele Bücher lesen.“

Persönliche Lektüre-Empfehlungen von Thomas Lang, Martin Prinz, Karin S. Wozonig, Uwe Schütte, Susanne Schleyer, Teresa Präauer

Aus dem Tagebuch von Clemens J. Setz.
Meine Mutter erzählte mir am Telefon von Schwestern auf der Wachkomastation, die die Patienten verkleiden. „Ist er nicht süß“, sagen sie dann.

Robert Hamerling (1830–1889) beeindruckte das weibliche Lesepublikum seiner Zeit wie kein Zweiter. Germanisten mochten ihn schon damals nicht. Von Karl Wagner

Fünfzehn Bände umfasst das Werk des kürzlich verstorbenen Ernst Brauner, wahrgenommen wurde er vom Feuilleton trotzdem nicht. Von Anton Thuswaldner

Jury und Publikum haben zehn Titel nominiert, die Preisverleihung findet auf der Frankfurter Buchmesse statt.

Zehn Titel sind für den Buchpreis nominiert, drei für den parallel vergebenen Debütpreis.

Über den englischen Magier, Okkultisten und Romancier Aleister Crowley, samt der Spuren, die er in der Literaturgeschichte hinterlassen hat. Von Uwe Schütte

Norbert Gstrein liegt mit Als ich jung war neuerlich an der Spitze der Bestenliste, gefolgt von Drago Jančar und Terézia Mora.

Die Dichtung von Alexandru Bulucz. Von Paul-Henri Campbell

Aus dem Tagebuch des Clemens J. Setz.
„Da fiel mir auf: ich stellte einen Rapport her. Genau das würde auch ein Terrorist versuchen.“

Zum Geschäft der Literaturkritik heute

Das neue Handbuch Lesen widmet sich facettenreich dem Stand einer alten Kulturtechnik im Zeitalter der Digitalisierung. Von Uwe Schütte

Digital Detox im Hause Maier – „Die Brüder Karamasow lesen sich erstaunlich schnell, wenn man mal kein Internet hat.“

„Wo ist die alte Supernase geblieben? Die Frechheit und die Tollpatschigkeit, die am Ende immer siegt? Wo die Anspielungen, die Zitate? Wieso denn jetzt scheitern – so ganz ohne Not?“

Was halten Sie von der Auswahl der Jury? Fehlt Ihnen jemand? Wer sollte den Preis Ihrer Meinung nach bekommen? – Schreiben Sie uns!

Der Aufstieg aus der Arbeiterklasse ins Bürgertum und das Hadern mit diesem „Verrat“ an der eigenen Herkunft sind prägend für das Werk von Annie Ernaux. Eine Erfahrung, für die sie ein literarisches Idiom erst mühevoll entwickeln musste. Von Julia Schoch

Aus dem neuen Roman.

„Lagerfeld reist an und rauscht ab, er ist gegen diese Location und für jenes Venue.“

Bis mein Herz in Brüche geht. Von Norbert Gstrein