Über die Anfänge und Enden der Netzliteratur, kollektives Schreiben und die Schwierigkeiten, das Neue zu erkennen, während es geschieht. Von Kathrin Passig

Die Marktbedingungen, unter denen freie Schriftsteller arbeiten, schlagen sich in der Ästhetik nieder – und in der sozialen Zusammensetzung des Literaturbetriebes. Von Philipp Schönthaler

„Die Verzagtheit in der literaturkritischen Auseinandersetzung wird auf Dauer die eigene Bedeutungslosigkeit provozieren.“ – Zum Geschäft der Literaturkritik heute

Zu Recht vergessen VI: J. W. L. Gleim, der Liebes- und Kriegspoet der Aufklärung. Von Franz M. Eybl

Die elegischen Dokumente der Muriel Pic. Von Paul-Henri Campbell

Ein Essay von Ernst-Wilhelm Händler

Nach einer wahren Geschichte, die man sich in Wien erzählt. Norbert Gstreins Kolumne „Writer at Large“

Erstveröffentlichung nach siebzig Jahren: Mela Hartwigs Roman Inferno schildert das taumelnde Wien im Jahr 1938.

Hans Blumenberg als Literaturkritiker. Von Felix Philipp Ingold

Zwei neue Bücher von Leander Scholz und Michael Chabon setzen sich essayistisch mit der Vaterschaft auseinander. Von Thomas Lang

Paul-Henri Campbell über den Lyriker Danez Smith

„Ich versuchte, möglichst unbedarft zu schauen und mein schönstes Armer-Leute-Kind-Gesicht aufzusetzen, um ihm die Sache zu erleichtern.“ Von Norbert Gstrein.

Literaturpreise als Faktor und Motor des Literaturbetriebs. Von Felix Philipp Ingold

Ein E-Mail-Wechsel über den Anfang vom Ende der Nachkriegsliteratur. Von Klaus Siblewski

H. M. Enzensberger und Botho Strauß in ihren jüngsten Buchwerken. Von Felix Philipp Ingold
„Das ist postumes Mobbing, offenkundig genährt von kollegialer Missgunst und antiquierter Spießermoral.“

„In jenen Jahren galt Literaturkritiker oder auch Journalist im Allgemeinen als Traumberuf, jetzt fühlt man sich im Printbereich mitunter wie ein Kumpel kurz vor der Zechenschließung.“ – Zum Geschäft der Literaturkritik heute

Michael Braun im Gespräch mit Hans Christoph Buch über seinen neuen Roman Stillleben mit Totenkopf, Literatur und Kriegsberichterstattung und die Erbfolge in der Literaturgeschichte.

Matthias Senkel erzählt vom digital existierenden Sozialismus. Von Thomas Lang
„Hätte der Sozialismus mit mehr Gespür für IT überlebt? Das scheint mir eine spannende Frage.“

„In die Fuchsbauten des nächtlichen Lesens reichte nichts, was untertags in der Schule mit ihm geschah …“

Werner Bergengruen schrieb auch in der Mitte des 20. Jahrhunderts noch so, als wäre das 19. nie vergangen. In gekünstelt hohem Ton erdichtete er eine heile Welt der Wörter, in der für politische Realitäten und Veränderung kein Platz war. Von Thomas Stangl

Norbert Gstrein über Franz Kafkas Roman Das Schloss.

Anton Wildgans war der meistgefeierte Dichter der Ersten Republik. Heute erinnert nichts mehr an ihn. Außer einem Literaturpreis der Österreichischen Industrie. Von Klaus Kastberger

Aus dem neuen Roman von Norbert Gstrein

Aus dem neuen Roman von Dennis Cooper

Nach 23 Jahren künstlerischer Enthaltsamkeit legen The Justified Ancients of
Mu Mu so etwas wie einen Roman vor. Von Uwe Schütte