Zehn Titel sind für den Buchpreis nominiert, drei für den parallel vergebenen Debütpreis.

Über den englischen Magier, Okkultisten und Romancier Aleister Crowley, samt der Spuren, die er in der Literaturgeschichte hinterlassen hat. Von Uwe Schütte

Norbert Gstrein liegt mit Als ich jung war neuerlich an der Spitze der Bestenliste, gefolgt von Drago Jančar und Terézia Mora.

Die Dichtung von Alexandru Bulucz. Von Paul-Henri Campbell

Aus dem Tagebuch des Clemens J. Setz.
„Da fiel mir auf: ich stellte einen Rapport her. Genau das würde auch ein Terrorist versuchen.“

Zum Geschäft der Literaturkritik heute

Das neue Handbuch Lesen widmet sich facettenreich dem Stand einer alten Kulturtechnik im Zeitalter der Digitalisierung. Von Uwe Schütte

Digital Detox im Hause Maier – „Die Brüder Karamasow lesen sich erstaunlich schnell, wenn man mal kein Internet hat.“

„Wo ist die alte Supernase geblieben? Die Frechheit und die Tollpatschigkeit, die am Ende immer siegt? Wo die Anspielungen, die Zitate? Wieso denn jetzt scheitern – so ganz ohne Not?“

Was halten Sie von der Auswahl der Jury? Fehlt Ihnen jemand? Wer sollte den Preis Ihrer Meinung nach bekommen? – Schreiben Sie uns!

Der Aufstieg aus der Arbeiterklasse ins Bürgertum und das Hadern mit diesem „Verrat“ an der eigenen Herkunft sind prägend für das Werk von Annie Ernaux. Eine Erfahrung, für die sie ein literarisches Idiom erst mühevoll entwickeln musste. Von Julia Schoch

Aus dem neuen Roman.

„Lagerfeld reist an und rauscht ab, er ist gegen diese Location und für jenes Venue.“

Bis mein Herz in Brüche geht. Von Norbert Gstrein

Über Band 13 der neuen Werkausgabe von Martin Walser. Ein E-Mail-Wechsel. Von Klaus Siblewski
„Keine neue Autorengeneration hat sich derart unterwürfig gegenüber Vorgängern verhalten wie die junge Autorengeneration nach dem Krieg.“

Später kommen Riesenbananen zum Einsatz, sie werden, stets in Formation, in die Höhe gehalten, abgesenkt, alle synchron, aufgestellt zu einem neuen Spalier.

Der österreichische Schriftsteller Max Mell war ein kulturpolitisches Phänomen eigener Art. Ob Monarchie oder Republik, Ständestaat oder Nationalsozialismus – von offizieller Seite wurde sein Werk stets hoch geschätzt. Von Evelyne Polt-Heinzl

Yara Lees eigenwilliger Debütroman Als ob man sich auf hoher See befände. Von Anton Thuswaldner

Literatur auf dem Holzweg. Von Thomas Kunst
Die anhaltend skandalöse Vergabe von Lyrikpreisen in Deutschland ist einem Auslöschungsverfahren von wirklicher Eigenständigkeit gleichzusetzen.

Emanuel Geibel war einer der berühmtesten Dichter des 19. Jahrhunderts, im späteren 20. Jahrhundert wurde er weitgehend vergessen. Aus herkömmlichen Lyrik-Anthologien verdrängt, kehren seine Verse im Internet in ungeahnter Weise wieder. Teil IV der Serie „Zu Recht vergessen“

Versuch über eine persönliche Sprachgenese. Von Andreas Maier
Das klingt kitschig, aber anders sind die Begriffe, die sich aus Gott ergeben, nicht formulierbar.

Über die Anfänge und Enden der Netzliteratur, kollektives Schreiben und die Schwierigkeiten, das Neue zu erkennen, während es geschieht. Von Kathrin Passig

O Captain! Mein Captain!, kann mich das noch rühren?

Die Marktbedingungen, unter denen freie Schriftsteller arbeiten, schlagen sich in der Ästhetik nieder – und in der sozialen Zusammensetzung des Literaturbetriebes. Von Philipp Schönthaler

„Die Verzagtheit in der literaturkritischen Auseinandersetzung wird auf Dauer die eigene Bedeutungslosigkeit provozieren.“ – Zum Geschäft der Literaturkritik heute