Ein E-Mail-Wechsel über den Anfang vom Ende der Nachkriegsliteratur. Von Klaus Siblewski

H. M. Enzensberger und Botho Strauß in ihren jüngsten Buchwerken. Von Felix Philipp Ingold
„Das ist postumes Mobbing, offenkundig genährt von kollegialer Missgunst und antiquierter Spießermoral.“

„In jenen Jahren galt Literaturkritiker oder auch Journalist im Allgemeinen als Traumberuf, jetzt fühlt man sich im Printbereich mitunter wie ein Kumpel kurz vor der Zechenschließung.“ – Zum Geschäft der Literaturkritik heute

Michael Braun im Gespräch mit Hans Christoph Buch über seinen neuen Roman Stillleben mit Totenkopf, Literatur und Kriegsberichterstattung und die Erbfolge in der Literaturgeschichte.

Matthias Senkel erzählt vom digital existierenden Sozialismus. Von Thomas Lang
„Hätte der Sozialismus mit mehr Gespür für IT überlebt? Das scheint mir eine spannende Frage.“

„In die Fuchsbauten des nächtlichen Lesens reichte nichts, was untertags in der Schule mit ihm geschah …“

Werner Bergengruen schrieb auch in der Mitte des 20. Jahrhunderts noch so, als wäre das 19. nie vergangen. In gekünstelt hohem Ton erdichtete er eine heile Welt der Wörter, in der für politische Realitäten und Veränderung kein Platz war. Von Thomas Stangl

Zum Geschäft der Literaturkritk heute

Jacques Derridas Rhetorik des Aufschubs. Von Felix Philipp Ingold

Von Cornelia Travnicek.
Vielleicht würde uns noch ein Fahrer finden. Es war ein kleiner Flughafen und wir waren immerhin die einzigen beiden Weißen, die um diese Uhrzeit angekommen waren.

Michel Leiris und das Schreiben über sich selbst. Von Thomas Stangl
„Ist das, was auf dem Gebiete der Schriftstellerei vor sich geht, nicht jeden Wertes bar, wenn es ,ästhetisch‘ bleibt, harmlos und straffrei?“

Thomas Lang über Éric Vuillards Roman Die Tagesordnung.
„In einem bestürzenden Fluch haben sich die Filme von damals in unsere Erinnerungen verwandelt.“

Norbert Gstrein über Franz Kafkas Roman Das Schloss.

Anton Wildgans war der meistgefeierte Dichter der Ersten Republik. Heute erinnert nichts mehr an ihn. Außer einem Literaturpreis der Österreichischen Industrie. Von Klaus Kastberger

Aus dem neuen Roman von Norbert Gstrein

Aus dem neuen Roman von Dennis Cooper

Nach 23 Jahren künstlerischer Enthaltsamkeit legen The Justified Ancients of
Mu Mu so etwas wie einen Roman vor. Von Uwe Schütte

Texte und Materialien aus den sieben Körben – Alexander Kluge im Gespräch mit Niklas Luhmann

Die Lyoner Schriftstellerin Sophie Divry und ihr Experimentalroman Als der Teufel aus dem Badezimmer kam. Von Katrin Hillgruber
„Im Jahr 2017 über Hunger in einer scheinbar wohlhabenden Stadt wie Lyon zu schreiben, ist ungewöhnlich.“

Hartmut Lange – einst entschiedener Marxist, heute suchender Melancholiker – im Gespräch mit dem Theologen Jan-Heiner Tück über die Unsterblichkeit und den Trost der Literatur.

„Was nun passiert, hätte keiner geglaubt“, würde die ködernde Clickbait-Zeile dazu lauten, läse man diesen Text, hic et nunc und fragte sich dabei, ob ein Nachdenken über einen Film wie diesen eigentlich auch ohne Anglizismenschleuder auskäme.

Von Norbert Gstrein

Florian F. Scherzers bemerkenswerter Roman Neubayern. Von Uwe Schütte

Paul Jandl zum Geschäft der Literaturkritik heute

Zum Geschäft der Literaturkritik heute: „Es ist nicht so leicht, sich dem Druck zu widersetzen.“