Archiv
Der Mensch findet nicht innen statt
Zur deutschsprachigen erzählenden Literatur der Gegenwart. Von Ernst-Wilhelm Händler.
Präauer streamt: B*tches in Bookshops
Eine Kolumne von Teresa Präauer.
Und bei ‚all dead‘ dann die Macker-Geste für ‚Kopf ab‘ in die Kamera, als wäre Bill Shakespeare sowas wie der ältere Bruder von Tupac Shakur.
Kein bequemes Versinken
Ulrich Peltzer zeigt in seinem Roman Das bessere Leben wie zeitgenössisches Schreiben aussehen kann. Von Christoph Jürgensen
Eine Reise an das Ende des Lebens
Alban Nikolai Herbsts neuer Roman Traumschiff. Von Uwe Schütte
Ein Gespräch über Schwänze
Kathrin Passig und Clemens J. Setz über Bücher, Träume, Krokodile und Kunstsprachen sowie über Schwänze und Schweife bei Mensch und Tier.
„Tja, was ist aus mir geworden?“
Die suggestive Klarnamen-Prosa des Norwegers Tomas Espedal zählt zum
Lesenswertesten, das die europäische Literatur gegenwärtig zu bieten hat. Von Thomas Lang
Denken, auf den Nullpunkt gekühlt
Heinz Helle ist mit seinen bislang zwei Romanen zu einem der interessantesten deutschsprachigen Autoren avanciert. In seinem neuen Roman entwirft er ein
apokalyptisches Szenario mitten in Europa. Von Christoph Schröder
Autorschaft als Weltenschöpfung
Von der Wirklichkeit möglicher Welten in der Literatur. Von Felix Philipp Ingold
Wer sagt hier „Ich“? Und in welcher Absicht?
Olga Flor im Gespräch mit Katrin Hillgruber über ihren neuen Roman Ich in Gelb, ästhetische Transaktionen und rote Heringe.
Casanova im KZ
Martin Amis’ kontroversieller Roman The Zone of Interest. Von Uwe Schütte
Laienherrschaft – in Klagenfurt und anderswo
Zum aktuellen Status von Literatur und Literaturkritik. Von Felix Philipp Ingold
Ein Gedicht ist wie eine Taschenlampe zum Einschalten
Lyrisches aus der Shirtmaschine von Kathrin Passig.
Marry, Fuck, Kill!
Norbert Gstreins Kolumne „Writer at Large“ – „Auch fiel mir im selben Augenblick wieder ein, dass Peter Handke die Gedichte von Radovan Karadžić einmal mit denen von Alfred Kolleritsch verglichen hatte und dabei ich weiß nicht mehr zu welchem Urteil gekommen war …“
Die aller Welten unschlüssigste
Frank Witzels großer Roman Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969. Von Alban Nikolai Herbst
Code Poetry
Eine Begriffsklärung von Cornelia Travnicek mit einem Beispiel von Clemens Setz.
Kritik der unbereinigten Vernunft
Lew Schestow in deutscher Übersetzung. Von Marco Baschera
Jenseits von Krambambuli
Die phallischen Anmaßungen der Schriftstellerin Marie von Ebner-Eschenbach.
Von Daniela Strigl
Neulich
Eine Kolumne von Andreas Maier.
„Ich war ja anfänglich so etwas wie Thomas Bernhard für geistig Arme (Tilmann Krause).“
Der Dschihad, der aus Deutschland kam
Ein glänzend recherchierter Abenteuerroman mit allen Schikanen: Steffen Kopetzky gelingt in Risiko eine neue Perspektive auf den Ersten Weltkrieg. Von Christoph Schröder
