Aylan Kurdi und Zintkala Nuni – Little Lost Birds

Von Nor­bert Gst­rein

Wenn man sich nur kurz im Inter­net kun­dig zu machen ver­sucht, kann man den Ein­druck gewin­nen, dass in den letz­ten bei­den Jah­ren kaum ein Stadt­thea­ter ohne Flücht­lin­ge, die Flücht­lin­ge spie­len, aus­ge­kom­men ist. Das Thea­ter hat den Anspruch, eine mora­li­sche Anstalt zu sein, und trotz aller augen­schein­li­chen Instant-Betrieb­sam­keit – als gäbe es kei­ne Kunst ohne immer wie­der frisch und am bes­ten noch blu­tig ange­lie­fer­tes Leben – scheint die Pole­mik unan­ge­bracht, dass sich die Flücht­lin­ge, die Flücht­lin­ge spie­len, hof­fent­lich nicht unmo­ti­viert haben aus­zie­hen und hof­fent­lich nicht wie am Spieß haben schrei­en müs­sen, um ihre Gefüh­le zum Aus­druck zu brin­gen, wie es nach dem Vor­ur­teil derer gang und gäbe ist, die irgend­wann auf­ge­hört haben, ins Thea­ter zu gehen und als Grund dafür ange­ben, dass es immer weni­ger Regis­seu­re gibt, die ihr Hand­werk ver­ste­hen, und immer mehr Genies. Ich habe mich bei You­Tube in eine Pro­be hin­ein­ge­klickt und es gleich wie­der sein las­sen, nach­dem ich dabei zuge­se­hen hat­te, wie sich fünf Jugend­li­che bedeu­tungs­schwer einer nach dem ande­ren auf den Büh­nen­bo­den fal­len lie­ßen oder wie sich ande­re eben­so bedeu­tungs­schwer ängst­lich hin­ter Stüh­len ver­steck­ten, und ich mir lie­ber nicht vor­stel­len woll­te, wel­che ihrer eben­so rea­len wie wahr­schein­lich trau­ma­ti­schen Erleb­nis­se sie mit der­ar­ti­gen Unbe­hol­fen­hei­ten nach­stel­len soll­ten. Was sie selbst dabei dach­ten, konn­te ich nicht wis­sen, aber ich wür­de mich nicht wun­dern, wenn wenigs­tens man­che von ihnen, gera­de noch in wirk­li­cher Gefahr, sol­che Ham­pe­lei­en, bei denen sie die Gefahr spie­len muss­ten, als Far­ce emp­fun­den hät­ten. Die Inten­ti­on bei die­sen Unter­neh­mun­gen ist indes­sen immer eine gute, und doch bleibt ein Unbe­ha­gen, und die­ses Unbe­ha­gen rührt daher, dass wohl all den Stü­cken, in denen Flücht­lin­ge Flücht­lin­ge spie­len und die Gren­ze zwi­schen Wirk­lich­keit und Kunst mun­ter ein­mal in die eine, ein­mal in die ande­re Rich­tung über­que­ren, der letz­te Akt fehlt. Oder anders gesagt, das wirk­li­che Stück in die­sem Aus­tausch­ge­schäft zwi­schen Rea­li­tät und Fik­ti­on beginnt erst, wenn das Stück auf der Büh­ne zu Ende gespielt ist und wenn ein Flücht­ling, der eben noch ein gespiel­ter Flücht­ling war, wie­der ins Leben hin­aus­geht und von einem Augen­blick auf den ande­ren zum Gott­er­bar­men echt ist.

Zintkala Nuni - Lost Bird

Zintka­la Nuni im Alter von drei Jah­ren.

Der fran­zö­si­sche Schrift­stel­ler Éric Vuil­lard beschreibt in sei­nem Buch Trau­rig­keit der Erde das Elend des Spek­ta­kels, das Buf­fa­lo Bills Wild­west-Show in den letz­ten Jah­ren des neun­zehn­ten und in den ers­ten Jah­ren des zwan­zigs­ten Jahr­hun­derts alles in allem mehr als ein Vier­tel­jahr­hun­dert lang dar­stell­te. Die India­ner­krie­ge, in denen Wil­liam Cody – so der zivi­le Name von Buf­fa­lo Bill – selbst als Scout teil­ge­nom­men hat­te, waren kaum vor­bei, als er in einem rie­si­gen Tross mit Dut­zen­den oder sogar Hun­der­ten von Rei­tern und Pfer­den und Ton­nen von Staf­fa­ge­ma­te­ri­al durch die Lan­de zog und die India­ner für Tau­sen­de von Zuschau­ern vor rie­si­gen Wüsten‑, Prä­rie- und Gebirgs­land­schaf­ten auf Lein­wand immer wie­der ihre Nie­der­la­ge und ihr Ster­ben zum Bes­ten geben ließ. Die Dar­stel­ler waren echt, ech­te Cow­boys, ech­te India­ner, man­che sogar ech­te Krie­ger, die vor nicht so lan­ger Zeit noch an ech­ten Kämp­fen teil­ge­nom­men hat­ten und die jetzt, wenn sie auf der Büh­ne gestor­ben waren, wie­der auf­stan­den wie spä­ter über­all in der west­li­chen Welt klei­ne Jun­gen beim India­ner­spie­len und ihr Ster­ben noch ein­mal spiel­ten, oft zwei­mal am Tag, Tag für Tag, wochen‑, mona­te- und schließ­lich jah­re­lang an immer neu­en Orten, nicht nur in Ame­ri­ka, son­dern auch in Euro­pa, nach­dem der gan­ze Hau­fen mit meh­re­ren Schif­fen den Atlan­tik über­quert hat­te. Man erhält eine Vor­stel­lung von der schie­ren Grö­ße und Gewal­tig­keit der Auf­füh­rung, wenn man liest, dass das Kolos­se­um in Rom um einen Ter­min ansuch­te, aber kei­nen bekam, weil es zu klein für die gigan­to­ma­ni­schen Kampf­spie­le zu Pfer­de war. Die Ver­lie­rer der Geschich­te ver­lo­ren indes­sen immer wei­ter, rit­ten eben­so wis­send wie blind in ihren unauf­halt­sa­men Unter­gang, und die joh­len­den Zuschau­er kamen, um ech­te India­ner zu sehen, Wil­de, die kei­nem mehr gefähr­lich wer­den konn­ten, aber für die Dau­er des Schau­spiels immer noch für Erre­gungs­schau­er sorg­ten. Eine Sai­son lang war der einst gefürch­te­te Häupt­ling Sit­ting Bull die Haupt­at­trak­ti­on des Spek­ta­kels, und Éric Vuil­lard beklagt sei­ne Ein­sam­keit in der Mane­ge: „Ladies and gen­tle­men, darf ich Ihnen den gro­ßen India­ner­häupt­ling … vor­stel­len …“, und wie das Publi­kum, ja, die Meu­te, die sich nur zusam­men­ge­schart hat­te, um genau die­se Ein­sam­keit zu begaf­fen, ihn beschimpft und bespuckt: „Hier ist es, das Uner­hör­te, die Rot­haut, der, den man sehen woll­te, das selt­sa­me Tier, das um unse­re Far­men streun­te …“Zitat Norbert GstreinWenn ich an die­ses Bild den­ke, wird es in mei­nem Kopf über­la­gert von dem berühm­ten Bild der fünf­zehn­jäh­ri­gen Doro­thy Counts, die in Char­lot­te, North Caro­li­na, auf ihrem Schul­weg von einem fei­xen­den und aggres­siv lär­men­den wei­ßen Mob ver­folgt wird, der sie dar­an hin­dern will, die Schu­le zu betre­ten. Es ist das Jahr 1957, und sie ist die ers­te Schwar­ze, die für die bis dahin nur für Wei­ße offe­ne Har­ry Har­ding High School die Zulas­sung bekom­men hat. Der Schrift­stel­ler James Bald­win beschreibt, wie er das Bild an einem Zei­tungs­ki­osk in Paris sieht und im sel­ben Moment weiß, dass sei­ne Jah­re in Frank­reich vor­bei sind und er nach Ame­ri­ka zurück­keh­ren muss, weil er dort gebraucht wird: „The­re was unut­tera­ble pri­de, ten­si­on, and angu­ish in that girl’s face as she approa­ched the halls of lear­ning, with histo­ry, jee­ring, at her back. It made me furious, it fil­led me with both hat­red and pity. And it made me asha­med.“ Dann folgt der wun­der­ba­re Satz unhin­ter­frag­ba­ren Enga­ge­ments, der einen wün­schen lässt, man selbst wäre der­je­ni­ge, von dem die Rede ist: „Some one of us should have been the­re with her!“

Buf­fa­lo Bill hielt sich mit sei­ner Mann­schaft gera­de in Euro­pa auf, als es in den letz­ten Tagen des Jah­res 1890 zu einem aller­letz­ten Auf­stand einer nur mehr klei­nen Grup­pe von India­nern kam, der bru­tal nie­der­ge­schla­gen wur­de und in dem Mas­sa­ker von Woun­ded Knee in South Dako­ta ende­te. Nur zwei Wochen davor war Sit­ting Bull ermor­det wor­den, und Buf­fa­lo Bill, der bei der ers­ten Nach­richt von Unru­hen sofort nach Ame­ri­ka zurück­ge­eilt war und bei sei­ner Ankunft dort von dem Mord erfah­ren hat­te, erwarb sogleich das Pferd des toten Häupt­lings, ließ des­sen Hüt­te abbau­en und ein­schif­fen und las dann auch noch die letz­ten Über­le­ben­den des Mas­sa­kers auf und enga­gier­te sie für sei­ne Wild­west Show. So konn­te er gleich dar­auf mit zwei neu­en Attrak­tio­nen auf­war­ten: „Sit­ting Bulls Tod mit sei­nem ech­ten Pferd vor sei­ner ech­ten Hüt­te, von Buf­fa­lo Bill eigen­hän­dig erstan­den“ sowie: „Ladies and gen­tle­men, hier sehen Sie, zum ers­ten Mal und mit den wahr­haf­ti­gen Teil­neh­mern, die berühm­te Schlacht von Woun­ded Knee!“ Nur dass es kei­ne Schlacht gewe­sen war, son­dern ein Mas­sa­ker, wie Éric Vuil­lard schreibt, ver­an­stal­tet von einem Kaval­le­rie-Regi­ment und vier treff­si­che­ren Hotch­kiss-Gebirgs­ka­no­nen. „Und wie­der beginnt das Spek­ta­kel“, fährt er fort. „Rei­ter wir­beln wild durch die Mane­ge. Staub rötet die Augen. Ein Sol­dat geht zu Boden, tot, dann steht er wie­der auf, klopft den Staub von sei­ner Jacke … Die Rei­ter umzin­geln die India­ner. Die Rän­ge sind zum Bers­ten voll, zwan­zig­tau­send Men­schen, viel­leicht mehr. Plötz­lich beugt sich ein Rei­ter akro­ba­tisch über sein Zir­kus­pferd. Peng! Die India­ner eröff­nen das Feu­er …“Zitat Norbert GstreinMir scheint die Fan­ta­sie nahe­lie­gend, die ech­ten India­ner, die schon vie­le hun­dert Male in ihren Tod gerit­ten waren, könn­ten bei der tau­sends­ten Auf­füh­rung plötz­lich nicht mehr Spiel­zeug­ge­weh­re, son­dern ech­te Geweh­re in den Hän­den hal­ten und sie zuerst gegen die ech­ten Cow­boys, die jetzt aber nur Cow­boys spiel­ten, rich­ten und dann gegen das Publi­kum und das Zir­kus­zelt nie­der­bren­nen und in die Nacht hin­aus­ga­lop­pie­ren, in eine ande­re Geschich­te, in der es viel­leicht Gerech­tig­keit für sie gab und in der sie sich nicht ad infi­ni­tum bei ihrer eige­nen Aus­lö­schung zuse­hen las­sen muss­ten.

Bis heu­te lässt sich nicht genau sagen, was die Leu­te eigent­lich beklatsch­ten (wenn nicht am Ende sich selbst), die im Herbst 2015 auf deut­schen Bahn­hö­fen die zu Tau­sen­den ein­tref­fen­den Flücht­lin­ge mit Applaus emp­fan­gen hat­ten, denn Schau­spiel war es kei­nes – und wur­de durch das Klat­schen doch zu einem Schau­spiel gemacht. Sie waren natür­lich nicht an die Bahn­stei­ge gekom­men, um die Ärms­ten zu beschimp­fen oder zu bespu­cken, sie waren gekom­men, um sie will­kom­men zu hei­ßen, ihnen ihre Soli­da­ri­tät zu demons­trie­ren und ihnen zu zei­gen, dass sie mit ihrem Schick­sal nicht allein waren. Nun lie­ße sich leicht her­aus­fin­den, ob zu der Zeit irgend­wo an irgend­ei­nem Thea­ter in Deutsch­land oder Öster­reich ein Flücht­lings­stück auf dem Pro­gramm gestan­den war, viel­leicht sogar Die Schutz­be­foh­le­nen von Elfrie­de Jeli­nek, die erst im Jahr davor zur Urauf­füh­rung gekom­men waren, und ob zu der Zeit in dem Stück auch schon Flücht­lin­ge Flücht­lin­ge gespielt hat­ten – aber wie auch immer, ich for­mu­lie­re kei­ne Ankla­ge, es ist nur die Koin­zi­denz, die mich inter­es­siert, das Hin- und Her­kip­pen zwi­schen Wirk­lich­keit und Fik­ti­on, zwi­schen Leben und Kunst, und die schon ange­spro­che­ne Fra­ge, ob bei man­chen der wohl­mei­nen­den Insze­nie­run­gen nicht der letz­te Akt fehlt. Denn irgend­wann ist aus­ge­spielt, und alle müs­sen in die Wirk­lich­keit zurück, oder man ver­län­gert das Spiel und drückt einem der Flücht­lin­ge, die einen Flücht­ling spie­len, eine Pis­to­le in die Hand, mit der er viel­leicht den Regis­seur erschießt – it’s fic­tion, stu­pid! – oder wenigs­tens droht, ihn zu erschie­ßen, wenn er den Spuk nicht bald been­det, und lässt die ande­ren die Aus­gän­ge blo­ckie­ren und das Publi­kum so lan­ge fest­hal­ten, bis es den wirk­li­chen Preis bezahlt hat, den ein sol­ches Spek­ta­kel die Zuschau­er kos­ten könn­te, die sich manch­mal viel zu bil­lig am Leid der ande­ren ihr Herz erwär­men und ihr Hirn erhit­zen, nicht die lächer­li­chen zwan­zig oder drei­ßig oder fünf­zig Euro einer Thea­ter­kar­te mit garan­tier­ter Erbau­ung, son­dern zehn, zwan­zig oder drei­ßig Pro­zent ihres Ein­kom­mens – damit es wirk­lich weh tut und damit wirk­lich etwas geschieht.Zitat Norbert GstreinDer­weil haben Akti­vis­ten des Zen­trums für Poli­ti­sche Schön­heit längst das Geschäft mit ech­ten Lei­chen von im Mit­tel­meer Ertrun­ke­nen ent­deckt, die sie am liebs­ten direkt vor dem Bun­des­kanz­ler­amt in Ber­lin abge­la­den hät­ten, Eska­la­ti­on und Mah­nung in einem, und es darf einen wun­dern, dass es noch kei­nem von den begna­de­ten Künst­lern ein­ge­fal­len ist, mit Ver­gnü­gungs­schif­fen vor der liby­schen Küs­te her­um­zu­kreu­zen und ihren Anhän­gern ein noch viel gro­tes­ke­res Schau­spiel zu bie­ten. Denn dort könn­te ein zah­len­des Publi­kum zwi­schen zwei Unter­hal­tungs­pro­gramm­punk­ten an Bord von den Son­nen­decks aus zuse­hen, wie die Schlauch­boo­te der Flücht­lin­ge von der Küs­te able­gen, und Wet­ten abschlie­ßen, ob sie ken­tern wür­den oder nicht und ob im Ernst­fall die Boo­te der Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen recht­zei­tig zur Stel­le wären. Der Regis­seur, ein Feti­schist des Echt-ist-nur-was-echt-ist, könn­te dann immer noch ent­schei­den, ob man ein­grei­fen wür­de, je nach­dem, ob er eher der inter­ak­ti­ve Typ wäre oder Anhän­ger eines Thea­ters, in dem zwi­schen Schau­spie­lern und Publi­kum eine unüber­wind­ba­re Bar­rie­re besteht, und man könn­te vor dem sechs­gän­gi­gen Abend­essen im Vier­ster­ne-Restau­rant noch die Ret­tungs­boo­te klar­ma­chen oder sich aus prin­zi­pi­el­len ästhe­ti­schen Über­le­gun­gen ent­schlie­ßen, es nicht zu tun, weil die Din­ge anders geschrie­ben stan­den und man die Ertrin­ken­den lie­ber ertrin­ken ließ, um nicht gegen das Dreh­buch zu ver­sto­ßen.

Das Spek­ta­kel der Wild­west Show erreich­te einen zyni­schen Höhe­punkt, als dar­in auch das Mäd­chen auf­trat, das im Baby­al­ter auf dem Lei­chen­feld von Woun­ded Knee über­lebt hat­te. Sie war in den Armen ihrer erschos­se­nen Mut­ter, unter deren stei­fem, im eige­nen Blut erstarr­tem Kör­per geschützt gegen den frisch gefal­le­nen Schnee und die Janu­ar­käl­te, erst vie­le Stun­den, ja, nach Quel­len erst unglaub­li­che zwei Tage nach dem Mas­sa­ker auf­ge­fun­den wor­den, wie durch ein Wun­der von kei­ner Kugel ver­letzt und wie durch ein zwei­tes Wun­der nicht erfro­ren, und wirkt wie eine fer­ne Schwes­ter des ertrun­ke­nen syri­schen Jun­gen, der im Herbst 2015 so allein wie nur je ein Mensch auf einem tür­ki­schen Mit­tel­meer­strand mit zu Boden gekehr­tem Gesicht im Sand gele­gen ist und des­sen Bild und des­sen Ver­las­sen­heit die gan­ze Welt zu sehen bekom­men hat. Sie hieß Zintka­la Nuni, Lost Bird, er Aylan Kur­di, auch ein klei­ner ver­lo­re­ner Vogel, und hier hört das Spiel auf, hier ist das Ende der Spek­ta­kel erreicht, weil ein Toter kei­nen Toten spie­len kann, weil der Tod kein Spiel ist, son­dern immer echt.

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Nor­bert Gst­rein, gebo­ren 1961, lebt als frei­er Schrift­stel­ler in Ham­burg. Zuletzt ver­öf­fent­lich­te er im Han­ser Ver­lag die Roma­ne Die gan­ze Wahr­heit (2010), Eine Ahnung vom Anfang (2013) sowie In der frei­en Welt (2016). Am 19. Febru­ar 2018 erscheint sein neu­er Roman Die kom­men­den Jah­re.

Quel­le: VOLLTEXT 4/2017 (11. Dezem­ber 2017)

Online seit: 2. Febru­ar 2018

Online seit: 2. Febru­ar 2018

Zuletzt geän­dert: 30. Sep. 2018