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Freitag, 07. Oktober 2011

Who's who

 

Die AutorInnen der aktuellen Ausgabe

Nummer 1: Felix Philipp Ingold, geboren 1942, lebt und arbeitet nach langjähriger Lehr- und Forschungstätigkeit als Schriftsteller, Publizist und Übersetzer in Romainmôtier/VD. Jüngste Publikationen: Gegengabe (2008), die zweisprachige Werkausgabe des Lyrikers Anatol von Steiger: Dieses Leben (Russisch/Deutsch, 2008) sowie Faszination des Fremden: Eine andere Kulturgeschichte Russlands (2009). Sein Roman Alias oder Das wahre Leben, aus dem der abgedruckte Text stammt, erschien vor kurzem bei Matthes & Seitz und ist für den Schweizer Buchpreis nominiert.

Nummer 2: Thomas Keul ist Geschäftsführer und Herausgeber von VOLLTEXT und der Wissenschaftszeitung Recherche

Nummer 3: Teresa Profanter ist VOLLTEXT-Redakteurin

Nummer 4: Karl-Heinz Ott, geboren 1957, lebt in Freiburg. 1998 erschien sein Romandebüt Ins Offene (Residenz), für das er den Hölderlin-Förderpreis erhielt. Es folgten die beiden Romane Endlich Stille (Hoffmann und Campe, 2005) und Ob wir wollen oder nicht (Hoffmann und Campe, 2008). 2010 wurde am Nationaltheater Mannheim das gemeinsam mit Theresia Walser verfasste Stück Die ganze Welt uraufgeführt. Soeben ist sein neuer Roman Wintzenried erschienen.

Nummer 5: Thomas Lang, geboren 1967 in Nümbrecht, lebt als Schriftsteller in München. Für einen Auszug aus dem Roman Am Seil erhielt er 2005 den Ingeborg Bachmann-Preis. Zuletzt erschienen die Romane Unter Paaren (C.H. Beck, 2007) und Bodenlos oder Ein gelbes Mädchen läuft rückwärts (C.H. Beck, 2010).

Nummer 6: Erwin Einzinger, geboren 1953, lebt als Schriftsteller und Übersetzer in Oberösterreich. Zuletzt erschien der Roman Von Dschalalabad nach Bad Schallerbach (2010) sowie die Gedichtbände Ein Messer aus Odessa (2009) und Die virtuelle Forelle (2011). Daneben ist er als Übersetzer von Werken amerikanischer Autoren tätig. 2010 wurde Einzinger mit dem H.C. Artmann-Preis ausgezeichnet.

Nummer 7: Thomas von Steinaecker, geboren 1977 in Traunstein, lebt als Schriftsteller in Augsburg. Für seinen Debütroman Wallner beginnt zu fliegen (2007) erhielt er den aspekte-Literaturpreis. Zuletzt erschienen die Romane Geister (2008) und Schutzgebiet (2009) in der Frankfurter Verlagsanstalt.

Nummer 8: Petra Nagenkögel, geboren 1968 in Linz, lebt als Schriftstellerin, Herausgeberin und Literaturvermittlerin in Salzburg. Neben Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien erschien 2002 der Roman Dahinter der Osten (Residenz) sowie der Doppelband Pablo Picasso: Frauen / Petra Nagenkögel: Anagramme; Gedichte, in dem Bilder von Picasso von der Lyrik Nagenkögels begleitet werden.

Nummer 9: Margit Schreiner, geboren 1953, lebt als freie Schriftstellerin in Linz. Zuletzt veröffentlichte sie im Schöffling Verlag die Romane Buch der Enttäuschung und Haus, Friedens, Bruch (2007) sowie den Essayband Schreibt Thomas Bernhard Frauenliteratur? (2008). Soeben ist ihr neuer Roman Die Tiere von Paris erschienen.

Nummer 10: Ann Cotten, geboren 1982 in Iowa, lebt als Schriftstellerin und Übersetzerin in Berlin. 2007 debütierte sie mit dem Gedichtband Fremdwörterbuchsonette (Suhrkamp), zuletzt erschienen Florida-Räume (Suhrkamp, 2010) und der englischsprachige Band I, Coleoptile.

Nummer 11: Olga Martynova, geboren 1962 in Sibirien, lebt in Frankfurt am Main. Sie verfasst Lyrik (auf russisch) und Prosa und Essays (auf deutsch). Zuletzt erschienen der Gedichtband In der Zugluft Europas (Wunderhorn, 2009) und der Roman Sogar Papageien überleben uns (Droschl, 2010), der für den Deutschen Buchpreis und den aspekte-Preis nominiert war.

Nummer 12: Ulrike Draesner, geboren 1962, lebt als Schriftstellerin, Prosaautorin und Essayistin in Berlin. Zuletzt erschienen der Roman Vorliebe (Luchterhand, 2010) und der Erzählband Richtig liegen (Luchterhand, 2011).

Nummer 13: Inka Parei, geboren 1967, lebt als Autorin in Berlin. Nach ihrem Romandebüt Die Schattenboxerin (Schöffling, 2000) erschien der Roman Was Dunkelheit war (2005), für den sie u.a. mit dem Ingeborg-Bachmannpreis ausgezeichnet wurde. Im August veröffentlichte sie bei Schöffling ihren jüngsten Roman Die Kältezentrale.

Nummer 14: Katrin de Vries, geboren 1959, lebt als Schriftstellerin in Ostfriesland. Neben dem Erzählband Der Leib der Damen (Schwartzkopff Buchwerke 2004) veröffentlichte sie gemeinsam mit der Illustratorin Anke Feuchtenberger bei Reprodukt die Comic-Trilogie Die Hure H (2003), Die Hure H wirft den Handschuh (2003) und Die Hure H zieht ihre Bahnen (2007).

Nummer 15: Lorenz Langenegger, geboren 1980, lebt in Zürich. Nach den Theaterstücken Nah und hoch hinaus und Rakows Dom erschien 2009 bei Jung und Jung sein Romandebüt Im Regen, im selben Jahr war er Teilnehmer am Ingeborg-Bachmannwettbewerb. Er ist Mitglied der Autorengruppe ‚Die Autören‘.

Nummer 16: Anne Weber, geboren 1964, lebt als Schriftstellerin und Übersetzerin aus dem Französischen in Paris. Zuletzt erschienen die Romane Gold im Mund (Suhrkamp, 2005), Luft und Liebe (Fischer, 2010), für den sie für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert war, und August. Ein bürgerliches Puppenspiel (Fischer, 2011). Sie schreibt auf Deutsch und Französisch.

Nummer 17: Fabjan Hafner, geboren 1966, lebt als Literaturwissenschaftler am Robert Musil-Institut, Schriftsteller und Übersetzer aus dem Slowenischen in Kärnten. Zuletzt erschienen die mehrsprachigen Gedichtbände Vodi me, vodo (Kroatisch - slowenisch – deutsch, Lara, 2007) und Lukavi – zarečeni kruh (Slowenisch – kroatisch, Lara 2006) sowie die Monographie Peter Handke. Unterwegs ins Neunte Land (Zsolnay, 2008).

Nummer 18: Sabine Gruber, geboren 1963 in Meran, lebt als freie Schriftstellerin in Wien. Zuletzt veröffentlichte sie im C.H.Beck-Verlag die Romane Die Zumutung (2003), Über Nacht (2007) und Stillbach oder Die Sehnsucht (2011). Eine Neuauflage ihres vergriffenen Debütroman Aushäusige (Wieser Verlag 1996) erschien vor kurzem im Haymon Verlag.

Nummer 19: Thomas Stangl, geboren 1966, lebt in Wien. Er debütierte mit dem Roman Der einzige Ort (Droschl, 2004) für den er den aspekte-Preis erhielt, und Ihre Musik (2006). Für einen Auszug aus seinem dritten Roman Was kommt (Droschl, 2009) wurde er 2007 mit dem Telekom-Preis beim Ingeborg-Bachmannwettbewerb ausgezeichnet.

Nummer 20: Norbert Niemann, geboren 1961, lebt als freier Schriftsteller in Chieming am Chiemsee. Für seinen Debütroman Wie man’s nimmt (Hanser, 1998) erhielt er 1997 den Ingeborg Bachmann-Preis. Zuletzt erschienen im Hanser-Verlag die Romane Schule der Gewalt (2001) und Willkommen neue Träume (2008).

Nummer 21: Klaus Modick, geboren, 1951 in Oldenburg, lebt als Schriftsteller und Übersetzer ebenda. Zuletzt veröffentlichte er den Roman Die Schatten der Ideen (Eichborn, 2008) und den Erzählband Krumme Touren (Eichborn, 2010). Soeben ist sein neuer Roman Sunset (Eichborn, 2011) erschienen.

Nummer 22: Franzobel, geboren 1967, lebt als Schriftsteller und Bühnenautor in Wien. Für seine Erzählung Die Krautflut (Suhrkamp, 1995) erhielt er 1995 den Ingeborg Bachmann-Preis. Es folgten im Zsolnay Verlag die Romane Lusthaus oder Die Schule der Gemeinheit (2002), Das Fest der Steine oder Die Wunderkammer der Exzentrik (2005), der für den Deutschen Buchpreis nominiert war, und Liebesgeschichte (2007).

Nummer 23: Nora Wicke, geboren 1982, studierte Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus in Hildesheim, lebt in Berlin. Teilnehmerin des Klagenfurter Literaturkurses 2011 und der Schreibwerkstatt der Jürgen Ponto Stiftung in Edenkoben 2011.

Nummer 24: Angelika Klammer, geboren 1960, war als Lektorin im Residenz-Verlag und im Jung-Verlag tätig, lebt als freie Lektorin in Wien. Gemeinsam mit Karl-Heinz Ott leitet sie den diesjährigen Jahrgang der Münchener Kurse für kreatives Schreiben. Mitwirkung in Beiräten sowie in Jurys im In- und Ausland.

Nummer 25: Andreas Maier, geboren 1967, lebt als freier Schriftsteller in Frankfurt am Main. Zuletzt veröffentlichter er bei Suhrkamp den Band Onkel J. Heimatkunde (2010), der unter anderem auf seinen in VOLLTEXT publizierten Kolumnen basiert, und den Roman Das Zimmer (2010). Im Dezember erscheint sein neuer Roman Das Haus.

Nummer 26: Silke Scheuermann, geboren 1973 in Karlsruhe, lebt in Frankfurt am Main. Zuletzt erschienen bei Schöffling der Roman Die Stunde zwischen Hund und Wolf (2007) und der Gedichtband Über Nacht ist es Winter (2007). Im Frühjahr ist ihr neuer Roman Shanghai Performance erschienen.

 

 


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    Freitag, 25. November 2011 

    Cover Volltext 4/2011

    Titelgeschichte: Die Geisterstadt
    Daniel Kehlmann über Sherwood Andersons einflussreichen Klassiker Winesburg, Ohio

    Sebalds Neger
    Die Vereinnahmung von W.G. Sebald als Klassiker erfordert ein Ausblenden seiner widerborstigen Seite. Von Uwe Schütte

    Tiere und Pflanzen, diese gewaltige Dichtung
    Jean-Henri Fabres Erinnerungen eines Insektenforschers. Von Ulrike Draesner

    Eigen, skurril, versponnen
    Christoph Schröder über Jan Peter Bremers Roman Der amerikanische Investor

    „Du elender Hauseingang!“
    Klaus Kastberger über Xaver Bayers Wenn die Kinder Steine ins Wasser werfen

    „Rache ist ein schlechter Berater“
    Christoph Hein spricht mit Katrin Hillgruber über seinen neuen Roman Weiskerns Nachlass.

    Dichter unter Hochdruck
    Daniela Strigl über Leben und Werk des Lyrikers Walter Buchebner

    Neulich
    Andreas Maier dümpelt im Moorsee.

    Grandioses Cartoon-Gespann
    Nicolas Mahler illustriert Thomas Bernhards Alte Meister. Von Thomas von Steinaecker

    Lyrik-Logbuch Michael Brauns Eintragungen zu Gedichten der Gegenwart

    Lyrischer Moment
    Silke Scheuermann als Pandabär in Hongkong

    Siebzehn Stufen
    Zum Verhältnis von Alltag und Literatur. Von Georg Klein

    Wie Literatur funktioniert
    Gerrit Bartels über James Woods Die Kunst des Erzählens

    Das Fahrrad weiß mehr
    Nicht mehr lieferbar! – Eine Serie von Clemens J. Setz über vergriffene Werke bedeutender Autoren. Teil 2: Denton Welch.

    „Es ist viel Arbeit, normal zu bleiben“
    Die Literatur im Zeitalter von Wordpress und Twitter. Eine Umfrage

    Die Bewohner von Château Talbot Von Arno Geiger

    Unsere Popmoderne Die Wechselstunden. Von Marc Degens

    Sehr gepflegt, aber Perser!
    Pavel Kohout entfaltet in seinem neuen Roman Der Fremde und die Schöne Frau ein Panorama alltäglicher Xenophobie. Von Ulrich Faure

    Geld und Erlösung
    Über Hermann Brochs ökonomische Fantasie. Von Bernhard Fetz

    Was kostet ein Broch?
    Rezeption und Autografenhandel. Von Michael Hansel

    Platzanweisung
    Christina Böhms Siegertext beim 19. open mike

    Herr Jesus springt
    Der Siegertext des FM 4-Literaturwettbewerbs Wortlaut. Von Isabella Straub

    Im Schatten der Mauer des Lebens
    Mirko Bonné zu seiner Neuübersetzung von Sherwood Andersons Winesburg, Ohio