Michael Stavarič: Die Schattenfängerin

Aus dem neu­en Roman // Kapi­tel 1


Pro­log

Ich erin­ne­re mich dar­an, wie mir Vater erzähl­te, dass es in den Ozea­nen der Erde flie­gen­de Fische gab, die sich in die Lüf­te erhe­ben konn­ten. Sie flo­gen bis in den Welt­raum, und ihre Schup­pen reflek­tier­ten das Son­nen­licht; sie glit­zer­ten, fun­kel­ten, erstrahl­ten und waren nicht mehr von Ster­nen zu unter­schei­den. Er erzähl­te mir, dass tief unter uns im Boden eine Son­ne wohn­te, mit­ten im Erd­kern, wo es fast so heiß war wie auf der Ober­flä­che des Sterns über uns. Und wenn die­se Son­ne unter uns mit der Son­ne über uns spre­chen woll­te, dann brach sie als Vul­kan aus. Er erzähl­te mir, dass das Was­ser, das sich auf der Erde befand, von Kome­ten stamm­te, die es aus dem All zu uns gebracht hat­ten. Ich sol­le ruhig dar­an den­ken, wenn ich mal schwim­men gehe, dass ich gleich­sam in den Kos­mos ein­tau­che, dass ich mich mit Kome­ten wasche und Kome­ten trin­ke.


Kapi­tel 1 – Lese­pro­ben aus neu­en Büchern
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Ich erin­ne­re mich dar­an, wie mir Vater erzähl­te, dass der Mond durch eine Kol­li­si­on der Erde mit einem ande­ren Him­mels­kör­per ent­stan­den war, und dass er sich aus Bruch­stü­cken unse­res Pla­ne­ten und etwas völ­lig Frem­den zusam­men­füg­te; er stieg in den Him­mel auf, um der Son­ne ein klei­nes Stück näher zu sein. Er erzähl­te mir, dass sich der Boden unter uns stän­dig in Bewe­gung befand, dass wir auf Inseln über die Welt trie­ben, die über eine sol­che Grö­ße ver­füg­ten, dass wir sie Kon­ti­nen­te nann­ten. Wenn ich nur lan­ge genug war­te, sag­te Vater, dann käme ich prak­tisch über­all auf der Erde hin, ohne mich auch nur einen Mil­li­me­ter rüh­ren zu müs­sen. Er erzähl­te mir, dass alle Bau­stei­ne des Lebens aus den Tie­fen des Alls zur Erde kamen, wo sie sich zu dem ver­ei­nig­ten, was wir sind, und dass die­se Stof­fe von längst ver­gan­ge­nen Ster­nen stamm­ten. Wir waren gera­de dabei gewe­sen, etwas zu kochen, und war­fen dar­auf­hin alle Zuta­ten, die wir im Haus hat­ten, in einem Topf zusam­men, um uns die Ent­ste­hung des Lebens bes­ser vor­stel­len zu kön­nen (geschmack­lich war das nicht die bes­te Idee).

Ich erin­ne­re mich dar­an, wie mir Vater erzähl­te, dass ich mir Schmerz wie hells­tes Licht vor­stel­len kön­ne, wie bei einer Super­no­va, und dass die Licht­strah­len alles in ihrer Nähe durch­drin­gen und ver­knüp­fen. Genau, Stel­la, wie Schmer­zens­schreie! Und dass man nicht alles am eige­nen Kör­per ver­spü­ren müs­se, um zu wis­sen, dass es exis­tiert. Er erzähl­te mir, dass man auf einem Hügel den Ster­nen ein Stück näher kam, und ich woll­te dar­auf­hin von ihm wis­sen, war­um wir nicht auf einem Berg wohn­ten. Er erzähl­te mir, dass der Wind die Spra­che der Pflan­zen und Bäu­me war, dass sie sich wie wir Geschich­ten dar­über erzähl­ten, wer ihnen begeg­ne­te, was sie erleb­ten und wor­über sie grü­bel­ten. Mich über­kam dar­auf­hin der Gedan­ke, dass ich nie wie­der einen Zweig im Gar­ten wür­de abschnei­den kön­nen, weil ich mich nicht dar­an schul­dig machen woll­te, die Spra­che der Pflan­zen und Bäu­me ver­stüm­melt zu haben.

Ich erin­ne­re mich dar­an, wie mir Vater erzähl­te, dass sogar Stei­ne über eine eige­ne Spra­che ver­füg­ten, dass er aber nur ein Wort dar­aus kann­te, weil die­ses „Kau­der­welsch“ zu schwer für uns Men­schen war. Wie das Wort lau­te­te, woll­te ich dar­auf­hin wis­sen, und er ant­wor­te­te: „Dschblun­jgk“. Das hei­ße „Dan­ke schön“, und man kön­ne es hören, wenn man einen Stein in einen Fluss wer­fe; Stei­ne kämen ger­ne her­um, und die Flüs­se bräch­ten sie an Orte, die sie immer schon hat­ten sehen wol­len. Er erzähl­te mir, dass die Zeit ein Fluss war, der sich wie eine Schlan­ge durchs bekann­te und unbe­kann­te Uni­ver­sum wand, manch­mal schnel­ler und dann wie­der lang­sa­mer, und dass unse­re Erin­ne­run­gen eben­so Stei­ne reprä­sen­tier­ten, die selbst den Lauf gewal­tigs­ter Flüs­se zu ändern ver­moch­ten. Er erzähl­te mir, dass Gala­xien ihre Lie­der hat­ten, dass sie san­gen und man ihnen zuhö­ren konn­te, wenn man in den Welt­raum flog. Und wor­über sie san­gen, woll­te ich wis­sen, und er ant­wor­te­te: Über Gra­vi­ta­ti­ons­kräf­te. Wenn sich etwas im Uni­ver­sum anzieht, dann ist das wie bei uns die Lie­be.

Ich erin­ne­re mich, wie mir Vater erzähl­te, dass Wol­ken nur dann ent­stan­den, wenn die Erde träum­te, und dass sie dann auf­stie­gen und über­all zu sehen waren, weil unser Pla­net sei­ne Träu­me bis in die ent­fern­tes­ten Gegen­den tra­gen woll­te. Und war­um das alles?, woll­te ich wis­sen. Und er dar­auf: Damit nie­mand von uns das Träu­men ver­lernt! Und dass Wol­ken sogar mit­ein­an­der wett­ei­fer­ten, wer die schöns­ten Träu­me ent­hielt, und sobald mir wo unge­wöhn­li­che Wol­ken­for­ma­tio­nen begeg­ne­ten, soll­te ich nicht ver­ges­sen zu wür­di­gen, dass sie gera­de ihr Bes­tes gaben. Er erzähl­te mir, dass eini­ges von dem Bau­ma­te­ri­al für das Haus auf dem Hügel von einem Vogel­schwarm her­bei­ge­flo­gen wor­den war, so hat­te es ihm sein Vater erzählt. Wir zeich- neten dar­auf­hin einen Greif, der ein gan­zes Haus anhob und mit ihm durch die Gegend flog; wir lach­ten und waren uns einig, dass der Vater mei­nes Vaters ein aus­ge­spro­che­ner Lüg­ner war. Er erzähl­te mir, dass sei­ne Mut­ter, als sie mit ihm schwan­ger war, an der­ma­ßen hef­ti­gem Schluck­auf litt, dass er schließ­lich gebo­ren wur­de; ech­ten SCHLUCKAUF bekom­me man übri­gens nur dann, wenn jemand innigst an einen den­ke.

Ich erin­ne­re mich, wie mir Vater erzähl­te, dass es, wenn es nur lang genug reg­nen wür­de, kein Haus auf dem Hügel mehr gäbe, aber wir es dann in ein „Haus am Grund des Sees“ umbe­nen­nen könn­ten. Ich sah uns schon mit Schwimm­häu­ten und Kie­men um die Wet­te schwim­men, ein unver­zicht­ba­rer Vor­teil der Evo­lu­ti­on. Er erzähl­te mir, dass in unse­rer Gegend frü­her eine Ein­sied­le­rin leb­te, und dass ihn die Mut­ter zu ihr brach­te, um einen hart­nä­cki­gen Haut­aus­schlag los­zu­wer­den; er kön­ne sich nicht mehr an ihr Gesicht erin­nern, doch habe es gewirkt. Noch Jah­re spä­ter hat man nach ihren sterb­li­chen Über­res­ten im Wald gesucht, doch blieb sie ein­fach ver­schwun­den. Er erzähl­te mir, dass es Spin­nen gab, die beim Abtau­chen ins Was­ser eine Luft­bla­se um ihren Kör­per form­ten, die sie in Was­ser­le­be­we­sen ver­wan­del­te; er nann­te sie Astro­nau­ten, weil sie mit ihren „Luft­bla­sen­hel­men“ bei­na­he wie sol­che aus­sa­hen.

Ich erin­ne­re mich, wie mir Vater erzähl­te, dass für den Bau der Heil­an­stalt ein gan­zes Sumpf­ge­biet tro­cken­ge­legt wer­den muss­te, und dass man dort frü­her die präch­tigs­ten Frö­sche und Sala­man­der fand, die man sich nur vor­stel­len konn­te. Er erzähl­te mir, dass es in der hie­si­gen Schu­le mal brann­te und etli­che Schü­ler mit einer Rauch­gas­ver­gif­tung ins nächs­te Kran­ken­haus muss­ten; er hat­te spä­ter im Kel­ler des Gebäu­des etwas gese­hen, das ihn stark dar­an zwei­feln ließ, dass alles ein Unfall war. Was hast du gese­hen?, woll­te ich wis­sen. Und er ant­wor­te­te: Etwas Böses. Er schwor sich, dass nie­mand, den er lieb­te, jemals wie­der einen Fuß in die­ses Haus set­zen wür­de. Er erzähl­te mir, dass er ger­ne im Inne­ren einer Glüh­bir­ne gewohnt hät­te, denn das müs­se sich anfüh­len, als sei man der Son­ne ganz nah – und in Sicher­heit; ich hielt aller­dings nicht viel davon, schließ­lich konn­te einem dann jeder locker das Licht aus­knip­sen.

Ich erin­ne­re mich, wie mir Vater erzähl­te, dass der Tod nur ein Punkt war, am Ende eines lan­gen und nicht immer ver­ständ­li­chen Sat­zes; aber dass ich damit nichts am Hut habe, beeil­te er sich zu ver­si­chern, weil ich ein per­fek­ter und voll­kom­me­ner Bei­strich sei, für den sich das Uni­ver­sum ewig wei­ter­dre­he, bis ans Ende aller Tage.

Ich muss­te lachen.

Ich erin­ner­te mich plötz­lich, eine Eska­pa­de auf der Ober­flä­che der Son­ne gewe­sen zu sein.

* * * * *

 Der Tod

In den Mor­gen­stun­den eines mit Wol­ken ver­han­ge­nen Him­mels ent­schlief der Vater allen wei­te­ren Bege­ben­hei­ten.

Ich war an sein Bett gekom­men, um ihn in die Küche zu scheu­chen, das gemein­sa­me Früh­stück stand schließ­lich an, getoas­te­tes Brot mit Rührei­ern und fri­schen Gar­ten­kräu­tern. Schnitt­lauch und Dil­le, dar­an wür­de ich mich nie­mals satt essen kön­nen, und es war mir unbe­greif­lich, dass man­che Men­schen „Schnitt­lauch­dill­ge­schmack“ nicht moch­ten. Gleich wür­de ich mit dem Vater gerös­te­te Schnitt­lauch­dill­bro­te schmau­sen, die Zei­tung durch­blät­tern, den Sport­sei­ten hier­bei mehr Beach­tung schen­ken als eigent­lich nötig. Ich wedel­te wie eine Beses­se­ne mit einem druck­fri­schen Blatt vor sei­ner Nase her­um, der Geruch von Dru­cker­schwär­ze wür­de ihn schon wecken und in die Küche locken.

Wenn es etwas gab, das müde Men­schen zum Auf­ste­hen bewe­gen konn­te, dann war das unzwei­fel­haft Dru­cker­schwär­ze, deren Duft mich nahe­zu magisch anzog. Ich lieb­te es, ein­ge­schweiß­te Bücher oder fri­sche Zeit­schrif­ten aus­zu­pa­cken, mei­ne Nase in sie zu ste­cken, ihren unver­kenn­ba­ren Geruch ein­zu­at­men, mit dem ich alles Mög­li­che asso­zi­ier­te, bestimmt roch auch der Welt­raum danach; ich mei­ne, wie soll­te Welt­all­schwär­ze sonst rie­chen? Mög­li­cher­wei­se duf­te­ten fins­te­re Moo­re recht ähn­lich, oder der Atem von Krä­hen­vö­geln, oder die Trä­nen der Berg­go­ril­las, mir wür­de eine hüb­sche Lis­te* ein­fal­len. Die Hem­den der Schorn­stein­fe­ger soll­ten dort bei­spiels­wei­se ver­merkt wer­den, die zwar um Nuan­cen anders rie­chen, zwei­fel­los jedoch art­ver­wandt sind. Düf­te waren für mich wie Spiel­ge­fähr­ten, sie mach­ten einem Lust auf die Welt, man konn­te mit ihnen abhe­ben und schwe­ben, ande­re wie­der­um stell­ten einem auch schon mal das Bein.

Einen Moment lang stand ich unent­schlos­sen beim Bett her­um, leg­te die Zei­tung auf dem Gesicht des Vaters ab, als müss­te die Dru­cker­schwär­ze spä­tes­tens jetzt aber ihren unwi­der­steh­li­chen Zau­ber ent­fal­ten, um ihn zu einem aller­letz­ten Küchen­aus­flug zu bewe­gen. Die Bemü­hun­gen blie­ben ver­geb­lich. Ich nahm die Zei­tung wie­der an mich, schüt­tel­te sie wie ver­rückt aus, als könn­te ich auf die­sem Weg ihre Magie her­vor­ho­len, das gesam­te Welt­all dar­in wie Bett­fe­dern auf­schüt­teln und durch den Raum schwe­ben las­sen. Mei­ne Arme brann­ten bald wie Feu­er, die Mus­keln ver­krampf­ten, und ich knüll­te das Zei­tungs­pa­pier schluss­end­lich zor­nig zu einem unför­mi­gen Bal­len zusam­men. Ich ver­such­te, alles so klein wie nur irgend­wie mög­lich inein­an­der zu pres­sen, zu die­sem einen win­zi­gen Punkt im Raum, von dem aus sich ein Kos­mos neu wür­de ent­fal­ten kön­nen; so hat­te es mir Vater doch bei­gebracht.

Alles muss­te, bevor es zum Leben erweckt wer­den konn­te, zu einem unend­lich klei­nen Punkt gebün­delt wer­den, von wo aus es sich mit einem lau­ten Knall im Uni­ver­sum wür­de aus­brei­ten dür­fen, alle Kräf­te und Ster­ne und Lebe­we­sen. Ich wie­der­hol­te den Vor­gang zur Sicher­heit mehr­mals, fal­te­te die Zei­tung aus­ein­an­der, glät­te­te sie, so gut es ging, nur um die Sei­ten erneut zu einem mög­lichst win­zi­gen Punkt zusam­men­zu­knül­len, ein Papier­knäu­el zwi­schen den krampf­haft inein­an­der ver­schränk­ten und all­mäh­lich tau­ber wer­den­den Fin­gern.

Ich dach­te dar­an, dass Gott mög­li­cher­wei­se vor einem ähn­li­chen Pro­blem gestan­den haben muss­te, dem­nach hat­te auch er den Kos­mos zu einer unend­li­chen Win­zig­keit zusam­men­ge­drückt (der Vater nann­te es Sin­gu­la­ri­tät), um danach alles ordent­lich aus­zu­fal­ten und aus­zu­brei­ten, einen Neu­be­ginn her­bei­zu­füh­ren, damit Mate­rie mit­ein­an­der ver­mengt und die­ser dabei Leben ein­ge­haucht wer­den konn­te. Viel­leicht hat ihn sogar jemand dabei beob­ach­tet (was absurd erscheint), wie er kon­zen­triert ans Werk ging, mit sei­nen gefal­te­ten und kraft­voll zupa­cken­den Hän­den. Ver­mut­lich hät­te sich ein nai­ver Betrach­ter gedacht, er wür­de beten, was etli­che Unge­reimt­hei­ten in der gesam­ten Glau­bens­leh­re erklä­ren wür­de. Der Glau­be sei ein ein­zi­ges gro­ßes Miss­ver­ständ­nis, hat­te Vater mal zu mir gesagt, womit er kei­nes­falls die Exis­tenz einer höhe­ren Ord­nung anzwei­feln woll­te.

Fühl­te ich mich in jenem Moment wie eine klei­ne Göt­tin, die alles in ihrer Umge­bung wie­der zum Leben erwe­cken woll­te? O ja! Aber es woll­te nicht klap­pen, was mög­li­cher­wei­se an mei­nen Mäd­chen­fäus­ten lag. Ich ließ bald das Zei­tungs­knäu­el ent­kräf­tet zu Boden fal­len. Das „Knüll­ding“ lag zu mei­nen Füßen, als hät­te jemand has­tig ein Wei­zen­feld abge­ern­tet, schlam­pigs­te Heu­bal­len geformt und die­se für ima­gi­nä­re (noch schlam­pi­ge­re) Vieh­her­den zurück­ge­las­sen. In Wahr­heit hat­te ich viel­leicht gera­de mal die Buch­sta­ben­rei­hen durch­ein­an­der­ge­bracht, die zwar eine Welt erklä­ren kön­nen, es aber nur sel­ten tun. Die Dru­cker­schwär­ze kleb­te mir an den Fin­gern und Hand­flä­chen, was schön anzu­schau­en war, doch ließ sich mit dem Ergeb­nis nichts anfan­gen. […]

*) Din­ge, die wie Dru­cker­schwär­ze rie­chen: Men­schen bei Begräb­nis­sen? Defi­ni­tiv Amsel­fe­dern aus dem Gar­ten. Die Luft nach einem Blitz­ein­schlag. Rei­ne Lakritz­stan­gen, die immer schwarz sein müs­sen. Brems­spu­ren auf der Stra­ße, wenn man die Nase nah genug ran­hält. Streich­holz­schach­teln. Rauch­glas. Haa­re, die ins Feu­er fal­len. Schwar­ze Mam­bas (theo­re­tisch). Unge­wa­sche­ne Füße, wobei die­se eher wie abge­lau­fe­ne Dru­cker­schwär­ze rie­chen (Halt­bar­keit!). Alles, was lan­ge genug der Son­ne aus­ge­setzt war. Alles vor mei­ner Geburt.

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Micha­el Sta­va­rič, gebo­ren 1972 in Brno, lebt als frei­er Schrift­stel­ler, Über­set­zer und Dozent in Wien. Zahl­rei­che Sti­pen­di­en und Aus­zeich­nun­gen, dar­un­ter: Adel­bert-Cha­mis­so-Preis, Öster­rei­chi­scher Staats­preis für Kin­der- und Jugend­li­te­ra­tur. Zuletzt erschien bei Luch­ter­hand der Roman Das Phan­tom.

Micha­el Sta­va­rič: Die Schat­ten­fän­ge­rin
Roman. Luch­ter­hand, Mün­chen 2025.
288 Sei­ten, € 24 (D) / € 24,70 (A).

Online seit: 30. Sep­tem­ber 2025

Zuletzt geän­dert: 30. Sep. 2025