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Für Verschwörungstheoretiker stellt der Van-Allen-Gürtel, der auf 6000 Kilometer Höhe die Erde umhüllt, eine Barriere dar. Seine radioaktive Strahlung verhindert nicht nur den Ausbruch des Menschen in den Kosmos hinaus, sie hat konkret auch die Landung auf dem Mond verunmöglicht, so dass sie in einem Hollywood-Studio gefilmt werden musste. Dergestalt ist dieser Van-Allen-Gürtel eine treffliche Metapher für die Gefangenschaft des Menschen auf seinem Jammerplaneten. Wolfgang Herrndorfs Helden empfinden diese Bodenhaftung mit besonderem Nachdruck. Sie kommen einfach nicht hoch, sie finden nie zur viel beschworenen Leichtigkeit des Seins. Dabei sind es nicht nur Lektüren wie die von Eugenides-Romanen, die den allzu vorschnellen Sterbehelfer Hendrick erschlagen, sondern die lähmende Zwischenmenschlichkeit an und für sich. Georg Bitsch erlebt eine Begegnung der dritten Art mit einer jungen Frau, bei der er eines Nachts die Polizei alarmieren will, weil ihm das Auto geklaut wurde. Wie sich mit jemandem verständigen, den man nicht kennt? Während er es mit Smalltalk versucht, belehrt sie ihn blasiert: „Wir sehen uns nie wieder, verstehst du? Da muss man nicht über Banalitäten reden.“ Mehr als solche Banalitäten kommen auf der Party seiner Ex-Frau Christine nicht zur Sprache, weil keiner der Gäste aus dem eigenen Gesellschaftskokon herausfindet. Und auch die Gründung einer obskuren „Zentralen Intelligenz Agentur ZIA“ endet andernorts nur in chaotischer Unübersichtlichkeit. |
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Montag, 14. Januar 2008 – dradio.de
Montag, 14. Januar 2008 – Frankfurter Rundschau
Montag, 14. Januar 2008 – Die Welt
Montag, 14. Januar 2008 – Die Welt
Montag, 14. Januar 2008 – Die Presse
Montag, 14. Januar 2008 – Die Presse
Montag, 14. Januar 2008 – Die Presse
Montag, 14. Januar 2008 – derStandard.at
Montag, 14. Januar 2008 – derStandard.at
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Montag, 14. Januar 2008 – NZZ
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Freitag, 11. Januar 2008 – Berliner Zeitung
Freitag, 11. Januar 2008 – Frankfurter Rundschau
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