Mir steckt die Gegenwart im Hals

Von Chris­toph W. Bau­er. „Hier und Heu­te – 100 Posi­tio­nen öster­rei­chi­scher Gegen­warts­li­te­ra­tur“ – Teil 90

Ich bin ein Spu­ren­ver­wi­scher, ein Hoch­stap­ler, ein Schrift­stel­ler kurz­um. Lässt sich so die Fra­ge beant­wor­ten, die mir neu­lich ein Bekann­ter stell­te: „Wie wür­dest du dich posi­tio­nie­ren?“ Das Wort Posi­ti­on erin­nert mich an Pose, an Pos­se – und viel­leicht kommt mir auch des­halb der Hoch­stap­ler in den Sinn. Sofort habe ich einen Satz auf der Zun­ge, der mich seit Jah­ren beglei­tet, einen Satz aus Dide­rots Rame­aus Nef­fe: „Ich sehe nur um mich her und set­ze mich in mei­ne Posi­ti­on, oder ich erlus­ti­ge mich an den Posi­tio­nen, die ich and­re neh­men sehe.“ Auch an den Begriff Pos­ten muss ich den­ken, vor allem in der Kind­heit bekam ich das Wort oft zu hören, die oder der haben einen tol­len Pos­ten, scha­de, rasch haben sie den Pos­ten wie­der ver­lo­ren. In mei­ner Jugend dann: Stell dich auf die Hin­ter­fü­ße, mach was, du lebst nur so in den Tag hin­ein, denk an die Zukunft, ein guter Pos­ten ist wich­tig, wie willst du sonst dein Leben bestrei­ten? Das Gegen­teil von einen guten Pos­ten zu ergat­tern hieß, als Hilfs­ar­bei­ter zu enden, irgend­wo „auf dem Bau“, in einem Span­plat­ten­werk, bei einem Zim­me­rer oder als Bier­fah­rer.

Christoph W. Bauer © Fotowerk Aichner

Chris­toph W. Bau­er.
Foto: Foto­werk Aich­ner

Das alles blieb mir erspart, aber was heißt hier erspart? In wel­chen Häu­sern wür­den wir woh­nen und mit wel­chem Mobi­li­ar und so ganz ohne Bier? Ich habe tat­säch­lich vie­le Jah­re in einem Ski­ver­leih gear­bei­tet, Ski­schu­he geschrubbt, sie des­in­fi­ziert und auf einen Schuh­trock­ner gehängt, sie wie­der abge­nom­men und in Rega­le gestellt, ich weiß nicht mehr, wie vie­le Schu­he es waren, aber­tau­sen­de bestimmt. Und noch heu­te habe ich manch­mal einen Stink­stie­fel­ge­ruch in der Nase, Erin­ne­rung an ein frü­he­res Leben. Ich habe kei­ne Leh­re abge­schlos­sen, die Uni­ver­si­tät eini­ge Mona­te lang im wahrs­ten Wort­sinn bloß besucht, war also Gast in einem Leben, das für mich kei­ne Mög­lich­keit dar­stell­te. Die Lite­ra­tur jedoch begriff ich als ein Spiel mit Mög­lich­kei­ten, ein Spiel mit Mas­ken, sie lehr­te mich Alter­na­ti­ven, lehr­te mich Auf­brü­che, Ankünf­te. Sie wur­de mir Flucht­hel­fe­rin, selbst wenn ich die Gefahr noch nicht erahn­te, sie trieb mich an und ließ mich ins Lee­re lau­fen, düpier­te mei­ne Denk­ge­wohn­hei­ten, fei­te mich vor vor­ei­li­gen Schub­la­di­sie­run­gen; immer wie­der war sie mir Fal­len­stel­le­rin, auf siche­ren Wegen wähn­te ich mich, als sich plötz­lich mit weni­gen Wor­ten ein Abgrund auf­tat. Ich dach­te nicht an die Zukunft, mir steck­te die Gegen­wart im Hals, ich woll­te sie erbre­chen, ich setz­te alles auf eine Kar­te, ich woll­te, was ich tat: schrei­ben.

Das hat nun so gar nichts mit Beru­fung zu tun, son­dern ver­dankt sich dem Umstand, dass ich mich in die Gegen­wart immer erst hin­ein­buch­sta­bie­ren muss, um sie mir greif­bar zu machen, hin­ein­zwei­feln muss ich mich, nach jedem Auf­wa­chen, Wort für Wort setzt sich ein Hier und Heu­te zusam­men. Das mag hoch­tra­bend klin­gen, pathe­tisch gar, ist aber bloß mei­nem Wunsch nach Neu­an­fän­gen geschul­det, lite­ra­ri­schen Wahl­ver­wand­ten gewiss auch, nicht zuletzt mei­ner Kind­heit.

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Vor mir ein Berg, hin­ter mir einer, links ein Berg, rechts ein ande­rer, die­ses Bild stellt sich mir ein, wenn ich an mei­ne Kind­heit den­ke. Auf­ge­wach­sen im Tiro­ler Unter­land, im Bri­xen­tal, im Schat­ten des Hah­nen­kamms wur­de mir die­ses Bild zur Sprung­fe­der für Träu­me, Fan­ta­sien, nicht zuletzt für mei­ne Neu­gier. Es muss noch etwas ande­res geben als die­se Ber­ge, dach­te ich, etwas ande­res als Wachs­ge­ruch in der Nase, etwas ande­res als rote Tore, blaue, und jeden Tag Ski­club­trai­ning und jedes Wochen­en­de ein Ski­ren­nen, fünf vier drei zwo eins ab, fünf vier drei zwo eins ab, und run­ter den Hang, Zwei­ter ist Letz­ter, Zwei­ter ist Letz­ter, das war die Paro­le, mit der uns der Trai­ner in den Ohren lag.
Ja, es muss etwas ande­res geben als die Sor­ge um aus­ge­las­te­te Hotel­bet­ten, als Nach­barn, die sai­son­lang mit ihren Kin­dern in die Kel­ler zie­hen, um ihre Schlaf- und Kin­der­zim­mer an Gäs­te zu ver­mie­ten. Etwas ande­res als post­sai­so­na­len Bau­lärm und die herbst­li­che Zurüs­tung auf die nächs­te Win­ter­sai­son, schlicht etwas ande­res als das Wort Sai­son, das wie ein Sesam­öff­ne­dich ver­wen­det wird.

Etwas ande­res als arg­wöh­ni­sche Bli­cke, die all jene tra­fen, die sich dem Gan­zen ent­zo­gen, und die gab es frei­lich auch, sol­che, die sich abseits einer Melan­ge aus Blas­mu­sik und Hard­rock­klän­gen für ande­re musi­ka­li­sche For­men inter­es­sier­ten, für Bücher gar, oder soge­nann­te Zuagro­as­te. Letz­te­re fie­len auf, das hat sich bis heu­te nicht geän­dert. War ich einer von ihnen? Gewis­ser­ma­ßen ja. Auf­grund der Her­kunft mei­nes Vaters sprach ich zuhau­se Hoch­deutsch, kaum hat­te ich die elter­li­che Woh­nung jedoch ver­las­sen, rede­te ich im Dia­lekt, früh lern­te ich, die Sprach­ebe­nen zu wech­seln, eine Fähig­keit, wenn es denn eine ist, die ich noch heu­te beherr­sche. Mein Vater zog Beet­ho­ven Mozart vor, mei­ne Mut­ter konn­te da nur pro­tes­tie­ren, und bei­de lasen, Tol­stoi, Dos­to­jew­ski, aber auch Dan­te Ali­ghie­ri, erin­ne­re ich mich und sofort fällt mir ein, wie allei­ne die Namen der Schrift­stel­ler mei­ne Fan­ta­sie anreg­ten.

Mein Lieb­lings­buch im elter­li­chen Bücher­re­gal war Mey­ers Uni­ver­sal­le­xi­kon, in dem ich mich stun­den­lang ver­tie­fen konn­te – und dadurch so man­ches Ski­club­trai­ning ver­säum­te. Als Grund für mein Feh­len wag­te ich, das Lexi­kon aller­dings nicht zu nen­nen, ich erfand Geschich­ten, die zumin­dest für mich plau­si­bel klan­gen, ich schwa­dro­nier­te, ich war ein ande­rer. Ich ver­wan­del­te mich und spür­te, dass Wor­te dies ermög­lich­ten. Ob der Trai­ner mir die Geschich­ten abnahm, weiß ich nicht, sehr wohl aber, dass er mich ohne­hin nicht als künf­ti­gen Ski­welt­meis­ter ein­stuf­te, was ihn mir plötz­lich sehr sym­pa­thisch macht.

In der Tat ein sym­pa­thi­scher Mann, den­ke ich heu­te, ein Trai­ner, der sei­ne Posi­ti­on sehr ernst­nahm und damit auch wuss­te, wor­auf es ankommt im Leben – auf Aner­ken­nung. Und so nahm er jeden aus der Trai­nings­grup­pe, auch den Schlech­tes­ten, zumin­dest zwei­mal im Win­ter mit zu einem Bezirks­cup­ren­nen, um ihm zu dan­ken für sei­nen Ein­satz im Trai­ning. Viel­leicht hät­te er sogar am wah­ren Grund für mei­ne Abwe­sen­heit Gefal­len gefun­den, ja, ich hät­te ihm erzäh­len sol­len, was mich umtrieb: Wor­te, in deren Klang ich rote Tore und blaue Tore hin­ter mir ließ, ich war sozu­sa­gen über alle Ber­ge, wenn ich das Lexi­kon auf­schlug und Begrif­fe anein­an­der­reih­te zu einer Zau­ber­for­mel, die ich laut vor mich hin sprach: Mada­gas­kar, Mara­cu­ja, Mare inter­num.

All das kommt mir jedes Mal in den Sinn, wenn ich in einen Zug ein­stei­ge, um ins Dorf mei­ner Kind­heit zu fah­ren. Vie­les hat sich dort ver­än­dert, die Hotels sind grö­ßer, die Sor­gen um die Aus­las­tung wohl auch, die alten Tor­stan­gen aus Bam­bus sind Kipp­stan­gen gewi­chen, unver­än­dert die Paro­len und das blan­ke Ent­set­zen, wenn die Tou­ris­ten aus­blei­ben – einer­lei, Mada­gas­kar, Mara­cu­ja, Mare inter­num, Hah­nen­kamm ich kom­me, rufe ich mir dann zu.

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Mei­ne letz­te Begeg­nung mit ihr liegt eini­ge Jah­re zurück, müde vom Schul­ter­klop­fen und Hän­de­schüt­teln, von belang­lo­sen Gesprä­chen und ver­meint­lich wich­ti­gen Begeg­nun­gen, trat ich aus einer der Mes­se­hal­len in Frank­furt auf die Ter­ras­se hin­aus, um eine Ziga­ret­te zu rau­chen. Es war ein grau­er Tag, ich zog mir die Kapu­ze des Parkas über den Kopf, die Wol­ken hin­gen tief, und ein­mal mehr frag­te ich mich, was ich auf einer Buch­mes­se zu suchen hat­te. Men­schen mit Mobil­te­le­fo­nen husch­ten an mir vor­bei, mit Note­books, Bücher­sta­peln und Ver­lags­ka­ta­lo­gen, jede und jeder augen­schein­lich in einer unab­ding­ba­ren Mis­si­on unter­wegs, erns­te Mie­nen, ziel­stre­bi­ge Bli­cke, kurz­um, ich kam mir ver­lo­ren vor, mehr noch, völ­lig fehl am Platz. Mei­ne Lesung kam mir in den Sinn, die Mode­ra­to­rin und ihre Fra­gen, die alles mei­nen konn­ten, nur nicht mein Buch, ich über­leg­te mir ernst­haft, abzu­rei­sen, da sah ich sie plötz­lich, über­le­bens­groß tauch­te sie hin­ter einer über­dach­ten Lese­büh­ne auf, in unge­len­ken Bewe­gun­gen steu­er­te sie die Mit­te des Plat­zes an, dreh­te sich dort lang­sam im Kreis und wink­te mir zu. Sofort hat­te ich die Titel­me­lo­die im Ohr, dach­te an Lach­ge­schich­ten, Sach­ge­schich­ten, sah mich im elter­li­chen Wohn­zim­mer auf der Couch sit­zen, vor einem Schwarz­weiß­fern­se­her, der damals Far­be in mein Leben brach­te. Far­be und Trost, wobei ich nicht mehr weiß, wovon ich in der Kind­heit getrös­tet wer­den woll­te, es viel­leicht nicht mehr wis­sen will, weil das nur Fra­gen auf­wür­fe, auf die es zwei­fel­haf­te Ant­wor­ten geben wür­de, aber tröst­lich war es alle­mal, die Maus auf dem Mes­se­ge­län­de zu erbli­cken, mei­ne Stim­mung änder­te sich umge­hend.

Und just in dem Moment, als die Maus auf­tauch­te, gesell­te sich ein alter Freund und Weg­ge­fähr­te neben mich auf die Ter­ras­se, ich las in sei­nem Gesicht, dass er ähn­lich emp­fand wie ich, ihm steck­te die Gegen­wart im Hals, als woll­te er sich im nächs­ten Moment hin­aus­brül­len, was rei­ne Inter­pre­ta­ti­on ist, aber er wink­te ent­schie­den zurück. Du musst wach blei­ben, sprach ich mir inner­lich zu, wach und uner­schro­cken, die ein­ge­schla­ge­ne Rich­tung, so sehr sie nur eine Mög­lich­keit war, sie ist bei­zu­be­hal­ten, und wenn dir das erneut einen Umweg über die Ver­gan­gen­heit abnö­tigt.

Bli­cke ich zurück, waren die frü­hen 1970er-Jah­re weder bunt noch schwarz­weiß, sie waren schlicht grau. Zumin­dest emp­fin­de ich das heu­te so und schaue ich mir Foto­gra­fien aus jener Zeit an, bestä­ti­gen die Bil­der mei­nen Ein­druck. Grau war auch der domi­nie­ren­de Farb­ton in Fil­men, graue Män­tel, graue Hüte, graue Kos­tü­me, graue Nach­rich­ten­spre­cher, die ich nicht von­ein­an­der unter­schei­den konn­te, für mich sahen sie alle gleich aus. Mei­ne Groß­mutter, ich erin­ne­re mich genau, wuss­te sich zu hel­fen, sie spann­te eine Farb­fo­lie vor ihr Fern­seh­ge­rät, der Effekt war fas­zi­nie­rend wie irri­tie­rend zugleich, ein Far­ben­brei, in dem jede Hand­lung absoff. Schön anzu­se­hen war das nicht, und ich fra­ge mich, in wie vie­len Haus­hal­ten es wohl sol­che Farb­fo­li­en gab – in dem mei­ner Eltern nicht. Frei­lich dien­ten die Foli­en nur als Über­gangs­lö­sung, auf so man­ches wur­de ver­zich­tet, um sich irgend­wann einen Farb­fern­se­her leis­ten zu kön­nen, am bes­ten einen mit Fern­be­die­nung, was sich mir nicht ganz erschließt, gab es doch nur zwei Kanä­le, damit zappt es sich nicht lan­ge.

Die­ser Grau-in-Grau-Tris­tesse ent­floh ich nur all­zu ger­ne, eine Mög­lich­keit dazu bot Die Sen­dung mit der Maus. Jede Fol­ge sehn­te ich her­bei, lehr­te sie mich doch, über den Tel­ler­rand zu schau­en und Neu­land zu ent­de­cken, ein Blick zur Sei­te genüg­te, schon war die Wirk­lich­keit eine ande­re. Das war mir in der Kind­heit gewiss nicht bewusst, aber als ich in Frank­furt die mir zuwin­ken­de Maus sah, emp­fand ich das als eine Art Befrei­ungs­schlag, den ich viel­leicht auch als Kind emp­fun­den haben muss. Bes­ter Lau­ne ver­ließ ich die Ter­ras­se, schlen­der­te durch die Hal­len, von Stand zu Stand, die Maus vor Augen, die Titel­me­lo­die in Ohren, immer wie­der zur Sei­te bli­ckend, Neu­land ent­de­ckend.

Die Spu­ren, die ich ver­wischt und wie­der frei­ge­legt habe, sie füh­ren zu Orten und Men­schen, weil Lite­ra­tur für mich ein Spiel mit Mög­lich­kei­ten ist. Ver­gan­gen­heit ist in Gegen­wart geleb­te Zeit, las ich ein­mal, und ich buch­sta­bie­re mich wie­der hin­ein in eine Gegen­wart, zweif­le mich hin­ein, wäh­rend ich am Schreib­tisch sit­ze, eine Foto­gra­fie vor mir. Auf ihr zu sehen eine Nach­bil­dung der Maus aus Kind­heits­ta­gen, in einem Beet am Stra­ßen­rand, wer hat sie dort plat­ziert und in wel­cher Inten­ti­on? Einer­lei, die Maus winkt mir zu, und ich keh­re über Frank­furt noch ein­mal ins Grau mei­ner Kind­heit zurück, ins elter­li­che Wohn­zim­mer, es wirkt mit einem Mal viel grö­ßer und hel­ler. Der Schwarz­weiß­fern­se­her hat aus­ge­dient, ein neu­er Appa­rat mit Fern­be­die­nung lie­fert far­bi­ge Bil­der, die Maus greift zu einem Blei­stift, spitzt ihn zwi­schen den Zäh­nen, ich ahne es bereits, nun heißt es wie­der, eine Woche zu war­ten. Ich schlie­ße kurz die Augen, öff­ne sie erneut, lese das Wort Maus, das M zer­fällt und rie­selt her­ab, nur noch drei Buch­sta­ben jetzt vor mir, aber ich weiß, auch das ist ein Neu­an­fang – aus.

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Chris­toph W. Bau­er, geb. 1968, ist ein öster­rei­chi­scher Lyri­ker, Schrift­stel­ler und Her­aus­ge­ber. Er publi­zier­te meh­re­re Bän­de mit Gedich­ten sowie Erzäh­lun­gen und Roma­ne, 2022 erschien sein neu­er Lyrik­band an den hun­den erkennst du die zei­ten, zuvor der Roman Nie­mands­kin­der (2019). Er ist Kura­tor der Rei­he Dichter*in im Fokus für das Lite­ra­tur­haus Nie­der­ös­ter­reich. Diver­se Prei­se und Aus­zeich­nun­gen u.a. Out­stan­dig Artist Award (2015), Tiro­ler Lan­des­preis für Kunst (2015), Preis für künst­le­ri­sches Schaf­fen der Stadt Inns­bruck (2022).

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Hier und Heu­te. 100 Posi­tio­nen öster­rei­chi­scher Gegen­warts­li­te­ra­tur ist ein Koope­ra­ti­ons­pro­jekt der IG Autorin­nen Autoren mit der Stadt Wien und der Zeit­schrift VOLLTEXT. 100 Wochen lang, jeden Frei­tag, bis zum 21. April 2023, erscheint eine neue lite­ra­ri­sche Erst­ver­öf­fent­li­chung eines öster­rei­chi­schen Autors oder einer öster­rei­chi­schen Autorin. Initi­iert wur­de die Rei­he 2021 von Claus Phil­ipp, Ger­hard Ruiss und Tho­mas Keul als Bene­fiz­ak­ti­on zur Bewäl­ti­gung der Coro­na-Kri­se, seit Früh­jahr 2022 wird sie als Bei­trag der IG Autorin­nen Autoren und der Stadt Wien in der Zeit­schrift Voll­text für den Gast­land­auf­tritt Öster­reichs auf der Leip­zi­ger Buch­mes­se 2023 fort­ge­setzt. Die kom­plet­te Rei­he kann unter https://volltext.net/hier-und-heute/ abge­ru­fen wer­den.

Online seit: 4. Novem­ber 2022

Zuletzt geän­dert: 5. Nov. 2022