Presseschau – 24. März 2024

Max Frisch und Ali­ce Carey / Renais­sance der Lie­bes­schmö­ker / Deniz Ohde / Jan Kon­eff­ke / Karl-Mar­kus Gauß / Vale­rie Frit­sch / Ronya Oth­mann / Paul Aus­ter …

NZZ
Ali­ce Carey spa­zier­te mit Max Frisch über die Dünen von Long Island. Er mach­te dar­aus Welt­li­te­ra­tur der intims­ten Art.
50 Jah­re spä­ter blickt Ali­ce Carey zurück. Ein Gespräch über ihr Leben und sein Buch.

NZZ
Spek­ta­ku­lä­rer Fund eines ver­schol­le­nen Manu­skripts: Tho­mas Mann erhoff­te sich 1943 einen revo­lu­tio­nä­ren Auf­stand gegen Hit­ler
Im Auf­trag einer ame­ri­ka­ni­schen Behör­de mach­te sich Tho­mas Mann Gedan­ken, was aus Nazi­deutsch­land wer­den könn­te. Der Text wur­de nicht publi­ziert, das hand­schrift­li­che Ori­gi­nal galt als ver­schol­len und ist jetzt wie­der auf­ge­taucht.

NZZ
Es beginnt mit einem Auto­un­fall und endet in der Kata­stro­phe: In Terhi Kok­ko­nens Roman­de­büt steu­ert ein Paar auf sein Ende zu
Win­ter­fe­ri­en wer­den für Karo und Ris­to zur Ent­schei­dungs­schlacht. Terhi Kok­ko­nen insze­niert kom­pro­miss­los das Kam­mer­spiel einer geschei­ter­ten Ehe.

Die Welt
„Ich bin in Vito gelau­fen wie in ein offe­nes Mes­ser“
Ein Nir­va­na-Song, der von einer Ver­ge­wal­ti­gung han­delt, ver­heißt nichts Gutes für Yase­min, die Haupt­fi­gur in Deniz Ohdes neu­em Roman „Ich stel­le mich schla­fend“. Der erzählt von einer fol­gen­rei­chen Begeg­nung in der Jugend.

FAZ
Mama mia
Franz Dobler woll­te nie ein Buch über sein Leben als Adop­tiv­kind und sei­ne bei­den Müt­ter schrei­ben. Jetzt hat er die­ses Buch aber doch geschrie­ben. Zum Glück.

FAZ
Poe­sie und Pro­pa­gan­da
Wenn „Insta­po­et­ry“ poli­tisch wird: Das Bei­spiel von Rupi Kaur, der meist­ge­le­se­nen Dich­te­rin der Welt, zeigt, wie auf den sozia­len Netz­wer­ken Stim­mung gemacht und Spal­tung ver­tieft wird. Ein Gast­bei­trag.

FAZ
Mari­on Posch­mann: „Und heg­te Schnee in mei­nen war­men Hän­den“
Der Mensch ver­treibt das Holo­zän? Die­ses Gedicht fin­det Wor­te für die tief­grei­fen­den glo­ba­len Ver­än­de­run­gen, die uns alle bedro­hen.

FAZ
Renais­sance der Lie­bes­schmö­ker
Gro­schen­ro­ma­ne präg­ten einst den Erfolg von Bas­tei Lüb­be. Mitt­ler­wei­le sind sie nur noch eine Nische, sagt Ver­lags­chef Soheil Dastya­ri. Der Ver­lag wächst heu­te vor allem mit Lie­bes­ro­ma­nen im jun­gen Gewand und Büchern von Influen­cern.

FAZ
Und das Herz split­ter­nackt
Zwi­schen Con­tent, Kitsch und Cos­play auf Inseln der Seli­gen: Wäh­rend die Bedin­gun­gen der Leip­zi­ger Buch­mes­se pre­kä­rer wer­den, bie­tet sie tol­les Pro­gramm – noch.

Die Zeit
Manch­mal woll­te er ein­fach nur weg
Tho­mas Stein­felds gro­ßes Goe­the-Buch ist eine durch und durch rea­lis­ti­sche Bio­gra­fie. Gera­de des­we­gen ver­mag sie zu fas­zi­nie­ren.

Die Zeit
Flucht auf dem Mis­sis­sip­pi
Der ame­ri­ka­ni­sche Schrift­stel­ler Per­ci­val Ever­ett hat in sei­nem Roman „James“ die Huck­le­ber­ry-Finn-Geschich­te neu erfun­den: Er erzählt sie aus der Per­spek­ti­ve eines Skla­ven. Eine Begeg­nung in Los Ange­les

Die Zeit
Ich bin so frei, ich darf schie­ßen
Paul Aus­ter schreibt über den ame­ri­ka­ni­schen Waf­fen­wahn.

Süd­deut­sche Zei­tung
Kör­per­lich unver­sehrt
Kann ein tau­sen­de Kilo­me­ter ent­fernt ver­üb­ter Völ­ker­mord trau­ma­ti­sie­ren? Ronya Oth­mann ergrün­det in „Vier­und­sieb­zig“ den Geno­zid an den Jesi­den.

Der Stan­dard
Vale­rie Frit­schs neu­er Roman über Ritua­le der Gewalt und Zärt­lich­keit
Vale­rie Frit­sch beein­druckt in ihrem neu­en Roman „Zitro­nen“ mit einer ver­stö­ren­den Stu­die über eine beson­ders per­fi­de Form der Gewalt: die Mut­ter­lie­be

Der Stan­dard
Deniz Ohdes Roman über die töd­li­che Gewalt gegen Frau­en
Deniz Ohde erzählt in ihrem zwei­ten Roman „Ich stel­le mich schla­fend“ in lite­ra­risch über­zeu­gen­der Wei­se von Män­ner­ge­walt und Ver­harm­lo­sung

Der Stan­dard
Wie Kaf­ka „um sein Leben schrieb“. Ein Buch von Rüdi­ger Safran­ski
Deu­tung und Bedeu­tung: Der Ger­ma­nist Rüdi­ger Safran­ski ergrün­det in einem bio­gra­phi­schen Buch das Leben und Schrei­ben Franz Kaf­kas

Der Stan­dard
Ver­schach­tel­te Gefüh­le: Ein Gespräch über Autoren und ihre Archi­ve
Hel­mut Neund­lin­ger und Han­na Prand­stät­ter vom Archiv der Zeit­ge­nos­sen erzäh­len von ihrer Arbeit und was es mit Archiv­hand­schu­hen auf sich hat

Der Stan­dard
Jan Kon­eff­ke hat einen Roman über den jun­gen Joseph Roth geschrie­ben
Der in Wien leben­de Autor Jan Kon­eff­ke erzählt von Joseph Roth und einer Lie­bes­ge­schich­te vor der Kata­stro­phe des Zwei­ten Welt­kriegs

Der Stan­dard
Karl-Mar­kus Gauß und die Poe­tik des Beson­de­ren
Karl-Mar­kus Gauß, der am 14. Mai sei­nen sieb­zigs­ten Geburts­tag fei­ert, erzählt in sei­nem Pro­sa­band „Schiff aus Stein“ – auch – von der Macht des Augen­blicks

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Online seit: 24. März 2024

Zuletzt geän­dert: 25. März 2024