Presseschau – 15. März 2024

Chris­toph Rans­mayr / Franz Kaf­ka / Alek­sand­ar Hemon / Gabri­el Gar­cía Már­quez / Anke Feuch­ten­ber­ger / Eliza­beth Strout / Jean-Phil­ip­pe Tous­saint …

NZZ
Als Franz Kaf­ka ein­mal lächel­te. Eine Aus­stel­lung mit Fami­li­en­fo­tos des Dich­ters
Wie sehr Franz Kaf­ka ein Fremd­kör­per in sei­ner Fami­lie war, zeigt sich nir­gends deut­li­cher als in den Foto­gra­fien. Meist fehlt er, wenn Eltern und Kin­der sich vor dem Foto­gra­fen auf­stel­len.

NZZ
Eine Frau mach­te Vin­cent van Gogh nach sei­nem Tod zu einem Genie. Simo­ne Mei­ers Roman über die Unwäg­bar­kei­ten der Kunst
Die Schwä­ge­rin des Künst­lers über­nahm nach des­sen Tod die Ver­mark­tung sei­ner Kunst. Ihr ist der Nach­ruhm Vin­cent van Goghs zu ver­dan­ken.

NZZ
Die lite­ra­ri­sche Sen­sa­ti­on des Früh­lings: Zehn Jah­re nach dem Tod von Gabri­el Gar­cía Már­quez ist ein letz­ter Roman erschie­nen
Der aus Kolum­bi­en stam­men­de Erfin­der des magi­schen Rea­lis­mus hat einen unvoll­ende­ten Roman hin­ter­las­sen, von dem man gerüch­te­wei­se wuss­te. Nun haben die Söh­ne die Ver­öf­fent­li­chung die­ser Pre­zio­se eines Alters­werks ver­an­lasst.

Die Welt
„Sie setz­te ihr Leben aufs Spiel, um in Sara­je­vo ‚Ter­mi­na­tor 2‘ zu sehen!“
Ein schwu­ler, jüdi­scher Apo­the­ker aus Bos­ni­en gerät in die Wir­ren des Welt­bür­ger­kriegs: Alek­sand­ar Hemons Roman erzählt von Schön­heit und Gewalt. Doch der Autor spricht viel lie­ber über sei­ne neue Pas­si­on: Auf­le­gen, das er in einem Ber­li­ner Club übt. Und er ver­rät, was DJs Schrift­stel­lern vor­aus haben.

FAZ
Man­son ist wie­der da
Zwei Män­ner fah­ren durch Ame­ri­ka und zie­hen eine Blut­spur nach sich: Im Thril­ler „Ame­ri­Go­ne“ wirft Mark SaFran­ko einen düs­te­ren Blick auf sei­ne Hei­mat.

FAZ
Die 64 ½ Par­tien des Lebens
Lite­ra­tur ist das sichers­te Mit­tel, Zumu­tun­gen und Ver­let­zun­gen aus dem Weg zu gehen: Jean-Phil­ip­pe Tous­saint schreibt in „Das Schach­brett“ eine Auto­bio­gra­phie in Erinn­ne­rungs­frag­men­ten.

FAZ
Das Wacken der Lite­ra­tur
Laut und lei­se, wüst und wei­se: Die 24. lit.Cologne war ein Spie­gel­bild aktu­el­ler The­men und Debat­ten. Rück­blick auf ein höchst gelun­ge­nes Lite­ra­tur­fes­ti­val.

FAZ
Im Kos­mos der Mit­tel­ge­bir­ge
Ein grund­sätz­lich anar­chi­scher Schrift­stel­ler: Die rausch­haf­te Land­schafts­pro­sa des lite­ra­ri­schen Soli­tärs Hans Jür­gen Wen­se ist in einer umfang­rei­chen Edi­ti­on wie­der­zu­ent­de­cken.

FAZ
Denkst du, dass du den Schmerz erfun­den hast?
Deutsch­sein heißt nicht Weiß­sein: Mir­ri­an­ne Mahns Roman „Issa“ ist für den Debüt­preis der lit.Cologne nomi­niert. Aus guten Grün­den.

FAZ
Eine enga­gier­te Gene­ra­ti­on
Zum drit­ten Mal prä­sen­tie­ren sich die Nie­der­lan­de und Flan­dern auf einer deut­schen Buch­mes­se. Was hat sich zum Auf­tritt in Leip­zig ver­än­dert, und inwie­weit wird Lite­ra­tur über­haupt noch natio­nal gedacht? Ein Gast­bei­trag.

Die Pres­se
Elmo­re Leo­nard lässt ein Ehe­paar zu den Waf­fen grei­fen
Eine Fami­lie ver­tei­digt ihr Land gegen einen Pfer­de­züch­ter, und ein zwie­lich­ti­ger Laden­be­sit­zer spinnt Intri­gen. Elmo­re Leo­nards Wes­tern­ro­man „Letz­tes Gefecht am Saber River“ ist erst­mals in deut­scher Über­set­zung erschie­nen.

Die Zeit
Der magi­sche Repor­ter
Vom kolum­bia­ni­schen Welt­li­te­ra­ten Gabri­el Gar­cía Már­quez wird ein völ­lig miss­ra­te­ner Roman aus dem Nach­lass ver­öf­fent­licht. Glück­li­cher­wei­se erscheint jetzt auch sein gro­ßes jour­na­lis­ti­sches Werk.

Frank­fur­ter Rund­schau
Auf der Spur von Schneck­chen
Anke Feuch­ten­ber­ger: „Genos­sin Kuckuck“

Tages­spie­gel
Allein mit dem Beben, den Explo­sio­nen, den Scharf­schüt­zen: „Da waren Tage“ von Luna Ali
Luna Alis Prot­ago­nist Aras erlebt die syri­sche Revo­lu­ti­on von Deutsch­land aus. Er ist Jura­stu­dent, lernt in der Biblio­thek, zieht mit sei­ner Freun­din zusam­men. Doch er kann die Ereig­nis­se in Syri­en nicht auf Dau­er von sich weg­schie­ben.

Süd­deut­sche Zei­tung
Die Lage des Lan­des
Ein New Yor­ker Intel­lek­tu­el­len-Paar flüch­tet vor der Pan­de­mie aufs Land – und ver­folgt von dort aus den Zusam­men­bruch des alten Ame­ri­ka: Eliza­beth Strouts Roman „Am Meer“.

Die Fur­che
Chris­toph Rans­mayr: Glän­zen­de Ver­wand­lun­gen
Geschich­ten über Expe­di­tio­nen in die ent­le­gens­ten Tei­le der Welt, über das Unter­wegs­sein und Gedan­ken über die gro­ßen Fra­gen des Lebens bestim­men das Werk des bereits viel­fach aus­ge­zeich­ne­ten öster­rei­chi­schen Autors Chris­toph Rans­mayr. Ein Por­trät zum 70. Geburts­tag.

Sounds & Books
Jür­gen Tei­pel: Aber ich kann flie­gen
Ein tem­po­rei­cher, auto­bio­gra­phi­scher und kathar­ti­scher Roman des „Ver­schwen­de Dei­ne Jugend“-Kultautors Jür­gen Tei­pel

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Online seit: 15. März 2024

Zuletzt geän­dert: 16. März 2024