Presseschau – 10. April 2024

Der ver­stö­ren­de Boom der „Cli­ma­te Fic­tion“ / Andre­as Stich­mann / Gabri­el Gar­cía Már­quez / 250 Jah­re Götz­zi­tat …

NZZ
Der wich­tigs­te Public Intellec­tu­al Deutsch­lands: Jür­gen Haber­mas erscheint in einem neu­en Buch als über­ra­schend zor­ni­ger Mann
Jür­gen Haber­mas’ Zwi­schen­ru­fe prä­gen die deut­schen Debat­ten: Der Kul­tur­his­to­ri­ker Phil­ipp Felsch hat dem Phi­lo­so­phen ein lesens­wer­tes Buch gewid­met.

Die Welt
Der ver­stö­ren­de Boom der „Cli­ma­te Fic­tion“
Soge­nann­te „Cli­ma­te Fic­tion“ boomt. Vol­ler Angst­lust malen dar­in Autoren wie T. C. Boyle oder Habecks Ehe­frau Andrea Paluch den Welt­un­ter­gang durch Kli­ma­wan­del aus. Doch der Bri­te J. B. Ball­ard konn­te es schon vor 60 Jah­ren bes­ser. Ein Ver­gleich zeigt, was er heu­ti­gen Zeit­gei­st­ökos vor­aus hat­te.

FAZ
Durch das Land des bösen Zaren
Yaniv Icz­ko­vits erzählt in sei­nem Roman „Fan­nys Rache“ vom Wider­stand zwei­er Juden im rus­si­schen Kai­ser­reich des neun­zehn­ten Jahr­hun­derts gegen die Unmensch­lich­keit.

FAZ
Stau­nen über den unli­te­ra­ri­schen Umgang mit Lite­ra­tur
Einem Roman­cier wer­den vom Lite­ra­tur­haus­lei­ter Bele­ge für den Hin­ter­grund sei­ner Fik­ti­on abver­langt. Des­halb sagt Mat­thi­as Jüg­ler sei­ne Leip­zi­ger Lesung aus „Mai­flie­gen­zeit“ ab.

Die Pres­se
Zwei Art­mann-Preis-Juro­ren hören aus Pro­test auf
Klaus Zey­rin­ger und Syl­via Treudl legen ihre Funk­ti­on zurück, weil das Lite­ra­tur­re­fe­rat mit jenem für Film und Mode zusam­men­ge­legt wur­de. Zey­rin­ger nennt die Refe­rats­lei­te­rin eine „für Lite­ra­tur und Lite­ra­tur­be­trieb inkom­pe­ten­te Per­son“.

Die Zeit
Über­wa­chung bis in die Haar­spit­zen
Spio­na­ge unter Nach­barn, Schu­len, die zu Gefan­ge­nen­la­gern wer­den: Tahir Hamut Izgils „Uigu­ri­sche Noti­zen“ sind ein erschre­cken­des Zeug­nis der chi­ne­si­schen Unter­drü­ckung.

Die Zeit
Und der Rhein ist furcht­bar alt
Andre­as Stich­manns glän­zen­der Erzähl­band „Lore­ley“

Die Zeit
Das Tier in mei­nem Bett
In den Erzäh­lun­gen des Regis­seurs Pedro Almo­dó­var begeg­net man sämt­li­chen Leit­mo­ti­ven sei­nes Werks: Por­nos, Faschis­mus und der katho­li­schen Kir­che.

Stutt­gar­ter Zei­tung
Wie das A‑Wort auf die Büh­ne kam
Vor 250 Jah­ren wur­de Goe­thes „Götz“ erst­mals auf­ge­führt. Damit gewan­nen die Deut­schen Anschluss an die Welt­li­te­ra­tur. Mit der Pre­mie­re begann zugleich die Kar­rie­re eines popu­lä­ren Kraft­aus­drucks.

Die Fur­che
Gabri­el Gar­cía Már­quez: Außer­ge­wöhn­li­ches im All­täg­li­chen
Vor zehn Jah­ren, am 17. April 2014, starb der Schrift­stel­ler Gabri­el Gar­cía Már­quez. Sein bis­her unver­öf­fent­lich­ter Roman „Wir sehen uns im August“ zeigt ein­mal mehr die bild­ge­wal­ti­ge und atmo­sphä­risch dich­te Erzähl­kunst des Lite­ra­tur­no­bel­preis­trä­gers.

Die Fur­che
Imma­nu­el Kant: Ein Phi­lo­soph gegen die Ver­düs­te­rung
Imma­nu­el Kant hat sei­ne Hei­mat­stadt kaum ver­las­sen – und wur­de zum geis­ti­gen Welt­bür­ger. Sein Werk ist ein Leit­stern der Auf­klä­rung, des­sen Leucht­kraft heu­te rele­van­ter ist denn je.

Die Fur­che
Buch aus Stein: Not­re-Dame in der Lite­ra­tur
Ehr­furcht­ge­bie­tend und sym­bol­träch­tig, Polit­büh­ne und Klet­ter­spot: ­Jahr­hun­der­te­lang war die Pari­ser Kathe­dra­le ­Not­re-Dame de Paris ein The­ma der Lite­ra­tur.

Der Stan­dard
Gelieb­tes Arsch­loch: Autor John Niven über sei­nen ver­stor­be­nen Bru­der
Der schot­ti­sche Best­sel­ler­au­tor erzählt in „O Brot­her“ die tra­gi­sche Geschich­te sei­nes Bru­ders Gary – und von der Rol­le, die er dabei spiel­te

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Online seit: 11.4.2024

Zuletzt geän­dert: 11. Apr. 2024