Miljenko Jergović erhält den Georg Dehio-Preis

Jer­go­vić ver­mitt­le „ein dif­fe­ren­zier­tes Bild der kul­tu­rel­len Viel­schich­tig­keit Süd­ost­eu­ro­pas“.
Miljenko Jergović, Foto: © Miodrag Trajković

Mil­jen­ko Jer­go­vić, Foto: © Miod­rag Tra­j­ko­vić

Mil­jen­ko Jer­go­vić und und sei­ne Über­set­ze­rin Bri­git­te Döbert erhal­ten den Haupt­preis des Georg Dehio-Buch­prei­ses 2018.

In der Begrün­dung der Jury heißt es: „Mit sei­nem epi­schen Werk ver­mit­telt Mil­jen­ko Jer­go­vić ein dif­fe­ren­zier­tes Bild der kul­tu­rel­len Viel­schich­tig­keit Süd­ost­eu­ro­pas, nament­lich in den Regio­nen des ehe­ma­li­gen Jugo­sla­wi­en. Aus­ge­hend von der Trans­for­ma­ti­on der Iden­ti­tä­ten in den krie­ge­ri­schen Aus­ein­an­der­set­zun­gen der 1990er-Jah­re, ent­wirft er ein his­to­ri­sches Pan­ora­ma, das von den Zei­ten der osma­ni­schen Herr­schaft bis in die unmit­tel­ba­re Gegen­wart führt.“

Die Jury wür­digt auch die Bedeu­tung der Über­set­ze­rin, die gro­ßen Anteil an der lite­ra­ri­schen Wir­kung Mil­jen­ko Jer­go­vićs in deut­scher Spra­che habe: „Ihr ist es gelun­gen, das Idi­om des Ori­gi­nals ange­mes­sen wie­der­zu­ge­ben und sein Werk einem brei­te­ren Publi­kum bekannt zu machen.“

Die Preis­ver­lei­hung fin­det am 10. Okto­ber im Ber­li­ner Rat­haus statt.

 

 

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Online seit: 15.5.2018

Zuletzt geän­dert: 15. Mai 2018