Presseschau – 30. März 2024

Uwe John­son / Jere­mi­as Gott­helf / Pedro Almo­dó­var / Ronya Oth­mann / Abel Quen­tin / Deniz Ohde …

NZZ
Wozu noch Jere­mi­as Gott­helf lesen? Eine alte Fra­ge bekommt neu­en Zun­der
Die Ger­ma­nis­ten sind sich uneins, Lukas Bär­fuss funkt dazwi­schen – und ein «Grals­hü­ter» ver­schliesst Tex­te im Tre­sor. Bericht aus einem Gott­helf-Land in Auf­re­gung.

NZZ
Hier ver­sagt die Spra­che
Die­ses Buch sei jenen emp­foh­len, die der­zeit den Begriff «Geno­zid» leicht auf der Zun­ge tra­gen. Die Autorin Ronya Oth­mann beschreibt in «Vier­und­sieb­zig», was die Aus­lö­schung eines Vol­kes wirk­lich heisst. Indem sie mit Über­le­ben­den spricht.

NZZ
Pedro Almo­dó­var ist ein gros­ser Fil­me­ma­cher, aber ein sehr klei­ner Autor
Der spa­ni­sche Regis­seur ver­öf­fent­licht einen Erzähl­band. Sei­ne Art zu schrei­ben ist das Gegen­teil sei­ner flir­ren­den, lust­voll insze­nier­ten Fil­me: höl­zern, prä­ten­ti­ös und lang­wei­lig.

FAZ
„Es gibt vie­le unnö­ti­ge Riva­li­tä­ten zwi­schen uns Man­ga­ka“
War­um ist die Pop­kul­tur von H. P. Love­craft fas­zi­niert? Und wie kann man als Zeich­ner die­se Fas­zi­na­ti­on ein­fan­gen? Ein Gespräch mit dem Man­ga­ka Gou Tana­be.

FAZ
Kei­ne Nibe­lun­gen­treue zu sich selbst
Die Kunst bedeu­tet ihm Frei­heit, also nimmt er sich Frei­hei­ten im Umgang mit der eige­nen Kunst: dem Schrift­stel­ler Gert Hei­den­reich zum acht­zigs­ten Geburts­tag.

Die Pres­se
In die­sem Roman wird eine Fami­lie Opfer einer woken Hetz­jagd
Abel Quen­tins span­nen­der und klu­ger Roman „Der Seher von Étam­pes“ han­delt von einem Para­de-Intel­lek­tu­el­len, dem kul­tu­rel­le Aneig­nung vorge­worfen wird.

Die Pres­se
Deniz Ohde: Sie hat Sex mit ihm, damit er nicht sau­er ist
Deniz Ohdes Roman „Ich stel­le mich schla­fend“ ist eine loh­nen­de Lek­tü­re: Die Autorin erzählt von einer toxi­schen Bezie­hung und fin­det in ihren bes­ten Pas­sa­gen eine eige­ne Spra­che.

Die Pres­se
Ver­le­ger Loj­ze Wie­ser: „Die Staats­po­li­zei hat behaup­tet, ich hät­te mir die Brief­bom­ben selbst geschickt“
Loj­ze Wie­ser präg­te die mehr­spra­chi­ge Kul­tur in Öster­reich, nun tritt er als Ver­le­ger ab. War­um der Wider­stands­kämp­fer Karel Pruš­nik sein Leben ver­än­der­te, wie er nach den Brief­bom­ben ver­leum­det wur­de und was Euro­pa von Kärn­ten ler­nen kann.

Die Pres­se
Eve Har­ris: Wie man gegen die Schwie­ger­mut­ter gewinnt
Mit „Die Hoff­nung der Cha­ni Kauf­mann“ setzt Eve Har­ris ihre Geschich­te um eine jun­ge Frau aus der jüdisch-ortho­do­xen Welt fort.

Die Zeit
Von der Ost­see nach Man­hat­tan
Caren Mios­ga und Char­ly Hüb­ner lesen Uwe John­sons „Jah­res­ta­ge“.

Frank­fur­ter Rund­schau
„Das Gras auf unse­rer Sei­te“ – Was man nicht in der Schu­le lernt
Ste­fa­nie de Velas­co por­trä­tiert drei Frau­en über vier­zig, ihre Hun­de und ihr Ber­li­ner Lebens­ge­fühl.

Der Stan­dard
Wie Kaf­ka den Fall Josef K. in ein Mensch­heits­rät­sel ver­wan­del­te
Der Roman „Der Pro­cess“ wur­de recht­zei­tig zur 100. Wie­der­kehr des Todes­jahrs Franz Kaf­kas von Rei­ner Stach famos neu kom­men­tiert her­aus­ge­ge­ben

Der Stan­dard
Kaf­kas neue Brie­fe
Die Rache des Schrift­stel­lers am Nach­lass­ver­wal­ter Max Brod. Von Anto­nio Fian

Der Stan­dard
Der Schrift­stel­ler und Biblio­the­kar Ger­hard Frit­sch. Eine Erin­ne­rung
Zum 100. Geburts­tag des Schrift­stel­lers Ger­hard Frit­sch (1924–1969) am 28. März: Über den Wie­ner Jung­brun­nen-Ver­lag und das Jung-Wien der 1950er-Jah­re

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Online seit: 30. März 2024

Zuletzt geän­dert: 31. März 2024