Presseschau 10. Januar 2018

Bach­mann, Sex und Dro­gen / Der anstren­gen­de Gün­ter Grass / Der gro­ße, grau­si­ge Céli­ne / Lite­ra­tur und Moral / Unge­le­se­ne Bücher u.v.m.

NZZ
„Any­thing goes“ ist eine ris­kan­te Devi­se
Moral ist ein Wort, das kei­ner mehr hören mag, zual­ler­letzt in der Lite­ra­tur. Der israe­li­sche Schrift­stel­ler Abra­ham B. Jeho­schua hat die Grün­de dafür abge­wo­gen – und für zu leicht befun­den.

NZZ
Das Herz ist nur ein Spie­gel­saal
Von ver­blüf­fen­der emo­tio­na­ler Rei­fe spricht der Debüt­band der jun­gen ame­ri­ka­ni­schen Schrift­stel­le­rin April Ayers Law­son.

NZZ
Beherz­te Bekennt­nis­se zur fröh­li­chen Igno­ranz
Eine Wie­ner Biblio­thek sam­melt die am hart­nä­ckigs­ten unge­le­se­nen Bücher.

NZZ
Max Frisch-Preis 2018 geht an die öster­rei­chisch-slo­we­ni­sche Schrift­stel­le­rin Maja Hader­lap
Für ihr gesell­schafts­po­li­tisch enga­gier­tes, künst­le­risch kom­pro­miss­lo­ses Werk zeich­net die Stadt Zürich die Schrift­stel­le­rin Maja Hader­lap aus. Der För­der­preis geht an Doro­thee Elmi­ger.

NZZ
Ein Tau­send­sas­sa ist Adri­an Naef stets, Dich­ter immer wie­der
Das Leben von Adri­an Naef wür­de Stoff bie­ten für eine hal­be Biblio­thek.

FAZ
Schel­men­por­trät in vie­len Zun­gen
Was macht Hen­ry Fiel­dings 1749 erschie­ne­nen Roman „Tom Jones“ so unge­wöhn­lich?

Die Welt
Die vie­len Lie­ben der Inge­borg Bach­mann
Leb­te die Dich­te­rin ihre sexu­el­len Fan­ta­sien im Ver­bor­ge­nen aus? Zwei neue Bio­gra­fien erkun­den ihr Bezie­hungs­le­ben, von der gro­ßen Lie­be zu Paul Celan bis zu ihrem wil­den, von Dro­gen gepräg­ten Ende.

Frank­fur­ter Rund­schau
Gün­ter Grass, der Anstren­gen­de
Der Jour­na­list und Publi­zist Har­ro Zim­mer­mann erzählt die lan­ge Geschich­te von Gün­ter Grass und den Deut­schen.

Frank­fur­ter Rund­schau
Alles Allahs Wil­le
Elnathan John gibt in sei­nem Roman­de­büt „An einem Diens­tag gebo­ren“ ver­stö­ren­de Ein­bli­cke in eine Jugend im Nor­den von Nige­ria.

Süd­deut­sche Zei­tung
Hei­mat ist da, wo es beson­ders weh tut
Ber­ge, Blu­men­wie­sen und Fami­li­en­glück: So will Petra Piuk nicht über Hei­mat schrei­ben.

Süd­deut­sche Zei­tung
Irseer Pega­sus für Mario Schlem­bach
Aus­ge­zeich­net wur­de Schlem­bach für einen Aus­zug aus sei­nem Roman „Nebel“

Tages­spie­gel
Die Frei­heit der Unfrei­en
Ein Kom­pen­di­um zur Nach­kriegs­ge­schich­te des Leip­zi­ger Reclam Ver­lags.

Tages­spie­gel
Staats­kind in der Mit­ten
Ines Gei­pel erzählt in „Toch­ter des Dik­ta­tors“ vom Leben der Bea­te Ulb­richt, Adop­tiv­kind von Wal­ter Ulb­richt.

Tages­spie­gel
Wenig Zah­len, wenig Kla­gen
Die Umsät­ze auf dem Buch­markt gehen zurück, doch geklagt wird nicht

Tages­spie­gel
Ewi­ger Win­ter
Lana Lux erzählt in ihrem Debüt „Kukolka“ die Lebens­ge­schich­te eines ukrai­ni­schen Mäd­chens.

Tages­spie­gel
Komö­die des Wil­lens
Michel Hou­el­le­becq zele­briert in einem Essay das Den­ken von Scho­pen­hau­er.

Tages­spie­gel
Mit den Augen der Toten
Arno Gei­gers bemer­kens­wer­ter Roman über das Kriegs­jahr 1944

Tages­spie­gel
Eine Gebrauchs­an­wei­sung fürs Leben
Geor­ges Perecs magi­sches Haupt­werk „La vie mode d’emploi“ macht den Leser zum Archäo­lo­gen.

Tages­spie­gel
Godo kommt nicht
Estra­gon und Vla­di­mir am Ski­lift: Arno Camen­isch erzählt in „Der letz­te Schnee“ vom Ver­schwin­den und vom Übrig­blei­ben. Wun­der­bar.

Der Stan­dard
Der Welt­geist zwi­schen Tro­ja und Trump
Alex­an­der Klu­ge und Fer­di­nand von Schi­rach unter­hal­ten sich

Die Pres­se
Der gro­ße Autor und grau­si­ge Anti­se­mit Céli­ne
Anti­se­mi­ti­sche Pam­phle­te des Autors Lou­is-Fer­di­nand Céli­ne sol­len in einem berühm­ten Ver­lag erschei­nen. Es gibt hef­ti­gen Pro­test.

 

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Online seit: 10.1.2018

Zuletzt geän­dert: 10. Jan. 2018