Presseschau 11. Dezember 2017

Inge­borg Bach­mann und Hen­ry Kis­sin­ger / Ein Orden für Peter Hand­ke / Ishi­gu­ros Nobel-Appell / Chris­toph Rans­mayr / Simon Strauß / Wil­liam Saroyan / Jhum­pa Lahi­ri u.v.m.

NZZ
Frei­heit kann man nicht befeh­len
1773 reis­te Denis Dide­rot nach Russ­land. Der Besuch bei Zarin Katha­ri­na II. zeig­te ihm schmerz­haft, wo die Gren­zen der Auf­klä­rung lie­gen.

NZZ
Edouard Lou­is: „Es geht dar­um, uner­träg­lich zu sein“
Edouard Lou­is schreibt nicht nur extre­me Bücher über Gewalt und Ras­sis­mus. Er hat auch extre­me Ansich­ten über sein Land und den fran­zö­si­schen Prä­si­den­ten.

NZZ
Das Gespräch mit den Toten bricht nicht ab
Der fran­zö­sisch-schwei­ze­ri­sche Schrift­stel­ler Fré­dé­ric Pajak schreibt und zeich­net seit Jah­ren an einem gros­sen Paris-Epos.

NZZ
Vom Feri­en­haus aus gese­hen
Léon Werth ver­leb­te den Gross­teil des Zwei­ten Welt­kriegs im Jura. Und sah dort mehr als vie­le ande­re.

NZZ
Bit­te kei­ne Blu­men
Wil­liam Saroyans Erzäh­lun­gen sind kon­zi­se, kon­zen­trier­te Meis­ter­stü­cke von tie­fer Mensch­lich­keit.

NZZ
Ein Roman­held tau­melt durch das Reich der Zei­chen
In sei­nem unge­wöhn­li­chen auto­bio­gra­fi­schen Ent­wick­lungs­ro­man erzählt Chris­ti­an Hal­ler von den Irrun­gen und Wir­run­gen eines jun­gen Man­nes, der die Welt zu lesen ver­sucht und lau­fend dar­an schei­tert.

FAZ
Ishi­gu­ros Nobel-Appell
In sei­ner Rede zur Ver­lei­hung des Lite­ra­tur­no­bel­prei­ses for­dert Kazuo Ishi­gu­ro den Wes­ten zum Ver­las­sen der Ers­te-Welt-Kom­fort­zo­ne auf.

FAZ
Ich kann nicht mehr für mich garan­tie­ren
Irm­gard Keun war die erfolg­reichs­te deut­sche Autorin der drei­ßi­ger Jah­re.

FAZ
Eine Lie­be von Hen­ry Kis­sin­ger
Eine bis­lang unbe­kann­te Epi­so­de aus dem Leben von Inge­borg Bach­mann.

Frank­fur­ter Rund­schau
Über frü­her
Die deut­sche Aus­ga­be von J.J. Vos­kuils epi­schem Roman­zy­klus über Maar­ten Koning und „Das Büro“ ist voll­endet.

Frank­fur­ter Rund­schau
Tags­über ras­tet sie nicht
Nell Leyshons gro­ßer klei­ner Roman über ein Bau­ern­mäd­chen im Eng­land der 1830er Jah­re.

Die Welt
Wo man Doris Day und Trom­pe­ten in jeder Zei­le hört
„Ich mag mich irren, aber ich fin­de dich fabel­haft“ von Doro­thy Bak­er erscheint erst jetzt auf Deutsch.

Die Welt
Nie­mand war wit­zi­ger und geist­rei­cher als Oscar Wil­de
Oscar Wil­de war ein dop­pel­ter Außen­sei­ter – als Ire und Homo­se­xu­el­ler.

Sued­deut­sche Zei­tung
Wenn die eige­ne Hei­mat Angst macht
Man­ja Prä­kels fühlt sich nir­gends ent­spann­ter als in der bran­den­bur­gi­schen Klein­stadt, aus der sie kommt. Wäre da nicht der Nazi­ter­ror, über den sie nun einen Roman geschrie­ben hat.

Der Stan­dard
Chris­toph Rans­mayr bekommt Würth-Preis für Euro­päi­sche Lite­ra­tur
Mit 25.000 Euro dotier­te Aus­zeich­nung wird im Mai über­reicht

Der Stan­dard
Chris­toph Rans­mayr: Eine Zier­de für den Ver­ein
Chris­toph Rans­mayrs Rede zur Ver­lei­hung des Marie­lui­se-Fleiß­er-Prei­ses 2017

Der Stan­dard
Die Kunst der Unter­wan­de­rung
Jean Echenoz nützt eine schrä­ge Agen­ten­ge­schich­te für einen wun­der­ba­ren Roman, der lei­der nicht kon­ge­ni­al über­setzt ist

Der Stan­dard
„Mei­ne Geg­ner sind die coo­len Iro­ni­ker“
In sei­nem Buch „Sie­ben Näch­te“ erzählt Simon Strauß über sie­ben Tod­sün­de­n­er­fah­run­gen

Die Zeit
Wie ein Land sei­ne Dich­ter ehrt
Öster­reich liebt Orden. Einen gol­de­nen soll nun Peter Hand­ke bekom­men.

Die Zeit
Der Dra­chen­be­zwin­ger
Vom Staat erwar­tet man in Russ­land nicht Poli­tik, son­dern Wun­der. Vik­tor Mar­ti­no­witsch

 

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Online seit: 11.12.2017

Zuletzt geän­dert: 11. Dez. 2017