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Von Petra Nagen­kö­gel. „Hier und Heu­te – Posi­tio­nen öster­rei­chi­scher Gegen­warts­li­te­ra­tur“ – Teil 104
Petra Nagenkögel © Eva Mrazek

Petra Nagen­kö­gel. Foto: Eva Mra­zek

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Du möch­test dich doch immer nur lang­sam nähern, auf Abwe­gen, auf Umwe­gen und mit nicht mehr ein­hol­ba­ren Ver­spä­tun­gen, in Zügen, die dich an ein Frü­her des Rei­sens erin­nern, ohne Groß­raum­wa­gen, aber mit schön getrenn­ten Abtei­len für sechs oder acht Per­so­nen, die hier und jetzt ihren Platz gefun­den haben auf abge­wetz­ten Sit­zen, jeder und jede für sich, mit einem Blick, der nach drau­ßen geht oder in eine ande­re unzu­gäng­li­che Fer­ne, sie sagen kein Wort, kein freund­li­ches, aber auch kein böses, weil viel­leicht nichts mehr zu sagen ist, was von Bedeu­tung wäre, oder weil für das Wesent­li­che kei­ne Wor­te zu fin­den sind, jeden­falls nicht hier, jeden­falls nicht jetzt, und selbst die Schaff­ne­rin ver­langt mit wort­lo­sen Ges­ten nach den Fahr­kar­ten, ver­hal­ten und so, als spiel­te sie in einem Film von Kau­ris­mä­ki, ein wenig unzu­ge­hö­rig, ein wenig fremd in der Welt, auf die­ser Fahrt durch kaum besie­del­te Gegen­den, vor­bei an klei­nen und kleins­ten Dör­fern, aus zwei, drei Häu­sern bestehend oder aus auf­ge­ge­be­nen Fabri­ken mit Schlo­ten aus brö­ckeln­dem Back­stein, umge­ben von einer klei­nen harm­lo­sen Ödnis, dann abge­löst von einer lich­ten, step­pi­gen Land­schaft, in der ver­ein­zel­te Bäu­me ste­hen, von Mis­teln befal­len, die als dunk­le Kugeln in den Bäu­men hän­gen und sie lang­sam ersti­cken wer­den, du möch­test sie doch ein­fach nur gese­hen und gezählt haben im Vor­über­fah­ren, bis du in Kel­en­föld umstei­gen und dich umse­hen wirst für einen Augen­blick, einen kur­zen Halt in der unauf­fäl­li­gen Pro­vinz, an einem Bahn­hofs­vor­platz, der son­nig ist und zugleich von einer grau­en Trau­rig­keit, bis du hier also in den Zug nach Sze­ged umstei­gen und dich auf Umwe­gen den Gren­zen im Süden des Lan­des nähern wirst, wäh­rend die Wag­gons sich zuneh­mend lee­ren bei ihren Hal­ten an klei­nen, gebor­gen und bei­na­he ver­steckt in der Gegend lie­gen­den Ansied­lun­gen, zwi­schen schma­len hohen Bäu­men in hügel­lo­ser Gegend, die eine Wei­te frei­gibt, in der dein Blick sich ver­lau­fen kann, und eine Ver­hei­ßung von Hori­zont, der hin­aus­geht über das Sicht­ba­re.

Vor­erst aber möch­test du im Sicht­ba­ren ankom­men, im gänz­lich Irdi­schen, und in die bahn­hofs­na­he Gast­wirt­schaft gehen, die sich tra­di­ti­ons­be­wusst gibt und zugleich ange­passt an die ver­meint­li­che Moder­ne, rot­weiß­rot karier­te Tücher auf den Tischen und Glas­va­sen mit Plas­tik­ro­sen, neben der The­ke ein leuch­tend roter Geträn­ke­au­to­mat, zahl­lo­se inein­an­der gesta­pel­te Poka­le dar­auf, die von Wett­be­wer­ben, Kämp­fen und Sie­gen zeu­gen, sie ver­brei­ten den Geruch von ver­brauch­tem Ruhm, der sich im Raum ver­teilt so wie die im Hin­ter­grund hör­ba­ren Klän­ge von schmal­zi­gen Lie­dern und einer unge­bro­che­nen Zuver­sicht. Hier­her kommt, wer immer schon hier­her kam, die weni­gen Gäs­te sind sich ver­traut, ein­ge­übt in ein ver­nehm­ba­res Schwei­gen, das ihre Ver­bun­den­heit zu bestär­ken weiß, mit die­sem Ort und mit die­sem Moment, der ein bes­se­res Frü­her hin­ter sich weiß, wäh­rend die Jun­gen anders­wo den Auf­bruch üben, die Anbin­dung an eine Zukunft, die ihnen gesi­chert scheint, jeden­falls noch heu­te, jeden­falls noch hier, in der zen­tra­len Bar der Stadt, zwi­schen gezie­gel­ten Wän­den und schwarz­wei­ßen Fotos, tan­zend zu Life on Mars und einem den Raum ein­neh­men­den Sound hel­ler Stim­men, den du mit­neh­men und wei­ter­tra­gen möch­test, durch die regel­mä­ßig ange­leg­ten Stra­ßen des Zen­trums und über die von halt­los blü­hen­den Bäu­men gesäum­ten Plät­ze, vor­bei an den Glas­ta­feln mit Plä­nen der Stadt und der von den Tafeln gekratz­ten und zum Ver­schwin­den gebrach­ten Syn­ago­ge, dar­an also vor­bei und die nach dem gro­ßen Hoch­was­ser im letz­ten Jahr­hun­dert breit ange­leg­te Ring­stra­ße ent­lang, in Abschnit­te unter­teilt, deren Namen den spen­da­blen Geld­ge­bern gewid­met sind, Lon­don, Paris, Ber­lin, so wird das flair kos­mo­po­li­tisch, es reicht bis an die Ufer­wild­nis der Theiß und selbst bis zum trost­lo­sen Schick der zen­trums­fer­nen Plat­ten­bau­ten, auf deren Haus­wän­den Zet­tel mit auf­ge­druck­ten Gedich­ten kle­ben, so wie auch an Bus­hal­te­stel­len und auf Park­bän­ken Gedich­te zu lesen sind, die einen ein­hal­ten las­sen und viel­leicht fort­tra­gen in eine lyri­sche­re Welt, zu Bil­dern aus Spra­che, die hal­ten mögen über die nächs­ten Stun­den hin­aus und bis in den Abend hin­ein, an dem eini­ge Jugend­li­che sich für eine lan­ge Nacht ver­sor­gen, sie zie­hen mit Säcken von Bur­gern und Cola in Bechern von Star­bucks und Mac Donalds deli­very durch die Stra­ßen, gefolgt von einer Grup­pe sehr coo­ler Jungs in Jacken aus Leder­imi­tat, hör­bar am Leben und bemüht dar­um, es mit gro­ßen Ges­ten zu füh­ren, lär­mend und auf unge­stü­me Art zufrie­den, denn die Ver­füh­rungs­kraft des kon­su­mis­ti­schen Wes­tens ist unge­bro­chen, wenn auch die Welt an ihr zugrun­de gehen wird, davor aber wird doch bestimmt noch ein Mor­gen kom­men, einer wie der fol­gen­de zum Bei­spiel, mit den für jeden Mor­gen typi­schen Geräu­schen von Lie­fer­wä­gen, die zufah­ren und abwer­fen, was die Stadt hier und heu­te ver­brau­chen soll, es wird aus­ge­la­den und gesta­pelt, ver­schleppt und ver­räumt und ein­ge­la­gert, wäh­rend ein schwe­res schwar­zes Auto mit Kuwei­ter Kenn­zei­chen uner­laubt und zu schnell in die Fuß­gän­ger­zo­ne fährt und die weni­gen Pas­san­ten, kurz auf­ge­schreckt, zur Sei­te sprin­gen.

 

2

Du woll­test also im Früh­jahr kom­men, wenn das Dorf erblüht. Mit dem Bus von Sze­ged woll­test du kom­men und am Orts­ein­gang von Röszke aus­stei­gen, beim frü­he­ren Bahn­wär­ter­häus­chen, Zeug­nis und Rest einer Zeit, die bald schon Geschich­te ist, als die Züge hier Halt mach­ten, als man hier noch ankom­men konn­te oder von hier fort­fah­ren, auf Glei­sen, die jetzt abge­tra­gen wer­den und Meter für Meter rück­ge­baut, das ergibt ein auf­ge­ris­se­nes Gelän­de, das ergibt eine halt­lo­se Unru­he rund um einen am Feld­rand auf­ge­wor­fe­nen Hau­fen her­aus­ge­stemm­ter Gleis­stü­cke, gebo­ge­ner Tra­men, zer­split­ter­ter Holz­plan­ken, das ergibt eine Men­ge umge­wühl­ter Erde am Bahn­damm, der geplät­tet und ein­ge­eb­net wird, zusam­men mit Sträu­chern, Ästen und Gras, rück­stands­los nie­der­ge­walzt von Bag­gern, Bull­do­zern, Last­wä­gen, die zu- und abfah­ren mit Erd­reich, Schutt und Schrott, so wie man weni­ge Jah­re zuvor mit den Geflüch­te­ten abge­fah­ren ist, die ver­sucht hat­ten, hier über die Gren­ze zu gehen, von Ser­bi­en kom­mend und den Bahn­damm ent­lang mit Kin­dern, Plas­tik­ta­schen und unbe­irr­ba­ren Hoff­nun­gen, du soll­test dir die Bil­der nicht vor­stel­len wol­len, denn sol­che Bil­der rücken nah ans Gemüt.

Gemüt­voll ist immer­hin der Ort, der davon nichts erzählt. Er gibt sich ver­schwie­gen und fern von dem, was man anders­wo Fort­schritt nennt. Klei­ne Häu­ser mit gezie­gel­ten Dächern inmit­ten groß­zü­gig bemes­se­ner Gär­ten bil­den einen har­mo­ni­schen Orts­kern, unbe­rührt von den Erschei­nun­gen der soge­nann­ten Moder­ne, selbst eini­ge Neu­bau­ten am Rand des Dor­fes pas­sen und fügen sich umstands­los ein. Allen­falls das Geschrei der Hüh­ner hin­ter den Mau­ern von Euro Chi­cken, nahe der nach Karl Marx benann­ten Stra­ße, garan­tiert die Anbin­dung an die grö­ße­re Welt von Kon­zer­nen und der Logik des Kapi­tals.
Die Schre­cken also sind klein gehal­ten und hin­ter­grün­dig, sie kom­men zum Bei­spiel von den Hun­den, die an Ket­ten rei­ßen. Von den Kriegs­denk­mä­lern, die erin­nern dar­an, dass auch die­ser Ort nicht her­aus­zu­hal­ten war aus der Geschich­te. Von dem gedul­dig ver­fal­len­den Haus mit David­stern am Gie­bel, dar­über die Jah­res­zahl 1905.

Und dann der Zaun, so unver­mit­telt wie unhin­ter­geh­bar, am süd­li­chen Ende des Dor­fes, wo es aus­läuft in die grenz­na­hen Fel­der, der Theiß zu, die Ungarn von Ser­bi­en trennt. In zwei Rei­hen gespannt, dazwi­schen ein brei­ter Erd­strei­fen, und das sur­rea­le Bild von Krä­hen, die dar­über­flie­gen, und Män­nern, die ein anlie­gen­des Feld in Län­ge und Brei­te ver­mes­sen, sehr kon­zen­triert und unbe­irrt, und hier also die­ser Zaun aus NATO-Draht, mit Schnei­den von sechs Zen­ti­me­tern Län­ge, rost­frei und präch­tig glän­zend in der Son­ne, schil­lernd bei­na­he, Rasier­klin­gen­zaun, heißt es bei Zsó­fia Bán, und du soll­test erschre­cken und du erschrickst auch tat­säch­lich vor den unter Kame­ras und Laut­spre­chern in regel­mä­ßi­gen Abstän­den am Zaun ange­brach­ten Schil­dern, die in ara­bi­scher Schrift dar­auf ver­wei­sen, dass der Zaun elek­trisch gela­den sei, als könn­te er sonst zu harm­los erschei­nen.

Du gehst den Zaun ent­lang, ein paar Hun­dert Meter, ver­suchst den Blick abzu­len­ken auf die links davon lie­gen­den Häu­ser mit Gär­ten, in denen Hüh­ner schar­ren, und Obst­bäu­men, deren Blü­hen die Ver­stö­rung noch ver­grö­ßert – der Zaun lässt eine sol­che Ablen­kung des Blicks nicht zu, er schiebt sich vor jedes ande­re Bild und ins Den­ken hin­ein, das hier wört­lich an eine Gren­ze stößt, dem das Maß ver­lo­ren geht, an das du doch immer noch glau­ben woll­test, aber an den Zaun reicht dein Maß nicht her­an.
Er schaf­fe ein Gefühl der Sicher­heit, sagt eine Anwoh­ne­rin. Er las­se ihn spü­ren, wohin er gehö­re, sagt ihr Mann. Er schaf­fe ein unan­greif­ba­res Zuhau­se, sagen die anwoh­nen­den Nach­barn, und er schaf­fe Beru­hi­gung, vor allem nachts, wenn man doch schla­fen möch­te, vor allem im Win­ter, wenn es früh dun­kel wird, und vor allem der Kin­der wegen, die man doch in Frei­heit auf­wach­sen und ohne Angst spie­len las­sen wol­le, hier, an der Gren­ze, an der dein Den­ken zum Still­stand und zugleich nicht zur Ruhe kommt.
Spä­ter wirst du Bil­der suchen im Inter­net, um die sicht­ba­re Rea­li­tät abzu­glei­chen mit jener von Daten und Foto­gra­fien, als könn­te sie dadurch ihre Unwirk­lich­keit ver­lie­ren. Men­schen, als Ein­zel­ne kaum mehr wahr­nehm­bar, die sich drän­gen vor dem Zaun. Poli­zis­ten und Grenz­be­am­te, durch ihre Uni­for­men von der Men­ge abge­ho­ben, die sie zurück­drän­gen. Män­ner, die Rehe, Hasen, Füch­se aus dem Klin­gen­draht schnei­den, deren Kör­per so zer­stü­ckelt sind wie ihr durch den Zaun zer­schnit­te­ner Lebens­raum, du soll­test dir ihre Tode nicht vor­stel­len wol­len, denn sol­che Tode rücken nah ans Gemüt.

Es geht hier also nicht wei­ter. Der Zaun ist lücken­los, er lässt nichts offen und er lässt nichts zu, noch nicht ein­mal die Fan­ta­sie, dass er sich, wie alle Mate­rie und frü­her oder spä­ter, wie­der zer­set­zen wür­de, dass er sich Stück für Stück und Meter für Meter in die Erde absen­ken oder gegen jede phy­si­ka­li­sche Wahr­schein­lich­keit in Luft auf­lö­sen wür­de, mit den Jah­ren, Jahr­zehn­ten, Jahr­hun­der­ten nach den vor­erst gezähl­ten und irgend­wann letz­ten Tagen der Mensch­heit, aber eine so trost­rei­che Fan­ta­sie gibt der Zaun nicht her, jeden­falls nicht hier, jeden­falls nicht heu­te, und kehrt sie statt­des­sen um in die mehr und mehr Raum grei­fen­de Vor­stel­lung davon, wie er selbst noch die Ewig­keit über­dau­ern und hier ste­hen blei­ben wür­de, inmit­ten rest­los ver­brann­ter Erde und einem rest­los ent­leer­ten Raum, die­ser exakt ver­mes­se­ne, 175 Kilo­me­ter lan­ge, unzer­setz­ba­re und unent­zünd­ba­re Zaun aus rost­frei­em Stahl, ein letz­tes erbar­mungs­lo­ses Zeug­nis, ein letz­ter musea­ler Rest, der auf die Men­schen ver­wei­sen wür­de, auf ihre Hybris und auf ihre zu gro­ße Angst.

Im Dorf, unweit des Zauns, ein Lokal, das kei­nen Namen hat, höl­zer­ne Bän­ke und Tische in einem gro­ßen Saal, dar­über abge­stan­de­ne Luft, der Rauch von Jah­ren; an den Wän­den hän­gend Spei­se­kar­ten, die für Guly­as und Baby­gu­ly­as wer­ben, dane­ben ver­bli­che­ne Ansich­ten des Orts, schwarz-wei­ße Fotos von Dorf­fes­ten, Hoch­zei­ten, Och­sen­kar­ren. Ein altes Radio aus den 60ern spielt Ope­ret­ten­me­lo­dien, und auch der im Eck hän­gen­de Fern­se­her läuft, zwei Ton­spu­ren, die aus­ein­an­der- und wie­der zusam­men­lau­fen. Im Fern­se­hen die letz­ten Minu­ten der Über­tra­gung eines Fuß­ball­spiels, danach Nach­rich­ten, unbe­tei­ligt vor­ge­tra­gen in die­ser Spra­che, die du nicht ver­stehst, das Wort Euro­pa immer­hin dringt zu dir durch, es steht im Raum, ein wenig fremd, ein wenig unzu­ge­hö­rig, bis die Musik sich dar­über­legt, Ich hab kein Hei­mat­land, eine Auf­nah­me aus dem Jahr 1933, gesun­gen von Fried­rich Schwarz, kurz bevor er ins Exil ging nach Paris. Es muss eine wider­sin­ni­ge, eine aber­wit­zi­ge und uner­gründ­ba­re Koin­zi­denz sein, dass die­ses seit Jahr­zehn­ten ver­ges­se­ne Lied hier und jetzt von einem unga­ri­schen Radio­sen­der gespielt wird und dich hin­aus­schiebt aus der abge­zäun­ten Gegen­wart, im Zusam­men­prall zwei­er Wirk­lich­kei­ten, die sich kreu­zen und inein­an­der­grei­fen, in die­sem Moment, in die­sem auf gro­tes­ke Wei­se gesi­cher­ten Ort, in die­sem Land, das nur die Zäu­ne getauscht hat, um von einer Unfrei­heit in eine ande­re zu tau­meln, aber was bedeu­tet Frei­heit.

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Petra Nagen­kö­gel, gebo­ren 1968 in Linz, lebt in Wien. Sie hat Ger­ma­nis­tik, Geschich­te und Phi­lo­so­phie in Salz­burg stu­diert und lei­tet seit 1996 den Lite­ra­tur­ver­ein pro­lit im Salz­bur­ger Lite­ra­tur­haus mit Schwer­punkt auf der Ver­mitt­lung mit­tel/ost- und süd­ost­eu­ro­päi­scher Lite­ra­tu­ren. Par­al­lel dazu Thea­ter­ar­bei­ten, Rezen­sio­nen und die Gestal­tung von Thea­ter- und Schreib­werk­stät­ten; Her­aus­ga­be meh­re­rer Bän­de mit lite­ra­ri­schen Arbei­ten von jugend­li­chen Straf­ge­fan­ge­nen, „unbe­glei­te­ten min­der­jäh­ri­gen Flücht­lin­gen“, psy­chisch beein­träch­tig­ten Men­schen. Der vor­lie­gen­de Text ist ein Aus­zug aus einem aktu­el­len Pro­jekt, in dem es um die lite­ra­ri­sche Erkun­dung von Grenz­or­ten und Grenz­re­gio­nen geht. Zuletzt erschie­nen: Dort. Geo­gra­fie der Unru­he (Ver­lag Jung und Jung, 2019). www.petranagenkoegel.at

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Hier und Heu­te – Posi­tio­nen öster­rei­chi­scher Gegen­warts­li­te­ra­tur ist ein Koope­ra­ti­ons­pro­jekt der IG Autorin­nen Autoren mit der Stadt Wien und der Zeit­schrift VOLLTEXT. Jeden Frei­tag, bis zum 21. April 2023, erscheint eine neue lite­ra­ri­sche Erst­ver­öf­fent­li­chung eines öster­rei­chi­schen Autors oder einer öster­rei­chi­schen Autorin. Initi­iert wur­de die Rei­he 2021 von Claus Phil­ipp, Ger­hard Ruiss und Tho­mas Keul als Bene­fiz­ak­ti­on zur Bewäl­ti­gung der Coro­na-Kri­se, seit Früh­jahr 2022 wird sie als Bei­trag der IG Autorin­nen Autoren und der Stadt Wien in der Zeit­schrift Voll­text für den Gast­land­auf­tritt Öster­reichs auf der Leip­zi­ger Buch­mes­se 2023 fort­ge­setzt. Die kom­plet­te Rei­he kann unter https://volltext.net/hier-und-heute/ abge­ru­fen wer­den.

Online seit: 10. Febru­ar 2023

Zuletzt geän­dert: 10. Feb. 2023