Präauer streamt: Girls

„Bei aller Lie­be zum unter­halt­sa­men Quas­seln über stu­den­ti­schen Alko­hol­kon­sum, Kör­per­ge­wicht und toll­pat­schi­gen Sex, ist Dun­hams Lite­ra­tur lei­der gar von Lieb­lich­keit befal­len.“
Teresa Präauer über Girls und Lena Dunham

Mit Lena Dun­ham in Iowa: „Girls“, Staf­fel 4, Fol­ge 2.

Soll­test du bereits geklärt haben, wofür du stehst, für Amo­re oder Gela­ti, aber noch Geh­hil­fe brau­chen im Schreib­pro­zess, dann mach dich auf den Weg nach Iowa in den berühm­ten „Wri­ters’ Work­shop“, das ältes­te unter den Crea­ti­ve-Wri­ting-Pro­gram­men, gegrün­det im Jah­re 1936. Anfang der 40er- bis Mit­te der 60er-Jah­re stand es unter der Lei­tung von Paul Eng­le, einem Dich­ter, über den sein Kol­le­ge Kurt Von­ne­gut nicht ganz vor­teil­haft gesagt haben soll, er sei ein „foxy Grand­pa“, füch­sisch, schlau, der sprä­che wie ein Mann mit papie­re­nem Arsch­loch, „a man with a paper ass­ho­le“, ein Schaum­schlä­ger also.

Schrei­ben Schaum­schlä­ger gute Gedich­te? Über Lie­be und Eis? Und wel­che Sor­te schle­cken sie, wenn jemand fragt? Man kann sich ja auf der, im übri­gen groß­ar­ti­gen, Web­site der Chi­ca­go­er „Poet­ry Foun­da­ti­on“ selbst einen Über­blick ver­schaf­fen über die gesam­mel­te Pri­mär­li­te­ra­tur. Schaum­schlä­ger sind jeden­falls