Dana von Suffrin erhält den Klaus-Michael Kühne-Preis

Die Autorin bekommt den Preis für ihren Debüt­ro­man Otto – laut Jury „ein lus­ti­ges, trau­ri­ges, tem­po­rei­ches und melo­diö­ses Buch, dem man vie­le Leser wünscht.“

Das Har­bour Front Lite­ra­tur­fes­ti­val ver­gibt zum zehn­ten Mal den Klaus-Micha­el Küh­ne-Preis an das bes­te Roman­de­büt des Jah­res. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und soll jun­ge Lite­ra­tur för­dern.

Unter den ins­ge­samt 51 Ein­sen­dun­gen ent­schied sich die Jury für Dana von Suffrins bei Kie­pen­heu­er & Witsch erschie­ne­nen Roman Otto. 

Die Mit­glie­der der Haupt­ju­ry – Bir­git Poli­ty­cki, Felix Bay­er (Spie­gel Online), Maxi­mi­li­an Probst (Die Zeit), Mei­ke Schnitz­ler (Bri­git­te) und Alex­an­der Sol­loch (NDR Kul­tur) – begrün­den Ihre Ent­schei­dung für Dana von Suffrin wie folgt:

„Otto: was für ein fürch­ter­li­cher, groß­ar­ti­ger Kerl! Er jam­mert und mahnt und drän­gelt und quatscht, er ver­ach­tet und er liebt – und das alles tut der Sie­ben­bür­ger Jude aus tie­fem Schmerz, dem Schmerz, über­lebt zu haben. Dana von Suffrin gelingt mit ihrem Debüt eine eigen­wil­li­ge Erzäh­lung über einen Fami­li­en­pa­tri­ar­chen, der bis zum aller­letz­ten Tag den Wid­rig­kei­ten des Lebens sei­nen Trotz ent­ge­gen­setzt; und über die Lie­be sei­ner Töch­ter, die an der Lächer­lich­keit sei­nes Gei­zes, sei­ner wir­ren Geschich­ten und sei­ner Nasen­haa­re lei­den und sich ihm doch unzer­stör­bar nahe füh­len. Ein lus­ti­ges, trau­ri­ges, tem­po­rei­ches und melo­diö­ses Buch, dem man vie­le Leser wünscht.“

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Online seit: 18. Sep­tem­ber 2019

Zuletzt geän­dert: 18. Sep. 2019