Neulich: NPD-Ortsvorsteher

Von Andre­as Mai­er
Aus den Begrif­fen NPD, Orts­vor­ste­her und Wet­ter­au ergibt sich also auto­ma­tisch, dass ich den Leu­ten ein­fal­le.
Andreas Maier © PhotographerFFM

Andre­as Mai­er. Foto: Pho­to­grapherFFM

Neu­lich schrieb ich für den Spie­gel über die NPD. Zeit­gleich las ich das Buch von Edward Snow­den. Das führt mich zu fol­gen­der Kolum­ne. (Eine ande­re poli­ti­sche Par­tei kommt erst am Ende vor, kei­ne Angst, nur ganz kurz.)

Ich zitie­re zuerst einen Hin­weis Snow­dens: Die Nazis mach­ten zual­ler­erst eine Volks­zäh­lung, damals schon mit Loch­strei­fen (die das zu die­ser Zeit ermög­li­chen­de Fir­ma ist noch heu­te auf dem Welt­markt), und da loch­te man auch ein Reli­gi­ons­loch. Die jüdi­schen Mit­bür­ger und Mit­bür­ge­rin­nen loch­ten mit. Man hat ja nichts zu ver­ber­gen. Eini­ge Jah­re spä­ter waren sie dann fast alle­samt tot.

In Altenstadt/Wetterau ist in einem Orts­teil (Wald­sied­lung) ein NPD-Mit­glied zum Orts­vor­ste­her gewählt wor­den, das ging euro­pa­weit durch die Pres­se. Das hät­te nicht