NZZ
„Ich stellte erstaunt fest: Einen Sohn, der zu Hause Hochdeutsch spricht, ertrage ich nicht“ – der Autor Charles Lewinsky im grossen Gespräch
Der Schweizer Autor blickt zurück auf seine Kindheit in einer jüdisch-orthodoxen Familie. Seine grossen Erfolge – ob in der TV-Unterhaltung oder als Schriftsteller – hätten viel mit Disziplin und Zuverlässigkeit zu tun, sagt er.
NZZ
Denis auf dem Damenklo: der kuriose Konflikt zwischen Deutschlands bekanntestem Literaturkritiker und Ildikó von Kürthy
In seiner Sendung „Druckfrisch“ schmähte Denis Scheck zum wiederholten Mal die Bestsellerautorin. Nun schlagen sie und ihre Fans zurück.
Die Welt
Der Tag, an dem die dritte Bürgerrechtsbewegung begann
Ein Aufruhr in New York wurde zur Geburtsstunde der Homosexuellen-Bewegung. Thomas Sparr erzählt die Geschichte des Christopher Street Days neu – und stellt gängige Gewissheiten infrage.
FAZ
Alles kann dieser Mann erklären, aber nichts verstehen
Dana von Suffrins wunderbar böser Beziehungsroman „Toxibaby“ lässt eine Großstadtneurotikerbeziehung scheitern. Und erzählt auch noch über die jüdische Befindlichkeit von heute.
FAZ
Ich ist kein anderer
Eine Absage an den Markenkern des amerikanischen Traums: Der Noir-Experte Dave Zeltserman meldet sich nach längerer Pause mit der Geschichte eines folgenreichen Auftragsmordes zurück.
FAZ
Die Erste ihrer alten Schule
Warum christliche Rhetorik die Welt verändern konnte, erklärte die Althistorikerin Averil Cameron. So wunderbar es klingt: Texte über Texte wurden wirkmächtig. Die Pionierin inspirierte ganz besonders ihre weiblichen Kolleginnen. Jetzt ist sie gestorben.
FAZ
Wie Boualem Sansal nach rechts abdriftete
Obwohl sich sein Verlag Gallimard für seine Freilassung aus algerischer Haft eingesetzt hatte, wechselte der Autor Boualem Sansal in die Hachette-Gruppe des rechtsextremen Milliardärs Vincent Bolloré. Warum?
FAZ
Verlorene Orte, verlorene Seelen
Der zweite Roman ist immer der schwerste: Nach einem außergewöhnlichen Krimi-Debüt legt Thomas Knüwer sein nächstes Buch vor und ermöglicht einen abgeklärten Blick auf verborgene Lebensrealitäten. Wie schlägt er sich?
Die Presse
Millionen-Literaturpreis: Wer ist die Argentinierin, die jetzt so viel Geld wie für den Nobelpreis gewinnt?
Samanta Schweblin gewinnt eine Million Euro für einen Erzählband – obwohl sie in Berlin lebt, ist sie bei uns immer noch ein Geheimtipp: Außergewöhnlich ist nicht nur der neue Preis.
Frankfurter Rundschau
Wenn der Postmann dreimal klingelt
Der rasante Thriller „The Mailman“ von Andrew Welsh-Huggins.
Tagesspiegel
Ein Haus mehr, das dich festhält
Die Berliner Autorin Shelly Kupferberg erzählt die Geschichte einer Schöneberger Hausbesitzerin und die der „Rote-Kapelle“-Widerstandskämpferin Liane Berkowitz.
Der Standard
Autor Christoph Peters war 20 Jahre Alkoholiker, ehe er auf „Entzug“ ging
Der Deutsche schildert in seinem Roman so schonungslos wie analytisch seine Erkrankung. Zuletzt musste er alle zwei Stunden trinken, um nicht zu zittern
Der Standard
Argentinierin Samanta Schweblin gewinnt Millionen-Literaturpreis
Erzählband „Das gute Übel“ wurde zum besten spanischsprachigen Buch des Jahres 2025 gewählt – Erstmals vergebener Aena-Preis mit einer Million Euro dotiert
Die Zeit
Der berühmteste unberühmte Schriftsteller Deutschlands
Plötzlich zählt ein deutscher Roman zu den wichtigsten des 20. Jahrhunderts – aber hierzulande kennt niemand Hans Erich Nossacks „Der Untergang“. Das sollte sich ändern.
Süddeutsche Zeitung
Am Ende spielt Helge Schneider Saxofon
Alexander Kluge ist in Berlin, auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof, beerdigt worden – bei Hegel, Brecht und schräg gegenüber von seiner Schwester Alexandra.
Süddeutsche Zeitung
„Ich bin 77, aber ich war mal 47“
Unsere Lieblingsschauspieler können dank KI-Videos ihr jüngeres Ich umarmen, und das Berlin der Stummfilmzeit erstrahlt in Farbe: Sind die digitalen Zeitreisen reine Sehnsucht nach früher oder eine neue Form von Lebensweisheit?
