Presseschau 4. März 2017

Pau­la Fox ist tot / Uwe Timm und Twit­ter / Via Crowd­fun­ding Geschich­ten ver­kau­fen / Die Kunst des fei­nen Urteils / Zsuz­sa Bánk / Ali­s­sa Wal­ser / u.v.m.

NZZ
Kei­ne schö­nen Lügen, bit­te
Eine kal­te, wur­zel­lo­se Kind­heit gab ihr den nüch­ter­nen Scharf­blick aufs Leben. Dar­aus hat die Ame­ri­ka­ne­rin Pau­la Fox ein lei­ses, aber lite­ra­risch gross­ar­ti­ges Œuvre geschaf­fen.

NZZ
Wenn Lenin träu­men könn­te
Im Zür­cher Lite­ra­tur­haus dis­ku­tier­ten Schrift­stel­ler und Exper­ten über Geschichts­bil­der und Erin­ne­rungs­po­li­tik unter Putin.

NZZ
Und die ande­ren waren tot
Juli­an Bar­nes‘ Schost­a­ko­witsch-Roman

NZZ
Vier Tage geball­te Lie­be
Litau­en ist ein klei­nes und gefähr­de­tes Land, wes­halb es für die Men­schen wich­tig ist, sich immer wie­der ihres Zusam­men­halts zu ver­si­chern. Die Buch­mes­se in Vil­ni­us ist ein Fest der Lite­ra­tur und der Gesell­schaft.

NZZ
Auf Kaf­kas Spu­ren
Aus lau­ter kur­zen Beob­ach­tun­gen und Betrach­tun­gen setzt sich der neue Pro­sa­band von Ali­s­sa Wal­ser zusam­men. In den bes­ten Stü­cken geht sie damit in Kaf­kas Spu­ren.

NZZ
Die Kunst des fei­nen Urteils
Wer Bücher rezen­siert, Thea­ter­auf­füh­run­gen oder Kunst­aus­stel­lun­gen bespricht, soll­te die Kunst des fei­nen Urteils pfle­gen. Ein Essay des Kri­ti­kers Antho­ny O. Scott zeigt, was dazu­ge­hört.

NZZ
Dar­um lie­be ich die Lite­ra­tur
Lesen ist wie Tram­po­lin­sprin­gen: Es bringt uns dem Him­mel um ein schö­nes Stück näher. Und zugleich dem Abgrund. Abdel­ka­der Bena­li

FAZ
Cha­os und Flücht­ling­s­trö­me
In sei­nem his­to­ri­schen Roman „Die Frem­de“ über­brückt Ste­fan Hertmans mühe­los tau­send Jah­re.

FAZ
Die Pfüt­ze und das Unsicht­ba­re
Das rich­ti­ge Leben im fal­schen: Zsuz­sa Bánk hat einen neu­en Roman geschrie­ben.

Die Welt
So lief die ers­te Sen­dung ohne Maxim Bil­ler, mit Thea Dorn
Thea Dorn ersetzt ihn, aber sitzt nicht auf sei­nem Platz.

Die Welt
Was ist schwe­rer? Ein Leben mit Kin­dern oder ohne?
In ihrem neu­en Buch stellt Zsuz­sa Bánk zwei Freun­din­nen gegen­über.

Die Welt
Sie­ben letz­te Wor­te des Ver­ge­wal­ti­gers im Knast
Les Edger­ton fie­ser, gran­dio­ser Blick in Abwe­ge der Männ­lich­keit.

Die Welt
Sie bringt uns fran­zö­si­sche Spie­le mit „Kirio“ bei
Anne Weber schickt eine Figur namens „Kirio“ auf Tour – und wir dür­fen raten, um wen oder was es sich eigent­lich han­delt.

Süd­deut­sche Zei­tung
Aus dem Wohn­wa­gen zum 165 000-Dol­lar-Lite­ra­tur­preis
Die Dich­te­rin Ali Cob­by Ecker­mann lebt mit ihrer Adop­tiv­mut­ter im aus­tra­li­schen Ade­lai­de.

Süd­deut­sche Zei­tung
Mehr Fun­ke als Mensch
Syd­ney Sea­punk steht in Andre­as Stich­manns zwei­tem Roman für den Kampf um Empa­thie und sozia­le Gerech­tig­keit.

Süd­deut­sche Zei­tung
„Geld ist Por­no“
Der Lyrik­ver­le­ger Jo Frank will nicht über Geld spre­chen.

Süd­deut­sche Zei­tung
Als Japan nach Ron­sperg kam
Mit Bern­hard Setz­wein am Schau­platz sei­nes neu­en Romans „Der böh­mi­sche Samu­rai“

Süd­deut­sche Zei­tung
Uwe Timm gefällt das
Ist Twit­ter für Uwe Timm Lite­ra­tur?

Frank­fur­ter Rund­schau
Die Eine-Mil­li­on-Dol­lar-Fra­ge
Schrift­stel­ler Jonas Lüscher schickt in „Kraft“, sei­nem ers­ten, so komi­schen wie sar­kas­ti­schen Roman, einen deut­schen Pro­fes­sor und „gro­ßen Schwaf­ler“ ins Sili­con Val­ley.

Frank­fur­ter Rund­schau
Kom­mu­nis­mus noir
Andrej Pla­to­nows ver­stö­ren­der, visio­nä­rer Roman „Die Bau­gru­be“ über die Zeit des ers­ten Fünf­jah­res­plans in der Sowjet­uni­on.

Frank­fur­ter Rund­schau
Die offe­ne See der Emp­fin­dun­gen
Zsuz­sa Bánk hat mit „Schla­fen wer­den wir spä­ter“ einen welt­flie­hen­den und doch höchst gegen­wär­ti­gen Roman geschrie­ben.

Tages­spie­gel
Im Zei­chen der Lüge
Takis Wür­ger erzählt in sei­nem Debüt-Roman „Der Club“ von einem Jung­män­ner­bund in Cam­bridge.

Tages­spie­gel
Das zer­sprun­ge­ne Ich
Kurt Dra­werts „Der Kör­per mei­ner Zeit“

Tages­spie­gel
Deutsch mit Bio-Sie­gel
Moha­med Amja­hids „Unter Wei­ßen“

Tages­an­zei­ger
250 Fran­ken für ein Gefühl
Der Schwei­zer Autor Tim Krohn hat ein neu­es Geschäfts­mo­dell ent­wi­ckelt: Er lässt sei­ne Leser via Crowd­fun­ding Geschich­ten kau­fen, in denen eine „mensch­li­che Regung“ im Zen­trum steht.

Die Zeit
Ordent­lich Milieu drü­ber­ge­schnod­dert
Fat­ma Ayd­emirs Roman „Ell­bo­gen“ trägt dick auf.

Die Zeit
Schlum­mern­de Schan­de
Der Kom­mu­nis­mus hat gezeigt, dass die mensch­li­che Natur mise­ra­bel und fins­ter ist. Wie jedes tota­li­tä­re Regime. Von Tan­ja Mal­jart­schuk

Die Zeit
Die bes­te aller Wel­ten
Jonas Lüscher hat mit „Kraft“ weni­ger einen Roman als einen furio­sen lite­ra­ri­schen Essay geschrie­ben, der mit dem Neo­li­be­ra­lis­mus abrech­net.

Der Spie­gel
Was mache ich hier?
Ali­s­sa Wal­ser: „Ein­deu­ti­ger Ver­such einer Ver­füh­rung“

Der Stan­dard
Erschöpf­tes Abend­land
Jens Stei­ners Archiv der Zusam­men­brü­che

Die Pres­se
Wenn Kin­der ver­schwin­den
Dacia Marai­ni, Gran­de Dame der ita­lie­ni­schen Lite­ra­tur, hat einen scho­ckie­ren­den Roman geschrie­ben – und ist dafür tief in die Abgrün­de der mensch­li­chen See­le ein­ge­drun­gen.

Stutt­gar­ter Zei­tung
Immer der Son­ne nach
Lukas Bär­fuss’ Roman „Hagard“

Deutsch­land­ra­dio
„Ich bin von Pau­la Fox bezau­bert gewe­sen“
Zum Tod der US-Schrift­stel­le­rin

Deutsch­land­ra­dio
Immer anders­wo und halt­los
Atiq Rahi­mi: „Hei­mat­bal­la­de“

Deutsch­land­ra­dio
Von Voo­doo-Ter­ror und Dik­ta­to­ren
Denis John­son: „Die lachen­den Unge­heu­er“

Deutsch­land­ra­dio
In die­ser Welt braucht man Glück und Erbar­men
Mira Magén: „Zu blaue Augen“

Deutsch­land­ra­dio
Der Groß­va­ter der Empör­ten
José Mar­tí­nez Ruiz „Azo­rín“

 

–> Täg­li­che Lite­ra­tur­nach­rich­ten als News­let­ter bestel­len

* * *

Online seit: 4.3.2017

Zuletzt geän­dert: 4. März 2017