NZZ
Von starken Körpern, wachsendem Selbstbewusstsein und einem Team, das eben gerade keine Mannschaft ist – Vorfreude auf die Fussball-Europameisterschaft
In ihrem Essay schreibt die Autorin Julia Weber, Mutter einer Fussball spielenden Tochter, warum sie sich ganz besonders auf die Frauen-EM freut.
NZZ
Frankreichs bedeutendster Dichter der Gegenwart ist ein Schweizer. Vor hundert Jahren wurde Philippe Jaccottet geboren
Der Waadtländer verliess die Schweiz 21-jährig kurz nach dem Krieg. Nach wenigen Jahren in Paris ging Philippe Jaccottet in den Süden Frankreichs und schuf bis zu seinem Tod 2021 in ländlicher Abgeschiedenheit ein immenses dichterisches Werk.
NZZ
„Gott ist tot. Aber nur der christliche. Jener des Islam ist überhaupt nicht tot“, sagt Michel Houellebecq
Der grosse französische Schriftsteller spricht über Weltpolitik, Religion und Donald Trump. Seine Aufgabe als Literat bestehe darin, jene Wahrheiten auszusprechen, die andere verdrängten.
NZZ
Irrlichtern war nie schöner als mit Mercedes Lauenstein
Ein Paar bewältigt den Alltag mit einer mysteriösen Krankheit. Aus der Hilflosigkeit schöpft Mercedes Lauenstein brillante Beobachtungen.
NZZ
Auszug, nicht Rauswurf aus dem Paradies
Daniela Seel schafft ein neues Bild der biblischen Eva – und eine bewegende Reflexion über Leben und Sterben.
NZZ
Christoph Hein schaut auf die DDR zurück und schreibt das Protokoll eines Scheiterns
Der Schriftsteller und Zeitzeuge Christoph Hein verbrachte einen Grossteil seines Lebens in der DDR und zieht nun eine bittere, aufrichtige Bilanz.
Die Welt
„Ich möchte hier keine islamisch geprägte Kultur“
Als Autor von „Der Turm“ war Uwe Tellkamp mal wer. In unserer politisch korrekten Gegenwart ist er in Ungnade gefallen. Bei Kaffee und Kuchen spricht er über Pegida-Nähe und darüber, warum ihn das heutige Deutschland an die DDR erinnert.
Die Welt
Die Sensation vom Rand des deutschen Sprachraums
Die österreichische Autorin Natascha Gangl gewinnt den diesjährigen Ingeborg-Bachmann-Preis. Wenn Literatur öffentlich bewertet wird, heißt das Ganze wahlweise: Schreiben nach Gehör oder Malen nach Zahlen.
FAZ
Ein Schaukampf mit Drama und Dialekt
Das 49. Show-Wrestling der Literaturkritik in Klagenfurt hat seine Siegerinnen und Sieger gekürt: Natascha Gangl erhält nicht nur den Ingeborg-Bachmann-Preis. Der Ton in der Jury wurde in diesem Jahr boshafter.
FAZ
Nehmt das, ihr Digitalgiganten!
Gegen die Euphorie von „alles gut“ und „kriegen wir hin“: Peter Sloterdijk fordert auf der Phil.Cologne eine intelligente Ethik im Umgang mit Künstlicher Intelligenz.
FAZ
Tödliche Umarmung am Berg der Seelen
Zwischen modernem Nature Writing und Wildtier-Debatten: Clara Arnaud erzählt in ihrem neuen Roman vom widersprüchlichen Verhältnis des Menschen zum Bären.
FAZ
Natascha Gangl gewinnt den Ingeborg-Bachmann-Preis
Die österreichische Autorin Natascha Gangl hat den Ingeborg-Bachmann-Preis gewonnen. Sie setzte sich beim Klagenfurter Literatur-Wettlesen gegen 13 Mitbewerber durch und konnte auch den Publikumspreis für sich entscheiden.
FAZ
Zur Eröffnung ein Straßenfest für Ingeborg Bachmann
Kinder spielen, Erwachsene tragen literarische Texte vor, und der 86 Jahre alte Bruder Ingeborg Bachmanns sagt, ihr hätte das gefallen: In der Henselstraße in Klagenfurt wird das Haus ihrer Jugend als Museum eröffnet.
Die Zeit
Den vergisst man leider nicht
„Die Trophäe“ von Gaea Schröters macht uns zu Vertrauten eines üblen Killers.
Die Zeit
Auch ein Mann unter den Gewinnerinnen
Die diesjährige Ausgabe des Literaturwettbewerbs Bachmann-Preis ist vorbei. Wir haben den berüchtigten Meme-Account Literarisches Quarktett um ein Urteil gebeten.
Die Zeit
Des is a Katastrophe
Natascha Gangl hat zu Recht den Bachmann-Preis erhalten. Der Klagenfurter Wettbewerb offenbarte ansonsten: Die Gegenwartsliteratur leidet wohl unter Wiederholungszwang.
Die Zeit
Österreicherin Natascha Gangl erhält Bachmannpreis
Die Schriftstellerin Natascha Gangl hat für ihren Text „Da Sta“ den Bachmannpreis erhalten. Darin thematisiert sie die in ihrer Heimat begangenen NS-Verbrechen.
Die Presse
Bachmann-Preis 2025 geht an steirische Autorin Natascha Gangl
In ihrem poetischen Text verhandelt Gangl, die auch den Publikumspreis gewann, Sprache, Identität und Kriegsverbrechen im Grenzgebiet zwischen Österreich, Ungarn und Slowenien.
Die Presse
„Call of Duty“ zwischen Afghanistan und den USA
Jamil Jan Kochai hat für seine Erzählungen über Afghanistan tief in der Familiengeschichte gegraben: erschütternd, ergreifend, unbedingt lesenswert.
Frankfurter Rundschau
Frühes Wohnhaus von Ingeborg Bachmann: Haus ohne Hausherr
Die Klagenfurter Henselstraße 26, in der Ingeborg Bachmann ihre Kindheit verbrachte, ist als Wallfahrtsort und Museumsschmuckkästchen jetzt für Publikum offen
Frankfurter Rundschau
Natascha Gangl gewinnt Ingeborg-Bachmann-Preis: Wo du hinhörst
Ermutigung für Kunst und Ohr: Österreicherin Natascha Gangl gewinnt in Klagenfurt den Ingeborg-Bachmann-Preis
Süddeutsche Zeitung
„Ein durchaus plausibler Ort“
In einem unscheinbaren Haus in Klagenfurt kam die rastlose Ingeborg Bachmann zur Ruhe. Nun eröffnet dort, in ihrem Elternhaus, ein Museum über das Leben der Autorin.
Süddeutsche Zeitung
Eine würdige Gewinnerin
Beim Wettlesen um den Bachmannpreis in Klagenfurt gewinnt die Österreicherin Natascha Gangl mit einem Text über Kriegsverbrechen in der Steiermark und die Frage nach Zugehörigkeit.
Der Standard
Wo die Autorin anfing: Klagenfurt hat jetzt ein Ingeborg-Bachmann-Haus
Ein Jahr vor Bachmanns 100. Geburtstag eröffnete nun ein Museum zur Autorin in dem Haus, in dem sie ihre Jugend verbrachte
Der Standard
„Es ziagt ma de Schlapf aus“: Klagenfurt-Gewinnerin Natascha Gang
Die 39-Jährige hört ihre Texte oft, ehe sie sie schreibt. Und sie hat bisher weniger Bücher als Sprechtexte, Hörstücke, Performances veröffentlicht
Der Standard
Österreicherin Natascha Gangl gewinnt überragend den 49. Bachmannpreis
In einem guten Jahrgang konnten sich am Sonntag in Klagenfurt auch Boris Schumatsky, Nora Osagiobare, Almut Tina Schmidt und Tara Meister freuen
Der Standard
Schriftsteller Clemens J. Setz: ChatGPT und seine Folgen
Hat ChatGPT Auswirkungen auf die Schule und unsere Fähigkeiten, Authentisches auszudrücken? Und falls ja, welche?
Der Standard
Tag drei beim Bachmannpreis: Von schlechten Töchtern und Nachbarn
Die Schweizerin Nora Osagiobare, die in Wien lebende Almut Tina Schmidt und Boris Schumatsky aus Deutschland fanden viel Anklang, Tara Meister nur fast
Der Standard
USA reloaded: Der Autor Peter Rosei über Trump, Zölle und die USA
Die Trump-Administration schwingt die Zollkeule ohne Rücksicht auf die Auswirkungen – und ohne genaue Analyse der Verschuldung. Ein Essay von Peter Rosei
Stuttgarter Zeitung
Wunder der Verständigung
Die österreichische Autorin Natascha Gangl gewinnt in Klagenfurt den Bachmannpreis. Eindrücke von den 49. Tagen der deutschsprachigen Literatur.
Stuttgarter Zeitung
Österreicherin gewinnt Bachmann-Preis 2025
14 Autorinnen und Autoren präsentierten in einem Lese-Marathon ihre Texte. Nun hat die Jury entschieden. Der renommierte Literaturpreis geht an eine österreichische Sprachkünstlerin.
Stuttgarter Zeitung
„Die Bombardierung von Atomanlagen ist unentschuldbar“
Patti Smith verrät vor ihrer Deutschlandtour, dass Bob Dylan nicht sehr gesellig ist, was sie an Stuttgart, Rimbaud und Springsteen liebt – und was sie an Trump verabscheut.
Die Furche
Flucht in die Wirklichkeit
Mit „Schwindel“ hat Marta Karlweis 1931 einen Roman vorgelegt, dessen stilistische Brillanz wegweisend für die Nachkriegsliteratur ist. Anhand eines breiten Figurenkabinetts zeigt sie, wie das Kleinbürgertum im Österreich der Dreißigerjahre dem Schwindel auf den Leim geht.