NZZ
Joseph Goebbels wollte das Zürcher Schauspielhaus übernehmen. Kurt Hirschfeld hatte etwas dagegen
Der jüdische Emigrant Kurt Hirschfeld hat aus dem Zürcher Theater am Pfauen eine Bastion gegen Nazideutschland gemacht und später Frisch und Dürrenmatt gefördert. Stina Werenfels und Samir widmen dem «unbekannten Bekannten» ein erhellendes Filmporträt.
NZZ
250 Jahre E. T. A. Hoffmann: Der Alkohol war für ihn ein Aufputschmittel für die Phantasie
Der grossen Romantiker liess Fiktion und Realität ineinanderfliessen wie kein Zweiter. Dies kommt in der Oper «Hoffmanns Erzählungen» von Jacques Offenbach kongenial zum Ausdruck.
Die Welt
„Es dauerte, bis ich begriff, dass es einfach Antisemitismus ist“
Lily Brett ist Tochter von Auschwitz-Überlebenden. Als Schriftstellerin hat sie aus dem Schweigen ihrer Eltern eine öffentliche Stimme gemacht – lakonisch, humorvoll, unerschrocken. Doch der neue Hass seit dem 7. Oktober entsetzt sie.
Frankfurter Rundschau
West-östliche Devisen
In seinem neuen Erzählungsband schlägt Artur Becker ein weiteres Kapitel
der Grenzüberschreitungen auf. Wo er doch ein Kosmopole ist.
Tagesspiegel
Die süßen Schauer des Unheimlichen
Von Spiegeln, Doppelgängern und Maschinenwesen: In seinen Erzählungen und Romanen hat E.T.A. Hoffmann die Abgründe des modernen Bewusstseins vorweggenommen. Eine Inspektion zum Jubiläum.
Die Presse
Organhandel und andere üble Geschäfte
Lidia Yuknavitch erzählt verstörende Geschichten einer verstörenden Welt.
Die Presse
Ulrike Ulrich: Kann man an Tote Briefe schreiben?
Die Heldin in Ulrike Ulrichs „Zeit ihres Lebens“ zieht sich zurück und hat fast nur mit Verstorbenen Kontakt.
Die Presse
„Genug davon“, ruft da der Biograf von Conrad Ferdinand Meyer
Er wäre heute der Marketingalbtraum jedes Verlegers: wenig gewinnend, verpeilt, unzuverlässig, verschroben und selbstgefällig. Philipp Theisohns Biografie von C. F. Meyer berücksichtigt auch Grautöne und Nebulöses.
Die Presse
Er spricht von der Pest und sie kriegt Beulen
In Elias Hirschls neuem Roman „Schleifen“ werden Worte für bare Münze genommen. Das hat ungeahnte Konsequenzen – und zwar nicht nur für die weibliche Hauptfigur.
Die Zeit
Sie fahren sogar nach Paris
Pascal Mercier war ein großer Bestseller-Autor. Jetzt erscheinen Erzählungen aus dem Nachlass. Es geht auch um Tee und Kekse.
Die Zeit
„Nun weiß jeder, dass wir existieren“
Laali Lyberth war mal Miss Grönland, heute ist sie Leiterin des Inuit Verlages, der die Literatur ihres Heimatlandes auf Deutsch verlegt. Ein Besuch mit verstörenden Antworten auf die Frage, was es bedeutet, Grönländerin zu sein
Der Standard
Faschisten sind immer die anderen. Ein Essay von Franzobel
Der Autor Franzobel über Opportunismus, mangelnde Meinungspluralität und despotische Weltanschauungen. Eine Suche nach den Anfängen – und ein Plädoyer für Zivilcourage
