NZZ
Wovon träumt Europa? Von Macron und MacBooks, wie das Prosabuch von Wolfram Lotz
Der gefeierte Dramatiker Wolfram Lotz hat sich für das Buch «Träume in Europa» durch Internetforen geklickt. Gerade im Absurden zeigt sich das literarische Potenzial.
NZZ
Der Schriftsteller Christoph Peters war dem Tod nahe: „Ich hatte fünfundzwanzig Jahre mehr oder weniger durchgetrunken“
Peters hat einen autobiografischen Roman über seine Alkoholsucht geschrieben. Im Gespräch erzählt er, wie es sich lebt, wenn 3 Promille im Blut ein Dauerzustand sind, und wie er davon loskam.
FAZ
Der Nachtklub „Folterkultur“ und seine gruseligen Gäste
Viktor Jerofejew macht in seiner Romanphantasie „Die neue Barbarei“ die russische Schuld zu seiner Geliebten und Muse. Und entfesselt an ihrer Seite einen wahren Hexensabbat in der Tradition Bulgakows.
FAZ
Im Sternenhimmel rund um den Dichter
Den neuen Standard bei den Goethebiographien setzt einmal mehr ein Engländer: Matthew Bell erzählt dieses Leben nicht nur als Ideen-, sondern auch als Frauengeschichte.
FAZ
Schein und Anschein beim Stelldichein
Wie verhält man sich beim Stelldichein, wenn plötzlich der Schatten des gehörnten Ehemannes sichtbar wird? Gottfrieds großartiger „Tristan“ kennt die Antwort.
FAZ
Dschalaluddin Rumi: „Gestern nacht – im Schlaf“
Ein fernes Echo aus dem ewig währenden poetischen Gespräch über die Liebe: Diese Verse stammen von einem persischen Mystiker des 13. Jahrhunderts.
FAZ
Von Wölfen und Frauen beim Schreiben
Warum und wie Clara Leinemann mit ihrem Roman „Gelbe Monster“ den Debütpreis der lit.Cologne gewonnen hat.
Die Welt
„Es liegt eine Menge Ideologie über der Wirtschaft und die lautet: Sie ist böse“
Burkhard Spinnen ist der literarische Chronist des deutschen Mittelstandes. Er hält für fatal, dass das Ökonomische ein so schlechtes Image hat. Die Begegnung mit einem schwäbischen Unternehmer hat den Blick des Schriftstellers für immer verändert.
Die Welt
„Wankelmütig und gierig auf Gewinn“ – mit welchen Eigenschaften man Chef wird
Die Menschheit funktioniert nicht ohne Machtmenschen, ob sie nun Caesar, Napoleon oder Donald Trump heißen. Was eint sie? Peter Sloterdijk hat es entschlüsselt. Ein 500 Jahre altes Strategiepapier hat ihm geholfen.
Die Welt
Eine Ära geht zu Ende
Die Buchbranche zeigt sich protestfreudig. Die erratische Kommunikation des Kulturministers nicht nur zum Buchhandlungspreis gab dazu auch Anlass. Allerdings gibt es andere Probleme in der Branche. Sie zu übersehen, wäre fatal.
Die Presse
Verschleppt, vergewaltigt, verraten
Die deutsche Autorin Svenja Leiber arbeitet in „Nelka“ ein wenig bekanntes Stück Vergangenheit auf – berührend und verstörend.
Die Presse
Aufwachsen in der Männerkommune
Lilli Tollkien erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die auf eine ungewöhnliche Kindheit im Berlin der 1980er-Jahre zurückblickt.
Die Presse
Volha Hapeyeva feiert in ihrem „Wörterbuch einer Nomadin“ Vielfalt und Empathie
Die Selbsterkundung der belarussischen Schriftstellerin zeugt von der Lust am Wandeln zwischen den Welten
Der Standard
Salman Rushdie in Österreich: „Der Fluch eines interessanten Lebens“
Der Autor, der einst mit einer Fatwa belegt wurde und 2022 bei einem Messerangriff ein Auge verlor, war zu Gast beim Festival „Literatur im Nebel“
Der Standard
Leipziger Buchmesse mit Besucherrekord in unsicheren Zeiten
Erstmals lockte die Messe mehr als 300.000 Besucherinnen und Besucher an
Der Standard
Stefan Kutzenbergers großartiger Pseudo-Briefroman „Die Liste der Lebenden“
Schiffbruch „Austria“: Kutzenbergers neues Buch handelt von der freiheitsliebenden Vorreiterin Henriette Wulff und ihrer Beziehung zum Dichter Hans Christian Andersen
Frankfurter Rundschau
Gewalt, und wie es weitergeht
In Safae el Khannoussis Debütroman „Oroppa“ verschwindet eine Künstlerin, nachdem sie ihrem einstigen Folterer wiederbegegnet ist – der Ausgangspunkt für ein so packendes wie …
Frankfurter Rundschau
Diese Messe ist gelesen
Die Branche positioniert sich bei der Leipziger Buchmesse deutlich zivil, solidarisch und interessiert. Kulturstaatsminister Weimer kann nicht mehr viel retten.
Berliner Zeitung
Ein Mädchen aus Ost-Berlin und seine Ersatzmutter aus Moskau
Wilhelmine Müller-Slavutzkaja war Jüdin, Kommunistin, überstand eine lange Lagerhaft, kochte Bortsch für sowjetische Dissidenten: Jetzt erzählt ein Buch ihr Leben.
Süddeutsche Zeitung
Welche Macht hat Sprache über uns?
Wenn jedes Objekt ein eigenes Wort bekommt, wird’s irgendwann schwer, den Überblick zu behalten: Das Gespräch mit Elias Hirschl auf der Buchmesse führt in die Welt der Linguistik-Nerds. Es wird sprachphilosophisch – und herrlich absurd.
Süddeutsche Zeitung
Leipziger Buchmesse: Die Rache der Buchbranche
Die Leipziger Buchmesse 2026 war politisch wie lange nicht mehr, mit polarisierten Debatten und Wolfram Weimer als Feindbild. Das ist einseitig – und trotzdem produktiv. Eine Bilanz.
Süddeutsche Zeitung
Der falsche Gruß
Madame Nielsens Roman „Das Zeitgeisterhaus“ handelt von der Frage, wie viel Kunst und Künstlertum der normale Mensch verkraften kann. Und davon, ob München eine verrückte Dänin erträgt.
Süddeutsche Zeitung
Harter Junge
Salman Rushdie zeigt sich bei der Lit.Cologne resilient: Seine neuen Erzählungen handeln zwar vom Tod, aber er kann sich durchaus eine Wiedergeburt vorstellen – „als Ferrari“.
