NZZ
Villa der entstellten Soldaten: Die Hauptfigur in Norbert Gstreins Buch ist ein vom Krieg Verschonter, aber doch vom Krieg Versehrter
Überall auf der Welt Krieg. Täter, die sich zu Opfern erklären. Unschuldige, die in einer rasenden Rhetorik der Eskalation zu Schuldigen erklärt werden. All das steckt in dem grossartig konstruierten Roman «Im ersten Licht» von Norbert Gstrein.
Die Welt
„Klassische Aufklärung ist jetzt wieder nötiger denn je“
Von „Gutmensch“ bis Postkolonialismus: Wie ein linker Verleger seit Jahrzehnten die Linken kritisiert – und warum unsere Debattenkultur Wissen statt Polemik braucht, erklärt Klaus Bittermann beim Treffen in Berlin.
Die Welt
Die Amerikanerin mit dem Buchladen, den die Nazis hassten
Wie zwei Buchhandlungen Paris geprägt haben, zur Anlaufstelle der Dichter, Denker und Künstler wurden – und später auch zu einem Ort des Widerstands gegen die deutschen Besatzer.
Die Welt
Politik ist der Überlebenskampf der Prinzipienlosen
Ein „Eurokrat“ ist ausgebrannt und plant – mit 58 – die üppige Pension. Doch dann kommt ihm eine andere Sache dazwischen. Welche, erzählt der Schriftsteller Robert Menasse, der sich inzwischen auf EU-Romane spezialisiert hat.
Die Welt
Ist das etwa gerecht, Professor Schlink?
Was ist gerecht? Was ist ungerecht? Das untersucht Bernhard Schlink, Weltbestsellerautor und Spitzenjurist, in seinem neuen Buch. Wir haben ihm ein paar ganz einfache Fragen gestellt. Zur Migration. Zur Steuerlast. Zur Rente.
FAZ
Die russische Bedrohung dringt überall hinein
Ulrike Almut Sandigs Roman „Im Orkan“ führt uns in eine vom Sand bedrohte Stadt in der Ukraine. Trotz des Themas ist es ein Buch, das Hoffnung schenkt.
FAZ
Ein Autor macht Schluss
Nach acht Romanen in fünfzehn Jahren einfach Schluss machen: Christoph Poschenrieder lenkt jetzt Straßenbahnen in München. Wieso denn bloß?
FAZ
Der SS-Großvater und die fehlende Frage
Die Schriftstellerin Judith Hermann erzählt in ihrem neuen Buch „Ich möchte zurückgehen in der Zeit“ von ihrem Großvater, der in der Waffen-SS war. Und scheitert dabei an jenem Stil, mit dem sie berühmt wurde.
FAZ
Yang Lian: „Für ein deutsches Krokodil“
Wie kommt ein Krokodil ins Wendland? Dieses Gedicht eines chinesischen Poeten erinnert an einen Dichterwettstreit nach dem Fall der Mauer.
FAZ
Palimpseste der Zerstörung
Serhij Zhadan und Karl Schlögel diskutieren über Menschlichkeit im Krieg. Ein Gespräch über Zerstörung, Isolation und die Sehnsucht nach Frieden.
Die Presse
Kann KI die Welt retten?
In Marc Elsbergs packendem Umweltthriller „Eden“ sterben Meere und Böden, nur die Spekulanten gedeihen. Dafür wird die KI zum Freund und Helfer.
Die Presse
Sie wurde brutal aufgeklärt mit kopulierenden Mäusen
Molly Keanes Roman „Das gute Benehmen“ war 1981 ein großer Erfolg. Mit der eigenwilligen, nicht unbedingt sympathischen Heldin Aroon St. Charles schuf sie einen literarischen Charakter, der seinesgleichen sucht. Heute noch trifft diese Literatur, in neuer Übersetzung, ins Mark.
Die Presse
Es wimmelt nur so vor Kriegsversehrten – der neue Roman des streitbaren Norbert Gstrein
Norbert Gstrein erzählt in seinem Roman „Im ersten Licht“ vom durch Kriege geprägten 20. Jahrhundert aus der Sicht einer ungewöhnlichen Figur. Was ist es, das Gstrein umtreibt? Was man wissen sollte, um das Werk des streitbaren Autors zu verstehen.
Frankfurter Rndschau
Du bist mein Festakt und meine Falltür
Im Reich von Sehnsucht und Begehren: Nasima Sophia Razizadehs atemberaubender Gedichtband „Entschwebung“.
Frankfurter Rundschau
Joseph Brodskys berüchtigtes Ukraine-Schmähgedicht – „Ihr Halunken und Ochsen“
Über Joseph Brodskys Schmähgedicht „Auf die Unabhängigkeit der Ukraine“ von 1992, den großrussischen Chauvinismus des Dichters und andere Unzulänglichkeiten in seinem historisch-politischen Denken.
Berliner Zeitung
Judith Hermann erzählt vom Erinnern und zeigt ihre Verletzlichkeit
„Ich möchte zurückgehen in der Zeit“ beginnt mit dem Nazi-Großvater der Autorin. Judith Hermann macht ihn aber nicht zur Figur: Eine gute Entscheidung
Berliner Zeitung
„Walküre“: Ein Roman aus dem Flüchtlingssommer 2015 mit einem heiklen Zeitfenster
In Daniel Zipfels Büchern lebt die Vergangenheit noch. Im neuesten Roman verbindet er einen Streit syrischer Asylbewerber mit dem deutschen Massaker in Babyn Jar 1941.
Der Standard
„Die Liebe kommt immer zu spät“: Das neue Buch von Karl-Markus Gauß
Karl-Markus Gauß erinnert in drei Reiseerzählungen an Widerstandskämpfer, Außenseiterinnen sowie an Verlorenes und Verlorene in Sarajevo, Slowenien, Griechenland und Krems
Der Standard
Gebrochenes Schweigen: Eine Buchreihe macht Klassiker der ukrainischen Literatur zugänglich
Lesja Ukrajinka und Taras Schewtschenko: Der Schriftsteller Karl-Markus Gauß über die ersten beiden Bände der „Ukrainischen Bibliothek“
Süddeutsche Zeitung
Hier ist nichts weichgezeichnet
Neun Jahre hat der Zeichner Ully Arndt an einer Comicadaption von Heinz Strunks Roman „Der goldene Handschuh“ gearbeitet. Es hat sich sehr gelohnt.
