NZZ
Warum tun wir uns das an? Felicitas Hoppes feinnerviger und kluger Essay über das „Reisen“
Die preisgekrönte Autorin schreibt über den Reiz des Aufbruchs und Fortgehens. Es sei eine Übung, mit Widersprüchen umzugehen.
Die Welt
Wenn die Autopanne zur Existenzkrise wird
Knausgård-Lesen ist wie Seriengucken. „Arendal“ löst Rätsel aus früheren Romanen auf. Wer jetzt erst einsteigt, erfährt von Liebe, Tod und erleuchtenden Filmrissen.
FAZ
„Mussolini war der Erste, der die Gleichung aufstellte: Ich bin das Volk“
Antonio Scuratis „M“ erzählt Mussolinis Geschichte aus der Sicht Mussolinis. Warum ihn die Hälfte der Italiener deswegen hasst und was die heutigen Demokratiefeinde von damals unterscheidet, erzählt der Autor im Gespräch.
FAZ
Eine stille Qual, noch immer
Thomas Medicus spürt einem mehr als ein halbes Jahrhundert zurückliegenden Suizid nach: in dem eindrucksvollen autobiographischen Buch „Vaterlos“. Aber ist es wirklich ein „Tatsachenroman“?
FAZ
Haben die Deutschen immer noch ihre Befehle?
In ihrem Roman „Das Zeitgeisterhaus“ erzählt die dänische Schriftstellerin Madame Nielsen vom Konflikt einer durchgeknallten Autorin mit einer hochmögenden Kulturinstitution.
FAZ
Diesen Romanfiguren droht ein Handyverbot
In seinem Roman „Liebe“ erzählt Thomas Hettche vom Begehren der Senioren. Das kluge Buch steht sich bisweilen mit seiner gespreizten Sprache selbst im Weg. Muss das sein?
Die Presse
International Booker Prize für die Taiwanesin Yang Shuang-zi mit „Taiwan Travelogue“
Auf der Shortlist befand sich unter anderem auch Daniel Kehlmann mit „Lichtspiel“.
Tagesspiegel
International Booker Prize für Yáng Shuāng-zi: Deutschland ist enttäuscht
Liebe in den Zeiten der japanischen Besetzung Taiwans: Die taiwanesische Autorin Yáng Shuāng-zi und ihre Übersetzerin Lin King haben den International Booker Prize bekommen. Eine kleine Nachbetrachtung.
Tagesspiegel
Der Tod muss nicht das Ende sein
In der Zeit verschwunden: Der norwegische Erfolgsschriftsteller Karl Ove Knausgård setzt mit „Arendal“ seinen „Morgenstern“-Zyklus fort.
Die Zeit
Lasst uns über Geld reden
Auf offener Bühne vergleichen Mareice Kaiser und Hanno Sauer ihre Buchvorschüsse. Die Differenz ist riesig, die Empörung groß – und voll daneben.
Die Zeit
Kritik an abgesagter Lesung von Arne Semsrott in Magdeburg
Die Stadtbibliothek Magdeburg hat eine Lesung des Autors Semsrott abgesagt, ihm zufolge „nach politischem Druck“. Die Linke spricht von einer „Bankrotterklärung“.
Der Standard
Patrick Radden Keefe erzählt von einem jungen Hochstapler und Londons Niedergang
Der Investigativjournalist geht in „Der Sohn des Oligarchen“ dem Todesfall eines Burschen nach, der sich als Milliardär ausgegeben hat. Ein Recherchethriller
Süddeutsche Zeitung
Künstliche Exzellenz
Ein Buch über Wahrheit in Zeiten von KI enthält „synthetische Zitate“, auch Literaturnobelpreisträgerin Olga Tokarczuk lässt sich beim Schreiben helfen. Beides löst Empörung aus – die Frage ist: Wie lange noch?
Süddeutsche Zeitung
Booker Prize geht an Yang Shuang-zi für „Taiwan Travelogue“
Für eine Liebesgeschichte im besetzten Taiwan geht der renommierte Literaturpreis an die Schriftstellerin Yang Shuang-zi. Die beiden deutschen Nominierten gehen leer aus.
