Presseschau 18. Juni 2018

Die Literaturszene und die Rechten / Dieter Wellershoff / Joyce Carol Oates / Linn Ullmann / Beckett in Deutschland / Brit Bennett u.v.m.

Online seit: 18.6.2018

NZZ
H. M. van den Brink: Die Zeit ist ein Ding mit Beulen
Eine kleine Autopanne in der Kindheit hat mein Leben bis auf den heutigen Tag geprägt. Ohne sie wäre ich ein anderer Schriftsteller.

NZZ
Ein Gelehrten-Held in der postheroischen Zeit
Der Romanist Hans Ulrich Gumbrecht wird 70. Von Peter Sloterdijk

NZZ
In der Schweiz war die Vereinsamung ein prägendes Gefühl der Kriegsjahre
Wie Lore Berger an der Liebe litt, liess bisher nur ihr Roman ahnen. Charles Linsmayer gibt das Buch neu heraus – und legt Fragmente aus dem bisher unveröffentlichten „Journal intime“ bei.

NZZ
„Im reinen Akt des Sehens ist etwas Heiliges“
Teju Cole spricht über Fotografie und Literatur

FAZ
Im Privaten zeigt sich der Weltzustand
Dieter Wellershoff erkundete Grenzerfahrungen von Menschen, die alles aufs Spiel setzen.

FAZ
Die Bildgeschichte der Dienerin
Zum achtzigsten Geburtstag der amerikanischen Schriftstellerin Joyce Carol Oates.

Frankfurter Rundschau
„Wenn ein Mensch Stück für Stück verschwindet“
Der Roman „Die Unruhigen“ von Linn Ullmann ist eine Elegie über das Leben und das Sterben.

Frankfurter Rundschau
Deutsches Fieber
Das Marbacher Literatur-Archiv dokumentiert Samuel Becketts Abenteuer zwischen Kassel und Berlin.

Frankfurter Rundschau
Der große Entzauberer
Zum Tod des Schriftstellers Dieter Wellershoff, der Literatur stets als Probebühne des Lebens begriff.

Frankfurter Rundschau
Dann waren das drei beleidigte Esel
39 wahre Geschichten von Tieren und Menschen, von Jürgen Teipel ganz aus der Nähe erzählt.

Frankfurter Rundschau
Hier spricht Elihu Hoopes, der gestorben ist
Joyce Carol Oates, die am 16. Juni 80 Jahre alt wird, erzählt von einem Mann, der nach 70 Sekunden alles wieder vergisst.

Die Welt
Und Frauen können von Natur aus keine Physik?
Siri Hustvedt nimmt Gewissheiten der Neurowissenschaften auseinander.

Tagesanzeiger
Das Leben, eine Flickschusterei
Der US-amerikanische Romancier Richard Russo legt in «Immergleiche Wege» vier Erzählungen vor – raffiniert gebaute Texte voller Menschenfreundlichkeit.

Der Standard
Als Islamismus kein Thema war: Wie ich die 80er-Jahre in Paris erlebte
Gedanken eines überzeugten Abendländers zur gegenwärtigen Ausbreitung des Islam, zu islamischer Virilität und zur Interpretation des Koran. Von Leopold Federmair

Der Standard
Elfriede Jelineks nie gedrehter Agententhriller
Im Verbrecher-Verlag erscheint mit „Eine Partie Dame“ das Drehbuch für einen Wiener Agententhriller, der Anfang der 80er nicht finanziert werden konnte

Die Presse
Die Macht der Mütter
Brit Bennett schildert in ihrem Debütroman das Erwachsenwerden dreier junger Schwarzer

Die Zeit
Sie meinen es doch nur gut
Brit Bennett Debütroman erzählt mitreißend, wie man lebenslang an seiner Erzeugerin leiden kann.

Der Spiegel
Der Sauerstoff wird knapp
Seit Uwe Tellkamps AfD-nahen Äußerungen setzt sich die Literaturszene verstärkt mit rechten Gedanken auseinander – ein Kollektiv will Strategien gegen Rechts entwickeln.