NZZ
Lukas Bärfuss und die Rabenmutter
„Diese dumme, egoistische, verräterische, hurerische Schlampe“, schreibt Lukas Bärfuss über seine Mutter. Aber sein Zorn gilt nicht ihr, sondern dem Mythos der Mutterfigur. Und der sozialen Kälte. Und der Schweiz.
NZZ
Eine Topmanagerin muss im Umerziehungs-Retreat das Fühlen lernen – ein Roman im Zeichen des Zeitgeists
Maxim Leos Roman „Einatmen. Ausatmen.“ ist sprachlich lax und findet keine Haltung gegenüber dem diagnostischen Furor unserer Zeit.
FAZ
Verlaufen und mitgelebt
Für Helene Imislunds Meditationen braucht der Leser die richtige Stimmung: „Aller Dinge Kern“ stellt kleine Schicksale vor, die berühren.
FAZ
All die miteinander konkurrierenden Liebesobjekte dieser Schriftstellerin
Zu Ingeborg Bachmanns hundertstem Geburtstag erscheinen gleich drei gewichtige, wenn auch unterschiedlich umfangreiche Bücher über ihr Leben und Sterben. Verfasst haben sie Andrea Stoll, Dieter Burdorf und Fleur Jaeggy.
FAZ
Vom verschwiegenen Krieg gegen die Armen
Das Thema verlangte eine neue Form: Lukas Bärfuss erzählt in „Königin der Nacht“ von seiner Mutter, aber diesmal nicht mehr als Roman verbrämt. Trotzdem setzt das Buch dort an, wo vor drei Jahren die Geschichte aufhörte.
FAZ
Wie große Literatur in kleinen Ländern entsteht
In Thessaloniki werden die literarischen Chancen kleiner Staaten in einer großen Welt diskutiert. Der Ehrengast Bulgarien und das „spanische Phänomen“ sind Vorbilder. Auch deutsche Literaten sind anwesend.
Die Presse
„Waisenkind“: Eine junge Israelin sucht sich selbst – und ihr Land
Die dramatische Selbstfindung einer jungen Frau wird in Galit Dahan Carlibachs packendem Roman „Waisenkind“ auch zum Spiegel ihres Heimatlandes Israel.
Die Presse
Warum nicht eine arrangierte Ehe eingehen?
Kiran Desais epischer Roman „Die Einsamkeit von Sonia und Sunny“ liest sich wie eine Ouvertüre zum 21. Jahrhundert. Unzählige Haarrisse in der Gesellschaft sollten sich später zu unüberwindbaren Gräben auswachsen.
Die Presse
Mit dem Vater wieder Super Mario spielen
Wie die Spielekonsolen der 1990er Jahre eine Ausflucht für eine triste Kindheit bieten: Anthony Passerons „Jacky“.
Die Presse
Vom Gardasee bis an den Rand des Sonnensystems – ein Buch wie eine Wallfahrt
Der Roman „Passagen unter Glas“ von Michal Ajvaz erhebt die Symmetrie zum literarischen Prinzip und ist ein glitzerndes Labyrinth voller Erzählungen.
Die Presse
Dichter der Woche: Gérard Macé
Der 1946 in Paris geborene Dichter und Fotograf Gérard Macé ist im deutschsprachigen Raum wenig bekannt. Sein Poesie ist eng mit dem Essay verwandt.
Die Presse
Mit diesen Büchern fühlen wir uns geborgen: Sechs Empfehlungen
Es häufen sich literarisch hochwertige Bücher, die trösten, erheitern, uns wie eine Decke wärmen. Von Stewart O’Nan über Elizabeth Strout bis Benjamin Wood: Ein Leseglück, für das es Bedarf gibt.
Frankfurter Rundschau
Rothkos Weg
„Ein Leben lang gesucht“: Kae Tempest Roman erzählt von der Suche nach Geschlechtsidentität. Und der Welt von heute.
Berliner Zeitung
Wenn ein Kind nicht in die Normen passt
Birgit Birnbacher schreibt anteilnehmend und trotzig über einen Sohn und seine Mutter. Viele Fragen in diesem wunderbaren Roman kann man sich selbst stellen. Die Kritik.
Tagesspiegel
„Sie verachtete Menschen mit Kindern“
Der Büchner-Preisträger Lukas Bärfuss schreibt über seine Mutter
Die Zeit
Mein Buch gehört mir
Frankreich erlebt einen Aufstand der Autoren. Sie kämpfen gegen einen rechtsextremen Unternehmer und um ihre Rechte. Doch es geht um viel mehr als den Literaturbetrieb.
Die Zeit
„Ich bin ein Überlebender“
Der Schweizer Schriftsteller Lukas Bärfuss wurde als Kind schwer vernachlässigt, mit 15 landete er auf der Straße. Nun hat er ein Buch über seine Mutter geschrieben. Ein Gespräch über die „Königin der Nacht“.
Der Standard
Arbeit oder Erbe? Die Autorin Sabine Scholl über Ungleichheit und Milliardenvermögen
Extremes Vermögen wird zu 84 Prozent durch Erbschaft erworben, nicht durch Erwerbsarbeit. Doch was passiert, wenn Menschen spüren, dass sich Arbeit nicht lohnt?
Süddeutsche Zeitung
Wir sind die einsamsten Menschen der Welt
Unverbundenheit ist das bestimmende Gefühl unserer Zeit. Kiran Desai hat ihm mit „Die Einsamkeit von Sonia und Sunny“ ein Romanepos gewidmet – das jeden betrifft, der in den vergangenen 20 Jahren die Liebe gesucht hat.
Süddeutsche Zeitung
Wie man kein Buch schreibt
Sie träumen davon, einen Roman zu verfassen? Oder Buchverlage mit Ihren Lebenserinnerungen zu belästigen, von denen Freunde Ihnen sagen, Sie sollten sie unbedingt veröffentlichen? Beachten Sie bitte folgende Regeln, wie es garantiert nicht klappt.
Stuttgarter Zeitung
„Arendal“ – Das Delirium einer Winternacht
Im fünften Band von Karl Ove Knausgårds „Morgenstern“-Reihe geht das große existenzielle Ringen um die letzten Wahrheiten weiter: am Scheideweg zwischen Liebe und Loyalität.
Stuttgarter Zeitung
Keine Klöße für den Liebhaber
Lola Randl schriebt in ihrem neuen Buch „Der lebende Beweis“ über die vergebliche Suche nach Glück in der Provinz.
