Presseschau 15. Mai 2017

Lesen in Kali­for­ni­en / Juli­en Gracq / Her­man Mel­ville / Gust­ave Flau­bert / „Der Ara­ber von mor­gen“ / Erzäh­lun­gen aus Nord­ko­rea u.v.m.

NZZ
Hei­ter steht die Welt kopf
Die Welt ist in dem Roman der 1976 in Lau­sanne gebo­re­nen Schrift­stel­le­rin Marie-Jean­ne Urech ziem­lich aus den Fugen.

Die Zeit
Der Schnurr­bart des Prä­si­den­ten
Nedim Gür­sel nimmt Abschied von dem Istan­bul, das Erdoğan dabei ist aus­zu­lö­schen. Von Hans-Chris­toph Buch

Der Stan­dard
Wer pfählt, gehört nicht zu uns
An den Quel­len der Ver­nunft­kri­tik ist Juli­en Gracqs (1910–2007) hal­lu­zi­na­to­ri­scher Roman „Das Abend­reich“ ange­sie­delt: ein Buch jen­seits aller Moden und Kon­ven­tio­nen, ein Echo auch auf Ernst Jün­ger

Frank­fur­ter Rund­schau
Glüh­würm­chen in der Fins­ter­nis
Unter dem Pseud­onym „Ban­di“ ver­öf­fent­licht ein regime­kri­ti­scher Autor Erzäh­lun­gen aus Nord­ko­rea.

Die Welt
Ja, in die­se Frau ver­lieb­te sich die gan­ze Welt
Emma Bova­ry will mehr Lie­be, mehr Luxus, mehr Sex. Flau­bert weiß, dass das nicht gut gehen kann.

Die Welt
„Die Kar­da­shi­ans hin­ter uns las­sen, ist unmög­lich“
Lesen in Kali­for­ni­en

FAZ
Johann Wolf­gang Goe­the: „Hegi­re“
Liest man die­ses Ori­ent-Gedicht, kann man nur die ver­lo­ren gegan­ge­ne Spiel­freu­de in der Behand­lung des The­mas bedau­ern.

Die Pres­se
Die Sprach­ge­walt von „Moby-Dick“
Der Ame­ri­ka­nist Arno Hel­ler lobt in sei­ner Bio­gra­fie „Her­man Mel­ville“ nicht nur des­sen berühm­tes­tes Werk, son­dern wirbt auch für weit­hin ver­kann­te spä­te­re Roma­ne.

Süd­deut­sche Zei­tung
„Man mag hier nicht lesen, was alles geschah“
Der Schrift­stel­le­rin Pau­la Buber, die immer hin­ter ihrem Mann Mar­tin zurück­stand, ist eine Aus­stel­lung in Augs­burg gewid­met

Tages­spie­gel
Im Inners­ten der Rand­be­zir­ke
„Die Ebe­nen“: End­lich erscheint das ers­te Buch des genia­len aus­tra­li­schen Ein­zel­gän­gers Gerald Mur­nane auf Deutsch.

Der Spie­gel
Zart­bit­ter mit wasa­bi­haf­tem Biss
Gra­phic Novel „Der Ara­ber von mor­gen“

Deutsch­land­funk
„Mensch zu sein bedeu­tet, beob­ach­tet zu wer­den“
Patrick Fla­nery: „Ich bin nie­mand“

 

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Online seit: 15.5.2017

Zuletzt geän­dert: 15. Mai 2017