NZZ
Glücklichsein allein macht nicht glücklich: Julian Barnes ordnet seine Vergangenheit
„Abschied(e)“ soll Julian Barnes’ letztes Buch sein. Das behauptet der britische Starautor zumindest. Und er verhandelt darin Existenzielles: das Leben, den Tod, die wahre Liebe.
NZZ
Rosa Luxemburg ist zur Ikone der Linken geworden. Ein Vorbild für Toleranz ist sie allerdings nicht
Von Demokratie hielt sie wenig, und Gewalt war für sie legitim, solange sie im Sinn der Revolution stand: Am 15. Januar 1919 wurde Rosa Luxemburg von deutschen Freikorpssoldaten ermordet.
Die Welt
„Männer können äußerst erfinderisch sein, wenn sie sich selbst damit schaden“
Der Tod ist wie ein Eisenbahngleis, das parallel zum Leben verläuft: Der englische Schriftsteller Julian Barnes hat eine Form von Blutkrebs, die „nicht heilbar, aber beherrschbar“ ist. Seiner Krankheit ringt er das große Alterswerk „Abschied(e)“ ab.
FAZ
Fremdsein als Lebensgefühl
Frauen, die von einer selbstbestimmten Zukunft träumen: Mit dem Roman „Trag das Feuer weiter“ schließt Leïla Slimani ihre Marokko-Trilogie „Das Land der anderen“ ab.
FAZ
Warum ein fast vergessener Grönland-Roman jetzt erschreckend aktuell ist
Auf ins Herz der Weißen Finsternis: Joseph Conrad und Ford Madox Ford beschrieben in einem Roman die geplante Annexion von Grönland, allerdings durch Großbritannien. Sonst aber sind ihre Motive den heutigen verblüffend ähnlich.
Frankfurter Rundschau
Auf einer Wolke
Die gefeierte jüdische Dichterin Mascha Kaléko kehrt 1956 aus der Emigration zurück nach Berlin. Volker Weidermann beschreibt die Reise fulminant.
Frankfurter Rundschau
Die größte und gütigste Täuschung
Fast hundert Jahre Korea: Mirinae Lee erzählt in ihrem Debütroman von den „Acht Leben der Frau Mook“.
Tagesspiegel
Leïla Slimanis Roman „Trag das Feuer weiter“: Endlich die Madeleine gefunden
Eine Hydra, die unmöglich zu bezwingen ist: Die französisch-marokkanische Schriftstellerin Leïla Slimani hat mit „Trag das Feuer weiter“ ihre Familientrilogie abgeschlossen.
Der Standard
Österreichischer Buchmarkt wuchs 2025 nur um 0,1 Prozent
Der stationäre Buchhandel verzeichnete einen Rückgang von 1,4 Prozent. Belletristik sowie Kinder- und Jugendbuch liegen im Plus, ein starkes Minus gab es bei Ratgebern und Wissenschaft
