Die Welt
Als Thomas Mann Zeuge der „Vermischung von Hitlerismus und Goethe“ wurde
Katja Hoyers Geschichte der Stadt Weimar zwischen 1919 und 1939 macht anschaulich, wie früh die Klassikerstadt „kippte“. Die Nazis fühlten sich hier schon 1925 heimisch. Hitler selbst checkte im Hotel als „Schriftsteller“ ein.
Die Presse
„Menschen handeln selten aus Bosheit, sondern meist aus Überzeugung“
„Schreiben ist eine Form des Denkens. Nur langsamer und genauer als im Alltag“, sagt Gernot Rainer. In seinem Roman „Bruchlinien“ widmet er sich familiären Verwerfungen und Versöhnungen während der Pandemie.
Die Presse
Roman „Mit anderen Augen“: Wenn weibliche Körperteile verschwinden
Jane Tara spielt in ihrem Debütroman mit der Absurdität rund um ein ernstes Thema: die zunehmende Unsichtbarkeit mittelalterlicher Frauen.
Frankfurter Rundschau
Und überall Müll!
„Erschütterungen“, ein zorniger Kriminalroman des haitianischen Autors Gary Victor.
Tagesspiegel
Der Kapitalismus geht über Leichen
In „Geld in der Tasche“ erzählt die dänische Autorin Asta Olivia Nordenhof von einem unglücklichen Paar, dessen Leben mit einem der verheerendsten Schiffsunglücke Skandinaviens verknüpft ist.
Die Zeit
Ihr Lieben, heute machen wir Butter, ganz wie früher
In den USA längst ein Bestseller, nun auf Deutsch: Caro Claire Burke hat mit »Yesteryear« einen genial bösen Roman über das Phänomen der Tradwives geschrieben.
Süddeutsche Zeitung
Zisch ab, Gegenwart
Dirk von Petersdorff liest in seinem neuen Essay „Wir Kinder der Leichtigkeit“ die deutsche Geschichte seit den Siebzigern als postmodernes Neo-Biedermeier. Fehlt da nicht was?
Stuttgarter Zeitung
Edgar Allan Poe – der Virtuose des Grauens
Die Popkultur verdankt diesem Autor das Wort Detektiv: Edgar Allan Poe. Ein geheimnisvoller Schrecken, Poes großes Geschenk an die Weltliteratur, umgibt auch seine letzten Tage.
FAZ
Du musst vom Hund begeistert sein
Gelb, gelb, gelb sind alle ihre Verse: Unter den Teilnehmern des achtzehnten Wettbewerbs um den renommierten Lyrikpreis Meran hat Heinz Peter Geißler triumphiert.
FAZ
So klingt die Grenzerfahrung des Bewusstseins
Die 1943 geborene Schriftstellerin Marleen Stoessel hat ein mehrwöchiges Koma erlebt. In ihrer Erzählung „An den Grenzen des Lichts“ findet sie eindrucksvolle Worte für das Gefühl der Rückkehr ins Leben.
FAZ
Ein Blick- und Wortduell auf Augenhöhe
Intimität bei streng gewahrter Distanz: Die deutsche Schriftstellerin Lea Singer stellt sich vor, wie der britische Künstler Lucian Freud das Porträt seiner Königin gemalt hat.
