NZZ
Die Kinder der Kolonien suchen die Freiheit
Leïla Slimani schliesst ihre Marokko-Trilogie ab. «Trag das Feuer weiter» ist eine atemberaubende Lektüre.
NZZ
Willkommen im Hotel Europa – Jolán Földes’ Roman «Die Strasse der fischenden Katze» folgt dem Schicksal von Migranten im Paris der Zwischenkriegszeit
Die ungarische Schriftstellerin Jolán Földes (1902–1963) schrieb Drehbücher selbst für Hollywoodgrössen. Dennoch wurde sie nach ihrem Tod vergessen. Jetzt erscheint ihr Roman über Menschen zwischen wirtschaftlicher Not und politischer Verfolgung neu.
Die Welt
Wie Künstliche Intelligenz jetzt auch Übersetzer von Romanen arbeitslos macht
Literaturübersetzungen schienen vor Künstlicher Intelligenz bislang sicher. Das ändert sich nun bei einem großen französischen Verlag. Zunächst in einer bestimmten Sparte – und Menschen sollen das letzte Wort haben. Aber wie lange noch?
Die Welt
Als Bücher zum Bollwerk gegen den linken Zeitgeist wurden
Auf „1968“ reagierten deutsche Konservative mit der Gründung der Zeitschrift „Criticon“. Zentrale Figur dahinter war Caspar von Schrenck-Notzing. Sein Vermächtnis prägt die Debatten bis heute – und auch einen besonderen Ort in Berlin.
Die Welt
„Sie müssen früher aufstehen. Ich kann nicht dulden, dass Sie so lange liegen bleiben“
Er war arm und hauste in Löchern, die ihn depressiv machten. Aber er lebte seinen Traum vom Schreiben. Jetzt ist der Schweizer Schriftsteller Robert Walser neu zu entdecken – als Meister kurzer Texte.
Die Welt
Als es richtig kalt war in Berlin
Die Vergangenheit war nicht vergangen nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Wer überlebt hatte, der wurde gebraucht. Beinahe egal, was er war und getan hatte in der Nazi-Zeit. Welche Folgen das im Hungerwinter 1946 hatte, erzählt Anne Stern in einer neuen Krimi-Reihe.
FAZ
Porträt eines Landes in Schockstarre
Eine Flaschenpost im Fluss der Zeit: Der belarussische Autor Viktor Martinowitsch untersucht in seinem neuen Roman, wie man das Böse bekämpft, ohne selbst böse zu werden.
FAZ
Die ersten und die letzten Bücher des Lebens
„Abschied(e)“ soll das letzte Buch des großen englischen Autors der Liebe und Erinnerung sein. Sagt er selbst. Und schaut darin zurück und voraus. Ich auch: Es begann mit gebrochenem Herz und Sprunggelenk und „Metroland“
FAZ
Sarah Kirsch: „die Nacht streckt ihre Finger aus“
Dieses Nachtgedicht ist eine Offenbarung der schönsten Art. Sein unverwechselbarer Ton klingt nach alter Weisheit und jugendlicher Neugier.
FAZ
„Den einen bin ich zu westlich, den anderen zu arabisch“
Die Schriftstellerin Leïla Slimani hat einen neuen Roman geschrieben, der in Marokko spielt und auch von der eigenen Kindheit erzählt. Ein Gespräch über Identität, den Gefängnisaufenthalt ihres Vaters – und über den Versuch, durch Schreiben Gerechtigkeit zu schaffen.
FAZ
Der beste Zeuge für die spanische Malaise
Der spanische Schriftsteller Antonio Muñoz Molina gehört seit vielen Jahren zu den bedeutendsten Autoren seines Landes. Ein Glückwunsch zum siebzigsten Geburtstag.
Die Presse
Pascal Merciers Vermächtnis: Fünf Erzählungen zwischen Festhalten und Loslassen
Im Nachlass des 2023 verstorbenen Schriftstellers Pascal Mercier fanden sich fünf Erzählungen, die nun unter dem Titel „Der Fluss der Zeit“ erschienen sind.
Die Presse
Vor 50 Jahren starb Agatha Christie: Keine killte cleverer
Poirot und Miss Marple ermitteln im Orientexpress, in der Karibik oder englischen Dörfern. Doch unerreicht ist Agatha Christie durch ihre kühnen Plots. Eine Hommage zum 50. Todestag.
Die Presse
Auf den Spuren Stefan Zweigs in Salzburg
Das Stefan-Zweig-Zentrum und ein Spaziergang erinnern an den bedeutenden Schriftsteller, der einst in Salzburg lebte.
Die Presse
„Das geplünderte Nest“ fragt danach, was die Berge mit uns machen
Von der Sprayer-Szene in Beirut über ein Zwangsarbeiterlager in der Nazizeit bis zum vom Tourismus gebeutelten Tirol der Gegenwart spannt Robert Prosser den Bogen in seinem Roman „Das geplünderte Nest“. Ein Roman wie ein Gemälde.
Die Presse
Wie man seinen Onkel zu Tode beleidigt: „Der Wanderer und sein Koffer“
„Der Wanderer und sein Koffer“ ist ein herrlicher und herzlicher Streifzug durch das Werk des Schweizer Autors Thomas Hürlimann.
Die Presse
Wenn der Fuchs dein Krafttier ist, bist du gerettet
Der Roman „Elf ist eine gerade Zahl“ von Martin Beyer setzt auf die Heilkraft der Erzählung.
Die Presse
„Dieses Zimmer kann man nicht essen“: Er war 50, sie war 12
Die slowakische Autorin Nicol Hochholczerová hat mit „Dieses Zimmer kann man nicht essen“ ein Buch über eine missbräuchliche Beziehung zwischen einem Lehrer und seiner minderjährigen Schülerin geschrieben, das stark autobiografische Züge trägt. Eine stille literarische Sensation.
Berliner Zeitung
„Minnesota“: Krimiautor Jo Nesbø hat jetzt auch einen Ermittler in den USA
Jo Nesbø hat die vertrauten Harry-Hole-Pfade verlassen. Er schickt einen norwegischen Autor auf Reisen, um einen alten Fall zu recherchieren. Die Kritik.
Die Zeit
„Ich dachte, ich kriege Alzheimer“
Im algerischen Gefängnis gingen dem Schriftsteller Boualem Sansal die Worte aus. Hier spricht er über Deutschlands Rolle bei der Freilassung und warnt vor dem Islamismus.
Frankfurter Rundschau
Die wahre Weltsprache
Der Literaturbetrieb, die Apokalypse und die Birken, die sie trotzdem pflanzt: Auður Ava Ólafsdóttir lässt in ihrem schillernden Roman „Eden“ eine isländische Linguistin zu Wort kommen.
Der Standard
Stefan Kutzenberger über den Literaturpreis-Zirkus
Kunst kann alles sein, nur nicht messbar, sonst wäre sie keine. Der Schriftsteller Stefan Kutzenberger über Sinn und Unsinn von Literaturpreisen. Ein Essay
Der Standard
Thomas Mann in Badehose: Florian Illies Bestseller „Wenn die Sonne untergeht“
Florian Illies erzählt die Geschichte der Familie Mann, wie sie ihren ersten Exilsommer 1933 in einem idyllischen Ort an der französischen Mittelmeerküste verbringt
Süddeutsche Zeitung
„Ich kann nicht mit dem Gedanken leben, begnadigt worden zu sein“
Ein Jahr lang saß der Schriftsteller Boualem Sansal in Algerien im Gefängnis. Dann wurde er entlassen – dank deutscher Hilfe. Bei einem Besuch in Berlin holt er schon Schwung für die nächsten Kämpfe.
Süddeutsche Zeitung
Deutschland, deine Bücher
Was lesen, wenn die Welt verrücktspielt? Der Germanist Steffen Martus erzählt eine unterhaltsame Geschichte der Gegenwart aus der Perspektive erfolgreicher Literatur.
