Presseschau 10. Dezember 2016

Dylans gehei­me Bot­schaft und Eisen­schrott / Mathi­as Énard im Gespräch / Cle­mens Ber­ger / Tho­mas Hür­li­mann / Die inti­me Geschich­te des Schrei­bens / Intel­lek­tu­el­len-Däm­me­rung / Peter Henisch u.v.m.

NZZ
Wer könn­te das Eine nicht lie­ben?
Der Schrift­stel­ler Tho­mas Hür­li­mann schrei­tet auf sei­nem Weg des mys­ti­schen Lebens 14 Schreib­sta­tio­nen ab.

FAZ
Lobes­hym­ne ohne Dylan
Bob Dylan war nicht da, wur­de aber den­noch gefei­ert. Statt sei­ner sang eine ner­vö­se Pat­ti Smith, und Stock­holm hofft noch auf eine Rede.

FAZ
Eine Frau wird gestei­nigt und wehrt sich
Eine Begeg­nung mit der marok­ka­nisch-fran­zö­si­schen Schrift­stel­le­rin Saphia Azzeddi­nes, deren Roman „Bil­qiss“ gera­de erschie­nen ist.

Die Welt
Die gehei­me Bot­schaft von Bob Dylans Nobel­preis­lied
Der Dylan-Song, den Pat­ti Smith sin­gen wird, hat es in sich.

Die Welt
Dahin gehen, wo Ame­ri­ka rich­tig weh tut
Jon Bas­s­offs dun­kel­dunk­len Roman „Zer­rüt­tung“.

Süd­deut­sche Zei­tung
Der Mann, der nie­mals da war
Bob Dylan Fern­blei­ben ist kein Affront, son­dern die Krö­nung sei­nes künst­le­ri­schen Schaf­fens.

War­um Bob Dylan Eisen­schrott schmie­det
Am Sams­tag erhält Bob Dylan in Stock­holm den Lite­ra­tur­no­bel­preis, in Abwe­sen­heit. Lie­ber schmie­det er Ver­se und Eisen­schrott. Eine Spu­ren­su­che.

Der Stan­dard
Die inti­me Geschich­te des Schrei­bens: Auf ewig Dein!
Seit Men­schen schrei­ben, schrei­ben sie Brie­fe: bedeu­tungs­vol­le, schwüls­ti­ge, berüh­ren­de. Lan­ge Zeit gab es die „klas­si­sche“ Brief­li­te­ra­tur – bis E‑Mail und SMS kamen.

Der Stan­dard
Bil­dungs­le­go unterm Vul­kan
Der drit­te Roman des Autors wirkt auf­ge­setzt kon­stru­iert und geküns­telt lang­wie­rig

Die Pres­se
Des Mee­res und der Lie­be Wel­len
Zwei Män­ner war­ten in einem Schlauch­boot auf einen Eis­hai. Der nor­we­gi­sche Best­sel­ler von Mor­ten A. Strøks­nes ver­bin­det Aben­teu­er­ro­man mit einem Sach­buch.

Die Pres­se
„Sau­dis sind die größ­ten Dis­ney-Fans welt­weit“
Mathi­as Énard im Gespräch

Die Pres­se
Das Kind, das eine Kat­ze sein woll­te
„Such­bild mit Kat­ze“: Peter Henischs ers­ter auto­bio­gra­fi­scher Roman ist kei­ne übli­che Lebens­be­schrei­bung.

Die Pres­se
Fi Fo fliegt nach Chi­na
Zwi­schen Schön­brunn und dem Rest der Welt: Cle­mens Ber­gers sur­rea­ler Pan­da-Roman.

Die Pres­se
„Greif zur Feder, Kum­pel“
Sei­ner­zeit konn­ten Sieg­fried Piet­sch­manns Erzäh­lun­gen aus dem DDR-Indus­trie­kom­bi­nat „Schwar­ze Pum­pe“ nicht erschei­nen. Nach über 50 Jah­ren lie­gen sie erst­mals gedruckt vor.

Die Pres­se
Gebü­sche, Gerüm­pel, Geschäf­te
„2017“: In Olga Slaw­ni­ko­was Roman kehrt das Gespenst der Rus­si­schen Revo­lu­ti­on als anti­uto­pi­sches Cha­os zurück.

Die Pres­se
Per­nil­las Gespür für die Schön­heit
„Die­ses alt­mo­di­sche Gefühl“: Bru­no Pel­lan­di­nis Geschich­te einer unkon­ven­tio­nel­len Lie­be.

Deutsch­land­ra­dio
Gesto­chen schar­fe Ana­ly­sen der US-Gesell­schaft
Joan Did­ion: „Sen­ti­men­ta­le Rei­sen“

Deutsch­land­ra­dio
Ein erschre­ckend gewöhn­li­cher Täter
Bjar­te Breit­eig: „Mei­ne fünf Jah­re als Vater“

 

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Online seit: 11.12.2016

Zuletzt geän­dert: 11. Dez. 2016