Schalterschluss

Ein Dra­mo­lett von Klaus Siblew­ski

Sze­ne eins

K. wür­de ger­ne den neu­en Roman von Ulrich Pelt­zer Das bes­se­re Leben bespre­chen. Er ruft bei O. an, einem Rund­funk­re­dak­teur.
O. Ob K. grö­ßen­wahn­sin­nig gewor­den sei.
K. Grö­ßen­wahn­sin­nig, nicht?
O. K. wis­se doch, Pelt­zer stün­de auf der Short­list des Deut­schen Buch­prei­ses und, das wis­se K. nicht, erfah­re es aber gleich, wenn es nach ihm, O., gin­ge, erhal­te er auch den Deut­schen Buch­preis.
K. Gut. Und?
O. K. käme jetzt, nach­dem die Short­list des Deut­schen Buch­prei­ses bekannt gege­ben wor­den sei auf die Idee, die­sen gro­ßen Autor und die­ses gro­ße Buch bespre­chen zu wol­len. Ob ihm da nichts auf­fal­le?
K. Ver­su­chen kön­ne er es doch ein­mal.
O. Nicht ein­mal ver­su­chen soll­te er es. War­um? Weil er mit die­sem Ver­such nur einen leb­haf­ten Beweis antre­te, dass er mit einem Über­maß an Ver­schla­fen­heits­ge­nen aus­ge­stat­tet wor­den sei.
K. Davon mer­ke er nichts, wenn er nachts wach­lie­ge.
O. Ver­schla­fen­heits­ge­ne hät­ten nichts mit Schlaf­ge­nen zu tun. Aber im Ernst: Die Bespre­chung von Pelt­zer sei seit lan­gem schon ver­ge­ben.

Sze­ne zwei

K. über­legt. Wie wei­ter? Er muss ein ande­res Buch zur Bespre­chung fin­den. Die Jour­na­lis­ten­ge­pflo­gen­heit, immer der ers­te sein zu wol­len, hält er seit lan­gem für eine lite­ra­tur­fer­ne Ver­ren­kung – sich in die­sen Gedan­ken hin­ein­zu­stei­gern führt ihn aber nicht wei­ter. Aktu­ell hat er ein ande­res Pro­blem. Wenn er über die Lis­te der Autoren nach­grü­belt, die in die enge­re Wahl für den Deut­schen Buch­preis kom­men, befällt ihn eine sonst nicht gekann­te Ver­zagt­heit. Doch eines beein­druckt ihn schon: Die Erfin­dung der Roten Armee Frak­ti­on durch einen manisch-depres­si­ven Teen­ager im Som­mer 1969. „Manisch-depres­siv“ klin­ge etwas stark nach medi­zi­nisch ein­ge­zäun­ter Dia­gnos­tik. Aber wenn er „manisch-depres­siv“ mit „wahn­sin­nig“ über­set­ze, dann? War­um nicht die­ses Buch.
K. ruft wie­der bei O. an.
K. Ob er Frank Wit­zels Roman Die Erfin­dung der Roten Armee Frak­ti­on durch einen manisch-depres­si­ven Teen­ager im Som­mer 1969 ken­ne? Die­sen Roman wol­le er bespre­chen.
O. Pri­ma Idee, eine sehr gute Idee sogar. Er, O., dür­fe den Feh­ler nicht machen und K. unter­schät­zen. Das habe er sich schon häu­fi­ger gesagt.
K. Das freue ihn.
O. Aller­dings: Die­se Idee sei der­art zün­dend und über­zeu­gend, dass ein ande­rer Kri­ti­ker bereits auch von ihr heim­ge­sucht wor­den sei. Wenn er sich recht ent­sin­ne: In der Media­thek müss­te der Bei­trag die­ses Kol­le­gen noch zu hören sein.

Sze­ne drei

Auf bereits erschie­ne­ne Bespre­chun­gen wird K. nicht ger­ne hin­ge­wie­sen. Viel­leicht soll­te er sich erst einen gründ­li­che­ren Über­blick ver­schaf­fen, wel­che Bücher ange­kün­digt sind und wann sie erschei­nen, bevor er zum Han­dy greift. Die Vor­schau­en der Ver­la­ge wie­der her­vor­zu­kra­men hat er aber kei­ne Lust. K. über­legt wei­ter. Gera­de liest er einen Roman von Gary Shteyn­gart, Titel: Klei­ner Ver­sa­ger. Wenn er ehr­lich ist, macht ihm die­ser Roman nur eine geteil­te Freu­de. Das dau­ern­de Poin­ten­ge­drech­sel geht ihm etwas auf die Ner­ven. Aber Shteyn­garts Geschich­te ist gut. Ein Fünf­jäh­ri­ger über­sie­delt von Lenin­grad nach Queens und wird in New York erwach­sen. Das ist eine gute Geschich­te. War­um also nicht. K. zieht wie­der das Han­dy aus der Hül­le und ruft O. an.
K. Ob Shteyn­gart ver­ge­ben sei?
O. Jetzt durch­le­be K. offen­bar eine Stern­stun­de als Lite­ra­tur­kri­ti­ker. Im Ernst: Er, O., müs­se fra­gen, was denn gesche­hen sei, dass er, K., sich mit einem der­art blen­den­den Vor­schlag mel­de? Er wer­de auf der Stel­le zwei Fan­fa­ren­blä­ser aus dem Schall­ar­chiv bestel­len, die mit einem Duett die­sen Vor­schlag musi­ka­lisch wür­di­gen.
K. hört Geschar­re, weiß nicht, wie er reagie­ren soll. Er nimmt sein Tele­fon vom Ohr, um nach­zu­schau­en, ob er mit O. noch ver­bun­den ist. Das ist der Fall. Dann hört er O. wie­der spre­chen.
O. End­lich schla­ge K. ein Buch zur Bespre­chung vor, das nicht ein Autor geschrie­ben habe, der für nie­man­den mehr eine Über­ra­schung böte. End­lich wol­le sich K. mit einem Schrift­stel­ler beschäf­ti­gen, der nicht die übli­che maß­voll abge­schmeck­te Ware bie­te. Er kön­ne nur sagen, was er die gan­ze Zeit bereits sage: Bra­vo.
K. Wenn er jetzt ehr­lich sei, mache ihm O.s Begeis­te­rung etwas Angst. Des­halb wol­le er gleich sagen:  Nur loben kön­ne er Shteyn­garts Roman nicht.
O. War­um er ihn der­art ent­täu­schen müs­se! Das habe er sich fast gedacht: Jetzt habe sich K. vom woh­lig wär­men­den Main­stream ein­mal ein wenig ent­fernt, was gesche­he: K.s Mut sin­ke.
K. Er kön­ne Shteyn­garts Roman, nur weil der Autor kei­ner aus der Klas­se der viel­fach beach­te­ten Autoren sei, nicht ohne Abstri­che loben. Weni­ger beach­tet zu wer­den, sei doch nicht die Grund­la­ge für eine posi­ti­ve Bespre­chung.
O. Nein, das wür­de ja auch nie­mand von ihm ver­lan­gen. Ein schwä­cher durch­ge­setz­ter Autor müs­se nicht hoch­ge­schrie­ben wer­den, weil des­sen Prä­senz weni­ger stark ent­wi­ckelt sei.
K. Wofür spre­che sich O. aber dann aus?
O. Er spre­che sich für nichts aus, er sei gera­de in der Pro­phy­la­xe  tätig.
K. Und er war­ne.
O. Genau dar­um gin­ge es, um Pro­phy­la­xe. Kri­ti­ker glaub­ten, sie stün­den auf der siche­ren Sei­te, wenn sie warn­ten, das erfor­de­re sei­nen vor­beu­gen­den Ein­satz.
K. Nein, War­nen sei für einen Kri­ti­ker eine vor­neh­me Auf­ga­be.
O. Eben nicht. Vor­nehm sei am War­nen nichts. Ent­we­der es sei not­wen­dig oder es gäbe kei­ne Grün­de, die einen Kri­ti­ker zum War­nen ver­an­lass­ten, und wenn es die­se Grün­de nicht gäbe, dann soll er im War­nen auch kei­ne vor­neh­me Auf­ga­be sehen.
K. Er ver­stün­de nicht, was er ihm sagen wol­le.
O. Genau, da begin­ne bereits das Pro­blem. Er wol­le ihn näm­lich nicht ver­ste­hen, denn ver­stün­de er ihn, wür­de sei­ne Lust am War­nen sofort erkal­ten.
K. Und er, O., sei sich sicher, dass sie noch über Shteyn­gart sprä­chen, oder  nicht doch über Frank Wit­zel und sein vom Wahn­sinn getrie­be­nes Buch, oder sel­ber die Zone des Nach­voll­zieh­ba­ren schon ver­las­sen hät­ten?
O. Nein­nein, sie sprä­chen noch über Shteyn­gart, aber K. hät­te jetzt genau das Manö­ver voll­zo­gen, das Kri­ti­ker ger­ne voll­zie­hen, sobald sie ihre inni­ge Bezie­hung zum War­nen lösen könn­ten: Sie zie­hen sich in meta­pho­ri­sche Höhen zurück und ent­zie­hen sich den vor­ge­brach­ten Argu­men­ten.
K. Er wol­le ihn zu weni­ger Vor­sicht über­re­den?
O. Rich­tig.
K. Und – das bedeu­te?
O. Wenn es um ein Buch wie das von Gary Shteyn­gart gehe, kei­ne Angst davor zu haben, ein Urteil abzu­ge­ben, das ihn angreif­bar mache.
K. Aber Shteyn­garts Roman zwin­ge ihn zum Abwä­gen.
O. Sie könn­ten es aus­tes­ten, ob es die­sen Zwang wirk­lich gäbe. Wann spü­re er die­sen Zwang das ers­te Mal?
K. Beim zwei­ten Satz des Buchs.
O. Vor­le­sen.
K. Was, am Tele­fon? Okay, er lese: „Im Jahr davor hat­te ich ver­sucht, für eine Bür­ger­rechts­kanz­lei als Anwalts­as­sis­tent zu arbei­ten, aber das war nichts. Die Stel­le bedeu­te­te viel Kleinst­ar­beit. deut­lich mehr, als ein ner­vö­ser jun­ger Mann mit Pfer­de­schwanz, mit­tel­schwe­rem Dro­gen­pro­blem und einem Hanf­ste­cker auf der Papp­kra­wat­te bewäl­ti­gen konn­te. Nie war ich näher dar­an, den Traum mei­ner Eltern von einem Anwalts­sohn zu erfül­len. Wie die meis­ten sowje­ti­schen Juden …“ usw.
O. Und?
K. Ob er nicht ver­stün­de: Jeder die­ser Sät­ze sei über­de­ter­mi­niert. Shteyn­gart hät­te sei­nen Ideen und sei­nem Drang zum Über­poin­tie­ren ein­mal Schal­ter­schluss ver­ord­nen sol­len.
O. Schal­ter­schluss – exakt dar­um gin­ge es.
K. Da stim­me er ihm zu, dar­um gin­ge es. „Ner­vö­ser jun­ger Mann“ plus „Pfer­de­schwanz“ plus „mit­tel­schwe­ren Dro­gen­pro­ble­men“ plus Hanf­ste­cker“ – das sei zu viel des Guten. Ers­tens. Und zwei­tens: Die­ses Über­an­ge­bot hät­te zudem den Nach­teil, dass es die geschil­der­te Figur nur zum Teil ernst näh­me. Ihr gehe es schlecht, aber der Autor benut­ze sie als Platt­form zu Iro­nie­de­mons­tra­tio­nen. Das sabo­tie­re die Figur, und wenn sich sol­che Pas­sa­gen sum­mier­ten, wer­de ihm, K., das zu viel. Nicht grund­sätz­lich, aber bis zu einem gewis­sen Grad. Es gäbe ja auch ande­re Pas­sa­gen.
O. Was er eben gehört habe, sei Kri­ti­kers Nacht­ge­sang oder Abge­sang, wie immer man es sehen wol­le. Ein Zuviel, dem ein Weni­ger gegönnt wer­den sol­le; grund­sätz­lich natür­lich nicht, aber wenn die ent­spre­chen­den Pas­sa­gen kämen.
K. Das nen­ne er nicht Nacht­ge­sang oder Abge­sang, dafür benut­ze er ein sach­li­cher klin­gen­des Wort: das Wort „dif­fe­ren­zie­ren“.
O. Oh ja, er dif­fe­ren­zie­re, bis er als Kri­ti­ker in der Dif­fe­renz ver­schwun­den sei. Tat­säch­lich bestün­de zum Dif­fe­ren­zie­ren bei Shteyn­gart kein Grund.  Des­sen Über­dreht­heit zeich­ne ihn als Autor aus. Das mache die Indi­vi­dua­li­tät die­ses Autors aus und stel­le ihn, K., vor die Alter­na­ti­ve: ent­we­der die­se Indi­vi­dua­li­tät gut zu fin­den oder den Autor nicht zu mögen, und dann die Fin­ger von sei­nem Buch zu las­sen, wegen Nicht­zu­stän­dig­keit.
K. Das sei das Ende der Lite­ra­tur­kri­tik. Er ken­ne kei­nen lite­ra­ri­schen Duk­tus, der ent­we­der zu einem pudel­woh­li­gen „Ja“ oder zu sor­gen­zer­furch­ter Ent­halt­sam­keit zwin­ge. Kei­nen.
O. Nächs­te Kri­ti­ker­krank­heit: an den fal­schen Stel­len prin­zi­pi­ell zu wer­den.
K. Jetzt wer­de er auch noch zum Arzt geschickt.
O. Nein, da sei er schon. Er erin­ne­re an Pro­phy­la­xe. Es gin­ge doch nicht dar­um, ob ein lite­ra­ri­scher Duk­tus zu etwas zwin­gen kön­ne. Sie sprä­chen über Shteyn­gart. Und des­sen zuge­spitz­tes Erzäh­len in das abküh­len­de Bad des Abwä­gens zu legen und zu dem Schluss zu kom­men, Shteyn­garts Klei­ner Ver­sa­ger sei ein gutes Buch, auch wenn er gele­gent­lich über das Ziel hin­aus­schie­ße, dar­um gin­ge es doch.
K. Genau.
O. Eben, und ein sol­ches „ja, aber“ gin­ge am Erzähl­duk­tus von Shteyn­gart vor­bei.
K. Nein, es fas­se sei­nen Lese­ein­druck gut zusam­men. Er wür­de ger­ne noch etwas dif­fe­ren­zier­ter in der ein­zel­nen For­mu­lie­rung wer­den, aber im Prin­zip hät­ten O.s For­mu­lie­run­gen eben schon die rich­ti­ge Rich­tung ein­ge­schla­gen.
O. Und auf die­se Wei­se wol­le er tat­säch­lich die Geschich­te die­ses jüdi­schen Jun­gen vom Ein­wan­de­rer­kind zu einem ame­ri­ka­ni­schen Schrift­stel­ler mit einem Aus­bil­dungs­zwi­schen­stopp am Ober­lin-Col­lege abschme­cken und die­se Geschich­te mit spit­zen Fin­gern anfas­sen, wenn er mit sei­nen Hanf­ste­ckern und mit­tel­schwe­ren Sucht­pro­ble­men anfan­ge? Und dann noch sagen: Nicht der Inhalt habe ihn auf Abstand zu die­ser Geschich­te gehal­ten, son­dern das über­trie­ben locker Dahin­ge­wor­fe­ne in den For­mu­lie­run­gen?
K. Genau. Jetzt bestel­le er zwei Fan­fa­ren­blä­ser im Schall­ar­chiv.
O. Da sol­le er noch ein biss­chen war­ten. Denn das sei risi­ko­lo­ses Dahin­rä­so­nie­ren in dem Stil: Hier ein biss­chen gut, da ein biss­chen schlecht, und da ein biss­chen gar nichts von allem.
K. Zu sol­chen Urteils­hö­hen gelan­ge, wer das Unter­schied­li­che her­aus­ar­bei­te.
O. Bei Shteyn­gart sei das aber eine Anstren­gung am fal­schen Objekt. Und da sei­ne Kol­le­gin die gan­ze Zeit über schon vor ihm ste­he und einen gro­ßen Kreis mit ihren bei­den Hän­den for­me, das Zei­chen, dass er zum Schluss kom­men sol­le, kom­me er jetzt zum Schluss. Über Shteyn­garts Klei­ner Ver­sa­ger möch­te er von K. kei­ne Kri­tik lesen. Und K. sol­le sich auch eine klei­ne Pau­se gön­nen, bis er ihn wie­der anrie­fe und ihm eine wohl abge­wo­ge­ne Buch­be­spre­chung vor­schla­ge.

Sze­ne vier

K. nimmt sein Han­dy vom Ohr und schaut auf das Dis­play. O. hat tat­säch­lich auf­ge­legt. Der­art abser­viert wur­de er schon lan­ge von kei­nem Redak­teur mehr. In der obe­ren Magen­ge­gend spürt K. kurz etwas Hel­les und Har­tes. Danach gerät sei­ne Atmung durch­ein­an­der. Er hat ver­ges­sen, wann er ein- und wann er aus­at­men soll. Genau betrach­tet, hat noch nie ein Redak­teur der­art abrupt ein Gespräch mit ihm been­det, fällt ihm ein. Aber: über das Gespräch möch­te er jetzt lie­ber nicht nach­den­ken. Es wäre jetzt gut, wenn er aus der Woh­nung her­aus­kä­me. Im Park gäbe es mehr Luft als hier, und was er jetzt benö­tig­te, sei Luft. Er steht auf, geht in den Flur, zieht sei­ne Jacke an und eilt das Trep­pen­haus hin­un­ter. In wel­chen Park geht er? Zwei Parks sind unge­fähr gleich weit ent­fernt. Er weiß es nicht, öff­net die Haus­tür und schaut nach oben. Graue Wol­ken. Vom Him­mel sieht er nichts.

* * *

Klaus Siblew­ski ist Ver­lags­lek­tor, Initia­tor der Deut­schen Lek­to­ren­kon­fe­renz und Her­aus­ge­ber. Zuletzt erschie­nen von ihm die Bän­de Wie Roma­ne ent­ste­hen (2008, zusam­men mit Hanns-Josef Ort­heil) und Wie Gedich­te ent­ste­hen (2009, zusam­men mit Nor­bert Hum­melt) im Luch­ter­hand Ver­lag.

Gary Shteyn­gart: Klei­ner Ver­sa­ger.
Aus dem Eng­li­schen von Maye­la Ger­hardt.
Rowohlt, Rein­bek 2015.
480 Sei­ten, € 22,95 (D) / € 23,60 (A).

Quel­le: VOLLTEXT 3/2015

Online seit: 24. Janu­ar 2016

Zuletzt geän­dert: 25. Jan. 2016