Presseschau 23. Juli 2018

Vom DDR-Erfolgs­au­tor zum Stra­ßen­mu­si­ker / Zank­ap­fel Deutsch / Fran­ce­s­ca Melan­dri / The Handmaid’s Tale / Ver­lot­ter­te Kri­mi­na­li­tät u.v.m.

NZZ
War­um aus der kon­ser­va­ti­ven Revo­lu­ti­on um Botho Strauss nichts wur­de
Botho Strauss‘ Essay „Anschwel­len­der Bocks­ge­sang“ hat Deutsch­lands Kon­ser­va­ti­ve vor einem Vier­tel­jahr­hun­dert elek­tri­siert

NZZ
Ita­li­ens Nie­der­gang ist das Glück der ita­lie­ni­schen Lite­ra­tur
Fran­ce­s­ca Melan­dri ist nach Ele­na Ferran­te das zwei­te lite­ra­ri­sche Wun­der Ita­li­ens.

NZZ
Zank­ap­fel Deutsch: Als die Spra­che zum Kriegs­schau­platz wur­de
In einem anek­do­ten­rei­chen Buch beschreibt Mat­thi­as Hei­ne die Fol­gen, die der Ers­te Welt­krieg für Ver­brei­tung und Anse­hen der deut­schen Spra­che hat­te.

FAZ
Sein Leben in Lau­sanne
Nir­gend­wo sonst wohn­te der bel­gi­sche Schrift­stel­ler Geor­ges Sime­non so lan­ge wie am Gen­fer See.

FAZ
Rache ist doch eine ein­fa­che Sache
Der Thril­ler „Run“ von Dou­glas E. Win­ter zeigt auf, wie ver­lot­tert Kri­mi­na­li­tät heut­zu­ta­ge ist

FAZ
Insel­exis­tenz ohne Werk­zeug­kas­ten
Gian­na Moli­na­ris Roman „Hier ist noch alles mög­lich“ ver­stört und betört.

FAZ
Charles Bau­de­lai­re: „Der Wein des Ein­sa­men“
Charles Bau­de­lai­re glaub­te an die Macht des Wei­nes, um der Mise­re sei­ner Zeit zu ent­kom­men.

Frank­fur­ter Rund­schau
Ein fami­liä­rer Fie­ber­traum
Chris­ti­an Kienings lite­ra­ri­sches Debüt „Letz­te Züge“ sucht nach Les­ar­ten einer Fami­li­en­chro­nik.

Frank­fur­ter Rund­schau
Pavel Kohout wird 90.
Dem Schrift­stel­ler und Euro­pä­er Pavel Kohout zum 90. Geburts­tag.

Die Welt
Die beklem­men­de Roman­vor­la­ge für „The Handmaid’s Tale“
In ihrem dys­to­pi­schen Roman ent­wirft die Kana­die­rin Mar­ga­ret Atwood eine fins­te­re Welt für Frau­en.

Tages­spie­gel
Selig sind die Dum­men
Waguih Gha­lis Roman „Snoo­ker in Kai­ro“ aus den Sech­zi­gern wur­de wäh­rend des ara­bi­schen Früh­lings neu ent­deckt.

Der Stan­dard
Buch­markt: Wie erreicht man neue Leser?
Wäh­rend inter­na­tio­nal an Lösun­gen gear­bei­tet wird, ver­har­ren deutsch­spra­chi­ge Ver­la­ge in ihrer Wagen­burg­men­ta­li­tät.

Der Stan­dard
Uwe Timms dunk­les Bild eines geschei­ter­ten Welt­ver­bes­se­rers
Der Roman „Ika­ri­en“ zeigt, wie aus einer Uto­pie ein Abgrund wird

Die Pres­se
Eine Kind­heit in Brook­lyn
Jac­que­line Wood­son erzählt in ihrem frag­men­ta­ri­schen Roman vom Auf­wach­sen als schwar­zes Mäd­chen im her­un­ter­ge­kom­me­nen New York der Sieb­zi­ger.

Die Pres­se
Nicht nur die Toten sind Opfer
Jona­than Lee erzählt in „High Dive“ von dem Bom­ben­at­ten­tat auf den Tory-Par­tei­tag 1984 in Brigh­ton. Als Haupt­dar­stel­ler hat er eini­ge namen­lo­se Leid­tra­gen­de gewählt.

Die Zeit
„Nichts, was ich bereue“
In der DDR war Win­fried Völl­ger ein viel gele­se­ner Schrift­stel­ler. Der Mau­er­fall been­de­te sei­ne Exis­tenz als Autor. Da ist er Stra­ßen­mu­si­ker gewor­den.

Süd­deut­sche Zei­tung
Ein hyper­ef­fi­zi­en­tes Leben
Sci­ence-Fic­tion-Roman von Julia von Luca­dou

Süd­deut­sche Zei­tung
„Der frü­he Erfolg riss die Wun­den nur noch tie­fer“
Robert Schnei­der wur­de mit sei­nem Roman „Schla­fes Bru­der“ welt­be­rühmt.

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Online seit: 23.7.2018

Zuletzt geän­dert: 23. Juli 2018