Presseschau – 27. April 2026

Wolf­gang Werth / Judith Schal­an­sky / Aidin Hali­mi / Anja Bachl / Fleur Jaeg­gy / Colm Tói­bín …

NZZ
Uner­hör­te Annä­he­run­gen an die Welt: Sel­ten ist Lite­ra­tur schö­ner kon­den­siert als bei Judith Schal­an­sky
Die Ber­li­ner Schrift­stel­le­rin unter­nimmt in „Mar­mor, Queck­sil­ber, Nebel“ drei Expe­di­tio­nen durch den Kos­mos irdi­scher Bestand­tei­le.

FAZ
Erle­ben und Refle­xi­on
Trost und Erwe­ckung: Dass Gedich­te ein Leben ver­än­dern kön­nen, wuss­te der aus der DDR geflo­he­ne Lite­ra­tur­kri­ti­ker Wolf­gang Werth genau. Nun ist er gestor­ben.

Die Pres­se
Autor Aidin Hali­mi über die ver­ges­se­nen Men­schen des Iran
Der berüh­ren­de Roman „In den Flü­geln das Licht“ basiert auf der Fami­li­en­ge­schich­te von Aidin Hali­mi und erin­nert an die Grau­sam­keit des Regimes.

Die Pres­se
Neu­es vom Rot­käpp­chen, dem Wolf und von der Groß­mutter
Rot­käpp­chen und die Grimm­sche Zau­ber­welt, ein Wald vol­ler Plas­tik­müll und unzu­frie­de­ne Mär­chen­fi­gu­ren – drei Buch­emp­feh­lun­gen aus der Spec­trum-Redak­ti­on.

Frank­fur­ter Rund­schau
Ich, wir oder doch alles nur Spa­ghet­ti?
„mit­ter­nachts­zu­stand“: Anja Bachl lässt ein glück­li­cher­wei­se zähes lyri­sches Ich um Iden­ti­tät rin­gen.

Ber­li­ner Zei­tung
Colm Tói­bíns Roman „Die Schwes­tern“: Wenn das Dra­ma nur eine Behaup­tung bleibt
Der iri­sche Schrift­stel­ler gilt als Gefühls­chro­nist ein­fa­cher Lebens­wel­ten. Aber der Fami­li­en­kon­flikt in sei­nem neu­es­ten Buch bleibt selt­sam fade und blass. Die Kri­tik.

Die Zeit
Post­leit­zahl: 00144
Fleur Jaeg­gy über Bach­manns letz­te Tage

Süd­deut­sche Zei­tung
Ein Mann mit ver­schol­le­nen Manie­ren
Wolf­gang Werth floh aus der DDR, war mit der Grup­pe 47 in den USA, stritt sich mit Hand­ke und lei­te­te fast drei Jahr­zehn­te lang die Lite­ra­tur­re­dak­ti­on der SZ. Nun ist er im Alter von 88 Jah­ren gestor­ben.

Süd­deut­sche Zei­tung
Frau­en­per­spek­ti­ve, von einem Mann erzählt?
Ja, geht, wenn Colm Tói­bín schreibt: Der Autor des Best­sel­lers „Brook­lyn“ erzählt in der Novel­le „Die Schwes­tern“ von einer Eman­zi­pa­ti­on, zu der es kei­ne Alter­na­ti­ve gibt.

 

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Online seit: 27. April 2026

Zuletzt geän­dert: 27. Apr. 2026