NZZ
Unerhörte Annäherungen an die Welt: Selten ist Literatur schöner kondensiert als bei Judith Schalansky
Die Berliner Schriftstellerin unternimmt in „Marmor, Quecksilber, Nebel“ drei Expeditionen durch den Kosmos irdischer Bestandteile.
FAZ
Erleben und Reflexion
Trost und Erweckung: Dass Gedichte ein Leben verändern können, wusste der aus der DDR geflohene Literaturkritiker Wolfgang Werth genau. Nun ist er gestorben.
Die Presse
Autor Aidin Halimi über die vergessenen Menschen des Iran
Der berührende Roman „In den Flügeln das Licht“ basiert auf der Familiengeschichte von Aidin Halimi und erinnert an die Grausamkeit des Regimes.
Die Presse
Neues vom Rotkäppchen, dem Wolf und von der Großmutter
Rotkäppchen und die Grimmsche Zauberwelt, ein Wald voller Plastikmüll und unzufriedene Märchenfiguren – drei Buchempfehlungen aus der Spectrum-Redaktion.
Frankfurter Rundschau
Ich, wir oder doch alles nur Spaghetti?
„mitternachtszustand“: Anja Bachl lässt ein glücklicherweise zähes lyrisches Ich um Identität ringen.
Berliner Zeitung
Colm Tóibíns Roman „Die Schwestern“: Wenn das Drama nur eine Behauptung bleibt
Der irische Schriftsteller gilt als Gefühlschronist einfacher Lebenswelten. Aber der Familienkonflikt in seinem neuesten Buch bleibt seltsam fade und blass. Die Kritik.
Die Zeit
Postleitzahl: 00144
Fleur Jaeggy über Bachmanns letzte Tage
Süddeutsche Zeitung
Ein Mann mit verschollenen Manieren
Wolfgang Werth floh aus der DDR, war mit der Gruppe 47 in den USA, stritt sich mit Handke und leitete fast drei Jahrzehnte lang die Literaturredaktion der SZ. Nun ist er im Alter von 88 Jahren gestorben.
Süddeutsche Zeitung
Frauenperspektive, von einem Mann erzählt?
Ja, geht, wenn Colm Tóibín schreibt: Der Autor des Bestsellers „Brooklyn“ erzählt in der Novelle „Die Schwestern“ von einer Emanzipation, zu der es keine Alternative gibt.
