NZZ
„Die Geister schlafen in Gockhausen“: Am Stadtrand von Zürich schrieb Max Frisch über das Älterwerden und suchte nach der idealen Liebe
Max Frisch arbeitete Mitte der siebziger Jahre in den Atelierhäusern von Gottfried Honegger in Gockhausen. Dort entstanden die Erzählung „Montauk“ und das Stück „Triptychon“.
NZZ
Vierundzwanzig Stunden Zeitgeist: In ihrem Roman legt sich Hayat Erdoğan mit James Joyce und mit unserer Gegenwart an
Das ambitionierte Debüt „Hauptsache kein Zeitgeist“ ist ein Buch über eine Gegenwart, die ununterbrochen urteilt.
Die Welt
Was vom „Leseland DDR“ übrigblieb – und warum man die ganze Wahrheit erzählen sollte
Wer war verantwortlich dafür, dass nach 1990 ganze Bibliotheken mit DDR-Literatur auf Müllhalden landeten? Es waren nicht die bösen Westler, sondern die ostdeutschen Kommunen selbst. Ein Experte stellt jetzt Fragen.
FAZ
Wider den fortschreitenden Uhrzeigersinn
Cocteau und andere lassen grüßen: Mirko Bonnés neuer Gedichtband „Wege durch Spiegel“.
FAZ
„Unser Feind sind die sozialen Medien“
Der slowakische Autor Michal Hvorecky wuchs unter der sozialistischen Diktatur auf. Heute kämpft er dagegen, dass Demokratien wieder in Autoritarismus kippen. Doch wie kann man den Siegeszug der Populisten stoppen?
FAZ
„Leipzig ist nicht Weimer“
Buttons und Fotos gegen den Staatsminister, zwei Buchpreise für Fluchtgeschichten und eine endlose Schlange junger Menschen: Ein Zwischenbericht von der Leipziger Buchmesse 2026.
FAZ
Eine Beziehung, der wir lebenslang nicht entkommen
Sprache fehlt immer am schmerzhaftesten Punkt: Lena Goreliks Roman „Alle meine Mütter“ verhandelt eine biologische Unmöglichkeit, die den Raum des Schreibens öffnet.
FAZ
Warum es keine Habermas-Maschine geben kann
DeepMind reklamierte den Namen des Philosophen für eine KI, die Konsens stiften soll. Habermas selbst widersprach: Praktische Diskurse verlangen Urteile aus der Perspektive freier Personen – nicht die Berechnung von Zustimmung.
Frankfurter Rundschau
Das Leben, das Menschen führen
„Erzähl mir alles“, Elizabeth Strouts neuer Roman über die unbedeutenden, die wichtigen Dinge.
Tagesspiegel
Schwimmen Sie dank der Eishockey-Romanze jetzt im Geld?
Lange bevor die queere Eishockey-Romanze zum Welterfolg wurde, sicherte sich ein kleiner Verlag die Rechte an der Buchvorlage für die Serie. Ein Anruf in der Thüringer Provinz.
Tagesspiegel
„Es bis zum fünften Akt zu schaffen, ist schon eine Leistung“: Salman Rushdie spricht in Potsdam humorvoll über letzte Dinge
Er gilt als Symbol für Redefreiheit, begreift sich aber nicht als emblematisch: Zum Auftakt einer Lesereise war Salman Rushdie in Potsdam. Er präsentierte sein neues Buch „Die elfte Stunde“.
Die Presse
„Ich habe keine Hoffnung in die Metaphern“
Pegah Ahmadi zählt zu den bedeutendsten Dichterinnen Irans. Seit dem Jahr 2009 lebt und arbeitet sie in Deutschland.
Die Presse
Russland manipuliert das Wetter
Warum fühlt sich bei Ulrike Almut Sandig der Ukraine-Krieg wie Science-Fiction an?
Die Presse
Warum hat er seine Mutter mit dem Polster erstickt?
Vor seinem 80. Geburtstag am 17. Juni liefert Peter Rosei einen gewaltigen Roman voller Schuld und Vergebung.
Die Presse
Karl-Markus Gauß begibt sich auf Spurensuche
In seinem neuen Buch reist Karl-Markus Gauß unter anderem nach Bosnien. Mit dabei ist ein bekannter Schriftsteller als imaginärer Begleiter.
Die Presse
Auf der Suche nach dem SS-Opa
Seine Akte sagt nicht viel, doch ein Bild zeigt ihn auf einem Motorrad der Waffen-SS. Judith Hermann schildert eine Suche, die in mehrere Länder und tief hinein in eine Familie führt. Was hat sie gefunden?
Der Standard
Eine Harvard-Professorin weiß alles über die Songs von Taylor Swift
Außerdem würdigt ein Essayband den heimischen Jazzer Franz Koglmann und Wolfram Eilenberger rollt erneut die Philosophie vor Lesenden aus.
Der Standard
Deutsche Buchhandlung klagt Minister Weimer auf Unterlassung
In einem Interview soll der deutsche Kulturstaatsminister Buchhandlungsbetreiber als „politische Extremisten“ bezeichnet haben. Diese gehen nun dagegen vor.
Süddeutsche Zeitung
Cornelia Geißler und Carsten Gansel: Der Blick zurück
Viele Ostdeutsche fühlen sich in der Bundesrepublik noch heute benachteiligt, übergangen und um ihre Geschichte betrogen. Woran kann das liegen? Ein Gespräch mit der Literaturkritikerin Cornelia Geißler und dem Germanisten Carsten Gansel.
Süddeutsche Zeitung
Live-Interviews zur Leipziger Buchmesse: Stimmen, die uns die Gegenwart erklären
Hier können Sie die kompletten Interviews der SZ mit Autorinnen und Autoren auf der Leipziger Buchmesse noch einmal als Podcast hören.
Süddeutsche Zeitung
Son Lewandowski: Über Disziplin und Missbrauch im Spitzensport
Son Lewandowskis Roman „Die Routinen“ erzählt intim von der Beziehung zweier Leistungsturnerinnen – und von erschütternden Skandalen der jüngeren Sportgeschichte: Das SZ-Gespräch mit einer brillanten Debütautorin.
Süddeutsche Zeitung
Er gibt Wolfram Weimer ordentlich Kontra
Der Chef des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels ist auf der Messe in Leipzig allgegenwärtig. Und siehe da, eine Branche entdeckt sich gerade neu als gesellschaftspolitischer Akteur.
