Presseschau – 2. März 2026

Wel­chen Nut­zen hat KI für die Lite­ra­tur­wis­sen­schaft? / Kha­men­eis Lieb­lings­au­toren / Wenn Noam Chom­sky lie­ber weg­sieht / Char­lot­te Mew / Maja Iskra …

NZZ
Schlag­fer­ti­ge Ele­ganz – hin­reis­sen­de Erzäh­lun­gen und auf­re­gen­de Gedich­te der bis­lang unbe­kann­ten Char­lot­te Mew
Die Eng­län­de­rin Char­lot­te Mew (1869–1928) war als Vir­tuo­sin des Stil­wech­sels eine lite­ra­ri­sche Aus­nah­me­erschei­nung. Ihre Erzäh­lun­gen han­deln von der Lie­be, die stets, ganz Fin de Siè­cle, mit dem Tod ver­bun­den ist. Auch ihre Lyrik bewegt sich auf der Höhe ihrer Zeit.

Die Welt
„Sie wür­de schon im nächs­ten Augen­blick mit vol­ler Kraft mit ihrer Stirn gegen mei­ne Nase knal­len“
In ihrem Buch „Upper­cut“ erin­nert Maja Iskra an das Bel­grad der 1990er-Jah­re. Auf der Stra­ße und zu Hau­se über­leb­te nur, wer sich weh­ren konn­te. Beson­ders galt das für Mäd­chen.

FAZ
Ohne Ins­ta-Reich­wei­te kein Ver­lag?
Deutsch­spra­chi­ge Län­der sei­en Welt­markt­füh­rer im Bereich der Lite­ra­tur­ver­an­stal­tun­gen, hieß es beim Fes­ti­val „Kind­ly Invi­ted“ in Köln. Dort wur­de auch gefragt: Wie erhält man Viel­falt gegen die Macht des Mark­tes?

FAZ
Bücher­ta­pe­te gefäl­lig?
Der Kun­de wird König und zugleich glä­sern: In wel­chem Ver­hält­nis steht der Auf­stieg von Ama­zon zum schrump­fen­den öffent­li­chen Raum für seriö­ser Lite­ra­tur­kri­tik?

Die Pres­se
Kha­men­ei und Sta­lin gegen Putin: Wie groß ist die Macht der Lite­ra­tur?
Ver­eh­rung der Lite­ra­tur und radi­ka­le Zen­sur – das ist nur schein­bar ein Wider­spruch: War­um zwei gro­ße Tyran­nen einen für sei­ne „Huma­ni­tät“ gerühm­ten Dich­ter ver­ehr­ten, und war­um Putin einer ande­ren Welt ent­stammt.

Die Pres­se
Eine jun­ge Gärt­ne­rin ret­tet Vene­dig
Jana Reve­din hat mit ihren außer­ge­wöhn­li­chen Büchern berüh­ren­de Geschich­ten erzählt. Jetzt wen­det sie sich der Gegen­wart zu.

Frank­fur­ter Rund­schau
Er war einer, der sich Zeit nahm
Freund­li­che Ent­hül­lun­gen: Zum 100. Geburts­tag des Feuil­le­to­nis­ten Heinz Knob­loch.

Frank­fur­ter Rund­schau
Der emp­find­sa­me Idi­ot
Der faus­ti­sche Lebens­zau­de­rer und das radi­ka­le Genie: „Dius“, der neue Roman des hier­zu­lan­de noch viel zu unbe­kann­ten bel­gi­schen Autors Ste­fan Hertmans.

Frank­fur­ter Rund­schau
Best­sel­ler: Die­se vier Neu­ein­stei­ger Anfang März soll­ten Sie lesen
Von Kryp­to­wäh­rung bis Thril­ler: Die­se Neu­ein­stei­ger domi­nie­ren die Spie­gel-Best­sel­ler­lis­ten. Vier Bücher, die Sie jetzt lesen soll­ten.

Ber­li­ner Zei­tung
Eine Erfin­dung der DDR: Der Grün­der der Kul­tur­wis­sen­schaft wird 90
„Kul­tur für alle“ lau­te­te der Par­tei­be­schluss. Aber wie geht das? Diet­rich Mühl­berg grün­de­te die Kul­tur­wis­sen­schaft und führ­te mehr als 2000 Men­schen durchs Stu­di­um. Jetzt wird er 90 Jah­re alt.

Tages­spie­gel
Eisi­ge Zei­ten, star­ke Frau­en
Ulli Lust ver­mit­telt einen fri­schen Blick auf die Mensch­heits­ge­schich­te. Jetzt wur­de Band zwei ihres Sach­co­mics ver­öf­fent­licht – und sogleich für einen wich­ti­gen Lite­ra­tur­preis nomi­niert.

Der Stan­dard
Wel­chen Nut­zen hat KI für die Lite­ra­tur­wis­sen­schaft?
Yale-Pro­fes­so­rin Fati­ma Naq­vi gibt am Mitt­woch bei den Wie­ner Vor­le­sun­gen Ein­bli­cke in einen Ver­such anhand von Tho­mas Bern­hard

Der Stan­dard
Wie Lyri­ker Brey­ger mit durch­dre­hen­den Gedich­ten in die Dys­to­pie rast
Das Lang­ge­dicht „hal­lo nie­mand“ zeigt den aus der Ukrai­ne gebür­ti­gen Autor Yev­ge­niy Brey­ger auf der Höhe der Zeit. Poe­sie als Mit­tel zur Kri­tik

Der Stan­dard
Best­sel­ler­au­tor Marc Els­berg: „Wie krie­ge ich das Wis­sen zu den Leu­ten?“
Nach sei­nem Thril­ler „Black­out“ beschreibt Els­berg in „Eden“ jetzt eine Welt, in der die Men­schen den Kli­ma­wan­del nicht ernst genom­men haben.

Süd­deut­sche Zei­tung
Wenn der berühm­tes­te Den­ker der Lin­ken lie­ber weg­se­hen will
Die frei­ge­ge­be­nen Akten zei­gen es: Noam Chom­sky, Sprach­wis­sen­schaft­ler, Impe­ria­lis­mus­kri­ti­ker und mora­li­sches Gewis­sen der ame­ri­ka­ni­schen Intel­lek­tu­el­len, hielt bis zuletzt zu sei­nem Freund Jef­frey Epstein. Was bleibt von sei­nem Ruf?

Süd­deut­sche Zei­tung
Ret­te mich vor mei­nen Wün­schen
Romance-Novels ver­kau­fen sich rasend gut, man­che Autorin­nen sind damit zu Super­stars gewor­den. Aber eins nimmt die Fan­ge­mein­de ihnen übel: wenn sie zu viel über sich selbst reden. Wie Col­leen Hoo­ver in ihrem neu­en Ero­tik­thril­ler „Woman Down“.

Süd­deut­sche Zei­tung
Ein­mal Isla­mi­sche Repu­blik und zurück
Innen­an­sich­ten der „Frau, Leben, Freiheit“-Bewegung, Zeit­rei­sen ins Schick­sals­jahr 1979, Rush­dies Erin­ne­run­gen, Sex­tipps vom Revo­lu­ti­ons­füh­rer: Sie­ben Bücher, die die Ent­wick­lun­gen in Iran bes­ser ver­ste­hen hel­fen.

Süd­deut­sche Zei­tung
Kommt in unse­re Arme
Es gibt der­zeit kei­ne Bücher, die erfolg­rei­cher sind sind als Roman­t­a­sy Novels. Und wohl kei­nen bes­se­ren Ort, sie zu ver­ste­hen, als den Fan­ta­sy-Ball in Mün­chen. Ein Besuch ohne Ver­klei­dung.

Süd­deut­sche Zei­tung
So nice war das Mee­ting mal vor Teams
Mar­tin Suters neu­es Buch „Kön­nen Sie mich sehen?“ über die Ange­stell­ten­welt ist eine Ent­täu­schung. Bes­ten­falls pure Nost­al­gie.

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Online seit: 2. März 2026

Zuletzt geän­dert: 3. März 2026