NZZ
Schlagfertige Eleganz – hinreissende Erzählungen und aufregende Gedichte der bislang unbekannten Charlotte Mew
Die Engländerin Charlotte Mew (1869–1928) war als Virtuosin des Stilwechsels eine literarische Ausnahmeerscheinung. Ihre Erzählungen handeln von der Liebe, die stets, ganz Fin de Siècle, mit dem Tod verbunden ist. Auch ihre Lyrik bewegt sich auf der Höhe ihrer Zeit.
Die Welt
„Sie würde schon im nächsten Augenblick mit voller Kraft mit ihrer Stirn gegen meine Nase knallen“
In ihrem Buch „Uppercut“ erinnert Maja Iskra an das Belgrad der 1990er-Jahre. Auf der Straße und zu Hause überlebte nur, wer sich wehren konnte. Besonders galt das für Mädchen.
FAZ
Ohne Insta-Reichweite kein Verlag?
Deutschsprachige Länder seien Weltmarktführer im Bereich der Literaturveranstaltungen, hieß es beim Festival „Kindly Invited“ in Köln. Dort wurde auch gefragt: Wie erhält man Vielfalt gegen die Macht des Marktes?
FAZ
Büchertapete gefällig?
Der Kunde wird König und zugleich gläsern: In welchem Verhältnis steht der Aufstieg von Amazon zum schrumpfenden öffentlichen Raum für seriöser Literaturkritik?
Die Presse
Khamenei und Stalin gegen Putin: Wie groß ist die Macht der Literatur?
Verehrung der Literatur und radikale Zensur – das ist nur scheinbar ein Widerspruch: Warum zwei große Tyrannen einen für seine „Humanität“ gerühmten Dichter verehrten, und warum Putin einer anderen Welt entstammt.
Die Presse
Eine junge Gärtnerin rettet Venedig
Jana Revedin hat mit ihren außergewöhnlichen Büchern berührende Geschichten erzählt. Jetzt wendet sie sich der Gegenwart zu.
Frankfurter Rundschau
Er war einer, der sich Zeit nahm
Freundliche Enthüllungen: Zum 100. Geburtstag des Feuilletonisten Heinz Knobloch.
Frankfurter Rundschau
Der empfindsame Idiot
Der faustische Lebenszauderer und das radikale Genie: „Dius“, der neue Roman des hierzulande noch viel zu unbekannten belgischen Autors Stefan Hertmans.
Frankfurter Rundschau
Bestseller: Diese vier Neueinsteiger Anfang März sollten Sie lesen
Von Kryptowährung bis Thriller: Diese Neueinsteiger dominieren die Spiegel-Bestsellerlisten. Vier Bücher, die Sie jetzt lesen sollten.
Berliner Zeitung
Eine Erfindung der DDR: Der Gründer der Kulturwissenschaft wird 90
„Kultur für alle“ lautete der Parteibeschluss. Aber wie geht das? Dietrich Mühlberg gründete die Kulturwissenschaft und führte mehr als 2000 Menschen durchs Studium. Jetzt wird er 90 Jahre alt.
Tagesspiegel
Eisige Zeiten, starke Frauen
Ulli Lust vermittelt einen frischen Blick auf die Menschheitsgeschichte. Jetzt wurde Band zwei ihres Sachcomics veröffentlicht – und sogleich für einen wichtigen Literaturpreis nominiert.
Der Standard
Welchen Nutzen hat KI für die Literaturwissenschaft?
Yale-Professorin Fatima Naqvi gibt am Mittwoch bei den Wiener Vorlesungen Einblicke in einen Versuch anhand von Thomas Bernhard
Der Standard
Wie Lyriker Breyger mit durchdrehenden Gedichten in die Dystopie rast
Das Langgedicht „hallo niemand“ zeigt den aus der Ukraine gebürtigen Autor Yevgeniy Breyger auf der Höhe der Zeit. Poesie als Mittel zur Kritik
Der Standard
Bestsellerautor Marc Elsberg: „Wie kriege ich das Wissen zu den Leuten?“
Nach seinem Thriller „Blackout“ beschreibt Elsberg in „Eden“ jetzt eine Welt, in der die Menschen den Klimawandel nicht ernst genommen haben.
Süddeutsche Zeitung
Wenn der berühmteste Denker der Linken lieber wegsehen will
Die freigegebenen Akten zeigen es: Noam Chomsky, Sprachwissenschaftler, Imperialismuskritiker und moralisches Gewissen der amerikanischen Intellektuellen, hielt bis zuletzt zu seinem Freund Jeffrey Epstein. Was bleibt von seinem Ruf?
Süddeutsche Zeitung
Rette mich vor meinen Wünschen
Romance-Novels verkaufen sich rasend gut, manche Autorinnen sind damit zu Superstars geworden. Aber eins nimmt die Fangemeinde ihnen übel: wenn sie zu viel über sich selbst reden. Wie Colleen Hoover in ihrem neuen Erotikthriller „Woman Down“.
Süddeutsche Zeitung
Einmal Islamische Republik und zurück
Innenansichten der „Frau, Leben, Freiheit“-Bewegung, Zeitreisen ins Schicksalsjahr 1979, Rushdies Erinnerungen, Sextipps vom Revolutionsführer: Sieben Bücher, die die Entwicklungen in Iran besser verstehen helfen.
Süddeutsche Zeitung
Kommt in unsere Arme
Es gibt derzeit keine Bücher, die erfolgreicher sind sind als Romantasy Novels. Und wohl keinen besseren Ort, sie zu verstehen, als den Fantasy-Ball in München. Ein Besuch ohne Verkleidung.
Süddeutsche Zeitung
So nice war das Meeting mal vor Teams
Martin Suters neues Buch „Können Sie mich sehen?“ über die Angestelltenwelt ist eine Enttäuschung. Bestenfalls pure Nostalgie.
