Presseschau – 29. Januar 2026

Michel Hou­el­le­becq / Emma­nu­el Car­rè­re / Peter Slo­ter­di­jk über Bern­hard Wal­den­fels / Else Busch­heu­er / Mar­co Bal­za­no / Joan Did­ion / Mile­na Mar­ko­vić / Son Lewan­dow­ski …

NZZ
„Neben der rus­si­schen Lebens­freu­de wirkt es in unse­rer libe­ra­len Demo­kra­tie ziem­lich lang­wei­lig“
Alle Kli­schees über Russ­land sei­en wahr, sagt Emma­nu­el Car­rè­re. Der Putin-Ken­ner gehört zu den Autoren des Films „Der Magi­er im Kreml“. Hier erklärt er das Mys­te­ri­um des Ostens – und was es mit dem „III. Rom“ auf sich hat.

FAZ
Der Kör­per erin­nert sich
„Manch­mal musst du lügen, um die Wahr­heit zu sagen“: Erst­mals erschei­nen Gedich­te der bos­ni­schen Lyri­ke­rin Sel­ma Aso­tić auf Deutsch. Der Titel des Buchs: „Sag Feu­er“.

FAZ
Vom Trost in der Arbeit
Das Pri­va­tes­te der gro­ßen ame­ri­ka­ni­schen Autorin wird öffent­lich: Joan Didions „Noti­zen für John“, in denen sie psy­cho­the­ra­peu­ti­sche Sit­zun­gen in einer schwe­ren Lebens­kri­se schil­dert.

FAZ
Anti­pa­thos ret­tet nicht vor Anti­pa­thie
Gefei­ert als einer der bes­ten Roma­ne Ser­bi­ens und nun auf Deutsch: Mile­na Mar­ko­vićs Lang­ge­dicht „Kin­der“.

Ber­li­ner Zei­tung
„Die Rou­ti­nen“: Roman über Tur­nen ent­larvt Gewalt – hart und zart
Son Lewan­dow­ski erzählt von heu­te aus und hat die Stars seit den 1970ern im Blick. Es geht um den Kör­per und die See­le.

Tages­spie­gel
„Weder noch“ als Lebens­ge­fühl: Else Busch­heu­ers auto­fik­tio­na­ler Roman „Ex@Frau“
Wenn Gewiss­hei­ten sich ver­flüs­si­gen: Else Busch­heu­ers kurz­wei­li­ger neu­er Roman erzählt von einer quee­ren Iden­ti­täts­su­che und fei­ert das Glück des Tan­go­tan­zens.

Frank­fur­ter Rund­schau
Lie­be auf Inter­ga­lak­tisch
Alex­an­der Schnick­manns Lyrik­band „Gestir­ne“ ent­führt in die Wei­ten des Kos­mos – mit Trau­rig­keit, Sehn­sucht und dem Ruf nach Frei­heit.

Stutt­gar­ter Zei­tung
Das Baby­face des Bösen – ein Roman über den ita­lie­ni­schen Faschis­mus
Der Faschis­mus ist auf dem Vor­marsch. Der ita­lie­ni­sche Autor Mar­co Bal­za­no erzählt in der Ich-Per­spek­ti­ve von jeman­dem, der sich in einem Abgrund der Schuld ver­strickt.

Süd­deut­sche Zei­tung
2000 Ein­fäl­le auf 400 Sei­ten, min­des­tens
Der öster­rei­chi­sche Lite­ra­tur-Shoo­ting­star Eli­as Hirschl hat einen aber­wit­zi­gen Ideen­ro­man geschrie­ben. „Schlei­fen“ erzählt von der Abschaf­fung der Spra­che. Ein Ver­such, mit ihm dar­über zu spre­chen.

Süd­deut­sche Zei­tung
Der ler­nen­de Leh­rer
Eine dank­ba­re Erin­ne­rung zum Tod des Phi­lo­so­phen Bern­hard Wal­den­fels. Und ein lei­ses Bedau­ern.
Gast­bei­trag von Peter Slo­ter­di­jk

Süd­deut­sche Zei­tung
Rät­sel­haf­ter Mann von den Enden des Welt­alls
Michel Hou­el­le­becq über­rascht manch­mal sich selbst, sein Publi­kum jedoch stets: nun mit dem ers­ten Chan­son eines gan­zen Albums zu den hei­te­ren The­men Krieg, Unter­gang und Ver­der­ben. Wenn das kei­ne unter­halt­sa­me Tour ver­spricht.

Süd­deut­sche Zei­tung
„Das Böse ist Teil des Mensch­li­chen“
In Mar­co Bal­za­nos neu­em Roman läuft der Prot­ago­nist zu den faschis­ti­schen Schwarz­hem­den über. Genannt wird er aller­dings „Bam­bi­no“. Ein Gespräch über Gren­zen, das Böse und die Stadt Tri­est.

 

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Online seit: 29. Janu­ar 2026

Zuletzt geän­dert: 30. Jan. 2026