Presseschau – 20. Januar 2026

Raphaela Edelbauer / Julian Barnes / Elke Heidenreich / Peter Handke / Thomas Mann & Hermann Hesse im Schnee / Bodo Kirchhoff / Marion Poschmann …

Online seit: 20. Januar 2026

FAZ
„Ich glaube nicht, dass ich schon Fans habe“
Die Schriftstellerin Raphaela Edelbauer hat einen eigenen YouTube-Kanal. Sie spricht darin über Literatur und gibt Schreib-Tipps. Einige fühlen sich davon auf den Schlips getreten.

Die Zeit
Das Gegenteil der Verzweiflung ist eine gute Überraschung
Sätze wie dieser sind eine Spezialität der Schriftstellerin Heike Geißler. Viele kennen ihre Texte – hier erzählt sie von ihrem Leben.

Die Presse
Zwei starke Frauen, ein geheimnisvolles Bild
Alena Schröder beendet mit „Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel“ ihren Romanzyklus über Familie und wie man sie überlebt.

Die Presse
„Wir bitten um besenreine Übergabe“
Die deutsche Schriftstellerin Elke Heidenreich reagiert auf die US-Politik gegenüber Grönland und schreibt einen Offenen Brief an die Amerikaner. Der Schlager „Es gibt kein Bier auf Hawaii“ und der Klassiker Toast Hawaii seien „starke Indizien dafür, dass Hawaii und Deutschland schon immer zusammengehörten“.

Die Presse
Coming-of-Age, und gar nichts ist gut
In ihrem Debüt „Frag mich noch einmal“ begleitet Clare Sestanovich ein Mädchen aus gutbürgerlichem Hause.

Die Furche
Eisschwimmen und Grenzen überwinden
Die deutsche Autorin Marion Poschmann erforscht in ihrer Verslegende „Die Winterschwimmerin“ das Eisbaden im Kontext von Entgrenzungserfahrungen. Für ihre Protagonistin Thekla geht mit dem Eisschwimmen ein sukzessiver Befreiungsprozess einher.

Die Furche
Kammermusik aus Jammermaus
Klug und witzig begegnet Sirka Elspaß in ihrem neuen Gedichtband „hungern beten heulen schwimmen“ ihrem inneren Selbst.

Die Furche
Terroristische Zeiten
Ulrike Edschmid versucht in „Frau mit Waffe. Zwei Geschichten aus terroristischen Zeiten“ Geschehnisse und Zeitgeist zu dokumentieren und den Weg zweier Frauen nachzuzeichnen, die in der Öffentlichkeit als Terroristinnen galten.

Frankfurter Rundschau
Hin und weg für immer
Julian Barnes, der heute 80 Jahre alt wird, legt erklärtermaßen sein letztes Buch vor. Das kann ja wohl nicht wahr sein.

Die Welt
Der Nobelpreisträger, die Mütter und der unseriöse AfD-Vorwurf
Hat Peter Handke „Brüder im Geiste“ in der AfD? Das meint jetzt ein Schriftstellerkollege. Er stützt sich dabei auch auf ein Interview, von dem Handke sich schon seit Langem distanziert hat.

Die Welt
Als Thomas Mann einmal schlechter war als Hermann Hesse
Thomas Mann hat den Schnee im „Zauberberg“ poetisiert. Doch Skifahren konnte der Flachländer nie gut. Seine Tochter lachte ihn aus. Ganz anders der Schwarzwälder Hesse. Da zog sich Mann lieber ins Hotel zurück. Was er dort sah, weckte „tiefes erotisches Interesse“.

Stuttgarter Zeitung
Julian Barnes letztes Buch ist ein Geschenk an die Leser
Zum 80. Geburtstag von Julian Barnes erscheint ein Buch, das sein Leben mit einer Schleife der Erinnerung versieht. Es enthält eine traurige Botschaft – und ist trotzdem tröstlich.

Stuttgarter Zeitung
Mit 69 einen jungen Lover
In seinem neuen Roman zieht Bodo Kirchhoff alle Register, um als männlicher Autor zu zeigen, was der Titel verheißt: „Nahaufnahmen einer Frau, die sich entfernt“.