Presseschau – 25. August 2025

Zum Tod von Eugen Gom­rin­ger / Robert Wal­ser-Bio­gra­fie / Doro­thée Elmi­ger / Vere­na Keß­ler / Per­ci­val Ever­ett / Fer­di­nand von Schi­rach / Jus­tin Tor­res …

NZZ
Ein hun­dert­jäh­ri­ges Leben ist ein Werk für sich, aber Eugen Gom­rin­ger hat dar­aus etwas Beson­de­res gemacht: ein Gesamt­kunst­werk des Gestal­tens. Ein Nach­ruf
Der Dich­ter ver­wan­del­te Wör­ter in Kunst­wer­ke. Als Grün­der der kon­kre­ten Poe­sie zähl­te er zu den wich­tigs­ten Lyri­kern unse­rer Zeit.

Die Welt
Adi­os, Ave­ni­das!
Der Lyri­ker Eugen Gom­rin­ger ist im Alter von 100 Jah­ren gestor­ben. An sei­ner Dicht­kunst kann man die Ein­fach­heit des Form­schö­nen stu­die­ren. Lei­der auch die Gars­tig­keit, mit der sein Werk mut­wil­lig miss­ver­stan­den wur­de.

FAZ
Bloß nicht wie ein Milch­bröt­chen aus­se­hen!
In Vere­na Keß­lers neu­em Roman „Gym“ wird gestemmt, geschwitzt und gespritzt. Gesund ist das nicht, macht aber gro­ßen Spaß.

WOZ
Freund­lich distan­ziert
Nai­ver Stol­pe­rer? Ver­rück­tes Genie? In einer Robert-Wal­ser-Bio­gra­fie kor­ri­giert des­sen Über­set­ze­rin Sus­an Ber­nof­sky schein­bar neben­her Kli­schees und rekon­stru­iert ein Leben für die Lite­ra­tur.

Frank­fur­ter Rund­schau
Nichts kommt in eine Knei­pe …
Per­ci­val Ever­ett denkt anspruchs­voll und unter­halt­sam über nichts nach in sei­nem Roman „Dr. No“.

Frank­fur­ter Rund­schau
Der Wind, so frei und spie­le­risch!
Zum Tod Eugen Gom­rin­gers, der als Mit­be­grün­der der kon­kre­ten Poe­sie galt und mit 100 Jah­ren starb.

Die Pres­se
Frau­en sind kei­ne Feen
Auf der Suche nach Ant­wor­ten: Cris­ti­na Rive­ra Gar­za ver­sucht anhand der Ermitt­lungs­ak­ten mehr über den Mord an ihrer Schwes­ter zu erfah­ren.

Die Zeit
Der Dich­ter der ein­fa­chen Din­ge
Der Schrift­stel­ler Eugen Gom­rin­ger hat das Gedicht von der Last der Meta­phern befreit. Nun ist der Begrün­der der Kon­kre­ten Poe­sie gestor­ben. Ein Nach­ruf

Süd­deut­sche Zei­tung
„Es ist mein Kör­per, der da liegt“
Darf man nur erzäh­len, was einen per­sön­lich betrifft? In ihrem für den Deut­schen Buch­preis nomi­nier­ten stau­nens­wer­ten Roman „Die Hol­län­de­rinn­nen“ erzählt Doro­thee Elmi­ger von einem Selbst­ver­such mit dem „Ech­ten“ in der Kunst.

Tages­spie­gel
Poe­sie aus dem Innern eines Fit­ness­stu­di­os
Die Leip­zi­ger Schrift­stel­le­rin Vere­na Keß­ler erzählt in ihrem neu­en Roman über Schön­heits­wahn und den Drang zur Selbst­op­ti­mie­rung – und fürch­tet sich dabei nicht vor Taran­ti­no-Effek­ten.

Tages­spie­gel
Auf der Suche nach dem abso­lu­ten Gelb
Fer­di­nand von Schi­rach erin­nert sich in sei­nem neu­en Erzähl­band „Der stil­le Freund“ an sei­ne Jugend, gefällt sich als Geschich­ten­er­zäh­ler und begibt sich tief in Lite­ra­tur und Poli­tik.

Der Stan­dard
Die Stadt der Zukunft und ihre Schat­ten­sei­ten
In sei­nem neu­en Roman „Smart City“ ent­wirft Dani­el Wis­ser eine per­fek­te Stadt ohne Gewalt, Lärm oder Armut. Doch sein Prot­ago­nist stößt schnell auf die Schat­ten­sei­ten von NEUDA. Ein Aus­zug

Der Stan­dard
„Black­outs“ oder die que­e­re Geschich­te des Juan Gay
Jus­tin Tor­res’ Roman „Black­outs“ über vom Ver­ges­sen und Aus­lö­schung, que­e­res Leben und sexu­al­wis­sen­schaft­li­che For­schun­gen ist ein lite­ra­risch gewitz­tes Spiel

Der Stan­dard
Rapha­e­la Edel­bau­ers neu­er Roman befasst sich mit post­fak­ti­schen Not­la­gen
In ihrem aktu­el­len Roman „Die ech­te­re Wirk­lich­keit“ lässt die Wie­ner Schrift­stel­le­rin eine akti­vis­ti­sche Grup­pe in ihrem Kampf um die ein­zi­ge Wahr­heit bis ans Äußers­te gehen.

 

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Online seit: 25. August 2025

Zuletzt geän­dert: 25. Aug. 2025