Presseschau – 15. Juli 2025

Büch­nerpreis für Ursu­la Kre­chel / Chris­to­pher Kloeb­le / Orwell in Chi­na / Rin Usa­mi / Fer­di­nand Schmalz / Regi­na Ull­mann …

NZZ
Vor lan­ger Zeit hat sie beschlos­sen, kei­ne Krei­de mehr zu fres­sen. Nun erhält Ursu­la Kre­chel für ihr lite­ra­ri­sches Werk den Georg-Büch­ner-Preis
Die Deut­sche Aka­de­mie für Spra­che und Dich­tung ver­leiht den Georg-Büch­ner-Preis 2025 an die Schrift­stel­le­rin Ursu­la Kre­chel. Der Preis ist mit 50 000 Euro dotiert und wird am 1. Novem­ber 2025 in Darm­stadt über­reicht.

Die Welt
Sie kennt die guten und bösen Geis­ter der Ver­gan­gen­heit
Ver­dient gehabt hat­te sie ihn schon lan­ge. Jetzt wird Ursu­la Kre­chel mit dem Georg-Büch­ner-Preis aus­ge­zeich­net. Ihre Wer­ke sind poli­tisch-poe­ti­sche Zeit­ge­schichts­for­schung. War­um man von ihrer Ener­gie mit­ge­ris­sen wird.

FAZ
Wir lie­ben den Gro­ßen Bru­der
Mit dem Blick als sein chi­ne­si­scher Über­set­zer kann ich sicher sagen: Die Welt­ge­sell­schaft kommt Geor­ge Orwells Dys­to­pien immer näher. Die Demo­kra­tie droht unter­zu­ge­hen.

FAZ
Eine Schrift­stel­le­rin, die sich neu erfin­den kann
Kaum etwas ist so schwer aus­zu­rech­nen wie der Büch­nerpreis, die renom­mier­tes­te lite­ra­ri­sche Aus­zeich­nung in Deutsch­land. In die­sem Jahr geht er an Ursu­la Kre­chel – eine durch ihre Mul­ti­me­dia­li­tät beson­ders bemer­kens­wer­te Schrift­stel­le­rin.

FAZ
Die fami­liä­re Höl­le ist but­ter­weich und lau­warm
Rin Usa­mi ist Japans lite­ra­ri­scher Shoo­ting­star und Chro­nis­tin des moder­nen Schmerz­ge­dächt­nis­ses. In ihrem Roman „Kan­kos Rei­se“ erzählt sie von einer unge­wöhn­li­chen Auto­fahrt, die eine Fami­lie wie­der zusam­men­füh­ren soll.

FAZ
Regi­na Ull­mann: „Im Mohn­feld zur Gewit­ters­zeit“
Mit Gewit­ter­se­gen: Die­ses Gedicht, ent­stan­den ver­mut­lich am Vor­abend des Ers­ten Welt­kriegs, ist auch das Zeug­nis einer Schaf­fens­be­zie­hung zwei­er Dich­ter.

Die Zeit
Die Melo­ne stirbt um Mit­ter­nacht
Fer­di­nand Schmalz schreibt für die Bre­gen­zer Fest­spie­le ein Stück über einen Scharf­rich­ter.

Die Zeit
„Vie­le Ver­la­ge haben Angst“
Ara­bisch­spra­chi­ge Lite­ra­tur wird kaum ins Deut­sche über­setzt. Dabei wäre es dring­li­cher denn je, sagt die Über­set­ze­rin San­dra Hetzl.

Die Zeit
Ein Werk vol­ler Welt
In ihren Tex­ten beschäf­tigt Ursu­la Kre­chel sich mit Geschich­ten der Gewalt von Anti­ke bis Gegen­wart. Nun wird sie dafür mit dem Georg-Büch­ner-Preis geehrt.

Die Zeit
Büch­ner-Preis-Trä­ge­rin Ursu­la Kre­chel ist in allen For­ma­ten zu Hau­se
Die viel­sei­ti­ge deut­sche Schrift­stel­le­rin erhält den mit 50.000 Euro dotier­ten Lite­ra­tur­preis, einen der wich­tigs­ten im deut­schen Sprach­raum

Die Pres­se
Best­sel­ler­au­tor Boris Aku­nin zu 14 Jah­ren Haft ver­ur­teilt
Der Schrift­stel­ler, der im Exil lebt, hat­te Wla­di­mir Putin und den Ukrai­ne-Krieg kri­ti­siert. Er wur­de zum „aus­län­di­schen Agen­ten“ erklärt.

Frank­fur­ter Rund­schau
„Der Preis war halt rela­tiv hoch“
Er war Sän­ger in einem Kna­ben­chor. Über die Schre­cken die­ser Zeit konn­te er erst in sei­nem fünf­ten Roman schrei­ben: „Durch das Raue zu den Ster­nen“. Eine Begeg­nung mit Chris­to­pher Kloeb­le in Ber­lin.

Frank­fur­ter Rund­schau
Die Leben einer Schrift­stel­le­rin
Ursu­la Kre­chel erhält den Büch­ner-Preis

Sounds & Books
Micha­el Köhl­mei­er: Die Ver­dor­be­nen
Schuld und Süh­ne der Mar­ke Micha­el Köhl­mei­er: Fas­zi­nie­rend und abgrund­tief

Süd­deut­sche Zei­tung
Jeden Tag neu schrei­ben ler­nen
Seit bald einem hal­ben Jahr­hun­dert umkreist die Schrift­stel­le­rin Ursu­la Kre­chel die The­men Flucht und Exil. Jetzt bekommt sie für die­ses gewal­ti­ge Werk den Georg-Büch­ner-Preis.

 

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Online seit: 16. Juli 2025

Zuletzt geän­dert: 16. Juli 2025