Presseschau – 14. Mai 2025

Peter von Matt / Bolesław Prus / Andre­as Mai­er / Tine Høeg / Stef­fen Kopetz­ky / Angie Kim / Jeru­sa­lem Book Forum abge­sagt / Meis­ter­haf­te Thril­ler / Her­ta Lue­ger / Sve­a­le­na Kutsch­ke …

NZZ
Abschied von Peter von Matt. Bewe­gen­de Trau­er­fei­er für den ver­stor­be­nen Lite­ra­tur­wis­sen­schaf­ter in Stans
Der am Oster­mon­tag ver­stor­be­ne Ger­ma­nist und Schrift­stel­ler wur­de am Diens­tag in sei­nem Hei­mat­ort bei­gesetzt. Im Got­tes­dienst las eine Enke­lin einen Abschieds­brief von Peter von Matt vor.

FAZ
Stolz und Vor­ur­teil – und Nie­der­la­ge
Mit „Die Pup­pe“ wird der belieb­tes­te pol­ni­sche Roman nun über­haupt erst­mals adäquat über­setzt. Bolesław Prus bie­tet dar­in ein fas­zi­nie­ren­des Gesell­schafts­pan­ora­ma des neun­zehn­ten Jahr­hun­derts.

FAZ
Wol­len sie lie­ber Nähe spü­ren oder fern­se­hen?
Wirk­lich jetzt, noch ein his­to­ri­scher Roman über das Fern­se­hen der BRD? Andre­as Mai­ers Buch „Der Teu­fel“ geht die­ses Wag­nis ein. Es ist aber stär­ker in der Beschrei­bung des geleb­ten als des ver­mit­tel­ten Lebens.

FAZ
Ani­ma­li­sche Über­macht des Kin­der­wun­sches
Gegen den patri­ar­cha­len Blick auf Fort­pflan­zung: Tine Høegs Roman „Hun­ger“.

Frank­fur­ter Rund­schau
An der fins­te­ren Geschich­te ent­lang
Der eins­ti­ge Lite­ra­tur-Dan­dy Stef­fen Kopetz­ky nimmt sich in „Atom“ eine recht gerad­li­ni­ge Agen­ten­ge­schich­te vor.

Die Pres­se
Angst, Zwei­fel, Hoff­nung
Ein Fami­li­en­va­ter ver­schwin­det. Der ein­zi­ge Zeu­ge, Sohn Euge­ne, kann nicht spre­chen: „Hap­pi­ness Falls“ ist ein unge­wöhn­li­cher Roman von Angie Kim.

Die Zeit
Lei­der ein Aus­fall
Das Jeru­sa­lem Book Forum wur­de für die­ses Jahr abge­sagt.

Tages­spie­gel
Kri­mis für Park und Bal­kon: Spio­na­ge, Insel-Hor­ror, Tod an der Tank­stel­le
Manch­mal ent­puppt sich ein Kri­mi auch als Novel­le: meis­ter­haf­te Thril­ler von Megan Abbot, Nicolás Fer­ra­ro, Frank Göh­re, Pau­la Haw­kins und Stef­fen Kopetz­ky

Süd­deut­sche Zei­tung
Auto­bio­gra­fie: Ein Wun­der, dass sie über­lebt hat
Sie arbei­te­te als Domi­na in der Münch­ner Halb­welt, als der Mord an einer Pro­sti­tu­ier­ten Her­ta Lue­ger ans grel­le Licht der Öffent­lich­keit brach­te. Jetzt erzählt die 76-Jäh­ri­ge zusam­men mit ihrer Toch­ter ihr Leben selbst. „Bar­da­me gesucht – Zim­mer vor­han­den“ gleicht einer Ach­ter­bahn­fahrt.

Süd­deut­sche Zei­tung
In jede Wun­de eine Tablet­te
Wie geht eine Gesell­schaft mit denen um, die sich nicht anpas­sen kön­nen? Die­se Fra­ge beant­wor­tet Sve­a­le­na Kutsch­ke in ihrem Psych­ia­trie­ro­man „Gespens­ter­fi­sche“ mit poe­ti­scher Tie­fe.

 

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Online seit: 14. Mai 2025

Zuletzt geän­dert: 15. Mai 2025