Presseschau – 4. November

Prix Gon­court geht an Kamel Daoud / Büch­ner-Preis-Ver­lei­hung an Oswald Egger / Jona­than Gug­gen­ber­ger / Arnold Zweig / Raphaël­le Red / Maria Ste­pa­no­va …

FAZ
Roman über die alge­ri­schen Ter­ror­jah­re
Der Prix Gon­court ist die wich­tigs­te Lite­ra­tur­aus­zeich­nung Frank­reichs. Er geht dies­mal an den alge­ri­schen Schrift­stel­ler Kamel Daoud für des­sen Roman „Hou­ris“.

Die Welt
War­um das neue „Baby­lon Ber­lin“ in Prag spielt
Egon Erwin Kisch war der rasen­de Repor­ter, eine Legen­de aus Prag. Jetzt steht er im Mit­tel­punkt einer neu­en Kri­mi­rei­he, die von Kischs Zei­ten als Poli­zei­re­por­ter erzählt. Und einer ner­vö­sen Mol­dau-Metro­po­le. Auch Franz Kaf­ka huscht durchs Bild.

Die Welt
„Nein, ich habe kein Ver­trau­en. Ciao, gute Nacht“
Anna Magna­ni wur­de durch ihre Rol­le in „Rom offe­ne Stadt“ unsterb­lich. Als unser Autor sie Anfang der 1960er-Jah­re traf, dreh­te sie gera­de ihren schlech­tes­ten Film. Und erzählt, wel­chem Regis­seur sie einen Tel­ler Spa­ghet­ti über den Anzug schüt­te­te.

Die Welt
Die Minis­te­rin dankt ihrem Nazi-Groß­va­ter für ihr eige­nes Gut-Sein
Ein Schlüs­sel­ro­man über den Kunst­be­trieb und sei­nen Isra­el­hass: In Jona­than Gug­gen­ber­gers Buch „Opfer­kunst“ taucht aber auch eine Poli­ti­ke­rin auf, die Ähn­lich­keit mit einer tat­säch­li­chen Per­son hat. Und ganz neben­bei geht es um eine gro­ße „isra­el­kri­ti­sche“ Ber­li­ner Zei­tung.

Tages­spie­gel
„Nennt mich lie­ber Linz oder Lunz“: Georg-Büch­ner-Preis an Oswald Egger ver­lie­hen
Oswald Egger hat in Darm­stadt die Aus­zeich­nung der Deut­schen Aka­de­mie für Spra­che und Dich­tun­gen ent­ge­gen­ge­nom­men. In sei­ner Dan­kes­re­de gelang ihm ein ech­ter Woy­zeck-Moment.

Die Pres­se
Mela­nie Raa­be: Schlaf­los in Lim­mer­feldt
In „Der längs­te Schlaf“ der deut­schen Autorin Mela­nie Raa­be wer­den Träu­me Wirk­lich­keit. Lei­der sind es veri­ta­ble Alb­träu­me.

Die Pres­se
Prix Gon­court geht an den scharf­sin­ni­gen Autor Kamel Daoud
Der alge­ri­sche Schrift­stel­ler und Jour­na­list erhält den wich­tigs­ten fran­zö­si­schen Lite­ra­tur­preis für sei­nen Roman „Hou­ris“.

Die Pres­se
Süd­ti­ro­ler Oswald Egger mit Georg-Büch­ner-Preis aus­ge­zeich­net
Der „Autor über­schrei­tet und erwei­tert die Gren­zen der Lite­ra­tur­pro­duk­ti­on“, so das Lob der Jury für das umfang­rei­che Werk von Oswald Egger.

Süd­deut­sche Zei­tung
Krieg im Para­dies
1932 ver­öf­fent­lich­te Arnold Zweig einen Kri­mi­nal­ro­man, in dem der Kon­flikt um Paläs­ti­na schon in all sei­ner Kom­ple­xi­tät beschrie­ben ist. Die Zeit für eine Neu­auf­la­ge hät­te nicht bes­ser sein kön­nen.

Süd­deut­sche Zei­tung
Eine Wohl­tat für Frank­reichs geis­ti­gen Zustand
Der wich­tigs­te Lite­ra­tur­preis Frank­reichs, der Prix Gon­court, geht an den fran­ko-alge­ri­schen Schrift­stel­ler Kamel Daoud.

Süd­deut­sche Zei­tung
So fin­dest du dich nie
Die Gegen­warts­li­te­ra­tur erzählt heu­te so oft von der Suche nach Her­kunft und Iden­ti­tät. Was, wenn sie ins Lee­re führt? Die fran­zö­si­sche Debü­tan­tin Raphaël­le Red fin­det die Form für die­ses Risi­ko.

Süd­deut­sche Zei­tung
Die­ses ehren­wer­te Haus
Die Deut­sche Aka­de­mie für Spra­che und Dich­tung ver­leiht bei ihrem 75-jäh­ri­gen Jubi­lä­um den Georg-Büch­ner-Preis an Oswald Egger. Und übt fei­er­li­che Selbst­kri­tik.

Frank­fur­ter Rund­schau
Dann springt sie über einen unsicht­ba­ren Zaun
Maria Ste­pa­no­vas wun­der­sam ver­spiel­ter Exil-Roman „Der Absprung“.

 

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Online seit: 04.11.2024

Zuletzt geän­dert: 5. Nov. 2024