Tigerbalsam ist mein safe place, weil da riecht es zumindest frisch

Der Sie­ger­text des FM4-Kurz­ge­schich­ten­wett­be­werbs „Wort­laut“. Von Janett Lede­rer

Es ist 19 Uhr 30 und zu die­ser Jah­res­zeit muss ich noch fast zwei Stun­den mit einer zeit­schin­den­den Akti­vi­tät ver­brin­gen, bevor ich ins Bett gehen kann. Drau­ßen sit­zen sie auf den Bal­ko­nen zusam­men und lachen. Man geht nur vor Son­nen­un­ter­gang ins Bett, wenn man krank ist, oder lebens­mü­de. Ich wür­de mich eher als tages­mü­de begrei­fen. An sich habe ich nichts gegen das Leben, wir bei­de haben uns in letz­ter Zeit eben nur nicht so viel zu sagen. Ähn­lich einer Wohn­ge­mein­schaft, in der Zim­mer sepa­rat ver­mie­tet wer­den und man sich dann aus Ver­se­hen in der Küche trifft, weil sich die Koch­zei­ten unan­ge­neh­mer­wei­se über­schnit­ten haben und man aus Ver­se­hen schon mit sei­nen Ein­käu­fen die Küche betritt, wäh­rend der ande­re schon Zwie­beln schnei­det und man dann nicht mehr raus­kommt aus der Num­mer und dann ganz froh ist, wenn einer auf die Idee kommt über den inter­mit­tie­ren­den Small­talk einen Pod­cast über wis­sen­schaft­li­che Mythen oder so lau­fen zu las­sen. Dann kann man ab und zu sowas sagen wie: „Irre, dass Spi­nat gar nicht so viel Eisen hat. Haha, dann hat­te Pop­eye wohl unrecht.“ Das „Haha“ wird natür­lich auch aus­ge­spro­chen, weil das alles so unan­ge­nehm ist, dass das Zwerch­fell zu blo­ckiert ist, um ein ech­tes Lachen zuzu­las­sen. Ob es trotz­dem eine gute Idee war, allein in eine Zwei­zim­mer­woh­nung in eine Stadt zu zie­hen, in der ich nie­man­den ken­ne und zusätz­lich dazu auch Pod­casts nicht zu mögen, scheint mir mitt­ler­wei­le frag­wür­dig. Ich dach­te, so macht man das, wenn man beschließt „sich selbst allein genug zu sein.“ Ich rufe dafür täg­lich mei­ne Mut­ter an, die mein ein­zi­ger Sozi­al­kon­takt ist neben ein­ge­üb­ten Dia­lo­gen beim Ein­kau­fen und dem Durch­scrol­len der Pro­fil­bil­der von Whats­App und Tele­gram, um zu sehen, ob jemand sein Pro­fil­bild gewech­selt hat, aber ich den­ke nicht, dass das gilt. Das liegt viel­leicht auch dar­an, dass ich nicht trin­ken will und ich will mich nicht nüch­tern mit Leu­ten tref­fen, mit denen ich nicht schla­fen will, und Leu­te, mit denen ich schla­fen will, kann ich nur nicht nüch­tern ken­nen­ler­nen, also tref­fe ich mich lie­ber mit nie­man­den. Es fragt sowie­so nie­mand, weil alle mit dem Som­mer beschäf­tigt sind. Mei­ne Mut­ter sagt, ich soll doch ein­fach mal ein Glas am Abend trin­ken, das wür­de die Stim­mung heben. Ich öff­ne also ein glu­ten­frei­es Bio­bier, das ich mir mit dem Gedan­ken gekauft habe, dass es in Ord­nung sei, sowas allei­ne zu trin­ken, weil es so ver­nünf­tig scheint. Ich dach­te wahr­schein­lich, dass selbst, wenn ich es mir finan­zi­ell leis­ten könn­te jeden Tag zwei Käs­ten davon zu trin­ken, dass es ein freund­li­che­res, gesün­de­res Bild aus­strah­len wür­de, von lee­ren Fla­schen glu­ten­frei­em Bio­bier umge­ben zu sein, als von lee­ren Bier­do­sen. Viel­leicht auch, weil Dosen der­ar­tig ein­del­len, wenn man sich bewusst­los über sie rollt, dass es schwie­rig wird sie am Pfand­au­to­ma­ten ein­le­sen zu las­sen. „Sich allein mit glu­ten­frei­em Bio­bier zu besau­fen“ – hallt in mei­nem Kopf wider wie eine gän­gi­ge Rede­wen­dung, die sogar in einer Aus­ga­be von der Geo­li­no mal erklärt wor­den sein könn­te. „Das heißt so viel, wie dass jemand weiß, dass er schon ein Ver­sa­ger ist, sich aber nicht völ­lig gehen lässt und auf die Umwelt ach­tet und die Gesund­heit, weil er noch etwas Hoff­nung hat, dass es bes­ser wer­den könn­te, obwohl es eigent­lich aus­sichts­los ist.“ Wenn ich sonst über Hoff­nung nach­ge­dacht hab, hab ich den Phan­tom­schmerz nicht aus­ge­hal­ten und den Fern­se­her ein­ge­schal­ten, aber ich habe ihn für 80 € ver­kauft, weil ich dach­te, er lenkt mich ab von mei­nem Leben. Weiß irgend­wie nicht mehr genau, was ich damit mein­te, viel­leicht, dass mir alles ande­re als Nach­mit­tags­fern­se­hen bei VOX egal war. Ich schä­me mich und rau­che dabei, weil das Bier trin­ken sonst sinn­los wäre, obwohl mein Zwerch­fell zu ein­ge­schnappt ist, um mich rich­tig atmen zu las­sen – geschwei­ge denn lachen. Viel­leicht bin ich der kochen­de pod­cast­hö­ren­de Zweck­mit­be­woh­ner in mir selbst, sin­nie­re ich und mer­ke froh, dass das Bier sanft anfängt zu wir­ken, obwohl es glu­ten­frei ist. Zwi­schen­drin neh­me ich einen Zug aus dem Inha­la­tor, aber ich rau­che lie­ber wie­der, das scheint mei­nem Zwerch­fell bes­ser zu gefal­len. Ich über­le­ge wie­der nach Ber­lin zu zie­hen, mei­ne Mut­ter sagt, dass ich dann dar­auf ach­ten müs­se, dass die Son­ne rein­scheint in die Woh­nung, sonst wäre ich wie­der trau­rig. Mei­ne Mut­ter denkt, dass allein mit einem Glas Wein und Son­ne kei­ne Trau­rig­keit in mei­nem Leben herr­schen könn­te. Zumin­dest zucke ich jetzt nicht mehr über jedes Lachen zusam­men, das in mei­ne Küche dringt und das, obwohl Mitt­woch­abend ist. Heut­zu­ta­ge lachen sie auch unter der Woche. Ich schaue nicht aus dem Fens­ter, ich bin ja auch kein Maso­chist. Statt­des­sen lache ich lie­ber zynisch mit, davon bekom­me ich aber Magen­schmer­zen, am Bier kann es ja nicht lie­gen, weil glu­ten­frei. Viel­leicht liegt es auch an dem Tiger­bal­sam, den ich mir auf mei­ne Lip­pen schmie­re, weil es so schön brennt. Seit eini­gen Mona­ten kann ich ohne Tiger­bal­sam nicht mehr leben, weil es mich atmen lässt. Nicht meta­pho­risch gese­hen. Ich fra­ge mich, ob ich eigent­lich gera­de einen Herz­in­farkt habe und bin froh, dass mei­ne Mut­ter kon­di­tio­niert ist, täg­lich von mir ange­ru­fen zu wer­den, so wer­de ich nicht ver­we­sen in der Woh­nung zum spät­som­mer­li­chen Lachen ande­rer. Zuver­läs­sig beginnt mein Herz schnel­ler zu schla­gen, viel­leicht um zu bewei­sen, wie fit und vol­ler Vita­li­tät es noch ist, ich zün­de eine neue Ziga­ret­te zu dem letz­ten Drit­tel Bier in der Fla­sche an und muss an mei­nen Groß­on­kel Lajos mit dem Herz­schritt­ma­cher den­ken. Als er nach der Nar­ko­se auf­ge­wacht war und sein opti­mier­tes Herz zuver­läs­sig schla­gen hör­te, war er zunächst beru­higt, dass er noch leb­te. Nach wei­te­ren Minu­ten fiel ihm auf, dass sein Herz nicht syn­chron im Takt zum Sekun­den­zei­ger war. Er hielt also die Luft an, dann atme­te er schnell, dann wie­der­um lang­sa­mer, dann hus­te­te er, dann trank er etwas Was­ser, aber der Herz­schlag und die Uhr näher­ten sich ein­an­der nicht an. Und ansons­ten gab es auch kei­ne ande­ren Unter­hal­tungs­an­ge­bo­te in dem Kran­ken­zim­mer, abge­se­hen von der Uhr; die ande­ren drei Pati­en­ten schlie­fen. Also stand Lajos auf und sprang aus dem Fens­ter.
Die Ärz­tin, die ihm den Herz­schritt­ma­cher ein­ge­setzt hat­te, fand ihn dann, er hat­te sich nur das Bein gebro­chen, weil es ledig­lich der zwei­te Stock gewe­sen war, aus dem er sich gestürzt hat­te, aber sie schrie ihn trotz­dem an, weil sie es unver­schämt fand, dass er ihre Arbeit nicht respek­tier­te und sich statt­des­sen aus dem Fens­ter stürz­te, weil war­um auch, zum Teu­fel, dann hät­te sie sich die Ope­ra­ti­on auch spa­ren kön­nen. Und Lajos ant­wor­te­te:
„Das Tick­tick vom Herz und das Ticktack der Zeit kom­men nicht zusam­men. Wie soll man den Scheiß aus­hal­ten?“
Kei­ner wuss­te damals was er mein­te, und man sag­te sich, dass es an der Nar­ko­se gele­gen haben muss. Lajos leb­te noch drei­ßig Jah­re danach und beschwer­te sich nicht mehr; ich glau­be ich weiß was er mein­te.
„So ist das mit mir und der Lie­be.“, hät­te ich ihm gesagt, wenn wir uns mal getrof­fen hät­ten, aber er starb vor mir, man sagt aus Kum­mer, weil sein ältes­ter Sohn sich erhängt hat­te am Tag der Hoch­zeit sei­ner ers­ten Lie­be, die sei­nen älte­ren Bru­der gewählt hat­te.

Es ist 20 Uhr 30. Immer­hin. Ich habe das zwei­te Bier auf­ge­macht, nach­dem ich die lee­re Pup­pen­hül­le am Rand des Ein­weck­glas­de­ckels betrach­tet habe und drei­mal hin­ter­ein­an­der in dem Duk­tus mei­nes unta­len­tier­ten 16-jäh­ri­gen Thea­ter-AG-Ichs den­ke: „Auch Du hast mich ver­las­sen!“ indem ich abwech­selnd zuerst das „auch“, dann das „Du“ und dann das „ver­las­sen“ beto­ne und dann ver­är­gert bemer­ke, dass mein inne­rer Pup­pen­hül­len­mo­no­log¹ wie­der vom Lachen von bei­sam­men­sit­zen­den Leu­ten unter­bro­chen wird. Umso mehr kann ich mich dar­auf­hin in mein Ver­las­sen­wer­den von der von mir hand­auf­ge­zo­ge­nen Rau­pe rein­stei­gern, die ich in einem Lidl-Brok­ko­li fand und dar­auf­hin in ein lee­res Mar­me­la­den­glas zur Puber­tät brach­te und sowas wie Mut­ter­stolz spür­te und mir roman­tisch vor­stell­te, wie ich den frisch­ge­schlüpf­ten klei­nen Kohl­weiß­ling sanft auf mei­ne Fin­ger­kup­pe set­zen wür­de und nach Wor­ten wie „Gute Rei­se, mein Freund!“ in die Frei­heit ent­las­sen wür­de. Natür­lich schlüpf­te er, als ich mei­nem soge­nann­ten App-Date im Lau­fe der Nacht einen Kamil­len­tee kochen muss­te, weil er plötz­lich Magen­krämp­fe bekam, als wir schon nackt neben­ein­an­der lagen. Er woll­te mei­nen Tiger­bal­sam nicht, den ich ihm auf die Bauch­ge­gend schmie­ren woll­te. Es sei ihm zu scharf. Ich wuss­te nicht, ob er sexu­ell oder olfak­to­risch mein­te. Viel­leicht war es auch in der Nacht, als ich mit dem Typen schlief, der zu alt war, um sol­chen Hip­Hop wie KIZ zu mögen und mir emp­fahl, den Satis­fy­er zu kau­fen, weil ich ihm erzählt hat­te, dass ich ein Mas­tur­ba­ti­ons­leg­asthe­ni­ker sei. Er hat­te ihn auch damals sei­ner Freun­din geschenkt.
Als dann auch noch der Kohl­weiß­ling ein­fach so abge­hau­en war, glaub­te ich nicht mehr dar­an, dass ich geliebt wer­den könn­te und habe des­halb gelernt allein zu schla­fen. Das geht gut mit Wär­me­fla­sche und Bal­dri­an­ta­blet­ten. Aber wenn ich mor­gens auf­wa­che mit der kal­ten Wär­me­fla­sche im Arm und Sab­ber auf mei­nem Kopf-kis­sen, kann ich mich ein­füh­len, wie es sein muss in einer lieb­lo­sen Ehe gefan­gen zu sein. Der Tiger­bal­sam hilft zumin­dest gegen den abge­stan­de­nen Geruch. Man will mor­gens mit jemand ande­ren auf­wa­chen. Ich soll­te einen Hund adop­tie­ren und hof­fen, dass er mich gern­hat. Lei­der ver­bie­tet mir das mein Miet­ver­trag. Also beschlie­ße ich wirk­lich umzu­zie­hen. Mir fällt auf, dass die ein­zi­ge Kon­stan­te in mei­nem Leben mein Kon­to bei der Spar­kas­se ist, das ich habe, seit ich zwölf bin. Ich habe nie die Bank gewech­selt, obwohl sie mir als Ein­zi­ge kein Hand­tuch mit mei­nem Namen ein­ge­stickt zur Fir­mung geschenkt haben, das haben nur die Kon­fir­man­den bekom­men; ent­we­der sie hat­ten was gegen Katho­li­ken oder gegen mich. Kann ich auch irgend­wie bei­des nach­voll­zie­hen.
21 Uhr 30. Ich bereue, dass ich nur zwei Bier gekauft habe und fin­de im Regal eine Pic­co­lo­fla­sche Sekt, die mir mein ehe­ma­li­ger Zweck­mit­be­woh­ner zum Geburts-tag dage­las­sen hat. Ich dach­te, Pic­co­lo­fla­schen ver­schenkt man nicht, son­dern trinkt sie in der S‑Bahn auf dem Weg zum Berg­hain, aber der Zweck­mit­be­woh­ner wird schon wis­sen was er tut, immer­hin ist er Arzt. Es hängt eine klei­ne Gruß­kar­te dar­an, auf der steht, dass 1 Mil­li­ar­de Sekun­den 31,8 Jah­re ent­spricht. Ich wer­de also am 7. Dezem­ber 1 Mil­li­ar­de Sekun­den alt, laut der Gruß­kar­te, die ich etwas frag­wür­dig fin­de, aber er ist Arzt, er wird schon wis­sen was er tut. Mei­ne Mut­ter hat­te mir vor­ge­wor­fen, dass ich nicht mal ver­sucht hät­te ihn ken­nen­zu­ler­nen, viel­leicht wäre das was gewor­den, immer­hin sei er Arzt. Ich hebe die Pic­co­lo­fla­sche auf ihn und die Rau­pe und trin­ke. Der Sekt ist lau­warm und drau­ßen lachen sie wie­der. Ich trin­ke den Sekt lau­warm, rau­che noch eine Ziga­ret­te. Wegen des Tiger­bal­sams schmeckt sie wie eine Ment­hol­zi­ga­ret­te und das lässt mich an Hel­mut Schmidt und mei­ne Exfreun­din glei­cher­ma­ßen den­ken. Bei­des macht mich trau­rig, weil der eine tot ist und die ande­re in Stutt­gart, was aufs Glei­che raus­kommt für mich. Ich beschlie­ße die nächs­ten 1 Mil­li­ar­de Jah­re anders zu ver­brin­gen. Anders heißt bes­ser, aber genau weiß ich noch nicht, was ich damit mei­ne. Ich hab ja noch Zeit bis zum 7. Dezem­ber. Drau­ßen wird wie­der gelacht und ich schaue aus dem Fens­ter und sage „Ihr wisst ja gar nichts.“
Der laue Som­mer­wind scheint den über­mä­ßig dosier­ten Tiger­bal­sam in mei­nem Gesicht zu akti­vie­ren und mir lau­fen unkon­trol­liert Trä­nen über das Gesicht. Das fin­de ich eigent­lich ganz gut.
Der Nach­bar aus dem Erd­ge­schoss, schaut nach oben zu mir. Er raucht immer am Fens­ter mit den Unter­ar­men im Fens­ter­rah­men auf­ge­stützt, immer im Unter­hemd, zu jeder Wit­te­rung, sodass ich sei­ne ver­wa­sche­ne Täto­wie­rung einer nack­ten Frau am Unter­arm sehen kann. Viel­leicht will er ja nicht, dass sei­ne Ober­be­klei­dung nach Rauch riecht. Er sieht immer nach drau­ßen, aber mit einem Gesichts­aus­druck, als wür­de ihn das alles nicht inter­es­sie­ren, mäan­dernd zwi­schen Melan­cho­lie und Zufrie­den­heit.
Die Begrü­ßung folgt eigent­lich sonst immer dem­sel­ben Sche­ma. Ich sage „Hal­lo.“ und er ant­wor­tet eben-falls mit einem „Hal­lo.“ und je nach­dem, wie es uns geht, lächeln wir schief oder nicken dazu nur mit gesenk­tem Blick.
Heu­te sagt er statt­des­sen „Na?“ Mitt­ler­wei­le weiß ich auch, was man wirk­lich auf ein „Na?“ ant­wor­ten soll­te. „Alles gut.“
Er nickt, als wüss­te er, was ich eigent­lich damit mei­ne. Heu­te hus­tet er. „Bin krank.“, sagt er ent­schul­di­gend. Und ich sage „Ich wer­de bald umzie­hen.“
Und er nimmt einen Zug von der fast auf­ge­rauch­ten Ziga­ret­te und sagt „Scha­de.“ Dar­über freue ich mich und ich rei­che ihm mei­nen Tiger­bal­sam. „Das hilft“. Dann nickt er noch­mal und schließt das Fens­ter.

Und ich den­ke, näher bin ich der wah­ren Lie­be wahr­schein­lich nie in mei­nen ers­ten Mil­li­ar­den Sekun­den gekom­men.
Zumin­dest ist es jetzt dun­kel gewor­den und ich kann erst mal schla­fen gehen. Das geht ja ganz gut mit Wär­me­fla­sche und Bal­dri­an.

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Janett Lede­rer, gebo­ren 1989 mit deutsch-unga­ri­scher Staats­bür­ger­schaft in Pas­sau. Nach einem Dreh­buch-Stu­di­um an der Film­aka­de­mie Baden-Würt­tem­berg lebt sie mitt­ler­wei­le in Ber­lin und schlägt sich als unver­film­te Dreh­buch­au­to­rin, Redak­teu­rin für Rea­li­ty-Shows und Kell­ne­rin durch.

¹ Wäre jemand hier, hät­te ich es mit dem Wort­spiel „Pup­per­tät“ ver­sucht – manch­mal bin ich froh allein zu sein.

Online seit: 24. Novem­ber 2023

Zuletzt geän­dert: 25. Nov. 2023