Politische Lyrik, ein österreichischer Kanon

Von Klaus Zey­rin­ger. „Hier und Heu­te – 100 Posi­tio­nen öster­rei­chi­scher Gegen­warts­li­te­ra­tur“ – Teil 78
Klaus Zeyringer

Klaus Zey­rin­ger

Gro­ße Lite­ra­tur­ge­schich­ten aus bun­des­deut­schen Federn sowie Qua­li­täts­zei­tun­gen in Ber­lin, Frank­furt, Ham­burg, Mün­chen ken­nen Namen und Wer­ke öster­rei­chi­scher Lyri­ker nicht, die ihre Sprach­kunst mit poli­ti­schem Enga­ge­ment ver­ban­den: Weder die­se Dimen­si­on von Niko­laus Len­au, noch Dich­ter des Vor­märz, weder Heim­rad Bäcker noch die vie­len ein­schlä­gi­gen Tex­te der 1980er-Jah­re. Sie ken­nen sie nicht oder hal­ten sie für Pro­vinz­li­te­ra­tur, und die Feuil­le­tons bespre­chen eine sol­che heu­ti­ge Lyrik aus Öster­reich kaum je. Schlim­mer: Sogar das Öster­rei­chi­sche Lite­ra­tur­mu­se­um ver­schweigt die­se Tra­di­ti­ons­li­nie, die doch so groß­ar­ti­ge Wer­ke her­vor­ge­bracht hat.

Get­heil­tes Loos mit längst­ent­schw­und­nen Strei­tern
Wird für die Nach­welt uns­re Brust erwei­tern.
Daß wir im Unglück uns poe­tisch freu­en
Und Kampf und Schmerz, sieg­lo­sen Tod nicht scheu­en.

Die­se Ver­se stam­men vom öster­rei­chi­schen Dich­ter Niko­laus Len­au. Sie ste­hen 1842 in Die Albi­gen­ser und set­zen sei­ne Rei­he poli­ti­scher Lyrik fort, wie er sie ein Jahr­zehnt zuvor mit Am Grab des Minis­ters *** und An einen Tyran­nen ange­setzt hat. Zur sel­ben Zeit, im reak­tio­nä­ren Vor­märz, rüt­tel­ten die Ver­se von Ana­sta­si­us Grün und Moritz Hart­mann auf, ver­öf­fent­lich­te Karl Beck sei­ne Lie­der vom armen Mann, in denen er die Not der Fabrik­ar­bei­ter vor Augen führt: „Da kom­men geschli­chen, / Ver­ma­gert, ver­bli­chen, / Aus den Fabri­ken der Rei­chen, / Aus den Gehöf­ten ihrer Trei­ber, / Die Män­ner, die Wei­ber, / Ein lan­ger, lan­ger Zug von Lei­chen.“ Beck sei ein „Talent, wie seit Schil­ler kei­nes auf­ge­stan­den ist“, urteil­te Fried­rich Engels.
Und Juli­us Seid­litz beton­te damals, der Schrift­stel­ler müs­se „Ver­al­te­tes zer­trüm­mern“, moder­ne Poe­sie sei „weni­ger Ide­al, mehr Wirk­lich­keit“. In die­sem Sin­ne beginnt Alfred Meiß­ner 1846 in den Zis­ka-Gesän­gen sei­ne Absa­ge an idyl­li­sie­ren­de Dich­tung.

Umsonst will uns die Poe­sie bere­den,
Daß die­se arme Erde sei ein Eden.
[…]
Ein Rufen ist’s von Armen, Unter­drück­ten,
Aus Nacht, aus Fes­seln, Geis­tes­zwang und Noth.

Mehr als hun­dert Jah­re spä­ter schrieb H.C. Art­mann sei­ne Ant­wort auf eine poli­ti­sche Ent­schei­dung. Er pro­tes­tier­te lyrisch „gegen das maka­bre kas­perl­thea­ter“ der Ein­füh­rung des öster­rei­chi­schen Bun­des­hee­res. Sei­ne Sprach­kunst bau­te er auf vie­le Tra­di­tio­nen, sein poe­ti­sches Mani­fest gegen die Wie­der­be­waff­nung ruft Vor­gän­ger des Wie­ner Volks­thea­ters und des Vor­märz auf, die wirk­mäch­ti­ge Lite­ra­tur­his­to­ri­ker im Bett des Ver­ges­sens schla­fen­ge­legt haben:

ein öster­reich
das nach wie­der­be­waff­nung schreit
ist mit einem quak­frosch zu ver­glei­chen
der mit bruch­band und dex­tro­pur ver­se­hen
einen anti­ken dra­go­ner­sä­bel erhe­ben woll­te…

Bedenkt man die lan­ge Rei­he poli­ti­scher Lyrik aus Öster­reich nicht, dann geht man nicht nur an wesent­li­chen Aspek­ten der Wer­ke von Art­mann und Jandl vor­bei. Man über­sieht auch Ten­den­zen, die bis heu­te star­ke Aus­for­mun­gen zei­ti­gen. Etwa die Häu­fung und Radi­ka­li­tät poli­ti­scher Dich­tung in den 1980er-Jah­ren, allen vor­an das gigan­ti­sche Nach­schrift-Werk von Heim­rad Bäcker, gewiss ein Haupt­werk der Kon­kre­ten Poe­sie. 1986 erschien der ers­te Band, er zeigt, wie es lite­ra­risch mög­lich ist, das unfass­ba­re Sys­tem Ausch­witz in Wor­ten zu fas­sen. Zur glei­chen Zeit kamen neben vie­len ande­ren die auf die Poli­tik des Ver­drän­gens ant­wor­ten­den Gedich­te auf der insel der seli­gen von Ger­hard Jasch­ke und Das Land des Lächelns von Arthur West, so unter­schied­li­che lyri­sche Auf­schreie wie das dia­lek­ta­le „Macht / mecht / daß jeder / macht / und / nicht mie / mecht“ von Anne­ma­rie Regens­bur­ger und Ver­gan­gen­heit bewäl­tigt von Heinz R. Unger her­aus.
In sei­nem Band stan­zen schreibt Ernst Jandl unter dem Titel nach 45: „des woa ima a sozi / um den brauch maruns ned sche­an / owa de oamen gla­a­nen jun­gen nazi / mias ma bro­de­schi­an bis zu uns ghe­an“. Und, jetzt hoch­ak­tu­ell:

vilächd häddma da sowjet­uni­on
do a bissl fria höffn soin
doss uns olle meda­naund ned
so fuacht­boa hingschdraad häd

Auf die­sem lite­r­ar­his­to­ri­schen Boden bie­ten Lud­wig Laher, Petra Gangl­bau­er und Ger­hard Ruiss drei unter­schied­li­che Bei­spie­le heu­ti­ger Lyrik mit poli­ti­schem Anspruch.
Bei Laher, der den ers­ten Band von Heim­rad Bäckers Nach­schrift als eine sei­ner wich­tigs­ten Lese­er­fah­run­gen nennt, ist die Ver­bin­dung zur kri­ti­schen Dich­tung des Vor­märz am deut­lichs­ten. Er hat 2003 einen Roman über Fer­di­nand Sau­ter publi­ziert und 2017 eine Aus­wahl von des­sen Werk her­aus­ge­ge­ben. Des­sen Gas­sen­lied fand damals eine unge­mein star­ke Ver­brei­tung, zum Gas­sen­hau­er wur­de beson­ders die Stro­phe: „Auf der Gas­sen wal­tet Gleich­heit / Zwi­schen Armut, zwi­schen Reich­heit, / Arme bet­teln, Rei­che pras­sen / Auf der Gas­sen, auf der Gas­sen“. Vie­len galt das Gedicht als „wohl furcht­bars­te Sati­re auf das reak­tio­nä­re Öster­reich“, wie Alfred Meiß­ner 1841 an Moritz Hart­mann schrieb. Umso mehr bedau­er­te Laher im Gespräch (2021 im Por­trät­band, den ihm die Zeit­schrift Die Ram­pe wid­me­te) die „Defi­zi­te und Schief­la­gen der öster­rei­chi­schen Ger­ma­nis­tik“: Als er den Roman über Sau­ter, „den hell­wa­chen Meis­ter der klei­nen Form“, geschrie­ben habe, sei er auf edi­to­ri­sche Abgrün­de gesto­ßen: „Wenn, zuge­spitzt for­mu­liert, den Ser­vi­et­ten, die Tho­mas Bern­hard bei sei­nen Wirts­haus­be­su­chen zum Mund­ab­wi­schen ver­wen­de­te, mehr ger­ma­nis­ti­sche Auf­merk­sam­keit geschenkt wird als Leben und Werk Fer­di­nand Sau­t­ers, dann läuft etwas sehr schief.“
Aus der Feder von Lud­wig Laher stam­men fol­gen­de Ver­se:

sieh n.n. steht gewehr bei fuß mikro bei hand schon
für wann’s again los geht auf dem nächt­li­chen bal­kon
vom luxus­ho­tel im stadt­zen­trum der straf­ex­pe­di­ti­on

Sie ste­hen im 2003 publi­zier­ten Band feu­er­stun­de, der Poli­ti­sches, in die­sem Fall den Ges­tus mili­tä­ri­scher Kon­flik­te und die Kriegs­geil­heit der Medi­en dekon­stru­iert – wie Laher in sei­nem gesam­ten Werk sozi­al­kri­tisch vor­geht.
Das Buch trägt den Unter­ti­tel „gedich­te aus nah und infer­no“, es beginnt mit einer Gene­sis aus dem Mili­tä­ri­schen her­aus, das uns heu­te erneut näher­rückt: „im anschlag war das / gewehr und das gewehr / war auf einem hügel“. Der Dop­pel­mo­ral der Täter, die die „unschuld / von ihren hän­den waschen“ (immer­hin im Enjam­be­ment) ste­hen unge­wöhn­li­che Zusam­men­set­zun­gen gegen­über, die Schre­cken und Grau­sam­keit ver­stär­ken wie „uran­ge­schoß­ver­dau­ungs­ge­stört“. Die Lek­tü­re zwin­ge in die Schre­cken der Bil­der, beob­ach­tet Petra Gangl­bau­er und schätzt ein „radi­ka­les und muti­ges sprach­li­ches, poli­ti­sches und sozi­al­kri­ti­sches lite­ra­ri­sches Vor­ge­hen“.
Sie selbst ent­wi­ckelt ihre Sprach­kunst, seit sie 1984 mit dem heu­te noch stär­ker bezeich­nen­den Titel Feind­lich vor der Zeit her­vor­trat. Sie ver­bin­det Kon­kre­tes mit Ima­gi­nä­rem, Wun­der­vol­les und Ent­setz­li­ches, Traum und Gewalt. Im Band Per­ma­frost heißt es: „Die­ses Ein­sam­keits­ge­schüt­tel nach dem Schre­ckens­schlag der Nach­rich­ten“. Ihre Gedich­te in Gefeu­er­te Sät­ze sind meist knap­pe Über­lap­pun­gen von Bedeu­tungs­ebe­nen und Wort­ge­fil­den: „Loder­ta­ge, bren­nen­de Gesich­ter im / Über Was­ser, dem letz­ten / Weg­stück, auf­ge­grif­fen und getarnt / Wie Asyl, wie Abnei­gung / (Ende der Flucht: / Ende.)“ Mit­un­ter sind Poe­sie und Poli­tik auch ohne Umschwei­fe zusam­men­ge­führt wie 2006, zwei Jah­re vor der Finanz­kri­se, vier­zehn Jah­re vor Coro­na, im Buch der him­mel war­tet eine Rei­he – in der Rezep­ti­on mög­li­cher­wei­se eine Kol­li­si­on – von Steh­sät­zen.

Wie Anle­ger opti­mal reagie­ren:
Die Zeit drängt. Gehen Sie kein Risi­ko ein!
Wie groß ist die Besorg­nis der Inves­to­ren?
Die Fol­gen der Pan­de­mie sind unab­seh­bar.
Auch die Bör­se ist nicht immun.
Sei­en Sie auf Draht!

Über eine gro­ße Band­brei­te ver­fügt auch die Lyrik des H.C.Artmann-Preisträgers Ger­hard Ruiss, des­sen Tra­di­ti­ons­li­nie bis Oswald von Wol­ken­stein zurück­reicht: Sämt­li­che spät­mit­tel­al­ter­li­che Lie­der des Süd­ti­ro­lers hat Ruiss ins Heu­ti­ge über­tra­gen, vie­le in neu ver­ton­ter Form gesun­gen. Er kennt Ver­knap­pun­gen der Kon­kre­ten Poe­sie, er lotet wie H.C. Art­mann und Ernst Jandl Töne und Sprach­bil­der des Dia­lekts aus. Alfred Meiß­ners „Umsonst will uns die Poe­sie bere­den / Daß die­se arme Erde sei ein Eden“ steht auch über sei­nem Werk, mit ein­dring­li­chen Bil­dern: „irri­tie­rend wär / viel­leicht sogar ein geis­ter­heer / in der roß­au ein gewie­her / doch zie­hen schnar­rend über den köp­fen / vor­über den wind bis zum schwanz schwarz / gesträubt im gefie­der / raben­lie­der“. Poin­tiert sind bei Ruiss die Sozi­al­stu­di­en, die kol­lek­ti­ven Insze­nie­run­gen und die Macht­ver­hält­nis­se in bün­di­ge Ver­se gepresst, mit anhal­tend sub­ver­si­vem Ober­ton, iro­nisch ange­kratzt: „hosd / den frechn unta­ton / in mein / jawoi / gheat?“ Die Poe­sie ist für Ruiss (vie­le sei­ner Gedich­te sind ver­tont) auch eine Gebrauchs­form, nicht nur Salon­wie­se.

berufs­be­dingt:

der kanz­ler
kommt als erlö­ser
der instal­la­teur
kommt als instal­la­teur
der kanz­ler
geht als kanz­ler
der instal­la­teur
geht als erlö­ser

Kanz­ler­ge­dich­te ver­öf­fent­lich­te Ruiss 2006, die Kanz­ler­nach­fol­ge­ge­dich­te kamen 2017 her­aus, ein drit­ter Band erscheint ver­mut­lich dem­nächst. Von Schüs­sel bis Trump und Putin sind die „han­deln­den Per­so­nen“ bei ihren Reden und Wen­dun­gen genom­men, die mit­un­ter am Rand der Ver­se abge­druckt daste­hen. Zu einer Pres­se­mel­dung, die deut­sche Bun­des­kanz­le­rin sei von ihrem öster­rei­chi­schen Kol­le­gen beson­ders herz­lich begrüßt wor­den:

zuge­spitzt

wer ler­nen will
was poli­ti­sche pro­pa­gan­da ist
muss sehen wol­len
wie mer­kel schüs­sel küsst.

Im Werk von Ger­hard Ruiss erste­hen Auf­ris­se heu­ti­ger Befind­lich­kei­ten, Ein­bli­cke in Bezie­hungs­kis­ten, auf pri­va­tem und poli­ti­schem Ter­rain.
Sein Enga­ge­ment ist wie jenes von Lud­wig Laher und Petra Gangl­bau­er ein ästhe­ti­sches und ein sozia­les, kon­kret jahr­zehn­te­lang für die Kol­le­gen­schaft, in der IG Autorin­nen Autoren und in der Gra­zer AutorIn­nen­ver­samm­lung.
In Zei­ten von Neo­li­be­ra­lis­mus und dem Schwarz-Weiß-Den­ken des Popu­lis­mus eine Wohl­tat: dass nicht ein­fa­che Bot­schaf­ten zäh­len, son­dern die Tie­fe der Wor­te und die Offen­heit der Rou­ten. Also jeg­lich erdenk­ba­re Art von Poe­sie.

Gemein­sam ist all die­sen Tex­ten, dass ihre poli­ti­sche Lyrik in Deutsch­land nicht wahr­ge­nom­men wird. Ein Kanon aus den Zen­tren Ber­lin, Frank­furt, Mün­chen, Ham­burg will öster­rei­chi­sche Lite­ra­tur, wenn sie über­haupt als sol­che ver­stan­den wird, gern ins Nach­som­mer-Eck stel­len oder eini­ge Grö­ßen dem gro­ßen Deut­schen zufüh­ren. Der hie­si­gen Vor­märz-Lite­ra­tur wird abge­spro­chen, was man dem dor­ti­gen Jun­gen Deutsch­land allei­nig zugu­te hält. Dass der offi­zi­el­le Ort öster­rei­chi­scher Tra­di­ti­ons­be­trach­tung, das Lite­ra­tur­mu­se­um in Wien, gleich vor­geht und weder Beck, Hart­mann, Meiß­ner noch die poli­ti­sche Dimen­si­on von Len­au und auch die poli­ti­sche Dich­tung seit 1945 kei­ner Betrach­tung wert fin­det, ist eben­so erstaun­lich wie skan­da­lös.
Wenn die Lyrik jedoch das Sozia­le ganz außer acht lie­ße, wür­de sie Gefahr lau­fen, ein geho­be­nes Sprach­bas­tel­spiel zu betrei­ben. Es mag zwar erha­ben aus­se­hen, ver­weist jedoch eine inhalt­li­che Kom­po­nen­te auf den ver­meint­lich fla­chen Boden des Gesell­schaft­li­chen. Bis­wei­len ist damit eine – unaus­ge­spro­che­ne, weil selbst­re­fe­ren­ti­el­le – Kanonstra­te­gie ver­bun­den, die zur Plau­si­bi­li­tät auch rück­wir­kend in die Ver­gan­gen­heit inter­pre­tiert. Stellt man die Form haus­hoch über den Inhalt, lan­det man im Abs­trak­ten.
Das Sozia­le aber ist nicht abs­trakt. Den rela­ti­vis­ti­schen Wahr­heits­be­griff kann man nicht kom­plett von den gesell­schafts­po­li­ti­schen Fol­gen ablö­sen.

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Klaus Zey­rin­ger, geb. 1953 in Graz, lebt in Pöl­lau (Stmk.) und Mün­chen, war Univ.-Prof. für Ger­ma­nis­tik in Frank­reich und Lite­ra­tur­kri­ti­ker. Ist Kul­tur­wis­sen­schaft­ler und Publi­zist, mode­riert in Öster­reich, Deutsch­land und der Schweiz. Bücher u.a.: Eine Lite­ra­tur­ge­schich­te: Öster­reich seit 1650 (2012); Fuß­ball. Eine Kul­tur­ge­schich­te (2014, erw. Tb 2016); Olym­pi­sche Spie­le. Eine Kul­tur­ge­schich­te (2 Bde. 2016, 2018); Das wun­de Leder (2018); Schwarz­buch Sport (2021); Die Wür­ze der Kür­ze. Eine klei­ne Geschich­te der Pres­se anhand der Ver­misch­ten Mel­dun­gen (2022), die meis­ten im S. Fischer Ver­lag.

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Hier und Heu­te. 100 Posi­tio­nen öster­rei­chi­scher Gegen­warts­li­te­ra­tur ist ein Koope­ra­ti­ons­pro­jekt der IG Autorin­nen Autoren mit der Stadt Wien und der Zeit­schrift VOLLTEXT. 100 Wochen lang, jeden Frei­tag, bis zum 21. April 2023, erscheint eine neue lite­ra­ri­sche Erst­ver­öf­fent­li­chung eines öster­rei­chi­schen Autors oder einer öster­rei­chi­schen Autorin. Initi­iert wur­de die Rei­he 2021 von Claus Phil­ipp, Ger­hard Ruiss und Tho­mas Keul als Bene­fiz­ak­ti­on zur Bewäl­ti­gung der Coro­na-Kri­se, seit Früh­jahr 2022 wird sie als Bei­trag der IG Autorin­nen Autoren und der Stadt Wien in der Zeit­schrift Voll­text für den Gast­land­auf­tritt Öster­reichs auf der Leip­zi­ger Buch­mes­se 2023 fort­ge­setzt. Die kom­plet­te Rei­he kann unter https://volltext.net/hier-und-heute/ abge­ru­fen wer­den.

Online seit: 12. August 2022

Zuletzt geän­dert: 13. Aug. 2022