Weyer, am 15. März 2015

Von Franz Schuh. „Hier und Heu­te – 100 Posi­tio­nen öster­rei­chi­scher Gegen­warts­li­te­ra­tur“ – Teil 55
Franz Schuh © Alexandra Eizinger

Franz Schuh. Foto: Alex­an­dra Eizin­ger

Als Chi­na von sei­ner Regie­rung
ein­ge­stimmt wird
Auf schwe­re Zei­ten
Bli­cke ich gera­de
dem Früh­ling
In sei­ne kraft­lo­se Son­ne.
Der Win­ter war hart
„Einer der här­tes­ten mei­nes Lebens“
pfle­ge ich in den letz­ten Jah­ren
über jeden Win­ter zu sagen.

Am 15. März 2015,
an mei­nem 68. Geburts­tag
set­ze ich mich, ein Wie­ner,
weit ent­fernt von Chi­na, auf der Ter­ras­se
der Son­der­kran­ken­an­stalt Wey­er
den ers­ten Son­nen­strah­len des Jah­res aus.
Das Reha­bi­li­ta­ti­ons­zen­trum Wey­er.
Die Son­der­kran­ken­an­stalt
Am Hügel über dem Dorf
Wird in den Nie­de­run­gen
Von den Ein­hei­mi­schen
Die „Bei­schel­höh“ genannt.
Das Bei­schl ist eine Inne­rei,
ohne Bei­schl gin­ge nichts,
kein Atem­zug, kein Luft­ho­len,
es ist die Lun­ge und zugleich
eine Spei­se, ein Gericht,
das genau bese­hen,
nichts Gutes ver­spricht
und am Ende schmeckt sie doch -
die labb­rig, flüs­si­ge Inne­rei.

Unten im Dorf nen­nen sie
mei­ne Mit­er­krank­ten „Tube­rer“,
deren Hus­ten Tag und Nacht
das Bel­len her­ren­lo­ser Hun­de
über­tönt – bis Waid­ho­fen an der Ybbs
Und sogar bis Amstet­ten
und ich bel­le mit,
ganz bei allen Sin­nen
der Meu­te.

Damals 1947, vor 68 Jah­ren –
hat sich der Vater gefreut
über das Kind, das ich war,
und war er zu mei­ner Mut­ter
an dem Tag gut gewe­sen –
wenigs­tens an dem Tag mei­ner Geburt
und wenigs­tens an dem Tag so gut,
wie er gut sein konn­te? Die Mut­ter
hat­te „mich gebo­ren“,
„zur Welt gebracht“
aber vom ers­ten Tag an,
mach­te ich alle Arzt­be­su­che
an der Hand des Vaters.
Mit dem Vater ging
Das Ver­spre­chen grö­ße­ren Heils
Hand in Hand.

Der Win­ter 2015
erin­nert mich an mei­nen Vater.
Alt gewor­den,
so unge­fähr sieb­zig,
sag­te mein Vater, die Käl­te
wäre ihm uner­träg­lich.
Ich ver­stand nichts
Und heu­te spü­re
Ich es selbst: die Käl­te
Ist uner­träg­lich.

Wer an die­sem Früh­lings­an­fang
Im Jahr 2015
Die Wol­ken beob­ach­tet
Sieht kein Wol­ken­ku­ckucks­heim
Son­dern bloß trop­fen­de Was­ser­mo­le­kü­le
Die der Son­ne den Ein­blick
Auf uns Irdi­sche ver­de­cken.
Die Son­ne sieht uns nicht,
unge­se­hen dilet­tie­ren wir
auf dem Erd­ball in Wey­er.
Bald, mor­gen schon,
wird man sagen:
„Jetzt kommt der Win­ter
Wie­der im Früh­ling“.
Es wird also wie­der kalt
Und Sturm­bö­en errei­chen dann
auch die Lun­gen­heil­an­stalt
auf dem Hügel
über der Klein­stadt Wey­er.
Als Chi­na von sei­ner Regie­rung
ein­ge­stimmt wird
Ich ver­stand nichts
Und heu­te spü­re
Ich es selbst: die Käl­te
Ist uner­träg­lich.

Zuge­ge­ben,
auch die­ser eine hel­le Moment
Der ers­ten Licht­strah­len
Des Jah­res
mün­det in die Lan­ge­wei­le
des abge­pack­ten Klein­bür­ger­le­bens.
Ja, ja jetzt in der kom­men­den Wär­me,
wenn über­haupt,
geht das Leben leich­ter wei­ter.
Aber was als Sehn­sucht da war
Gegen alle Käl­te,
wird in der Rou­ti­ne ver­schwin­den
in der warm­hal­ten­den Rou­ti­ne,
bis viel­leicht wie­der ein­mal
die Hit­ze eine Wen­de bringt.

Am 15. März 2015 wird also Chi­na
Auf schwe­re Zei­ten ein­ge­stimmt
Die fet­ten Tage für Chi­na
sind vor­über. Die Dür­re
wird sich aus­brei­ten.
Kei­ne glo­ba­le For­mel,
die stets Anwen­dung fin­det
wie das Ein mal Eins
oder auf höhe­rer Ebe­ne
der pytha­go­rei­sche Lehr­satz
oder in voll­kom­me­ner Neu­tra­li­tät
die unver­meid­li­chen Flos­keln
mei­nes Wet­ter­be­richts.

Man stel­le sich vor,
2015 die­se eine Mil­li­ar­de
370 Mil­lio­nen 811 Tau­send
und 348 Men­schen
wer­den auf eine Stim­mung
auf eine schlech­te Stim­mung
ein­ge­schwo­ren. Die Jah­re
unge­zü­gel­ten Wachs­tums: vor­bei.
Aber immer­hin kor­rup­te Kader
Zu Fall gebracht
Ihre Netz­wer­ke auf­ge­rollt
Kraft­voll die Chi­ne­sen beherrscht.

Über eine Mil­li­ar­de
370 Mil­lio­nen 811 Tau­send
und 348 Men­schen -
und auf dem Volks­kon­gress gere­det.
Die Stim­mung regu­liert
Das heißt mir regiert
Die Mil­li­ar­de ein­ge­schwo­ren
Auf die­se eine Stim­mung.
Kei­ne Dere­gu­lie­rung
Der Lau­nen. Eine Lau­ne für alle,
mehr hat der Volks­kon­gress
nicht zu ver­ge­ben.
Aber geld­po­li­ti­sche Locke­run­gen
sind in Aus­sicht gestellt.
Bit­te, es geht – es geht
Ja um die Zukunft.
Und um die Gegen­sät­ze
In den geld­po­li­ti­schen Stra­te­gien
Sie könn­ten ihren Nie­der­schlag fin­den
In zuneh­men­den Kurs­schwan­kun­gen
An den inter­na­tio­na­len Finanz­märk­ten.

Natür­lich Chi­na
Und ich bin mit dem Glück befasst,
dass die Bäu­me
bald wie­der Schat­ten wer­fen,
wenn end­lich die Son­ne auf sie scheint -
eine kalen­da­risch begrün­de­te Täu­schung.
Natür­lich Chi­na, rie­si­ge Dimen­sio­nen
auf der Land­kar­te –
es könn­te eine Defla­ti­on
nach Chi­na kom­men,
die sich gewa­schen hat,
ein Preis­ver­fall, der alles
auf dem Gebie­te des Ver­fal­lens
auf den ver­fal­len­den Gebie­ten
in den Schat­ten stellt
in den meta­pho­ri­schen Schat­ten
und nicht in den, der nur vom Ein­fall
der Licht­strah­len abhängt.

Ich bit­te, das Reich der Mit­te
Rie­sig – uner­mess­lich in der mit Sin­nen
erfahr­ba­ren Wirk­lich­keit.
Heu­te wis­sen wir, es kam noch
Schlim­mer für uns und Chi­na.
Und Wey­er, nicht weit von Scheibbs
Oder von Waid­ho­fen an der Ybbs
Mit sei­nem Schloss­ho­tel,
dage­gen ein Nichts,
kaum ein Nadel­kopf in der Erde.
Die eine Grö­ße ver­rückt das Welt­bild:
Wer in Chi­na war,
sieht die Welt anders
oder sieht über­haupt eine ande­re Welt
als der, der in Wey­er, im Enns­tal
von Chi­na einen Tag­traum hat.
Eine Welt ohne Wey­er ist denk­bar,
wenn auch nie­mals für die,
die aus Wey­er sind. Eine Welt
ohne Chi­na wäre lücken­haft,
selbst für die, die aus Wey­er sind.
Nur der Spie­ßer ist sich selbst
genug – man will sagen: Chi­ne­si­sche Mau­er.
Ein­ge­schlos­sen krän­kelt das alte Euro­pa
wie in einer Son­der­kran­ken­an­stalt,
hus­tend und hüs­telnd über Wey­er,
das merk­wür­di­ger Wei­se und zum Glück
von der Erde nicht ver­schwin­den will.

Das Fleck­chen Erde. Wenn also dort,
wo man in beton­ter Tau­to­lo­gie
seit 1926 Lun­gen heilt
(„Das Leben ist Atmen
Und das Atmen Leben“)
Plötz­lich in der Früh­lings­son­ne
die Bäu­me wie­der Schat­ten wer­fen,
dann sind die Grö­ßen­ver­hält­nis­se
vor­über­ge­hend außer Kraft,
auf­ge­ho­ben in der Illu­si­on
des „Zu schön, um wahr zu sein,“
und die Stim­mung
scheint sich zu heben
von Wuhan bis Wey­er.

Selt­sa­me Ein­sam­keit,
bes­ser Ver­ein­ze­lung
nicht zuletzt ange­sichts des Kol­lek­tivs
eines quan­ti­ta­ti­ven Über­ma­ßes
das man mit Qua­li­tä­ten eige­ner Her­kunft
aus­hal­ten möch­te. In Chi­na die Stim­mung,
sie wächst, ver­mu­te ich,
kei­nem Men­schen dort
über den Kopf
weil sie – auf Grund der Ein-Stim­mung-
von allen getra­gen wer­den kann.
Die Welt ist im Gro­ßen und Gan­zen -
Chi­na inklu­si­ve – eh eins.
Du brauchst nur Dei­ne Spe­zia­li­tä­ten,
Dei­ne Lecker­lis aus dem Tier­le­ben
Zum Ver­kauf aus­zu­stel­len
Im Lebens­mit­tel­markt dei­ner Hei­mat
dem Mini­mal­ort dei­nes Daseins,
den man, weil er so tief ver­an­kert ist,
stets hoch­le­ben las­sen muss
und schon ist die gan­ze Welt
ange­steckt: Das ist die wah­re,
die real exis­tie­ren­de Völ­ker­ver­stän­di­gung,
die Demo­kra­tie der Viren.
Ein Virus, der kei­nen Pass braucht,
wird zum Lebens­mit­tel­punkt.
Für alle. Aber bis dahin ist noch Zeit,
die man­che nicht mehr über­le­ben.
Zukunft und Ver­gäng­lich­keit,
was ist das bes­se­re Lebens­eli­xier?

Selt­sam mei­ne Ein­sam­keit
Am 15. März 2015,
bes­ser: mei­ne Ver­ein­ze­lung –
ein befremd­li­cher
und mir zugleich naher Zustand,
mit dem ich heu­er
mei­nen Geburts­tag ver­brin­ge,
genau dar­auf ach­tend
dass ich ihn so unwe­sent­lich
hin­krie­ge, wie er zum Bei­spiel
ange­sichts einer Mil­li­ar­de Chi­ne­sen
im Stim­mungs­um­schwung
Sein muss.

Die Welt ist angeb­lich groß­ar­tig.
Aber nur klein­tei­lig
scheint sie halb­wegs sicher. Wohin
wur­de mein Geburts­tag ver­bracht -
vom 68. bis ins 69. Lebens­jahr?
Für die Chi­ne­sen kommt das Schlimms­te
viel­leicht noch, aber ihre Lösun­gen
im Kol­lek­tiv gewäh­ren, wie das Kli­schee
es einem glau­ben macht, dass nie­mand
in ganz Chi­na allein unglück­lich sein muss.

Eines Mor­gens in Wey­er
Kipp­te das Wet­ter
Vom vor­her­ge­se­he­nen,
ja, vom ver­spro­che­nen Som­mer,
wie­der hin­ein in den Win­ter
der ohne­dies und „eh“
(wie der Wie­ner sagt),
„zu früh gekom­men wäre.“
Ach, war­ten wir noch ein biss­chen,
dann ist alles wie­der wo?
In Ord­nung, es ist dann in Ord­nung.
Ord­nung ist über­all zuhau­se.

Ich zum Bei­spiel
war über dem Ein­gang
der Anstalt unter­ge­bracht,
also nicht im Teil des Gebäu­des,
das auf der Rück­sei­te wun­der­schön
und so heil­sam im Wal­de lag.
So gehört es sich:
Vor­ne die Zivi­li­sa­ti­on,
hin­ten die Wild­nis.

Hier über dem Por­tal,
durch das die Lun­gen­kran­ken
Ein­lass fin­den
Und ihren Aus­gang haben,
habe ich den Vor­teil,
schlaf­los und zer­mürbt
die Mor­gen­rau­cher der Lun­gen­heil­an­stalt
beob­ach­ten zu kön­nen.
Ob Frau oder Mann,
sie benüt­zen im Mor­gen­grau­en
für ihr Rau­cherl eine klei­ne Hüt­te,
aus der es früh­mor­gens
vis a vis von mei­nem Blick,
unter mei­nem Fens­ter
unheil­sam her­aus­raucht.

Aber das macht ja nichts,
denn unter den paf­fen­den Rau­chern
Sind vie­le unheil­bar:
COPD Dia­gno­se und The­ra­pie.
Damit nicht eine Stim­mung herrscht,
spukt Ein Magen-und Darm-Virus
durch das Haus.
Die Betrof­fe­nen
Glaubt man dar­an zu erken­nen
dass sie in ihren win­zi­gen Zim­mern
ein­ge­sperrt sind und weil -
auf Abho­lung lau­ernd -
ein leer­ge­ges­se­ner Essens­wa­gen,
vor ihren Türen steht.

Unten
leuch­ten die Glimms­ten­gel
der Rau­cher grell auf. Wie
Schmerz­punk­te aus Feu­er,
von Kran­ken­schwes­tern model­liert,
damit es fach­ge­recht weh­tut.

Schnee fiel. Zug um Zug
Zogen die Mün­der
An ihren Ziga­ret­ten
Und sie hiel­ten
das Feu­er am Leuch­ten.
Ich quäl­te mich zum Schreib­tisch
Und kom­po­nier­te einen Arti­kel:
„Was wird aus Öster­reich?“
„Ungarn!“, schrieb ich ohne Hoff­nung
„Öster­reich-Ungarn“. Ich benann­te
den Vor­gang: „Orba­ni­sie­rung“
nach einem berühm­ten Staats­mann.

Und dann fiel plötz­lich der Schnee.
Im sel­ben Moment war es Zeit,
eine Son­der­kran­ken­an­stalt erwach­te,
und aus der Tie­fe, den Hügel hin­auf,
kamen im all­mäh­lich ver­schnei­ten Mor­gen­grau­en
die­se Schlan­gen von Kraft­wä­gen,
eine Men­ge klei­ner Lich­ter,
vor­an­ge­tra­gen wie bei einer Olym­pia­de
und es sah aus, als ob das alles einen Sinn hät­te,
wenn­gleich das Sicht­ba­re bloß
ein prag­ma­ti­sches Funk­tio­nie­ren ver­riet.
„Eine Lun­gen­em­bo­lie musst
du erst­mal über­lebt haben“,
flüs­ter­te ich mir zu.

Solan­ge ich atmen wer­de,
bleibt es mir im Gedächt­nis,
das ganz gewöhn­li­che Nicht-Ereig­nis
der Lich­ter einer Auto­schlan­ge,
die von weit unten, aus dem Dorf
ja, von einem ande­ren Pla­ne­ten,
zu uns hin­auf­kam
und die mit ihrem Gelich­ter
die Abge­schie­den­heit einer Heil­an­stalt
kurz­fris­tig beleuch­te­te. In einer Win­ter­nacht
am Anfang des Früh­lings des Jah­res 2015
schlie­ße ich das Fens­ter
vor dem Weck­ruf der Käl­te
und stu­die­re den Pfle­ge­plan,
der mir – laut Pfle­ge­stütz­punkt –
Hei­lung ver­spricht. Drau­ßen im Mor­gen­grau­en
neh­men die sou­ve­rä­nen Auto­len­ker
all­mäh­lich ihre sub­al­ter­nen Arbeits­plät­ze ein.
Für sie zählt die­ser Moment zur Rou­ti­ne,
für mich ist er ein sich grund­los
und uner­be­ten erge­ben­des Zei­chen,
am Leben zu sein.

Ich bin unge­fähr 70
und es fiel mir ein,
dass alles Wer­den
von nun an, an die­sem Wen­de­punkt
ein Krank­wer­den sein kann.
und die Phy­sio­the­ra­peu­tin,
die mich ein paar Wochen
erfolg­los trai­niert hat,
sagt (freund­lich oder nicht,
in mei­nen Ohren aber
doch mit dro­hen­dem Unter­ton):
„Was mit Ihnen
in einem Jahr los ist,
das möch­te ich sehen.“

* * *

Franz Schuh, Dr. phil., geb. 1947 in Wien, Uni­ver­si­täts­leh­rer, Schrift­stel­ler, Kri­ti­ker und frei­er Mit­ar­bei­ter u.a. bei der Ham­bur­ger Wochen­zei­tung DIE ZEIT und beim Öster­rei­chi­schen Rund­funk. Lehr­auf­trä­ge an den Uni­ver­si­tä­ten Wien, Kla­gen­furt und Graz. Seit 1998 Leh­ren­der an der Uni­ver­si­tät für Ange­wand­te Kunst. Staats­preis für Kul­tur­pu­bli­zis­tik 1985, Jean-Ame­ry-Preis für Essay­is­tik 2000, Essay­is­tik­preis der Leip­zi­ger Buch­mes­se 2006, Hein­rich Johann Merck-Preis 2021. Letz­te Buch­ver­öf­fent­li­chung: Lachen und Ster­ben, Zsol­nay Ver­lag 2020.

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„Hier und Heu­te – 100 Posi­tio­nen öster­rei­chi­scher Gegen­warts­li­te­ra­tur” ist ein Gemein­schafts­pro­jekt von Ger­hard Ruiss, VOLLTEXT und den bei­tra­gen­den Autorin­nen und Autoren. Die Tex­te der Serie erschei­nen wöchent­lich, jeweils am Frei­tag, und kön­nen auch als News­let­ter abon­niert wer­den. „Hier und Heu­te – Posi­tio­nen öster­rei­chi­scher Gegen­warts­li­te­ra­tur” wur­de auf Initia­ti­ve von Claus Phil­ipp durch Spen­den für den Lese­ma­ra­thon Die Pest sowie eine För­de­rung der Stadt Wien als Bei­trag zur Bewäl­ti­gung der Coro­na-Kri­se ermög­licht. Die ursprüng­lich für ein Jahr geplan­te Serie wird nun zur Hin­füh­rung auf den Öster­reich-Schwer­punkt der Leip­zi­ger Buch­mes­se bis März 2023 fort­ge­setzt.

Online seit: 4. März 2022

Zuletzt geän­dert: 5. März 2022