Verschärfungen

Von Tho­mas Arzt. „Hier und Heu­te – Posi­tio­nen öster­rei­chi­scher Gegen­warts­li­te­ra­tur“ – Teil XXIV
Thomas Arzt © Joseph Krpelan

Tho­mas Arzt. Foto: Joseph Krpe­lan

1.

Es heißt, die Welt brennt. Nicht nur unter Fin­ger­nä­geln zeit­ge­nös­si­scher Autorin­nen und Autoren. Sie brennt vie­ler­orts tat­säch­lich. Es beginnt an Rän­dern. Brennt rein bis in die Mit­te. Es brennt glo­bal. Sie wer­den über­deckt, ver­tuscht, kurz gelöscht, flam­men erneut auf. Die Brand­her­de einer Welt, die nicht fried­lich ist, es nie war. Es heißt auch, die­se brand­be­schleu­nig­te Welt ist gespal­ten. Nicht nur in Mei­nun­gen. Es geht ums Über­le­ben. Um Reich­tum und Macht­ein­fluss. Um Pri­vi­le­gi­en und Ras­sis­mus. Um Frei­heit und Aus­gren­zung. Mobi­li­tät und Migra­ti­on. Natio­na­lis­mus und Ego­ma­nie. Radi­ka­li­sie­rung und Krieg. Es geht also, wie­der ein­mal, um Vie­les. Viel zu Vie­les. Bald alles. Und das macht die Sache unum­gäng­lich und auf eine Wei­se uner­träg­lich für die Lite­ra­tur, in der doch die Spra­che bren­nen soll­te, über Sei­ten und Ober­flä­chen der Tex­te hin­aus, hof­fent­lich, und über Spal­tun­gen hin­weg. Das wäre das ers­te Anlie­gen. Eine Lite­ra­tur, die sich der Gegen­wart zuwen­det. In bren­nen­der Dring­lich­keit.

2.

Es heißt wei­ters, die Lage spitzt sich zu. Kri­sen und Kata­stro­phen zei­gen sich in ver­schärf­ter Form. Die­ser Pla­net, so hört man’s, so sagt man’s, steht auf Mes­sers Schnei­de. Im Öko­lo­gi­schen. Im Geo­po­li­ti­schen. Im sozia­len Frie­den. Wir haben einen Begriff dafür, wenn’s so sehr brennt, dass man han­deln muss, weil eine Sache unauf­schieb­bar ihre schmerz­li­che Schär­fe offen­bart. Wir nen­nen die­se Lage der Welt eine aku­te. Im tat­säch­li­chen Wort­sinn. Die Ver­schär­fun­gen der Welt­la­ge betref­fen uns alle, ich fra­ge mich, was ist zu tun? Was ist, aus Sicht einer Gegen­warts­li­te­ra­tur zu erwi­dern? Was hilft? Wie sich ange­sichts die­ses Aku­ten in der Welt lite­ra­risch posi­tio­nie­ren?

3.

Was es braucht, zum Bei­spiel (es ist nichts Neu­es, aber es ist wich­tig, zu wie­der­ho­len), sind wache Gesell­schaf­ten. Einen ver­schärf­ten Fokus auf die Zusam­men­hän­ge. Wahr­neh­mun­gen, die über Gren­zen hin­aus­ge­hen. Glo­ba­les Han­deln. Und eine Spra­che, die durch­dringt. Wer hört denn noch zu? Was wird noch ver­stan­den? Wem wird ein Podi­um gege­ben? Und wel­che Posi­tio­nen wer­den auf die­sen Podi­en gegen­wär­tig wie­der und wie­der neu ver­tre­ten? Reden wir also von Posi­tio­nie­run­gen einer Lite­ra­tur der Gegen­wart, so braucht es ange­sichts der zuneh­men­den Ver­schär­fun­gen dring­li­che Gegen­po­si­tio­nen. Alter­na­ti­ve Stand­punk­te. Hal­tun­gen des Wider­stands. Und also auch Spra­che des Wider­stän­di­gen.

4.

Ich suche. Aus aku­tem Anlass. Ich suche, zum Bei­spiel (es ist nur ein Bei­spiel, aber irgend­wo muss man begin­nen), nach For­men sprach­li­cher Klar­heit und Schär­fe. Ver­ba­le Klin­gen, die den eigen­nüt­zi­gen und macht­gie­ri­gen Scharf­ma­che­rin­nen und Scharf­ma­chern mei­ner Zeit Paro­li bie­ten. Ich spit­ze mir die Gegen­wor­te zu. Rit­ze mir Sät­ze der Oppo­si­ti­on zurecht. Arbei­te an einem Skal­pell, ja, ein Sprach­s­kal­pell muss es sein! Eines, das die Ein­schnit­te und Ver­wer­fun­gen einer Gesell­schaft an der Kip­pe sicht­bar macht, das die Naht­stel­len im Sozia­len auf­zeigt, ihre Zer­ris­sen­heit offen­legt, das die Lügen­ge­flech­te durch­trennt, jene der Reden voll Hass, voll Gier und voll Neid, und dem fana­tisch Über­spitz­ten die pre­kä­ren Schlag­sei­ten nimmt. Die­ses Sehn­suchts­skal­pell einer ande­ren Spra­che legt Schicht für Schicht den Unter­grund jener Spre­che­rin­nen und Spre­cher frei, ihren Hass, ihre Gier, ihren Neid, ihre Spra­che selbst: his­to­ri­sche Tex­tu­ren. Denn kein Hier und Heu­te ohne Geschich­te. Von wo kommt’s denn, das Gesag­te? Wer spricht hier wem hin­ter­her? Was ver­birgt sich zwi­schen den Zei­len des brav Auf­ge­sag­ten, Nach­ge­sag­ten? Wel­cher Grund wird der Spra­che unter­ge­scho­ben, vor­ge­scho­ben, was grun­diert im Eigent­li­chen die­se akut reak­tio­nä­re Sprach­land­schaft? Und was hallt uns so bedroh­lich per­fi­de wie­der und wie­der neu aus der Ver­gan­gen­heit ent­ge­gen? Kein Jetzt ohne per­ma­nen­te Kri­tik am Ges­tern.

5.

Das war doch alles schon mal da. Damit hat­ten wir doch alle schon mal zu tun. Haben wir dar­aus nichts gelernt? Oder ist die­se akut bren­nen­de Frat­ze mei­ner Gegen­wart mehr als nur ein neu­es Gesicht des über­kom­me­nen Alten? Keh­ren die Din­ge wie­der, oder waren sie nie weg? Die Schich­ten, auf denen ich ste­he, die mich und mei­ne Welt grun­die­ren, und aus denen ich mit Mes­sern und Skal­pel­len ver­zwei­felt ver­su­che, so etwas wie Geschich­te abzu­le­sen, soll­te ich sie nicht voll­ends zer­trüm­mern? Es ist doch nichts mehr zu machen damit. Was hel­fen Jahr­zehn­te kri­ti­scher Auf­ar­bei­tung, wenn das tat­säch­li­che Han­deln unver­än­dert bleibt? Ich schrei­be gegen Mau­ern an. Man hat sie erbaut, nicht weil man’s nicht bes­ser wüss­te, son­dern aus selbst­süch­ti­ger Über­zeu­gung, dass es das Bes­te sei für die eige­ne Posi­ti­on.

6.

Ich suche wei­ter. Nach Sät­zen, die tie­fer gehen. Die wei­te­re Schich­ten frei­le­gen. Die den Fur­chen fol­gen. Den Wöl­bun­gen im Geschichts­bo­den. Die Auf­brü­che erseh­nen. Die unter lär­mend dum­me Ober­flä­chen drin­gen, jene ver­flach­ten Aus­sa­gen der glän­zend auf­po­lier­ten Reden der glän­zend auf­po­lier­ten Red­ne­rin­nen und Red­ner, die im Hier und Heu­te das Sagen haben, jeden­falls jenes Sagen, das Macht aus­übt. Ihnen wur­de trotz ihres dumm ober­fläch­lich Gesag­ten, oder gar auf­grund des­sen, weil Ober­flä­chen so schon dumm glän­zen, mehr­heit­lich die Stim­me gege­ben. Vie­ler­orts. Und immer wie­der. Ihnen wird vie­ler­orts und immer wie­der neu die gesell­schaft­li­che Ver­ant­wor­tung über­tra­gen, zuge­traut, zuge­schrie­ben. Und nichts ande­res ist es, eine poli­ti­sche Zuschrei­bung, die wir alle mit­tra­gen, an jedem neu­en Tag. So ist jede Wahl auch Akt der Spra­che: Demo­kra­tie ver­leiht Stimm­ge­walt durch Stimm­ge­bung. Das soll­te uns Mut machen. Das soll­te uns auf­for­dern. Eine ver­schärf­te Stim­mung im Land braucht also, noch­mals anders for­mu­liert, ent­schie­de­ne und schar­fe und sicher­lich ent­schär­fen­de Gegen­stim­men.

7.

So weit, so gut, so schön for­mu­liert. Die Sache hat nur einen Haken: Mag ich auch in mei­nem beschei­de­nen lite­ra­ri­schen Tun die­ses Dage­gen pos­tu­lie­ren, wen schert’s tat­säch­lich im Poli­ti­schen? Von Lite­ra­tur ist im Poli­ti­schen ja kaum mehr die Rede. Auch ist im Lite­ra­ri­schen oft wenig vom Poli­ti­schen die Rede. Es ver­wun­dert also wenig, dass kaum jemand auf die Lite­ra­tur war­tet, hin­sicht­lich der Bewäl­ti­gung die­ses Hier und Heu­te. Wer fragt denn schon die zeit­ge­nös­si­schen Autorin­nen und Autoren, wie es um die­se Gegen­wart bestellt ist? Wer lädt die lite­ra­ri­schen Zeit­ge­nos­sin­nen und Zeit­ge­nos­sen in die Par­la­men­te und Regie­rungs­ge­bäu­de ein, um die­se Welt auf Mes­sers Schnei­de neu zu bestim­men? Dabei wär’s doch, wenn wir von demo­kra­ti­scher Stimm­ge­bung und von demo­kra­tie­feind­li­chen Stimm­ge­wal­ten reden, nahe­lie­gend, die Gesell­schafts­ver­ant­wor­tung auch und gera­de bei Autorin­nen und Autoren zu suchen. Sie von ihnen auch ein­zu­for­dern. Die­se selbst von uns zu for­dern. Oder for­dern wir zu wenig? Erwar­te ich selbst nur das, was so vie­le erwar­ten: dass ich näm­lich mit mei­nem Schrei­ben, wie’s heißt, wenigs­tens über die Run­den kom­men möch­te? Dass ich schon zufrie­den bin, wenn es mir halb­wegs gut geht? Dass es doch schön ist, wenn man zumin­dest was ver­dient? Ist das die letzt­li­che Basis mei­nes Schrei­bens, die­ses Halb­wegs? Demü­tig nicke ich mit dem Kopf, wenn mei­ne Tex­te mal da, mal dort ein Gehör fin­den, mal da, mal dort einen Abdruck hin­ter­las­sen, auf Podi­en, in Zeit­schrif­ten, aber Hand aufs lite­ra­ri­sche Herz: Wer liest denn im Poli­ti­schen die Zeit­schrif­ten der Lite­ra­tur? Wel­che Poli­tik ver­irrt sich denn ins Thea­ter, in Lesungs­for­ma­te, Per­for­man­ces, Räu­me zeit­ge­nös­si­scher Kunst? Ja, ok, ein Ver­ir­ren wird da und dort fest­ge­stellt sein, aber lässt sich dadurch bereits von Rele­vanz der Lite­ra­tur für die Gegen­wart spre­chen? Ist die lite­ra­ri­sche Posi­ti­on im Hier und Heu­te nicht immer eine selbst­ver­lieb­te und ver­blen­det erschöpf­te?

8.

Natür­lich ist sie das. Jede Posi­tio­nie­rung ein Rin­gen um Boden unter den Füßen. Beson­ders wenn Angst die eige­ne Exis­tenz umlau­ert. Und dar­in ist sie gut, die­se Gegen­warts­po­li­tik, in der Beschwö­rung des Ängst­li­chen in den Stim­men. Mut also, sage ich mir selbst. Und traue die­sem Mut nur tage­wei­se über den Weg. Ich zöge­re meist, wer­de fah­rig im Schrei­ben, het­ze von Pro­jekt zu Pro­jekt, hof­fe auf Auf­trä­ge, Ver­an­stal­tun­gen, bemü­he mich um Halt, anstatt um Hal­tung. Begnü­ge mich mit Fra­gen des Erfolgs und des Schei­terns im lite­ra­ri­schen Betrieb, anstatt mit jenen des tat­säch­lich sys­te­misch Rele­van­ten. Dar­in steht das Sys­tem Lite­ra­tur den ande­ren For­men neo­li­be­ra­ler Betrieb­sam­keit um nichts nach: Wir krei­sen um uns selbst, aus Angst zu Ver­schwin­den. Kon­kur­renz und Pro­duk­ti­ons­druck wie­gen schwe­rer als die Not­wen­dig­keit gesell­schaft­li­cher Mit­ge­stal­tung und Teil­ha­be. Auch wenn ich mich die­ser bedroh­li­chen Tat­sa­che ver­su­che zu ent­zie­hen, das kapi­ta­le Rin­gen ums Kapi­tal frisst, an viel zu vie­len Tagen, alles auf an Uto­pie.

9.

Doch umso mehr. Doch umso dring­li­cher: Wenn Lite­ra­tur, wenn Kunst etwas zur Welt­be­stim­mung bei­tra­gen will, dann muss sie sich bestän­dig auf die Füße stel­len. Unnach­gie­big. Reni­tent. Auf auf­ge­schla­ge­ne Fer­sen. Wun­de Zehen­spit­zen. Auf Häu­ser, Dächer, Fels­vor­sprün­ge. Oder was auch sonst für Aus­blick sorgt. Ich bin nicht groß. Bei­lei­be nicht. Aber den­noch hier, wie­der und wie­der neu, ein Ver­such, auf­zu­ste­hen. Jede Posi­tio­nie­rung, die zu einer Hal­tung fin­den möch­te, ein Auf­stand. Ja, man könn­te auf­ge­ben. Sich nur auf sich sel­ber kon­zen­trie­ren. Den Ver­dienst im Auge haben. Auf Erfolg schie­len. Den Markt durch­schau­en und zugleich halb­wegs mit­schwim­men. Die Gegen­wart kom­men­tar­los vor­über­zie­hen las­sen. Viel­leicht tut das manch­mal auch gut. Viel­leicht muss man sich nicht immer abmü­hen. Mag sein, viel­leicht zer­fleischt man sich irgend­wann selbst, im eige­nen Anspruch, wenn man schon nicht vom Betrieb zer­fleischt wird. Was aber bleibt, sind schlaf­lo­se Näch­te. Immer dann, wenn sie sich mir wie­der auf­drän­gen, die Brand­her­de da drau­ßen. Und ich ver­su­che mei­ne Betei­li­gung an der Wirk­lich­keit weg­zu­schie­ben, mit die­sem Wort: da drau­ßen. Die­se Welt da vor mei­ner Türe, die letzt­lich doch immer auch ich bin. Kei­ne Spra­che für die Gegen­wart also, die nicht bei mir selbst beginnt.

10.

Ich arbei­te wei­ter. An einer Spra­che, die sich nicht zufrie­den gibt, wenn Frie­den fehlt. Die rast­los bleibt, unbe­quem ist, Unbe­que­mes spricht, dem Bequem­li­chen den Kampf ansagt. Miss­trau­isch gegen­über Vor­ei­li­gem. Hell­hö­rig gegen­über Ver­lo­ge­nem. Ankla­gend gegen­über allem Unrecht. Acht­sam und zag­haft auch, ver­letz­lich, womög­lich, zwei­felnd, im bes­ten Fall, ungut lei­se in läh­men­der Stil­le, schmerz­haft laut, wenn’s sein muss (es muss sein, so oft muss es sein!), angrif­fig, und ja, dadurch auch angreif­bar: Jede Posi­tio­nie­rung, die sich wo dage­gen­stellt, immer eine Angriffs­flä­che. Das kann weh tun. Das kann einem kurz auch mal die Spra­che ver­schla­gen. Das kann zu Rück­schlä­gen füh­ren. Aber ich möch­te mir nie den Vor­wurf gefal­len las­sen müs­sen, belie­big die Wor­te gesetzt zu haben. Die Schrift zu stel­len, für ein Hier und Heu­te, in Tex­tu­ren der Welt, ist bestän­di­ge Ver­ant­wor­tung und Auf­trag, nicht im Unbe­stimm­ten zu ver­hal­len. Für jede Gegen­wart, die dem Lär­men der Mäch­ti­gen noch etwas zu erwi­dern hat, braucht es eine Bestimmt­heit in der Spra­che. Man mag es eine neue Schär­fe nen­nen. Wort­wört­lich. Eine aku­te Lite­ra­tur.

* * *

Tho­mas Arzt, gebo­ren 1983 in Schlier­bach (Ober­ös­ter­reich), lebt in Wien. Schreibt Theaterstücke, Hör­spie­le und poli­ti­sche Essays. Seit sei­nem Debüt Gril­len­parz (2011) am Schau­spiel­haus Wien zählt er zu den meist­ge­spiel­ten zeit­ge­nös­si­schen Dra­ma­ti­kern Öster­reichs. Sei­ne Arbei­ten wur­den mehr­fach aus­ge­zeich­net und übersetzt. Kürzlich erschien sein ers­ter Roman Die Gegen­stim­me im Resi­denz Ver­lag.

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„Hier und Heu­te – Posi­tio­nen öster­rei­chi­scher Gegen­warts­li­te­ra­tur” ist ein Gemein­schafts­pro­jekt von Ger­hard Ruiss, Tho­mas Keul und Claus Phil­ipp und den bei­tra­gen­den Autorin­nen und Autoren. Die Tex­te der Serie erschei­nen wöchent­lich, jeweils am Frei­tag, und kön­nen auch als News­let­ter abon­niert wer­den. „Hier und Heu­te – Posi­tio­nen öster­rei­chi­scher Gegen­warts­li­te­ra­tur” wur­de auf Initia­ti­ve von Claus Phil­ipp durch Spen­den für den Lese­ma­ra­thon Die Pest von Albert Camus des Wie­ner Raben­hof Thea­ters und des ORF-Hör­funk­sen­ders FM4 im Früh­jahr 2020 ermög­licht. Die Rei­he wird von der Stadt Wien aus Mit­teln der Lite­ra­tur­för­de­rung unter­stützt.

Online seit: 30. Juli 2021

Zuletzt geän­dert: 30. Juli 2021